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Neues aus dem Horrorhaus


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Zitat von Anna1111 im Beitrag #2867
Und auch um meinen Stolz muss ich kämpfen.
Anna, wenn du beginnst mehr "Augenmerk" auf deine Erfolge und positiven Erlebnisse zu legen, kommt der Stolz darauf fast wie von selbst.....wie crazycatlady treffend schrieb, wir lesen deutlich mehr negative Erfahrung als angenehme Erfahrungen.
(Und vielleicht erinnerst du dich an meinen Thread zum Wohlwollen, Liebe, Freude, Stolz.....das war/ist mein übungsfeld um meinen Fokus auf positive Ereignisse zu richten. - Ja, ich übe das täglich!, auch wenn ich nicht täglich einen Post dazu schreibe)
Deine Situation rund um deinen Lebensunterhalt und dass das für dich mit darum "kämpfen" verbunden ist, kann ich nachvollziehen.
Die hohe Kunst wäre, deinen STOLZ nicht von der Reaktion der anderen abhängig zu machen, sondern davon mehr wohltuende positive Erlebnisse bewusst zu sehen.
"X Sachen bei Ebay eingestellt. Darauf darf ich stolz sein."
"Ich darf mir erlauben, für meine Arbeitszeit und Räumzeit meinen "Arbeitsanteil" in Geld auszahlen."
Oh, wie schwer es sich so eine INNERE Erlaubnis zu geben unabhängig von der Meinung deiner Verwandtschaft, weiss ich sehr wohl. Wenn es dir gelingt, dir diese ERLAUBNIS zu geben, die aus meiner Sicht rechtlich nach so vielen Jahren legitim ist, kannst du STOLZ darauf und auf dich sein.
"Ich war heute freundlich zu meinen Kunden, obwohl mir nicht danach war. Darauf darf ich stolz sein."
"Ich habe einen (oder zwei) Burn outs hinter mich gelassen, darauf darf ich stolz sein."
"Ich habe mir Zeit für Upcycling Schmuck genommen. Darauf darf ich stolz sein."
"ich habe 4 Pakete zu Post gebracht. Darauf darf ich stolz sein."
"Ich darf STOLZ auf die scheinbar kleinen unscheinbaren Erledigungen sein, um mich BESSER zu fühlen."
Ich darf auf die scheinbar kleinen unscheinbaren Erledigungen STOLZ sein, gerade WEIL ich mich durch die destruktive Entrümplungsaufgabe bewege."
Viele mögliche Beispiele für neue Blickwinkel, die du einnehmen kannst.
Den Blickwinkel von der Abhängigkeit im AUSSEN in die eigene Innenwelt richten, um dort zu prüfen, welche änderungen möglich sind, (wie sich beispielsweise BEWUSSTER auf positive Erfahrungen - manche nennen sie "Glimmermomente" -auszurichten), liegt bei dir.
Diese Wahl kann dir keiner von UNS abnehmen.
Würdest du zu einem Therapeuten gehen, kann auch dieser trotz aller Bemühungen dir die WAHL nicht abnehmen, die Entscheidung zu treffen, deine innere Ausrichtung im Alltag auf Dinge die du STOLZ sein kannst und möchtest, zu verändern.
Ich hatte bewusst deinen STOLZ in den Fokus genommen, weil du einen sehr grossen Anteil haben kannst, für dieses Gefühl nicht im AUSSEN kämpfen zu müssen.
So schön es ist von anderen VORHER zu hören "Gute Arbeit", so schön ist es zu lernen sich selber sagen zu können "Gute Arbeit, ich bin stolz auf mich."
Nun ja, wir bemühen uns mit all unseren Möglichkeiten dir Anregungen für NEUE Denkweisen und Ausrichtungen anzubieten....nun ja. PECH gehabt.
Wir kapieren nichts über dich....(nun ja! DEINE persönliche WAHRHEIT. Du glaubst ihr. Wunderbar.)
Wir haben jede unsere eigene WAHRHEIT und Ansicht von AUSSEN auf das Geschehen. Und die DARF von deiner WAHRHEIT abweichen.
Wäre alles Denkungsgleich - ehrlich - ich glaube und vermute, wir könnten voneinander herzlich wenig lernen.
Nun ja, ich lerne, ich kapiere nicht was in dir vorgeht (kann ich ja auch nicht, denn ich habe meinen eigenen Körper mit meinen Erfahrungen und du deinen mit deinen Erfahrungen).
Mein Anliegen war, dich ein wenig zu unterstützen und von deiner KAMPFenergie zu lösen, damit du mehr KRAFT für deinen KAMPF um den Lebensunterhalt zur Verfügung hast, aber klappt nicht.
Therapeut wäre hilfreich.
Vielleicht einer, der dich auf deinen Wanderungen begleitet (keine Ahnung, ob es Selbstzahler-Angebote dieser Art von Fachkräften gibt.)
Aber mal was Positives: Mein Schildkrötenweibchen kränkelt schon eine Weile. Einige mögliche Ursachen konnte die Tierärztin ausschließen, Ursache ist aber noch unklar. Ich vermute eine Mischung aus Bauchschmerzen wegen Verstopfung und Stress wegen ihrem Männchen. Das letzte warme Bad half nicht, also gestern nochmal gebadet. Heute klappte es dann wieder. Ich habe die beiden Hübschen zwei Tage lang getrennt. Als sie sich heute wiedersahen, waren sie total lieb zueinander. Das Weibchen hat ihm sogar vor Wiedersehensfreude den Panzer gekrault, was sie nur sehr selten tut. Normalerweise rennt sie panisch quiekend vor ihm davon oder quetscht sich in eine Ecke, damit er sie nicht beißen kann.
Jetzt freue ich mich natürlich mit! Diese ewige Streiterei ist anstrengend und ich befürchte, das Weibchen kriegt noch eine Depression davon.
Ich hoffe, die Stimmung bleibt so liebevoll.
Mein Mäusle hat sich in die Sonne gelegt und scheint es zu genießen. Nicht mehr wie sonst, wo sie sich in den dunkelsten Winkel verzogen hat.
Sie hat auch sehr ordentlich gefrühstückt, nachdem sie zwei Tage lang nichts essen wollte. Wenn eine Schildkröte nicht frisst, dann geht es ihr wirklich schlecht! Bin sehr erleichtert.
Ich werde mich mal wieder aus dem Forum verabschieden. Ob für sechs Wochen oder für immer, weiß ich nicht.
Ich hatte gehofft, hier praktische Tipps zu finden, wie ich mit meiner Messie-Schwester umgehen kann. Welche Argumente helfen beim Entrümpeln? Und so weiter. Aber letztlich prallt an meiner Schwester alles ab wie an einem Alkoholiker, der leugnet, ein Alkoholproblem zu haben, und der denkt, die anderen seien nicht in Ordnung oder würden ihn zum Trinken zwingen. Meine Schwester scheint ja auch zu denken, dass ihr Verhalten das einzig mögliche ist und ich hier der Bösewicht bin, der ständig Probleme verursacht durch künstlichen Zeitdruck und Egoismus.
Hilfreich fand ich die vielen Tipps und Ideen für das praktische Entrümpeln. Was wohin und so weiter.
Letztlich zieht mich dieses Forum stimmungsmäßig immer dermaßen runter, dass ich regelmäßig eine lange Pause brauche.
Es ist wirklich so, dass ihr euch hier immer auf alles Negative stürzt und Positives anscheinend nicht durchkommt.
Und dann wird alles noch negativer interpretiert als es ist. Beispielsweise war ich ja mit meiner Schwester vorsichtig vorgegangen, weil ich befürchtete, sobald ich zu sehr Druck mache, dann bricht sie den Kontakt ab und wir werden das Erbe niemals aufteilen. Dann hätte ich wirklich ALLES für immer hier lagern oder irgendwo teuer einlagern müssen. So haben wir es immerhin geschafft, innerhalb von sechs Jahren das meiste ein Mal durchzusprechen.
Wie richtig meine Einschätzung ist, zeigt sich ja jetzt. Wegen der Winterjacken habe ich jetzt doch mal richtig Druck gemacht und schon flippt meine Schwester aus und bricht den Kontakt ab. Wenn sie mich einfach ignoriert, so lautet vermutlich ihre Hoffnung, kann ich ihre Winterjacken nicht verkaufen und auch nichts anderes. Weil wir uns ja nicht abstimmen können. Rein juristisch ist das leider korrekt. :-(
Jedenfalls war meine Befürchtung absolut zutreffend, wurde hier aber regelmäßig als ein Zeichen einer psychischen Störung interpretiert.
Ständig muss ich mich hier rechtfertigen. Meine Wahrnehmung wird in Frage gestellt. Meine geistige Gesundheit auch. Das ist sehr ärgerlich und anstrengend.
Alles natürlich unter dem Vorwand, mir helfen zu wollen, so dass ich auch nicht böse sein darf.
Ich finde es sehr anstrengend, hier ständig in der Defensive zu sein und mein Handeln ständig neu rechtfertigen zu müssen.
Schließlich habe ich wirklich jede Lösung schon hundert Mal durchdacht und alles sorgfältig gegeneinander abgewogen.
Trotzdem ist mein Handeln eurer Meinung nach Zeichen einer schweren psychischen Störung. Das nervt und bringt mich wirklich nicht weiter.
Und muss ich mir auch nicht antun. Ich habe noch genug andere Probleme!

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Liebe @Anna1111 ,
dann wünsche ich dir eine gute Erholungszeit und auch weiterhin alles Gute! Viel Erfolg beim Entrümpeln und weiterhin Gesundheit für deine Schildkröten und dich!
Ich habe dich als anderen gegenüber hilfsbereit und freundlich erlebt und du bist hier gern wieder willkommen.
Es tut mir leid, dass wir dir nicht so helfen konnten, dass du es nicht als Angriff empfindest. Aber wenn's so ist... Dann kann ich nur auf die Möglichkeit verweisen, dass man manche Gedanken besser seinem Tagebuch anvertraut - weil im Internet lesen es andere und reagieren eventuell auch darauf. Wir haben nämlich echt unser Bestes gegeben...
Liebe Grüße, alles Gute nochmal
Robin
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