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Projekt "Umzug", Phase I

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Zugegeben: Die Bilder sind ein bisschen nachbearbeitet mit etwas mehr Schärfe und Sättigung, und dann mal verkleinert weil vor einiger Zeit hat die Galerie Bilder selbst so verkleinert, dass man sie gar nicht mehr richtig ansehen konnte. Jetzt scheint das aber wieder in Ordnung zu sein! Leider kann man die Bilder hier nur in den Text einbetten, wenn man sie in einen direkten Ordner in der Galerie ablegt und nicht in Unterverzeichnisse.
Ich glaube, ich bleibe auch heute zu Hause und mache noch ein bisschen Haushalt und erhole mich ansonsten. Das hat mir gestern sooo gut getan!
#2047
Ein paar Stapel an den Rändern dürften noch abgetragen werden, aber insgesamt wirkt die Küche schon ganz gemütlich!
Und die Rettungsdecke vor dem Fenster wirst du auch nicht mehr lange brauchen. 
Zitat von Robin im Beitrag #2043
Also ich find das cool mit der Gamifizierung der Hausarbeit! 😁🤠
Damit hast du endgültig mein Interesse geweckt, ich werde mir dieses Tody auch mal anschauen müssen.

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Vielen lieben Dank, @CrazyCatLady !
Ja, die Ränder sind proppenvoll mit Kram. Deshalb ist es schwierig, den alten Kühlschrank rauszuschleppen und einen neuen mit Tiefkühlteil reinzuschleppen und den an einer Stelle aufzubauen, die eben nicht dadurch frei wird, dass man den alten rausschleppt. Diese Probleme sind mir Tag für Tag bewusst und sie hören sich auch schon echt messiemäßig an. Es tut aber sehr gut, mal wahrzunehmen, wie sich langsam wieder Schönheit ausbreitet durch mein Tun! Ich habe dann auch mal die alten Fotos hier in der Galerie durchgeschaut, und da gibt es schon einen deutlichen Vorher-Nachher-Effekt. Wenn auch nicht so wie nach einer Entrümpelung natürlich. Aber ich bin mit dieser langsamen Entwicklung ganz im Frieden momentan. Allerdings wünsche ich mir andererseits auch schnellere Ergebnisse... Nun habe ich mittlerweile so richtig klar, dass eine Hauptfunktion des großen Zimmers "Gästezimmer" sein soll, gern auch für mehrere Gäste auf einmal. Ich freue mich sehr darauf, wenn mal wieder die Anfrage kommt, bei wem jemand übernachten kann, und ich Schlafplätze anbieten kann! Auch für meinen Sohn und seine Frau und für eine alte Freundin, zu der ich wieder Kontakt bekommen hab via Internet! Und an meinen Ex2 aus meiner alten Heimat denke ich da lieber gar nicht... Er hat nach der Trennung noch weitergemacht wie in unserer Beziehung: Immer gesagt, wie wichtig ich ihm bin und dass er weiter mit mir zu tun haben will - aber nie angerufen oder ohne lange Aufforderungen mich besucht. Wenn ich mich melde, hat er "nur ganz kurz" Zeit, nach dem Motto: "Was ist los? Warum rufst du an?"
Nuja, ich habe diese Beziehung nicht deshalb beendet, weil ich ihn nicht mehr geliebt hätte, sondern weil ich nicht mehr leiden wollte. Ich liebe ihn immer noch. Und ich dachte, ihm geht es genauso. Komischerweise ist es mit meinem Ex genauso, aber das Verhältnis ist erheblich entspannter. Wir sind einfach gute Kumpel geworden.
Mit meinem Ex2 ist immer noch Schmerz da. Und deshalb freue ich mich lieber auf *anderen* Besuch! (P.S.: Ich glaube, es *ist* genauso für ihn. *Deshalb* geht er mir aus dem Weg!)
Was die Gestaltung angeht, habe ich für das Zimmer die Idee, schlicht weiß oder sehr hell beige zu streichen und farbig zu dekorieren. Ich mag sehr sogenannte "Herbstfarben". Nun haben sie in einem Second-Hand-Laden in der Nähe grade wunderschöne Bettbezüge aus Baumwollsatin, große rot-orange Blüten auf dunkelgrünem Grund. Ich frage mich, ob es eine durchgeknallte Messie-Tat ist, sowas jetzt schon anzuschaffen und ob ich die Knallfarben nicht womöglich schrecklich finde, bis ich mal so weit bin... Falls ich überhaupt jemals so weit komme. Andererseits kann ich die Bezüge ja auch im Schlafzimmer für mich selbst nutzen. Aber dafür brauche ich nur einen. Und da sind zwei. Wenn ich nur einen nehme, kriege ich das passende zweite Teil nie wieder. Nuja, was soll's! Ich glaube, es macht ausnahmsweise Sinn, zuzuschlagen. Auch wenn es stimmt, dass die Bude genau wegen diesem Denken so voll ist!
Heute muss definitiv Wäsche gewaschen werden, und ich habe mit meinem Ex abgesprochen, dass er wieder Bücher für mich wegbringt. Ich habe einen großen Karton voll Bücher entdeckt, die noch nicht einmal aussortiert sind, aber sie sind furchtbar dreckig... Wahrscheinlich genau deshalb in dem Karton gelandet, nach dem Motto: "Darum kümmere ich mich später." Und ich habe im letzten Jahr viele Bücher reingetragen und muss mich entscheiden, was nun raus soll.
Außerdem habe ich mir für den Monat September vorgenommen, Dusty auf der Stufe "normal" zu schlagen. Ich erlaube mir dafür ein paar kleine Tricks: Z.B. darf ich Aufgaben, bei denen das Sinn macht, jetzt auch mehrmals am Tag abhaken, wenn ich sie mehrmals erledigt habe. Z.B. zweimal abgewaschen darf ich auch zweimal abhaken. Zweimal Emails gecheckt aber natürlich nicht, weil da kommt es nur darauf an, *wenigstens* einmal am Tag ins Mailfach zu schauen, damit mir nichts Wichtiges durch die Lappen geht.
Auch den FlyLady-Ansatz lasse ich wieder aufleben, aber eben mit meinen eigenen, bescheideneren Einschätzungen, was ich schaffen kann. Vielleicht muss man nur den Hintern hochkriegen, wenn man auf der Arbeit den ganzen Tag gesessen hat - aber ich mach um die 15.000 Schritte an Arbeitstagen und ich bin dann etwas k.o. hinterher und muss erstmal die Füße hochlegen. Nach einem Päuschen geht aber wieder ein bisschen was, nur halt nicht ⅕ vom Großputz.

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Mache grade Pause mit einem Matcha. Der Küchentisch ist wieder aufgeräumt. Und ich habe es sogar mit einer netten und nützlichen Upcycling-Bastelarbeit verbunden: Die Pappdosen, in denen manche Trocken-Lebensmittel verkauft werden, sind wiederverwertbar. Sie sind sogar ziemlich gut, weil die Deckel mottendicht anliegen und der Inhalt lichtgeschützt ist. Ich beklebe sie von außen mit einer hübschen Hologramm-Folie und einem ablösbaren Selbstklebe-Ettikett mit Inhalt und MHD. Die Selbstklebe-Ettiketten habe ich vor zwei Tagen sogar in zwei halbstündigen "Nachtschichten" gesucht (durchschlafen kann ich nicht, aber normalerweise lege ich mich gleich wieder hin, nachdem ich auf Toilette war) und dann morgens in einer dritten oder vierten "Such-Schicht" in einem Schrank gefunden, wo sie im Prinzip sogar hingehören. Aber da ist zu viel anderer Krempel drin. Jetzt liegen sie griffbereit im Regal... Sieht nicht so ordentlich weggeräumt aus, aber der Sinn von Ordnung kann ja wohl nicht sein, dass ich etwas 2 Stunden suche, wenn ich es benutzen will!
Ob ich es heute noch schaffe, zwei Kisten voll Bücher zu räumen, bezweifle ich. Dafür sieht die Küche gut aus und die Wäsche schaffe ich auch. Oh, und ich habe mich in Tody schon an Tag 2 des Monats souverän in Führung gesetzt! 🤠

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So, Feierabend. D.h. das mittlerweile trockene Geschirr räume ich noch weg und dann verarbeite ich den halben Spitzkohl. Der hat es in der letzten Woche in die Liste meiner Lieblingsgemüse geschafft und wurde gleich zweimal gekauft und auch gegessen. Mit Möhre, Petersilienwurzel, Räuchertofu, Zwiebel, Paprika, Tomaten und Tomatenmark sowie etwas Haferkleie wird ein tolles Gericht daraus, das man so essen oder mit Pellkartoffeln oder Getreide oder sogar mit Nudeln essen kann. Und auch roh ist er extrem genießbar!
Wer nicht erschienen ist, ist mein Ex. Kennen wir ja schon. Er wird natürlich ein bisschen kommentieren, dass ich es heute nicht geschafft habe, Bücher auszusortieren. Geschafft habe ich noch:
- Bett abziehen, Handtücher in Bad und Küche einsammeln und die Wäsche nach Farben sortieren, so weit sie das nicht schon war. Auch bei der schon mal getragenen Wäsche durchschauen, was in die Wäsche kann.
- Wäsche zum Waschsalon, Recyclingmüll, Kompost und Altpapier mit rausnehmen und auf dem Weg zum Waschsalon auch das Altglas in den Altglascontainer schmeißen.
- Wäsche in die Maschine, Portemonnaie vergessen - zurück nach Hause!
- Zurück zum Waschsalon, Wäsche wieder in die Maschine.
- Zum Second-Hand-Laden. Leider hat mir jemand anders die tolle Bettwäsche weggeschnappt. Manchmal sind Impulskäufe doch nicht so doof! 🤨 Aber wenigstens die beiden zusätzlichen Kopfkissen mit demselben Muster waren noch da. Die hab ich mitgenommen. Kopfkissen auf dem Sofa sind 'ne prima Idee. Und ein Top in meiner bevorzugten Farbe für sowas. Ich trage sie als Unterhemden und bei der Hitze waren alle, die farblich zur Dienstkleidung passen, durchgeschwitzt.
- Zurück zum Waschsalon, Wäsche in den Trockner umpacken und angefangen, einen Monatsplan zu machen in einem der schicken Planer, die ich mir gekauft habe. Ergebnis: Ich hab noch ganz schön viele freie Tage diesen Monat! Okay, ein paar davon sind schon verplant für andere Aktivitäten... Aber es sollte wohl möglich sein, diesen Monat hier auch ein bisschen voran zu kommen. Allerdings eine Erleuchtung, was wann gemacht werden soll, hatte ich nicht. Meine Erfahrung mit Tagesplänen ist, dass ich immer nur die Hälfte schaffe. Heute z.B. sind die Bücher hinten runter gefallen. Allerdings, wenn ich so stur wie den Schichtplan auch die "Zonen" eintrage (vgl. FlyLady), dann ergibt das schon einen Plan.
- Wäsche schrankfertig gefaltet und nach Hause geschleppt, weggeräumt und das Bett frisch bezogen. Die Handtücher in Küche und Bad wieder aufgehängt. Kleidung für morgen früh in die entsprechenden Fächer im Hängeregal.
Jetzt bin ich müde und hungrig. Ach ja, "Mindestens eine Viertelstunde Radfahren" kann ich mir auch noch verbuchen. Zusammen mit der Schlepperei und den Treppen ergibt das auch ein akzeptables Sportprogramm. Besonders, wenn im Radio noch was nettes für ein Tänzchen läuft und ich auch noch 25 Kniebeugen mache.
Beim Suchen der Klebe-Ettiketten fiel mir allerdings auf, was für krasse Berge an Krempel und Unordnung immer noch rumliegen und wo überall was gemacht werden müsste... Und davon habe ich heute kaum was angefasst. Ein bisschen Zettelkram, der auf dem Küchentisch lag... Der ist überwiegend im Altpapier gelandet. Aber trotzdem: Der Küchentisch ist wieder frei!
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