Sophie
Beiträge: 105 | Zuletzt Online: 14.12.2017
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    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Suche Rat, Hilfe und Gleichgesinnte - Wie Trennungsschmerz überwinden?" geschrieben. 06.12.2017

      @Messilein
      Ich bin zwar kein Reserve-Horter, dafür mein Mann. Aber ich kenne dieses schmerzhafte Gefühl, die Kindheit festhalten zu wollen. Ich habe fast die komplette Wohnzimmer-Einrichtung meiner Eltern, original 1956, inclusive Schneewittchensarg-Radio, als mein Arbeitszimmer über etliche Umzüge hinweg behalten. Gottseidank waren die Möbel damals kleiner als heute, und aus massivem Holz. Spanplatten-Möbel kann man nicht so oft ab- und aufbauen. Ich habe auch noch altes Kinderspielzeug aus den 60ern: Plüschtiere, Holzspielzeug, Puppengeschirr, Glanzbildchen, Kinderbücher, und Geschirr von damals. Das war für mich der sichere Ort, das letzte Mal, dass ich mich geliebt und geborgen gefühlt habe, vor 50 Jahren. 50 Jahre Un-Geborgenheit habe ich nur ertragen durch die alten Dinge. Ich habe keine Wurzeln mehr außer dem alten Krempel. das versteht selbst mein Mann nicht, obwohl er selber der "Für-den-Fall-dass"-Horter ist. Wer braucht 17 Hämmer?

      Ich hatte als Kind kaum Spielsachen, habe sie damals auch kaum vermisst, weil ich meine Bücherwelt hatte. Aber ich ertappe mich oft dabei, wie ich das nicht erlebte Spielen nachholen möchte. Von Lego gibt es jetzt neue Robotermodelle, ich muss mich sehr arg zwingen, die nicht zu kaufen. Nein! Pfoten weg!
      Eine Zeit lang hatte ich einen Freundeskreis, mit dem ich mich regelmäßig zu Spieletreffen verabredet habe. Wir haben Gesellschaftsspiele und Pen&Paper-Rollenspiele gespielt, das war wunderschön. Leider musste ich mal wieder mehrere hundert Kilometer weit weg umziehen, und habe alle meine Freunde verloren. Den Schrank voller Spiele habe ich immer noch. Seufz.

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Vater ist Messie, jetzt SuperGAU" geschrieben. 06.12.2017

      @juejue
      Als meine Mutter diesen Oktober gestorben ist, haben meine Schwester und ich auch nichts in ihrem Kram wiedergefunden. Haufenweise Zeitschriftenabos, Versandhäuser, Mitgliedschaften...
      Meine Schwester hat als erstes alle Abos und Mitgliedschaften gekündigt. Sie hatte schon vorher eine Bankvollmacht von unserer Mutter, und hat alle Einzugsermächtigungen und Daueraufträge gesperrt. Wenn dann irgendeine Rechnung offen war, kamen Ermahnungen und Zahlungsaufforderungen. So hatten wir einen Überblick, was meine Mutter alles am Laufen hatte.
      Puh, das ist jetzt auch alles erledigt.

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Es ist nicht so sehr das anfangen, sondern das beenden" geschrieben. 06.12.2017

      @Nemo: Bücher sind für mich auch etwas Großartiges. Im Alter von 2-3 Jahren habe ich mir heimlich das Lesen beigebracht. Vermutlich habe ich schon so früh diese Faszination dafür empfunden, wie die phantastischsten Gedanken in Form von unscheinbarem Papier festgehalten werden können. Als die anderen Kinder in der Grundschule das Buchstabieren lernten, habe ich Vaters Fachliteratur gelesen. Mein Vater war Polizist, und er sah keine Veranlassung, Obduktionsberichte und Fallakten vor der Erstklässlerin zu verstecken. Als ich den Spielkameraden etwas über Leichenflecken und Totenstarre erzählte (die Jungs fanden das total cool), mussten meine Eltern in der Schule antanzen...

      Meine Mutter war Messie, und ich wuchs den größten Teil meiner Kindheit in Duisburg in einer Plattenbau-Siedlung mit gewalttätigen Jugendbanden auf, deshalb war die Stadtbücherei mein eigentliches Zuhause. Mit 12 hatte ich die Stadtteil-Zweigstelle komplett ausgelesen, mit 17 die Hauptstelle. Später habe ich nach jedem Umzug als erstes die örtlichen Bibs aufgesucht. Die Stadtbücherei in Köln ist herrlich umfangreich, und in Reutlingen war sie klein, aber hübsch gemütlich in einem alten Fachwerkhaus. Die Mannheimer ist ... überschaubar. Hier wird wohl nicht so viel gelesen. Die Studis haben ihre Unibibliotheken. (Ob ich mir da mal einen Leseausweis beantragen sollte?)

      Von den Büchern meiner Eltern habe ich noch eine Buchreihe mit populärwissenschaftlichem Inhalt (Götter, Gräber und Gelehrte und so ein Zeug). Die schleppe ich schon seit Jahrzehnten mit, aber freiwillig trennen werde ich mich nie davon. Ich habe auch noch die ersten eigenen Mathe-Lehrbücher, die ich mir als Studentin im wortwörtlichen Sinn vom Mund abgespart hatte. Lineare Algebra 1 und 2 = eine Woche nichts essen. Oft haben Kumpels Fachbücher aus der DDR mitgebracht. Es gab doch diesen Zwangsumtausch von West-Mark, und Bücher waren das Einzige, was sich mitzunehmen gelohnt hat. Ich fand damals die DDR-Lehrbücher viel besser als die westdeutschen. Viel strukturierter, didaktisch besser aufgebaut. Mathe ist außerdem politisch unverdächtig.

      Mein erstes eigenes Geld habe ich nicht für Klamotten oder ein Auto ausgegeben, sondern für Bücher. Endlich musste ich Bücher nicht mehr leihen, sondern konnte sie mir selbst kaufen, nur für mich alleine! Zusammen mit meinem Mann haben wir 55 laufende Meter Bücher (nachgemessen), das sind weit über 1500 Bücher, dabei sind noch keine Zeitschriften eingerechnet. (Ich habe keine mehr, alles entsorgt, aber mein Mann hat noch 3 Meter Computerzeitschriften.) Und dabei habe ich schon 3 Umzugskartons voll Krimis und solchen Schrott entsorgt. Leider stehen die Bücher in Doppelreihen in den Regalen, und ich komme nicht an alle gut ran. Beim letzten Umzug haben wir alles einfach so in die Regale gestopft, da steht komplexe Analysis zwischen indischer Küche und H.P.Lovecraft. Im Moment bin ich dabei, alles Jobbezogene auszusortieren. Das brauche ich nicht mehr, nie wieder, und ich hänge auch nicht daran. Und technologisch ist das ja auch total veraltet.

      Mein Ziel ist, die überall im Haus verteilten Bücher so weit zu reduzieren, dass wir im Wohnzimmer eine richtige Bücherwand einrichten können. Für mich gehören Bücher zum "schönen" Wohnen dazu. In Filmen mit alten Herrenhäusern zeigen die manchmal so herrlich altmodische Bibiotheken. Da fange ich regelrecht an zu sabbern, wenn ich das sehe. Auf ein Bett könnte ich zur Not verzichten, aber niemals auf Bücher.

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Vater ist Messie, jetzt SuperGAU" geschrieben. 06.12.2017

      @Nemo:
      Rein statistisch gesehen sind Männer Anfang 20 die größten Gefährder im Verkehr. Mal wieder wird durch einseitige Berichterstattung die Realität verfälscht. Wenn ein 80-Jähriger sein Auto an die Wand setzt, steht das in allen Zeitungen. Wenn ein 20-Jähriger das Gleiche macht, ist das so normal, dass darüber nicht berichtet wird. Wenn ein 80-Jähriger und ein 20-Jähriger zusammenstoßen, ist natürlich der Alte schuld - dass der Junge gerast ist, kommt in einem Nebensatz vor...
      Wenn jemand regelmäßig Auto fährt, bleiben auch die Reflexe im Training. Meine Ex-Vermieterin ist mit 75 noch Motorrad gefahren, 50 Jahre unfallfrei. Das einzige Problem könnte mit der nachlassenden Sehkraft auftreten. Aber junge Leute können auch schlechte Augen haben. Als ich in der größten Stressphase kaum geschlafen hatte, war ich eine Gefahr im Straßenverkehr, nicht mein 90-Jähriger Nachbar. Meine Schwester hat in übermüdetem Zustand nach einem 12-Stunden-Arbeitstag einen Mann totgefahren, da war sie keine 50.
      Wie bei den Messies erfährt man nur über die Extremfälle. Die eine demente Alte, die aus dem Heim ausgerissen ist, bleibt im Gedächtnis, aber die Alte, die mit dem Fahrrad täglich zum Friedhof radelt, und die hunderte von Alten, die still und friedlich ihren Haushalt machen, kriegt keiner mit.
      Wenn ich mir so manche Leute anhöre, Mitte 40 oder so: da tuts weh und das kann ich nicht und jenes kann ich nicht mimimi... Die sind auch nicht fitter als die meisten 80-Jährigen.

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Vater ist Messie, jetzt SuperGAU" geschrieben. 04.12.2017

      @juejue
      Klar kann unter den von dir genannten Gründen einem Messie gekündigt werden. Aber dann muss schon vorher jede Menge Schriftwechsel passiert sein. Aufforderung, den Zustand zu beenden, Androhung einer Räumungsklage pipapo. Ohne Gerichtsbeschluss kann in DE selbst ein Messie nicht so einfach vor die Tür gesetzt werden.
      Allerdings haben viele Messies die Neigung, die Realität einfach zu ignorieren, sprich Ermahnungsschreiben und Gerichtsbescheide nicht zu öffnen, nicht zu antworten. Wie Kleinkinder, die die Augen zu machen und glauben, man sieht sie dann nicht.
      Und ohne Gerichtsbeschluss gibt es auch keine Zwangsbetreuung. Sicherlich hängt es zum Teil vom zuständigen Richter ab, und wie ausgelastet die Betreuer sind. Meine Schwiegermutter war wirklich total balla-balla, hat sich sogar fast selbst abgefackelt aus lauter Blödheit, aber eine Betreuung bekam sie nicht. Naja, in Mannheim werden die Leute sehr oft hängen gelassen, das liegt aber zum Großteil an der Überlastung der zuständigen Stellen. Scheint hier eine Hochburg von Sozialfällen, Messies und Depressiven zu sein.

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Vater ist Messie, jetzt SuperGAU" geschrieben. 03.12.2017

      @juejue
      So einfach kann der Vermieter einen 82-Jährigen aber nicht rauswerfen. Ist dei Vater mit der Miete im Rückstand? Hat er den Wasserschaden verursacht? Auf jeden Fall muss der Vermieter erst mal abmahnen, oder Schadensersatz verlangen. Nur bei einem möblierten Zimmer innerhalb der Wohnung des Vermieters gibt es keine Kündigungsfrist. Oder hat er schon vor Monaten gekündigt (dazu braucht er aber auch einen sehr triftigen Grund bei einem 82jährigen Mieter), und dein Vater hat das Schreiben verdrängt? Hat er etwa eine Räumungsklage gewonnen?

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Es ist nicht so sehr das anfangen, sondern das beenden" geschrieben. 03.12.2017

      @nemo
      Bei Stricksachen ist das Zusammmennähen von Hand immer so ein ätzendes Gefummel. Die Teile dehnen sich ungleichmäßig, und dann sieht die Naht scheiße aus und muss wieder aufgemacht werden. Und bei großen Teile ist es echt langweilig. Meh...
      Nähen mit der Maschine auf Stoff ist was ganz Anderes. Ich hab von meiner Mutter eine Overlock geerbt, aber da hab ich mich noch nicht reingefuchst.
      Boah, eigenes Nähatelier! Neidneidneid! Ich hab mir ein Lehrbuch für Schneiderlehrlinge besorgt, wie man selber Schnitte anfertigt. Meine Körpermaße sind leider nicht normgerecht. Beine zu dick, Hintern zu flach, Arme zu kurz und zu kräftig, Busen zu klein, Schultern zu breit, keine Taille. Man stelle sich einen etwas verfetteten Schwergewichts-Boxer vor. Meistens trage ich Männerkleidung. Damenmode passt nicht, außer wenn ich selber nähe oder stricke. Aber eigentlich möchte ich auch mal wieder Kleider tragen. Aus schönem Leinenstoff. Fertig kostet sowas ein Vermögen.
      Das Gekaufte Business-Zeug habe ich entsorgt, weil es einfach nicht angenehm sitzt. Hintenrum reißen mir die Ärmelnähte aus, und vornerum wölbt sich ein leeres Zelt. Und wann wurde eigentlich dieser Wurstpellenlook Mode? Ich habe noch Pullis von vor 30 Kilo, die passen noch. Seltsam.
      In meinem nächsten Leben werd ich entweder Schneider/in oder Elektriker/in.

      Achja: Gestricktes/Gehäkeltes wird nicht besser, wenn es zu fest gearbeitet ist, im Gegenteil. Dann sitzt es eher wie ein Brett. Nimm einfach mal eine dickere Nadel. Wenn das Arbeiten zu anstrengend ist, hast du dir eine falsche Technik angewöhnt.

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Weihnachten steht vor der Tür" geschrieben. 03.12.2017

      Ich hasse Weihnachten. Ich hasse den Konsumrausch, der dies Jahr schon im August angefangen hat. 30 Grad, und Schoko-Lebkuchen....
      Ich hasse die gleichförmige grün-rot-weiße Farbgebung.
      Ich hasse die Jingle-Bells-Klimper-Musik in den Supermärkten.
      Ich hasse die Spendenaufrufe. Wenn ich spenden will, mach ich das nicht nur zu Weihnachten.
      Ich hasse das Getue mit Frieden-auf-Erden. Nur weil eine religiöse Sekte an dem Tag einen Feiertag eingeführt hat, sehe ich nicht ein, dass ich plötzlich Leute liebhaben soll, die mich die 363 Tage davor behandelt haben wie ein Stück Dreck.
      Ich hasse die Bling-Bling-Deko in den Vorgärten. Was da an Strom vergeudet wird! Und allüberall Plastikschrott. Leuchtende und blinkende Weihnachtsmänner, Rentiere mit roten Nasen, Disko-Sterne....
      Ich hasse den Massenmord an Bäumen, für ein paar Tage Dekoration.
      Ich hasse die drängelnden, hetzenden, aggressiven Menschenmassen in den Geschäften, als ob es morgen nichts mehr zu kaufen gäbe.
      Ich hasse die aufdringliche Werbung in Papier- und Elektronikform. Als Radikalfeministin kriege ich das kalte Kotzen, wenn ich die Werbung für Spielzeug "für Mädchen" sehe. Pink stinks.

      Schade, dass Weihnachten zu so einer Konsum-Orgie verkommen ist. Mit Ostern geht es ja auch schon so, und Halloween wurde auch nur eingeführt, weil man damit Geld absahnen kann.
      Jedes Jahr um diese Zeit kriege ich das dringende Bedürfnis, in Alma Ata um Asyl anzufragen.

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "MM - Minimalismus und Mobilität" geschrieben. 03.12.2017

      @Nemo: Ein sehr gutes Interview. Ganz wichtig finde ich auch die Stelle, an der er sagt, dass man sich von ungesunden Tätigkeiten und Beziehungen ebenso verabschieden sollte wie von überflüssigen Dingen.
      Minimalismus in dem Sinn, dass ich in einer leeren Wohnung (ohne Pflanzen! ) auf dem Boden schlafen soll, wäre mein Ende. Ich brauch meine Höhle, in der ich mich gegen die böse Welt einkuscheln kann. Wenn mich viele bunte Kissen glücklich machen, dann habe ich halt viele bunte Kissen. Da können andere noch so missionieren. Er schreibt ja auch, dass es nicht zu einem Schaulaufen werden soll in der Art: "Sieh her, wie TOLL ich bin, ich bin BESSER als du."
      Der berühmte Diogenes war damals schon Minimalist. Es gibt die Legende, dass er noch eine Schale zum Trinken hatte, und als er sah, wie ien Kind aus der hohlen Hand trank, warf er die Schale auch noch weg.
      Aber in einigen Lebensbrerichen bin aus dem Konsumkarussell schon lange. Ich bin seit 37 Jahren Vegetarierin/Veganerin, weil ich nicht einsehe, dass zu meinem Vergnügen empfindsame Wesen leiden müssen. Ich habe kein Smartphone oder Tablet oder Navi - selbst den ollen Nokia-Knochen benutze ich nur, wenn ich alleine im Wald rumlaufe. Whatsapp, Instagram, Facebook, was ist das? Kann man das essen? Klamotten, Schuhe: da musste ich mich ein wenig nach den Dresscodes im Job richten, aber jetzt bin ich auch davon und den Klamotten befreit. Makeup, Haut. und Haarpflegeprodukte, 100 Cremes und Trallala habe ich noch nie verwendet. 1 Stück Seife, 1 Dose Nivea (ich mag den Geruch), 1 Fläschchen Kokosöl, 1 Flasche Shampoo, 1 Tube Zahnpasta ohne Menthol, 1 Zahnbürste (manuell, nicht elektrisch), 1 Haarbürste, 1 Haargummi, 1 Nagelfeile, 1 Erste-Hilfe-Kasten fürs Auto, das wars im Bad.

      Aber schaun wir mal, ob er diese Lebensweise auf Dauer durchhalten kann. Als ich 24 war, haben meine gesamten Habseligkeiten in einen VW-Käfer-Kofferraum gepasst. Sehen wir uns mal seine Wohnung in 30 Jahren an.

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Schlaflos" geschrieben. 01.12.2017

      @Wolfgang: So ging es mir immer bei Fußball. Sobald ich ein paar Minuten das grüne Spielfeld gesehen habe, fielen mir die Äuglein zu.
      Mittlerweile will ich gar nicht mehr wissen, was es an Bösem in der Welt gibt. Ich kann nichts daran ändern, also was nützt es mir, wenn ich es weiß. Irgendwann schafft es die Seele nicht mehr, den ganzen pychischen Giftmüll zu verarbeiten. Und erfundenes Böses (Krimis, Thriller, Horror) muss ich mir nicht auch noch zusätzlich geben. Ich spiele auch kaum noch PC-Spiele, das spricht mich nicht mehr an. Vielleicht habe ich das mal gebraucht, als Selbsttherapie, aber jetzt nicht mehr.
      Wenn die Welt morgen untergeht, will ich es gar nicht wissen, sondern lieber vergnügt bis zum Schluss leben, als in Angst aufs Ende zu warten.

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Es ist nicht so sehr das anfangen, sondern das beenden" geschrieben. 01.12.2017

      @Nemo: Ich stricke gerade wegen der Schmerzen in den Händen. Die leichte Bewegung erhält die Beweglichkeit und fördert die Durchblutung. Man darf nur nicht zu schwere Sachen arbeiten. Besser als lange Nadeln sind Rundstricknadeln, damit kann man auch im Zug stricken, und es gibt nicht die schwere Hebearbeit. Und zu fest darf man auch nicht stricken/häkeln.

      Wenn ich mein Arbeitszimmer entmistet habe, werde ich mir eine Nähecke einrichten. Siehste, das motiviert mich jetzt wieder beim Entrümpeln. Ich nähe gerne. Eigentlich ist Nähen eine richtige Ingenieurstätigkeit: Planen, Vorbereiten, Umsetzen, laufende Kontrollen, Endabnahme. Und das Ergebnis ist für mich sogar persönlich nützlich, anders als eine Software oder Fertigungslinie. Nur weil es hauptsächlich von Frauen gemacht wird (heutzutage), wird es irgendwie als "nebensächlich" betrachtet. Vor Zeiten der französischen Revolution war Stricken eine reine Männerdomäne, ein anerkanntes Handwerk mit Gilde. Stricken war Sache für harte Kerle. Wer je einen original irischen Pullover gestrickt hat, weiß warum. Ich hab ein altes Foto gesehen, wie zwei Fischer im Hafen sitzen und stricken. Kleiderschränke von Männern mit Bärten. Heute wird alles Textile belächelt. Genau wie Hausarbeit. Hausarbeit gilt auch nicht als "richtige" Arbeit, obwohl es harte Arbeit ist. Und Informatik galt bis zum zweiten Weltkrieg als "Spielerei für Damen".

      Für den Arbeitgeber legen wir uns krumm. Nur damit die sich ihre Kloschüsseln vergolden lassen können, oder noch einen Glaspalast bauen können. Für uns selber geben wir uns mit Dreck und Müll zufrieden. Ist das nicht krank?

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Noch länger kann und will ich mir nichts vormachen" geschrieben. 01.12.2017

      @ratlos:
      Wenn du Bauchkrämpfe von Gemüse bekommst, kann es aber nicht an Fructose liegen. Gemüse hat nämlich fast keine, es sei denn, du tust Äpfel oder dergleichen daran. Und in Fertiggerichten ist leider oft viel Fruchtzucker drin, oder du hast Saft getrunken. Ich hab auch eine Fructose-Malabsorption, daher weiß ich, was man da essen kann und was nicht. Ich kann kein Obst essen bis auf wenige Sorten, Gemüse ist ok. Bauchkrämpfe bei Gemüse kommen eher von Zutaten bei Fertigsoßen (Ketchup, Tomatensoße usw.). Wenn deine Darmflora im Eimer ist, kann es aber sein, dass du die Ballaststoffe nicht mehr so gut verträgst. Gibt es da einen ärztlichen Befund oder vermutest du es nur, dass es an Fructose liegen könnte?

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Noch länger kann und will ich mir nichts vormachen" geschrieben. 30.11.2017

      @Nemo: Ich hab nix von stehend essen geschrieben. Wenn fertig, dann aufstehen und spülen. Manchmal kaue ich dann och auf ner Möhre rum.

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Es ist nicht so sehr das anfangen, sondern das beenden" geschrieben. 30.11.2017

      @Kräuterfrau
      Bei mir gibt es auch so frühkindliche Verletzungen. Aber letzen Endes sind die Eltern nicht mehr präsent, und es liegt an einem selbst was man aus seinem Leben macht.
      Mir hilft es nicht, wenn ich weiß, dass ich meine Verlustängste kompensieren will. Davon gehen die Verlustängste nicht weg. Im Gegenteil, wenn jemand für mich entrümpelt, wird alles noch viel schlimmer. Nein, ich verstecke mich nicht mehr hinter Mami oder der Schuld von Mami. Wenn etwas anerzogen ist, kann man es sich auch wieder aberziehen. Das geht.
      Ich war immer darauf gedrillt, die Beste, 150%ig perfekt zu sein. Scheiß drauf. Merkt sowieso keiner, ob ich 80%, 90% oder 110% erledigt habe. Oder ob die Holzdecke im Mikrometer-Bereich passt. Da rege ich mich nicht mehr auf.
      Letzte Woche habe ich eine Strickjacke fertiggemacht. Ich habe sie monatelang rumliegen gehabt, weil ich es hasse, die Knopfleisten mit Knopflöchern anzustricken. Ich habe einfach ein paar Runden feste Maschen rumgehäkelt, fertig. Wozu Knopfleisten, wenn ich meine Jacken eh nie zu mache.
      Und das Zusammennähen mag ich auch nicht. Mein letztes Pulli-Machwerk war deshalb ein Raglanpulli, der wurde vom Hals aus in einem Stück gestrickt, da mussten nur unter den Achseln ein paar Zentimeter zugenäht werden.

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Noch länger kann und will ich mir nichts vormachen" geschrieben. 30.11.2017

      @ratlos
      Ein Vollzeitjob kann sehr an der Kraft zehren. Die Männer haben in der Regel noch ihre Frau, die ihnen hinterher räumt. Als Frau hast du noch den Haushalt an der Backe.
      Mal so eben eine Viertelstunde am Morgen kannste knicken.

      Mein Tagesablauf sah für die letzten 10 Jahre so aus: 5 Uhr wecken, duschen, Frühstück (und schnell abspülen), ab 6 Uhr zu den Schwiegerletern, denen beim Aufstehen, Waschen, Anziehen und Frühstück helfen. Das hat zwar hauptsächlich mein Mann gemacht, aber ich musste mitkommen und helfen. Dann 1 Stunde Fahrt zur Arbeit, 8-9 Stunden nervenzehrender Job (oft ohne Pause, aber welchen Arbeitgeber schert schon das Arbeitszeitgesetz?), wieder 1-2 Stunden Fahrt (jetzt mit Stau), bei den Schwiegereltern vorbei, Abendessen vorbereiten, nach Hause, ein Butterbrot essen, wieder zu den Schwiegereltern, die bettfertig machen, nach Hause, das Allernotdürftigste im Haushalt (Klo putzen zum Beispiel), duschen, ins Bett um 22 Uhr. Manchmal klingelte nachts das Telefon, "De Mamme ischt hiigfalle, kannscht komme?" Regelmäßig war irgendwas. Wir haben schon Panikattacken bekommen, wenn das Telefon klingelte. Am Wochende: am Haus renovieren, Wäsche waschen für uns und die Alten... Immer mal wieder Arztbesuche, Warten in der Notaufnahme, Krankenhausbesuche.... Tag für Tag, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. 1997 haben wir das letzte Mal Urlaub gemacht.

      Wir sind beide hochqualifizierte Fachkräfte, unter 45 Stunden Arbeitszeit pro Woche ging da gar nichts. Dazu 1 bis 2 Stunden einfache Pendelfahrt, je nach Stau. Zwei Haushalte, dazu die emotionale Belastung durch die Pflege. keinerlei Verständnis und Unterstützung durch die Kollegen, wenn man mal Nerven zeigt. Gewisse Kollegen haben das ausgenutzt, um mich anzuschwärzen, bösartige Gerüchte zu verbreiten, Unterlagen verschwinden zu lassen - die XY macht ständig Fehler, nicht tragbar! - Ich stand zuletzt mit dem Wagen mit laufendem Motor in der Garage und konnte nicht mehr. Leider oder Gottseidank bescheißt Mazda nicht bei den Abgasen, und die Garage ist nicht dicht.

      Das Chaos hat sich bei uns über die Jahre schleichend ausgebreitet, bis ich vor ein paar Monaten da stand und wie bei jemand Fremdem meine Wohnung sah: was für ne Messiewohnung. Ein totaler körperlicher (Nebennierenerschöpfung) und seelischer Zusammenbruch ("Burnout") zwang mich, meine Berufstätigkeit aufzugeben. Ich habe noch eine fette Abfindung rausgefeilscht, weil die mich anders nicht losgeworden wären, und mein Mann geht Anfang nächsten Jahres in Rente. Wegwerfarbeitnehmer. Auslutschen und ausspucken. So geht das im globalen Kapitalismus. Von wegen Fachkräftemangel. Frischfleisch von der Uni träumt halt noch von der Karriere und macht bei befristeten Jobs unterwürfig jeden Mist mit.

      Auf dem Job wird man ja mehr oder weniger gezwungen, ordentlich und strukturiert zu sein. Und wenn man seinen Job wichtig nimmt, räumt man dem auch immer einen Vorrang gegenüber der eigenen Wohnung ein. Wenn dann abends nur noch eine halbe Stunde Freizeit übrig ist, geht man lieber die halbe Stunde früher ins Bett als aufzuräumen.

      Was das Spülen angeht: Das war etwas, das habe ich immer noch irgendwie reingeschoben, weil das nicht sehr anstrengend ist, und das warme Wasser an den Händen gut tut. Und man kann dabei so schön den Gedanken nachhängen.
      Unter der Woche gabs meistens Eintöpfe, da hatte jeder höchstens einen Teller und einen Löffel dreckig gemacht, und zum Vorbereiten werden auch nur das Gemüsemesser und der Kochlöffel benutzt. Das sind nach dem Essen dann 10 Minuten zum Spülen (zu zweit: einer spült, einer trocknet ab, dabei kann man sich auch noch unterhalten), das schafft man immer. Damit das dreckige Geschirr nicht stinkt, habe ich immer sofort nach dem Essen, oft noch kauenderweise, abgespült. Das Abspülen ist bei mir beim Essen quasi inbegriffen. Jedesmal gleich nach dem Essen abspülen, dann sammelt sich nicht so ein unbezwingbarer Berg an.

      Wir hatten früher auch Katzen. Einmal waren noch Futterreste im Napf, da hatte ich einen anderen Napf draufgestellt und zwei Tage später wollte ich saubermachen, da hatte alles von Fliegenmaden gewimmelt. (Ich hab den Krabbelteller vor dem Spülen rausgestellt für die Vögel, die haben alles verputzt.) Seitdem habe ich die Näpfe immer mit Küchenpapier ausgewischt, und das Schmutzpapier zum Dreck vom Katzenklo in eine Plastiktüte getan.

      @Nemo:
      Ich hab auch wie du gedacht, von wegen wer rastet der rostet, reiß dich zusammen, LeistungLeistungLeistung, Multitasking (ist übrigens ein Mythos, das gibts nicht). Das war der größte Fehler meines Lebens. Ich habe meinem Körper das Letzte abverlangt, bis ich fast gestorben wäre. Immer wieder hochputschen und ankurbeln kann auch zuviel des Guten werden. Wenn du die letzten Reserven aus dem Akku rausgedrückt hast, lässt er sich nicht mehr aufladen. Hör lieber auf die Signale deines Körpers und google mal nach Nebennierenerschöpfung bzw Adrenal Fatigue.

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "die anonymen... (Alkoholiker, Messies, Essgestörten usw.)" geschrieben. 28.11.2017

      @Nemo: Bei Halsschmerzen gurgele ich lieber mit einem Schluck Fernet. Bei den Kräutern da drin ist auch Salbei und Kamille, und der Alkohol desinfiziert auch. Tequila finde ich dafür nicht so brauchbar. Aus Rotwein mache ich mir Glühwein selber, mit selbstgepresstem Orangensaft und Glühweingewürz. Den fertigen Glühwein finde ich zu widerlich süß.
      Die meisten Leute wollen ja Getränke und Essen ratzfatz fertig kaufen, weil sie zu ungeduldig oder unwissend sind, es sich selber zuzubereiten. Ich mag aber die Vorfreude und das Zubereiten. Das fühlt sich fast an wie ein magisches Ritual. Ich glaube, dass die Gedanken und Wünsche bei der Zubereitung irgendwie auf das Essen oder Getränk abfärben. Das industriell gefertigte Zeug hat keine Seele. Es wird von Maschinen gemacht, und nicht von Menschen, die Freude an der Zubereitung haben, obwohl uns das in der Werbung immer wieder vorgelogen wird. Es kann zwar den Körper nähren (und dick machen), aber nicht die eigene Seele. Fertiggerichte und Fertiggetränke sind für mich ein Notbehelf in einer Ausnahmesituation, und ich merke dann immer, dass es mir nicht gut tut.

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Hobbys" geschrieben. 27.11.2017

      @Kräuterfrau
      Kennst du die Seite loveknitting.de? Es gibt tausende von Gratis-Anleitungen, und es gibt auch Anleitungen für Schmuck. (Kleine Totenköpfe als Ohrring...)
      Und auf antiquepatternlibrary.org gibt es zahllose Scans von historischen Handarbeitsheften. Man muss allerdings für die meisten Englisch können. Die Elemente für Irische Spitze kann man auch gut einzeln als Schmuck nehmen.

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Schlaflos" geschrieben. 27.11.2017

      Das ist mittlerweile wissenschaftlich belegt, dass das blaustichige Licht von diversen Bildschirmen, angefangen von TV, über PC bis zum eBook-Reader den Körper zum Wachbleiben triggert.
      Wenn man dann noch Sachen schaut, die einen aufregen, braucht man keinen Kaffee mehr. Ich habe am Laptop die Farben so eingestellt, dass ab 20 Uhr eine warme Farbe erscheint, es sieht alles etwas gelbstichig aus, ist gewöhnugsbedürftig, aber ganz angenehm. Und es gibt abends weder blutrünstige Serienmörder oder Zombiejagden, sondern Bildung auf Arte.

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Wolframs Aufräumfragen und Probleme" geschrieben. 27.11.2017

      @Wolfgang: Für die 4-Loch-Ordner gibt es einen Trick. Wenn du einen 2-Loch-Locher mit verstellbarer Anschlagschiene hast (mit der man auf verschiedene Papiergrößen einstellen kann), gibt es normalerweise eine Einstellung, bei der 888 steht. Das ist die kürzeste Einstellung der Anschlagschiene. Wenn man diese Papiergröße einstellt, kann man ein A4-Blatt damit lochen, dann dreht man es auf den Kopf und locht es nochmal. Die 4 Löcher passen dann genau für die 4-Loch-Ordner. Das hab ich immer so im Geschäft gemacht.

      Für die 4-Loch-Ordner gibt es noch eine andere mögliche Verwendung: Für CDs gibt es im Bürohandel Schutzhüllen aus Vlies und Klarsichtfolie. 50 Stück kosten so um die 5 Euro. Die haben 2 Löcher zum Einheften. Bei einem 4-Loch-Ordner kann man oben und unten CDs einheften, und auch Beschreibungen usw. Die kann man ja auch schmal falten und einmal lochen, so dass sie nur auf 2 Klammern gehängt werden können. Vorne in den Ordner kann man dann ein Inhaltsverzeichnis einheften.

    • Sophie hat einen neuen Beitrag "Ein leises, verschämtes Hallo" geschrieben. 27.11.2017

      @Chaotin
      Hi Rebecca. Du musst dich für gar nichts schämen. Erst recht nicht fürs Müllwegbringen. Jeder erzeugt Müll. Du, deine Nachbarn, der Papst und auch die Kanzlerin.
      Und damit die Menschen nicht in ihrem Dreck ersticken, haben sie es so eingerichtet, dass man den Müll aus der Wohnung wegbringt. Ich nehme mal an, schon die Neandertaler haben ihre Knochen- und Fellreste aus der Höhle geschmissen, damit es nicht stinkt. Im Mittelalter haben die Leute ihren Müll einfach aus dem Fenster geworfen, und die Archäologen freuen sich, wenn sie eine olle Römerlatrine finden, weil die ihren Müll da rein geschmissen haben.
      Das bisschen Müll, das du machst, ist doch ein Pipifax gegen die Tonnen Giftmüll und Atommüll, die entsorgt werden - oder irgendwo verbuddelt. Da schämt sich auch niemand, obwohl es da eher angebracht wäre.
      Wenn du undurchsichtige Säcke nimmst oder es so machst wie Draculara vorgeschlagen hat, sieht niemand, was du im Müll hast. Und wenn schon. Du darfst soviel Müll wegbringen, wie du musst. Schließlich bezahlst du dafür.

      Warum ist es so wichtig, was andere Leute über dich vielleicht möglicherweise denken könnten? Du willst die doch nicht heiraten. Erstens denken die Leute sowieso nur an ihre eigene Angelegenheiten. Ich denke nicht, dass dich irgendwer für Chipstüten verurteilt. Das interpretierst du wohl selber in die Gedanken der Leute rein. Und selbst wenn einer kuckt. Die haben garantiert ihre eigenen Leichen im Keller. Leere Schnapsflaschen, Kondome, Pornoheftchen...

      Dies ist ein freies Land, und jeder darf so chaotisch sein wie er will - solange er nicht Leben, Gesundheit und Eigentum vom anderen gefährdet.
      Deswegen musst du mit Müll aufpassen. Wenn der Müll anfängt zu stinken, und vielleicht noch Krabbeltierchen auftreten, kannst du echten Ärger bekommen. Dagegen ist ein neugieriger Blick gar nichts.

      Gehst du arbeiten oder zur Ausbildung/Schule/Uni? Dann könntest du jeden Morgen, wenn du das Haus verlässt, ein Beutelchen Müll mitnehmen. Das kannst du schon abends neben die Tür stellen, dann musst du morgens nicht noch suchen, und es wird nicht so viel auf einmal.
      Für neugierige Nachbarn kannst du auch eine Ablenkung inszenieren. Bunt-schrille Schals umbinden, oder klimpernde Armbänder. Dann erinnern sie sich an "die mit dem bunten Kopftuch", und nicht an "die mit dem Müll".

      Es ist ganz toll, dass du dein Problem erkannt hast. Das ist der erste Schritt. Und jetzt kansst du mit Trippelschrittchen weitermachen.
      Gib den Anderen doch nicht so viel Macht über dein Leben, indem du dich in vorauseilendem Gehorsam schon ganz klein machst, noch bevor irgendwer daran denkt, dich anzugreifen. Du bist erwachsen, du bist selbst dafür verantwortlich, was du tust.
      Egal was in der Vergangenheit war, deine Eltern und deine Geschwister sind nicht da. Du musst dich vor niemandem mehr rechtfertigen. Es zwingt dich niemand mehr aufzuräumen. Du räumst nicht mehr für Mami auf, sondern für dich selbst, für dein eigenes Wohlbefinden.

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