Jennifer
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Wenn du ein totes Pferd reitest: Steig ab!
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Bedanken867
    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "das Metabolische Syndrom" geschrieben. 20.04.2017

      Huhu ....
      ich vermute wenn du es so anpacken willst, kommst du nicht weit!
      Das Fitnesscenter würde ich erst mal komplett aus der Gedankenwelt streichen - aber eine halbe bis eine Stunde spazieren gehen ist schon prima für den Start.
      Und ich kenne Leute, die ein Heimfahrrad in der Wohnung haben, und ein wenig radeln während sie lesen oder fernsehen. Vielleicht wäre das etwas für dich?

      Die sauren Beeren kann man mit Xucker süß machen - sieht aus wie Zucker, schmeckt wie Zucker, hat aber null Kalorien und ist ein Naturprodukt, leider nicht billig.
      Ich bin drauf gekommen, dass man unbedingt genug Eiweiß beim Abnehmen braucht. Darauf habe ich früher nicht geachtet, und habe bei Abnehmversuchen zuerst die Muskeln verloren, und dann noch weniger Energie verbrennen können.
      Deshalb rühre ich meine Beeren jetzt in leckeren Skyr z.B. von Lidl. Vanille ist mein Favorit, der 350 g Becher hat gerade mal 175 Kalorien. Da habe ich dann schon 27 g Eiweiß gegessen, das ist fast die Hälfte von meinem Tagesbedarf. Zucker ist da auch keiner drin.

      Vermutlich darfst du auch mal eine Banane essen (da ist ja auch Kalium enthalten, wichtig wenn man abnehmen will), aber dann halt nur die Banane, und nicht Nudeln und ein Brötchen vorweg. So eine Umstellung ist stressig, aber ich bin sicher, du schaffst das!
      Da gibt es doch auch Speisepläne für Diabetiker?

      Ich bin gerade in einer "Haltephase", ich habe fast 27 kg abgenommen. Bald geht es weiter mit dem Abnehmen!
      Das kann sogar Spaß machen!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Neu hier" geschrieben. 20.04.2017

      Moin, schön dass du hier bist!
      Auch von mir sind die Daumen gedrückt, dass das alles schnell und angenehm über die Bühne geht!
      Der Gedanke tags zu räumen, und nachts schnell und leise rauszutragen ist wohl am besten.
      Da stört ihr niemand mit lauten Geräuschen!
      Viel Erfolg!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Tubenverschlüsse extra groß - nur wegen der Ordnung?!" geschrieben. 20.04.2017

      @Draculara
      Sicher ist es für die Ordnung platzsparender, wenn man Tuben nebeneinander stellen kann, als wenn sie auf einem Haufen durcheinander fliegen!
      Wer davon einen Vorteil hat, sind ältere Menschen.
      Diese kleinen fummeligen Verschlüsse bekommt man mit Arthrose-Fingern oder mit weniger Gefühl in den Fingerspitzen einfach nicht mehr auf die Tube. Die fallen eher zehnmal runter, als dass man sie einmal drauf drehen kann, schon gar nicht kann man sie zwischen zwei Fingern festgehalten.
      Ich bin mit meinen kaputten Händen total froh, dass es die großen Verschlüsse gibt!
      Man muss sie halt sorgfältig gerade aufsetzen, und natürlich die Tube nur festhalten, nicht quetschen.
      Und schon hat man ratzfatz die Tube schnell wieder zu - in der Zeit würde man gerade dem runtergefallenen kleinen Verschluss das fünfte Mal hinter her kriechen.
      Da sieht man wieder einmal: Was für den einen prima ist stresst den anderen!
      Vielleicht sollten beide Sorten Verschlüsse hergestellt werden, und man kann wählen, was man braucht?

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Versuch in ein neues Leben" geschrieben. 09.04.2017

      Liebe Barbara,
      ich freue mich so sehr über deine Rückmeldung!
      Wie schön dass es bei dir vorwärts geht, und dass du endlich die Unterstützung bekommst, die du für deinen Alltag brauchst.
      Wenn du magst, berichte uns doch weiter, wie das jetzt bei dir alles organisiert ist!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Schulpflicht bedeutet Versklavung und Misshandlung durch das System" geschrieben. 09.04.2017

      Zum US-Schulsystem - um das es in diesem Beitrag geht - sage ich später extra etwas.
      Da kommt es tatsächlich auch zu ideologischer Gleichschaltung, bzw. sie wird erwünscht.
      Wobei speziell in den USA auch das Home-Schooling oft auf eine Indoktrination hinaus läuft.

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Schulpflicht bedeutet Versklavung und Misshandlung durch das System" geschrieben. 09.04.2017

      Ja, würde man in Bildung so viel investieren wie in Kriege, wäre die Menschheit gebildet und noch fröhlich dabei!

      Gewiss haben wir heute einen großen Fortschritt gegenüber den Zeiten als Unterricht etwas war, das sich nur Leute mit Geld leisten konnten. Diese Kinder wurden ganz schön getriezt, schließlich sollten sie eine ähnliche Position erreichen wie der Vater, oder sie waren sogar als künftige Herrscher schon als Kleinkinder in der Pflicht, Misshandlungen mit eingeschlossen.

      Selbst als es später die Schulpflicht gab, konnten längst nicht alle Kinder lernen wie sie wollten. In der Generation der Großeltern (Geburtsjahre vor 1900) und der Eltern Anfang 20. Jahrhundert war überall der Kummer groß. "Ich wollte so gerne Abitur machen! Ich war der Beste in der Klasse!" "Die Frau vom Bürgermeister wollte die Hälfte vom Schulgeld für mich bezahlen. Aber wir bekamen die zweite Hälfte auch nicht zusammen. Da hat sie mir ein Jahr Handarbeitsschule geschenkt, damit ich Geld verdienen könnte." "Ich hatte nur Einsen. Ich wollte Lehrerin werden, aber wir hatten das Geld nicht. Für die Handelsschule habe ich einen Freiplatz bekommen." Hier waren 8 Schuljahre schon umsonst, aber jede weiterführende Ausbildung war teuer.

      Übrigens ist es ein Irrtum zu glauben, Kinder hätten früher irgend etwas entscheiden können.
      "Ich will nicht mehr zur Schule!" Und die Eltern sagen sofort: "Natürlich kleiner Schatz, wirst du halt Viehknecht statt Apotheker oder Pastor. Macht nichts dass wir schon so viel Geld bezahlt haben!"
      Da haben erst der Lehrer und dann die Eltern den Widerspenstigen wieder auf die Spur geprügelt!

      Noch in den 50er Jahren des letzten Jahrhunderts hatten Kinder so ungefähr null mal etwas zu entscheiden.
      Befehl und "folgen" war die Devise. Und wer nicht wollte, bekam das Hinterteil versohlt.
      Kindheit war damals etwas, das trainiert hat Dinge auszuhalten, die man nicht so gerne mag.
      Erwachsensein war dann die Zeit, in der man die antrainierte der Disziplin für das Erreichen eigener Ziele genutzt hat.
      Ich will etwas? Dann werde ich es auch erreichen! Ich weiß ja, dass ich die Zähne zusammenbeißen kann!
      Sicher ist es schöner, wenn Selbstdisziplin ohne Gewalt erworben wird - darin sehe ich einen der heutigen Fortschritte. Insgesamt aber gilt immer nicht: "Ohne Fleiß kein Preis!"

      Meine Familie hat mir jedenfalls vermittelt, auch wenn ich unglücklich in der Schule war, dass es ein riesiges Geschenk ist, etwas lernen zu dürfen. Und bis heute finde ich - was gibt es Schöneres als neues Wissen zu bekommen?

      Und dass es für alle gelten kann, einfach weil eine Bildungspflicht besteht - und keiner wird ausgeschlossen: Das ist auch einer der großen Fortschritte.

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Schulpflicht bedeutet Versklavung und Misshandlung durch das System" geschrieben. 08.04.2017

      Die Schule hat - wie jedes System - auch Schwächen.
      Ich würde auch viel mehr neue private Modelle fördern und staatlich begleiten.
      Und ich selbst war als Schülerin unglücklich. Das lag aber nicht an einem System, das mir den Weg zum Wissen geöffnet hat, sondern an sozial unfähigen Wissensvermittlern.

      Mit dem Beginn der Schulpflicht für alle begann die Befreiung der abhängigen Menschen aus der Unterdrückung, denn Bildung ist der Schlüssel zur Mündigkeit. Oder wie es früher einmal gerne hieß: Wissen ist Macht!

      In alten Zeiten war Bildung ein Privileg der Reichen und der Herrschenden.
      Das Fußvolk wurde dumm und abhängig gehalten.
      Die Schulpflicht machte es erst Kindern der arbeitenden Schichten möglich, wenigstens teilweise Zugang zu Bildung zu bekommen. Weder ein Arbeitgeber noch die Eltern konnten dann noch die Kinder rund um die Uhr als billige Arbeitskräfte missbrauchen.

      Bildung für alle ist der erste Schritt zur Freiheit.

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Ich suche verzweifelt meinen Wohnungsschlüssel" geschrieben. 27.03.2017

      Hallo Leute,
      immerhin ist der Briefkastenschlüssel wieder da.
      Der hing in der Gummidichtung der Waschmaschine!
      Offenbar hatte er sich so in der Hosentasche verhakt, dass beim flüchtigen Kontrollieren beim Einräumen nichts zu fühlen war.
      Jetzt fehlt noch der dicke große Schlüsselbund ...

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Gabrieles Tagebuch" geschrieben. 25.03.2017

      Hallo liebe @Gabriele,
      ich lese so gerne in deinem Tagebuch.
      Ich finde du hast auch eine ganz besondere Art zu schreiben!
      Jetzt bin ich schon ganz gespannt, wie es bei dir weiter geht!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Ich suche verzweifelt meinen Wohnungsschlüssel" geschrieben. 25.03.2017

      Oh, dann suchen wir schon zu zweit. Mein Wohnungsschlüssel ist auch seit einer Woche weg.
      Viel Erfolg!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Hilfe, ich habe Mist gebaut!" geschrieben. 23.03.2017

      Natürlich heißt das genial ... Grins.

      Tomato, hast du mal versucht deine großen Ziele in winzige Minischritte herunter zu rechnen?
      Hast du schon Müllbeutel zum Rausstellen geholt?

      Ob du im Keller einen der besonders üblen Beutel da mal reinpacken kannst? Erstens riecht der dann weniger, und zweitens, falls du den Mut findest ihn mal nachts rauszustellen, dann hast du keine Aktion mehr vor dir.
      Schnappen und raus tragen, fertig!

      Wie oft wird bei euch der Müll abgeholt?
      Wenn du beim akuten Müll dran bleibst, wird es nicht mehr an Müll, und dann schrumpft der alte Müllberg ständig. Vielleicht langsam, aber er schrumpft!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Augustinus von Hippo?" geschrieben. 21.03.2017

      Danke - genau das kann ich heute gebrauchen. So schön!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Ich bin ihr Schwager" geschrieben. 20.03.2017

      Oh, das kam nicht so ganz rüber - dann ist ja alles klar!

      Ich kenne nämlich Fälle, in denen die Familie jemand nach Krankenhausaufenthalten mit einer leeren Wohnung überrascht hat - und in jedem Fall war die Wohnung innerhalb eines Jahres noch schlimmer zugemüllt als zuvor. Also wäre es schon wichtig, dass derjenige sich nicht überfahren fühlt.

      Ich wünsche euch viel Erfolg und ein gutes Miteinander!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Ich bin ihr Schwager" geschrieben. 20.03.2017

      Oh, das halte ich für keine so gute Idee.
      Eine Grundregel ist, nichts ohne das Wissen des Betroffenen zu unternehmen.
      Und klar muss der Müll raus, sonst ist vielleicht die Wohnung weg ...
      Auch wenn damit das Grundproblem noch nicht gelöst ist. Dazu braucht es tatsächlich mehr an Unterstützung, eventuell auch von Fachleuten.

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Ich bin ihr Schwager" geschrieben. 19.03.2017

      Oh, da habt ihr ja ein echtes Problem in eurer Familie ... Ich finde es super von euch, dass ihr nicht einfach die Augen verschließt. Ich denke ihr achtet dabei auch auf euch, damit es nicht zu viel wird!

      Meine allererste Idee ist - der stinkende Müll muss raus, sonst gibt es ernsthaft Ärger wegen der Wohnung.
      Könnt ihr vielleicht auf eine nette Art sagen: "Mensch, du bist schon so lange krank und nun hast du es nicht mehr geschafft deinen Müll runter zu bringen. Und wenn du hier raus bist, darfst du ja auch nichts machen! Das ist doch ok, wenn wir die Müllsäcke raus tragen, die du schon vorbereitet hast?"

      Man kann ja tatsächlich vermuten, dass die Krankheiten deiner Schwägerin zu dem ganzen Elend mit beigetragen haben, die körperlichen und die Depression. Jedenfalls wird man erst genaueres sagen können, wenn die Abfälle raus sind, das ist die erste Grundlage. Insgesamt viel Erfolg für euch!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Einige Fragen" geschrieben. 18.03.2017

      Und ich hoffe, dass er sich notfalls ein wenig dabei unterstützen lässt, wenn er alleine den Überblick verliert!

      Zuhause kann er ja machen was ihm gefällt, aber gemeinsames Eigentum ist "neutral" zu halten. Er scheint es doch auch so zu sehen (sobald er nachdenkt). Er steht eher ratlos vor seinen aufgestauten Schätzen und weiß nicht was er machen könnte ... und dann reagiert er noch pampig ...
      Hoffentlich ist das jetzt weitgehend überstanden.
      Denn immerhin, der erste Schritt ist getan!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Einige Fragen" geschrieben. 18.03.2017

      Oh wie schön, liebe Hamsterbau!

      Deine Mutter versteht es in diesem Fall offenbar, den Weg der Liebe einzuschlagen. Ich freu mich!

      Wenn man es über Konfrontation und Hass versucht (von Anzeige über Gedanken an "in die Klinik sperren") dann wird man sicher scheitern.
      Zwang schadet dem Erfolg.
      Nicht immer kommt der liebevolle Weg gut an, aber bei euch scheint es zu klappen. Ich hoffe weiter für dich, dass es alles gut ausgeht.

      Klappt es doch nicht auf Dauer, dann wäre noch der Weg offen, zu verkaufen, notfalls dafür eine Teilungsklage einzubringen. Der Onkel müsste dich ausbezahlen, schafft er es nicht, dann wird verkauft und ihr teilt das Geld. Dann kann er sich seiner Sammelleidenschaft widmen ohne sich gestört zu fühlen, und du könntest etwas Eigenes kaufen und so sauber halten wie du es brauchst. Auch das kann ein friedlicher Weg sein! Aber wenn es anders geht, und die Familie ohne solch einen Stress zusammenfindet, das wäre wunderbar!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Osterdeko" geschrieben. 13.03.2017

      Klar kommt die Osterdeko alle Jahre wieder.
      Ein Holzhase steht am Küchenfenster, bunte Eier hängen an den Pflanzen auf dem Ballon und ein Korb mit bunten Eiern kommt auf den Tisch oder die Fensterbank. Ach ja, und ich habe noch Kaffeebecher mit Huhn oder Hase drauf.
      Ich feiere ja nicht Ostern, aber diese Frühlingsstimmung macht mir gute Laune!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Neu hier" geschrieben. 13.03.2017

      Hallo @Tochter,

      am liebsten würde ich dich in den Arm nehmen und trösten, denn aus deiner Beschreibung was bei euch so läuft spricht sehr viel Kummer.
      Für mich sieht es von außen drauf gesehen so aus, als würde dich beim aktuellen wenig zufriedenstellenden Zustand im Elternhaus nicht nur die Gegenwart belasten, sondern die aktuellen negativen Eindrücke holen immer wieder den Schmerz aus der Vergangenheit mit hervor. Du leidest doppelt!

      Da steht nicht nur eine Tochter, die sich Sorgen macht, weil die Eltern unter Stapeln gesammelten Gerümpels in vielen Bereichen des Hauses keinen Schritt mehr tun können, sondern da steht auch wieder die kleine Tochter, die vor Kummer über die merkwürdigen Verhaltensweisen der Mutter nicht weiß, ob sie schreien oder weinen soll. Du bist mit allem was geschieht sozusagen doppelt belastet! Der neue Kummer mischt sich ständig mit dem hilflosen kindlichen Leid von damals.

      Und wenn du dir wünschst, dass es jetzt wenigstens endlich einmal besser (wenn schon nicht "gut") werden sollte, dann betrifft auch das nicht nur die Gegenwart.
      Wir alle haben uns als Kind danach gesehnt, dass wir liebevolle Eltern haben, die für uns Verantwortung übernehmen, die den Überblick haben und uns Sicherheit auf der Welt vermitteln, die wir uns selbst noch nicht geben können. Diese Sehnsucht nach einer heilen Familie verlässt uns nicht automatisch, wenn wir älter werden.
      Und nun musst du dir auch noch Gedanken machen, dass dein Zufluchtsort bei der Oma eines Tages auch verschwinden wird ...

      Vernachlässigt zu werden, kein Verständnis zu finden, ein Elternteil mit merkwürdigem Verhalten zu haben, das reißt tiefe Wunden.
      Das Kind in dir weint immer noch ... und zugleich bist du ganz und gar wütend!

      Und jetzt bist du doch erwachsen und stark genug, und eigentlich könntest du es organisieren, dass es wenigstens oberflächlich irgendwie tröstlich und besser wird. Aber nun sind dir die Hände gebunden, deine Mutter kann sozusagen aus ihrer Haut nicht heraus. Sie hält den engsten Wohnbereich sauber und ist damit zufrieden, und obendrein hortet sie die Gegenstände, die ihrer inneren Leere Sicherheit geben. So lange keiner nervt, dass sie etwas ändern soll, ist sie vermutlich sogar halbwegs glücklich.

      So selten ist dieses Verhalten nicht.
      Ich kenne Leute, die mehrere Häuser mit ihren Schätzen gefüllt haben - sie hatten zum Beispiel mehrere Zimmer voller Wintermäntel bis zu 50-70 Jahre alt, Schränke voller Papier oder Berge an Handtüchern. So nach dem Motto "wenn die Russen kommen und den Winter mitbringen, dann hab ich wenigstens etwas zu Anziehen". Bierflaschensammlungen, alle Schulsachen aller Kinder (und damit meine ich jedes Schreibheft und jedes lose Blatt aus 12 Schuljahren, bis hin zu den alten Stiften), Berge von alten Marmeladengläsern oder Geschirr für 50-60 Personen - es könnte ja sein, dass man mal so viel Besuch hat.

      Das klingt lustig, ist es aber nicht wirklich. Denn da hat jemand ein riesiges Sicherheitsbedürfnis und kann nichts loslassen, was man vielleicht irgendwann noch mal brauchen könnte. Und dass das jetzt alles unordentlich herum liegt ... ach ja, im Frühling kann man ja mal ein wenig aufräumen, oder wenn die Rückenschmerzen nachlassen, oder sobald keiner mehr nervt. Damit die bloß nicht denken sie hätten Erfolg mit dem Genörgel!

      Das wird also schwierig.
      Da stehen sich zwei extrem unterschiedliche Bedürfnisse gegenüber.
      Was könnte denn das Schlimmste sein, das geschieht?
      Dass du in 20 Jahren verrotteten Müll aus dem Keller schaffen lassen musst?
      Je nun, das macht gewiss keinen Spaß, aber da bist du nicht die einzige.
      Ich habe das auch hinter mir. Und ich habe viele wunderliche Dinge dabei entdeckt, meine Güte, was ein Elend.

      Stell dir einmal vor, deine Eltern haben ein, zwei tatsächlich gut bewohnbare Räume, der Rest ist Rumpelkammer.
      Das schmerzt, aber was geschieht wirklich?
      (Gammelt etwas feucht durch, so dass in andere Räume der Schimmel rein wandert, greift man natürlich ein. Logisch. Sonst aber ... was kann dir zustoßen?)
      Wir haben ja in Deutschland keine Regal- und Stapel-Polizei, die es verbietet, sich die eigenen vier Wände mit eingestaubtem Geraffel vollzustellen. Jeder darf sich Haufen und Türme anschaffen wie er lustig ist.

      Es geschieht also nichts wirklich Bedrohliches - aber dein persönliches Leid drückt dich nieder.
      Wenn du da aktuell nicht eingreifen kannst, jedenfalls nicht so wie du es möchtest: Was könnte dir helfen, dass dein Leid ein wenig kleiner wird?
      Welche Gedanken oder Träume könnten sich befreiend anfühlen?
      Wie und an welchem Ort könntest du deine Sehnsucht frei fliegen lassen?

      Liebe Grüße an dich,
      Jennifer

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Ein neues Klo muss her" geschrieben. 11.03.2017

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      Ich spare auch gerade ein neues an, ohne Spülrand!

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