Jennifer
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Wenn du ein totes Pferd reitest: Steig ab!
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Bedanken844
    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Hilfe, ich habe Mist gebaut!" geschrieben. Gestern

      Natürlich heißt das genial ... Grins.

      Tomato, hast du mal versucht deine großen Ziele in winzige Minischritte herunter zu rechnen?
      Hast du schon Müllbeutel zum Rausstellen geholt?

      Ob du im Keller einen der besonders üblen Beutel da mal reinpacken kannst? Erstens riecht der dann weniger, und zweitens, falls du den Mut findest ihn mal nachts rauszustellen, dann hast du keine Aktion mehr vor dir.
      Schnappen und raus tragen, fertig!

      Wie oft wird bei euch der Müll abgeholt?
      Wenn du beim akuten Müll dran bleibst, wird es nicht mehr an Müll, und dann schrumpft der alte Müllberg ständig. Vielleicht langsam, aber er schrumpft!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Augustinus von Hippo?" geschrieben. 21.03.2017

      Danke - genau das kann ich heute gebrauchen. So schön!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Ich bin ihr Schwager" geschrieben. 20.03.2017

      Oh, das kam nicht so ganz rüber - dann ist ja alles klar!

      Ich kenne nämlich Fälle, in denen die Familie jemand nach Krankenhausaufenthalten mit einer leeren Wohnung überrascht hat - und in jedem Fall war die Wohnung innerhalb eines Jahres noch schlimmer zugemüllt als zuvor. Also wäre es schon wichtig, dass derjenige sich nicht überfahren fühlt.

      Ich wünsche euch viel Erfolg und ein gutes Miteinander!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Ich bin ihr Schwager" geschrieben. 20.03.2017

      Oh, das halte ich für keine so gute Idee.
      Eine Grundregel ist, nichts ohne das Wissen des Betroffenen zu unternehmen.
      Und klar muss der Müll raus, sonst ist vielleicht die Wohnung weg ...
      Auch wenn damit das Grundproblem noch nicht gelöst ist. Dazu braucht es tatsächlich mehr an Unterstützung, eventuell auch von Fachleuten.

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Ich bin ihr Schwager" geschrieben. 19.03.2017

      Oh, da habt ihr ja ein echtes Problem in eurer Familie ... Ich finde es super von euch, dass ihr nicht einfach die Augen verschließt. Ich denke ihr achtet dabei auch auf euch, damit es nicht zu viel wird!

      Meine allererste Idee ist - der stinkende Müll muss raus, sonst gibt es ernsthaft Ärger wegen der Wohnung.
      Könnt ihr vielleicht auf eine nette Art sagen: "Mensch, du bist schon so lange krank und nun hast du es nicht mehr geschafft deinen Müll runter zu bringen. Und wenn du hier raus bist, darfst du ja auch nichts machen! Das ist doch ok, wenn wir die Müllsäcke raus tragen, die du schon vorbereitet hast?"

      Man kann ja tatsächlich vermuten, dass die Krankheiten deiner Schwägerin zu dem ganzen Elend mit beigetragen haben, die körperlichen und die Depression. Jedenfalls wird man erst genaueres sagen können, wenn die Abfälle raus sind, das ist die erste Grundlage. Insgesamt viel Erfolg für euch!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Einige Fragen" geschrieben. 18.03.2017

      Und ich hoffe, dass er sich notfalls ein wenig dabei unterstützen lässt, wenn er alleine den Überblick verliert!

      Zuhause kann er ja machen was ihm gefällt, aber gemeinsames Eigentum ist "neutral" zu halten. Er scheint es doch auch so zu sehen (sobald er nachdenkt). Er steht eher ratlos vor seinen aufgestauten Schätzen und weiß nicht was er machen könnte ... und dann reagiert er noch pampig ...
      Hoffentlich ist das jetzt weitgehend überstanden.
      Denn immerhin, der erste Schritt ist getan!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Einige Fragen" geschrieben. 18.03.2017

      Oh wie schön, liebe Hamsterbau!

      Deine Mutter versteht es in diesem Fall offenbar, den Weg der Liebe einzuschlagen. Ich freu mich!

      Wenn man es über Konfrontation und Hass versucht (von Anzeige über Gedanken an "in die Klinik sperren") dann wird man sicher scheitern.
      Zwang schadet dem Erfolg.
      Nicht immer kommt der liebevolle Weg gut an, aber bei euch scheint es zu klappen. Ich hoffe weiter für dich, dass es alles gut ausgeht.

      Klappt es doch nicht auf Dauer, dann wäre noch der Weg offen, zu verkaufen, notfalls dafür eine Teilungsklage einzubringen. Der Onkel müsste dich ausbezahlen, schafft er es nicht, dann wird verkauft und ihr teilt das Geld. Dann kann er sich seiner Sammelleidenschaft widmen ohne sich gestört zu fühlen, und du könntest etwas Eigenes kaufen und so sauber halten wie du es brauchst. Auch das kann ein friedlicher Weg sein! Aber wenn es anders geht, und die Familie ohne solch einen Stress zusammenfindet, das wäre wunderbar!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Osterdeko" geschrieben. 13.03.2017

      Klar kommt die Osterdeko alle Jahre wieder.
      Ein Holzhase steht am Küchenfenster, bunte Eier hängen an den Pflanzen auf dem Ballon und ein Korb mit bunten Eiern kommt auf den Tisch oder die Fensterbank. Ach ja, und ich habe noch Kaffeebecher mit Huhn oder Hase drauf.
      Ich feiere ja nicht Ostern, aber diese Frühlingsstimmung macht mir gute Laune!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Neu hier" geschrieben. 13.03.2017

      Hallo @Tochter,

      am liebsten würde ich dich in den Arm nehmen und trösten, denn aus deiner Beschreibung was bei euch so läuft spricht sehr viel Kummer.
      Für mich sieht es von außen drauf gesehen so aus, als würde dich beim aktuellen wenig zufriedenstellenden Zustand im Elternhaus nicht nur die Gegenwart belasten, sondern die aktuellen negativen Eindrücke holen immer wieder den Schmerz aus der Vergangenheit mit hervor. Du leidest doppelt!

      Da steht nicht nur eine Tochter, die sich Sorgen macht, weil die Eltern unter Stapeln gesammelten Gerümpels in vielen Bereichen des Hauses keinen Schritt mehr tun können, sondern da steht auch wieder die kleine Tochter, die vor Kummer über die merkwürdigen Verhaltensweisen der Mutter nicht weiß, ob sie schreien oder weinen soll. Du bist mit allem was geschieht sozusagen doppelt belastet! Der neue Kummer mischt sich ständig mit dem hilflosen kindlichen Leid von damals.

      Und wenn du dir wünschst, dass es jetzt wenigstens endlich einmal besser (wenn schon nicht "gut") werden sollte, dann betrifft auch das nicht nur die Gegenwart.
      Wir alle haben uns als Kind danach gesehnt, dass wir liebevolle Eltern haben, die für uns Verantwortung übernehmen, die den Überblick haben und uns Sicherheit auf der Welt vermitteln, die wir uns selbst noch nicht geben können. Diese Sehnsucht nach einer heilen Familie verlässt uns nicht automatisch, wenn wir älter werden.
      Und nun musst du dir auch noch Gedanken machen, dass dein Zufluchtsort bei der Oma eines Tages auch verschwinden wird ...

      Vernachlässigt zu werden, kein Verständnis zu finden, ein Elternteil mit merkwürdigem Verhalten zu haben, das reißt tiefe Wunden.
      Das Kind in dir weint immer noch ... und zugleich bist du ganz und gar wütend!

      Und jetzt bist du doch erwachsen und stark genug, und eigentlich könntest du es organisieren, dass es wenigstens oberflächlich irgendwie tröstlich und besser wird. Aber nun sind dir die Hände gebunden, deine Mutter kann sozusagen aus ihrer Haut nicht heraus. Sie hält den engsten Wohnbereich sauber und ist damit zufrieden, und obendrein hortet sie die Gegenstände, die ihrer inneren Leere Sicherheit geben. So lange keiner nervt, dass sie etwas ändern soll, ist sie vermutlich sogar halbwegs glücklich.

      So selten ist dieses Verhalten nicht.
      Ich kenne Leute, die mehrere Häuser mit ihren Schätzen gefüllt haben - sie hatten zum Beispiel mehrere Zimmer voller Wintermäntel bis zu 50-70 Jahre alt, Schränke voller Papier oder Berge an Handtüchern. So nach dem Motto "wenn die Russen kommen und den Winter mitbringen, dann hab ich wenigstens etwas zu Anziehen". Bierflaschensammlungen, alle Schulsachen aller Kinder (und damit meine ich jedes Schreibheft und jedes lose Blatt aus 12 Schuljahren, bis hin zu den alten Stiften), Berge von alten Marmeladengläsern oder Geschirr für 50-60 Personen - es könnte ja sein, dass man mal so viel Besuch hat.

      Das klingt lustig, ist es aber nicht wirklich. Denn da hat jemand ein riesiges Sicherheitsbedürfnis und kann nichts loslassen, was man vielleicht irgendwann noch mal brauchen könnte. Und dass das jetzt alles unordentlich herum liegt ... ach ja, im Frühling kann man ja mal ein wenig aufräumen, oder wenn die Rückenschmerzen nachlassen, oder sobald keiner mehr nervt. Damit die bloß nicht denken sie hätten Erfolg mit dem Genörgel!

      Das wird also schwierig.
      Da stehen sich zwei extrem unterschiedliche Bedürfnisse gegenüber.
      Was könnte denn das Schlimmste sein, das geschieht?
      Dass du in 20 Jahren verrotteten Müll aus dem Keller schaffen lassen musst?
      Je nun, das macht gewiss keinen Spaß, aber da bist du nicht die einzige.
      Ich habe das auch hinter mir. Und ich habe viele wunderliche Dinge dabei entdeckt, meine Güte, was ein Elend.

      Stell dir einmal vor, deine Eltern haben ein, zwei tatsächlich gut bewohnbare Räume, der Rest ist Rumpelkammer.
      Das schmerzt, aber was geschieht wirklich?
      (Gammelt etwas feucht durch, so dass in andere Räume der Schimmel rein wandert, greift man natürlich ein. Logisch. Sonst aber ... was kann dir zustoßen?)
      Wir haben ja in Deutschland keine Regal- und Stapel-Polizei, die es verbietet, sich die eigenen vier Wände mit eingestaubtem Geraffel vollzustellen. Jeder darf sich Haufen und Türme anschaffen wie er lustig ist.

      Es geschieht also nichts wirklich Bedrohliches - aber dein persönliches Leid drückt dich nieder.
      Wenn du da aktuell nicht eingreifen kannst, jedenfalls nicht so wie du es möchtest: Was könnte dir helfen, dass dein Leid ein wenig kleiner wird?
      Welche Gedanken oder Träume könnten sich befreiend anfühlen?
      Wie und an welchem Ort könntest du deine Sehnsucht frei fliegen lassen?

      Liebe Grüße an dich,
      Jennifer

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Ein neues Klo muss her" geschrieben. 11.03.2017

      Zurück zum Klo.
      Ich spare auch gerade ein neues an, ohne Spülrand!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Ein neues Klo muss her" geschrieben. 11.03.2017

      Ja, Emin,
      du bist da bis zu einem gewissen Grad ein Sonderfall. Erst manisch gesammelt, dann drauf sitzen geblieben, und dann manisch schnell alles raus gegeben. Bücher einzeln verkaufen - nein, das wäre nichts geworden. Aber in einer weniger euphorischen Phase hättest du mit deinen Händlern einen geringen Preis aushandeln können und dann wären statt 100.000 Euro vielleicht 10-15.000 geblieben. Aber sag das jemand im Höhenflug ...

      Und da denke ich dann, du hast dir mit diesem Verlust wirklich ein Stück Lebensqualität und Freiheit gekauft. Es ist gar kein Verlust, sondern ein reelles Geschäft - gib Geld gegen innere Ruhe und Lebensraum. Und das ist ja nun wirklich unbezahlbar viel wert, oder?

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Mögliche Ursache für das Messie Syndrom" geschrieben. 28.11.2016

      Ich bin umtrainierte Linkshänderin.
      Alles was andere mir beigebracht haben, mache ich mit der rechten Hand, was ich selbst erlernt habe, mit links.

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Hallo alle zusammen" geschrieben. 31.10.2016

      Hallo ave, da schließe ich mich an.
      Niemand hält so ein Tempo auf Dauer durch!

      Dann hast du vielleicht obendrein schon Mangelerscheinungen - Vitamin D-Mangel von zu wenig Sonnenlicht zum Beispiel. Wir haben hier fast alle einen Mangel, aber wenn man nur noch drinnen ist und arbeitet, dann kann das schnell ganz schön übel werden. Und das macht dann müde und antriebslos ... frag vielleicht deinen Arzt und google das mal. Ingesamt wäre mal ein Blutbild was Feines, oder?

      Ich bin kein Freund von synthetischen Ersatzstoffen.
      Da verdient eine ganze Industrie dran.
      Aber wenn man über gesunde Ernährung mit viel frischem Obst und Gemüse, ausreichend Eiweiß, Kalium, Magnesium und Eisen und so weiter nicht genug Vitalstoffe in den Körper bekommt, dann macht der bei so einer Arbeitsbelastung einfach mal schlapp!
      Manches lässt sich für eine Phase substituieren, und da wäre wieder Arzt oder dein Apotheker mal der Ansprechpartner.

      Vielleicht liege ich mit diesen Gedanken völlig falsch, aber man sollte nicht übersehen, dass man körperliche Mangelerscheinungen nicht mit purer Willensanstrengung überwinden kann!
      Und geistige Erschöpfung bei einer Arbeitswoche von über 80 Stunden - also mehr als das Doppelte was ein anderer leistet!! - ist auch normal.

      Die Frage ist nicht, wie kannst du dich zu immer mehr Leistung treiben, oder sollst du aufgeben, sondern die Frage ist, wie bekommst du eine Balance zwischen der vielen Arbeit und ausreichend Ruhephasen hin. Maria Magdalena hat es schon so schön geschrieben - "tanke für die Woche neue Kräfte"!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Wie ich mich selbst motiviere." geschrieben. 31.10.2016

      Gib "Panieren" ein und du findest es.

      Das wird mit Paniermehl gemacht und heißt auch in Deutschland so. Das sind fein geriebene gebackene Brötchen für den knusprigen Überzug von Fleisch, Fisch(-Stäbchen), Käse ...

      In Österreich heißt das Paniermehl "Semmelbrösel" und der Überzug heißt Panier.
      In Deutschland ist es Paniermehl und Panade.

      Das Wort ist aus dem Französischen eingewandert und kommt ursprünglich vom Lateinischen: panem = Brot.

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Wenn der Vermieter anklopft" geschrieben. 28.10.2016

      Moin DasEtwas,

      danke dass du dich wieder gemeldet hast und berichtest, wie es bei dir weiter geht!
      Da sind ja einige gute Fortschritte bei dir erhalten geblieben.

      Dass aber diese Ämter-Bürokratie ein einziger Hindernislauf ist - wem sagst du das!
      Da sagt einer etwas zu, übersieht vielleicht dass irgend ein Gesetz es doch anders will, oder der Sachbearbeiter wechselt, und der nächste bearbeitet es im Ermessensspielraum wieder ganz anders. Da habe ich zum Beispiel im Rahmen von Betreuungen schon Dinge erlebt, da glaubt man das kann nicht im selben Land entschieden sein, so unterschiedlich sind die Vorgehensweisen.

      Ich hoffe sehr, deine Therapie wird dich bald so weit stärken, dass du mit solchen unangenehmen Dingen besser klar kommen kannst, damit dich das nicht total fertig macht.

      Du kannst ja auch während alles weiter läuft öfter mal berichten. Selbst wenn du nicht sofort eine Antwort darauf bekommst, hier lesen viele mit und nehmen Anteil! Alles Liebe und viel Energie für dich!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Was tun wenn der Partner ein Cleanie ist?" geschrieben. 26.10.2016

      @Wolfram

      Bei diesem Ex hatte ich übrigens in meinem noch jungen Haushalt keinen Gegenstand zu viel.
      Die Wohnung war immer klinisch rein, trotz zwei kleiner Kinder, und ich hatte 2-3mal die Woche Gäste zu bewirten.
      Ich war körperlich völlig runter und bin ständig umgekippt, weil ich nicht schlafen konnte, sondern nachts noch geputzt habe, wenn die Kinder geschlafen haben.

      Der Mann hätte eigentlich selbst putzen können, denn er hat ja abends über jede Oberfläche gewischt um zu kontrollieren, ob ich überall perfekt gearbeitet hatte.
      Ach ja, es war eine wirklich gute Idee, da wegzugehen ...
      Er hat übrigens keine passende Frau gefunden die das mitgemacht hat.
      Heute hat er eine Freundin, aber die lässt er nicht in sein Haus, damit seine Ordnung nicht zerstört wird.

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Was tun wenn der Partner ein Cleanie ist?" geschrieben. 25.10.2016

      Oh, so einen hatte ich auch mal.
      Extremer Cleanie, und die Frau soll die Arbeit dafür machen.
      Der hat täglich mit weißen Tüchern kontrolliert, ob er irgendwo eine Staubflocke findet.
      Den hab ich einfach verlassen, eine der allerbesten Ideen meines Lebens!

      Jetzt bin ich mit einem totalen Messie-König zusammen.
      Hölle aber auch.
      Der kontrolliert mich nicht. Aber ich muss immer noch alles machen weil es IHM egal ist.

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Was tun wenn der Partner ein Cleanie ist?" geschrieben. 25.10.2016

      Ich vermute die Einschätzung kommt daher, weil Cleanies keine Normalos sind.

      Normalos sind unverkrampft, haben den Lebensbereich überschaubar ordentlich und fast immer sauber. Je nach Familiensituation ist bei Ihnen alles an Ort und Stelle, oder falls der Tag dafür zu kurz ist, dann müllen sie den Wohnbereich nicht zu, sondern haben dann halt schulterzuckend ihre Kruschtelecke im Keller oder in einem Abstellraum. Es geht Ihnen leicht von der Hand, die Wohnung nicht blendend sauber, aber gemütlich und rein zu halten.

      Unter einem Cleanie verstehe ich einen eher verkrampften und freudlosen Menschen. Jemand der panisch hinter jedem Staubkorn hinter her läuft, das Gewischte nochmals wischt, nach jedem Händewaschen das Waschbecken mit Reiniger poliert, alles auf Kante liegen hat, und sein Keller ist pingeliger in Ordnung als bei anderen die Stube. Lebensfreude kommt nicht auf, denn jede Bewegung verursacht ja Unordnung ... atmen geht vielleicht gerade noch.

      Die Extremform eines Cleanies verfällt in Depression, wenn nicht alles 100 % perfekt ist, und da können tatsächlich bedrohliche krankhafte Zustände entstehen. Nein, Cleanie sein ist genau so wenig verlockend wie zwischen Müllbergen zu sitzen!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Hallo, Fraggle grüßt Euch alle" geschrieben. 24.10.2016

      Herzlich willkommen bei uns!
      Du hast das Wichtigste ja schon getan: Du hast den festen Entschluss gefasst und du hast Gleichgesinnte gesucht.
      Den Rest schaffst du auch noch!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Mein Weg in ein besseres Leben" geschrieben. 24.10.2016

      Danke für dein Vertrauen!
      Ich bin grad in Eile und sag später noch etwas dazu!

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