Jennifer
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Wenn du ein totes Pferd reitest: Steig ab!
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    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Içh bin Angehörige und brauche Hilfe" geschrieben. 18.08.2017

      Hallo @DORO,

      willkommen auch von mir!
      Ja, wie Messie schreibt, es wäre prima, wenn du ein wenig mehr erzählst.

      War dein Sohn als Kind schon eher ein wenig zerstreut und wuselig?
      Konnte er schon immer in Sachen "außer Haus" besser Erfolg haben, und in häuslichen Dingen war er unordentlicher?
      Oder ist das jetzt erst neu passiert, und er hängt wegen der Trennung in einer depressiven Phase oder greift sogar mal zu Alkohol? War vielleicht Ordnung ein Streitthema mit seiner Ex?

      Soo viele Fragen - aber wenn du ein wenig mehr über euch erzählst, dann können wir gemeinsam besser Ideen entwickeln, wie wir dich unterstützen können.
      Sicher finden wir gemeinsam einen Weg!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Absolut versagt :(" geschrieben. 14.08.2017

      Hallo Mimmi,
      wie gut dass du diese Hürde genommen hast, ich freu mich!
      Und ich freue mich auch, dass ich dir ein klein wenig nützlich sein konnte.
      Vielleicht atmest du jetzt erst einmal durch, und dann schaust du nach deinen "Häppchen" die du weg sortierst.
      Ohne zu hetzen, eins nach dem anderen.
      Vielleicht magst du berichten?
      Das wäre schön!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "traue mich jetzt auch mal zu outen" geschrieben. 11.08.2017

      Oh ja ... Ein Wiener Treffen!
      Ich frage mich eh immer @Messie ob wir vielleicht entfernt verwandt sind.
      Eventuell gibt es da Verbindungen ...

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "traue mich jetzt auch mal zu outen" geschrieben. 11.08.2017

      @matti @Rainbow-Cloud

      Ich bin im Herbst wahrscheinlich in Wien und könnte wohl mal einen Tag frei halten ....

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Absolut versagt :(" geschrieben. 11.08.2017

      Mimmi, ich wünsche dir viel Erfolg!
      Vielleicht wird es nicht soooo perfekt so wie du es möchtest.
      Aber es könnte doch sein, dass es auf Dauer für dich angenehmer wird und du deinen Weg findest.
      Ich drück ganz fest die Daumen für dich!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Absolut versagt :(" geschrieben. 11.08.2017

      Liebe Mimmi,

      du fühlst dich schuldig, aber da wäre es sicher verkehrt, von "Schuld" zu sprechen. Benutze lieber das Wort "Ursachen".
      Zusätzlich zum Grundproblem gibt es so viel das dich bremst.
      Der Wasserschaden, Krankheit, Depressionen, traurige Erlebnisse, Arbeitslosigkeit. Und auch eine Therapie strengt an!
      Ich finde dich ziemlich tapfer, weil du das alles durchstehst.

      Nun ist die allererste aktuelle Frage, wie löst du das mit dem Handwerker?
      Jeder sieht ja, dass ein Teil des Hauses nicht bewohnbar ist.
      Logisch geht es dann in den anderen Bereichen durcheinander.
      Da kann man jemand durchaus mit den entschuldigenden Worten zur Tür herein lassen: "Willkommen auf meiner Baustelle!"

      Allerdings wäre es prima, wenn echter Müll weg ist, und das Chaos sich wenigstens in Kartons und Säcken stapelt.
      Das hätte dann den Vorteil, dass die künftige Sortierarbeit schon in Happen geteilt ist. Jeden Tag nimmst du dir danach einen Karton oder einen Sack vor, den du leer machst, alles an den passenden Platz bringst und Unnützes aus dem Haus gibst. Das ist überschaubar, und der Erfolg stellt sich schrittweise ein.

      Kannst du dir vorstellen, dass du heute alles zusammensuchst, was Müll ist und raus muss?

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Hallo verbunden mit der Bitte um eine Einschätzung" geschrieben. 31.07.2017

      Eine kurze Idee - ich muss nämlich noch mal an meine Liste!

      Mach dir eine hübsche Liste deiner Bürokratie-Sachen, mit Kästchen zum Abhaken.
      Die allerdringendsten 2-3 Sachen kannst du ja bunt markieren.
      Ich habe dafür mein "schlaues Buch".

      Und dann machst du täglich wenigstens 1-2 Punkte davon.
      Kommt etwas Neues dazu, schreibst du es auch mit rauf.
      Ich liebe meine Listen. Und die Häkchen dran!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Hallo verbunden mit der Bitte um eine Einschätzung" geschrieben. 30.07.2017

      Herzlich willkommen hier bei uns!

      Was du für die Bürokratie beschreibst, erleben andere genau andersrum.
      Sie haben den Schriftverkehr im Blick, alle Bleistifte sind angespitzt, der Terminplaner wird bunt ausgemalt ... Und im Kühlschrank entstehen neue Lebensformen, im Wohnzimmer sitzen Wäsche- und Zeitungsberge auf dem Sofa und im Bett hat nur noch die Katze Platz.

      Ich will damit sagen, das Ausweichen kennt so mancher hier - in irgend eine Richtung.
      (Die pingeligsten Wohnungen haben Studenten, die fürs Examen lernen müssen!)

      Graulst du dich vor dem Unübersichtlichen im Papierwust, oder eher vor den Terminen, bei denen man nie weiß, auf welche Sachbearbeiter man stößt?

      Schön dass du hier bist, und ich hoffe wir finden gemeinsam für dich einen Weg!
      Mich hat in der Phase der übelsten Bürokratie eine wunderschöne bunte Ringmappe mit Reißverschluss gerettet. Meine "Gute-Laune-Mappe", in die ich in schöne Plastikhüllen meine Anträge & Co. einsortiert und zu den Ämtergängen mitgenommen habe.

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Buch : Die magische Küchenspüle von FlyLady" geschrieben. 22.07.2017

      Hallo Romi,

      ich habe das Buch auch und ich werde jetzt wieder intensiver damit arbeiten.
      Die Übersetzerin hat auch mal einen Mail-Kurs angeboten.
      Bist du da an dem System im Buch schon länger dran?

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Ich möchte meiner Mutter helfen, weiß aber nicht genau wie am besten" geschrieben. 09.07.2017

      Herzlich willkommen hier bei uns!

      Super dass eure Mutter um Hilfe bittet.
      Andererseits kann ich deine Bedenken verstehen, dass sie sich etwas vornimmt, was doch nicht so einfach klappen kann. Natürlich wird sie ohne Auto die 15 km kaum bewältigen können um zu sortieren.

      Ist der Lagerraum sehr teuer?
      Oder kann man das hinnehmen, dass sie das Sortieren nicht schaffen wird, weil es nicht arg viel kostet und halt ihre Methode ist, sich in Etappen von Dingen zu trennen. Irgendwann wird der Raum dann geräumt wie früher die Garagen, und auf diesem Weg schafft sie das Loslassen.

      Viele Menschen stecken Dinge erst auf den Dachboden oder in den Keller und werfen sie zwei, drei Jahre später eingestaubt oder gar angeschimmelt viel leichteren Herzens weg. Nicht in diesen Massen, klar, aber es ist schon ein nicht so seltener Umweg bis zum endgültigen Abschied.

      Da kennt ihr eure Mutter aber besser, und vor allem kennt ihr die finanziellen Möglchkeiten.
      Wahrscheinlich wachsen in der Wohnung wieder Sachen nach.
      Eventuell ist das auch ein Verhalten aus der Zeit mit vielen Kindern. Man kann alles noch einmal brauchen, und warum wegwerfen, es ist doch Geld wert!

      Da wäre wieder die Frage, ob ihr dann später laufend ein wenig mithelfen könnt.
      Für wenige sinnvolle Vorräte Platz schaffen und mithelfen, übertriebene Sammlungen gleich wieder abzubauen - dann kommt eine solche Lage nicht wieder zustande.

      Schafft ihr das "Ausmisten" selbst, oder braucht Ihr Hilfe von außen?
      Sucht ihr Gesprächspartner, die mithelfen die Hintergründe des Verhaltens genauer zu verstehen?

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Moin, Hilfe gesucht" geschrieben. 06.07.2017

      Hallo Bolla,

      wenn bei deiner Freundin der Unterhalt so unregelmäßig kommt, könnte sie den vielleicht über das Jugendamt beziehen und die wiederum holen sich das Geld vom Kindsvater zurück. Bekommt sie Wohngeld, oder verdienst sie zu viel?

      Wichtig sind ja offenbar Helfer, die unentgeltlich Sachen aus der Wohnung tragen, weil sie es körperlich nicht schafft, und du ihr auch nicht helfen kannst?

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Und aus dem Chaos schwenkt eine weiße Fahne...." geschrieben. 05.07.2017

      Willkommen Belli,

      das betrifft so viele - der Arbeitsplatz ist wie geleckt, und zu Hause tobt das Chaos.
      Das mag mit daran liegen, dass dort nur eine begrenzte Zahl am Gegenständen benutzt wird, und dass man keine "Reserve " ansammelt. Es ist klar, dass nicht unendlich Platz ist.

      Es könnt hören, die eigene Wohnung mal wie einen Arbeitsplatz zu betrachten.
      Oder so als wäre es ein Job, da zum Beispiel in der Küche Ordnung zu schaffen.
      Wenn du dir vorstellst es wäre die Wohnung von jemand anderem den du hilfst - fällt dir das Planen dann leichter?

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Mein Partner zeigt keine Einsicht" geschrieben. 04.07.2017

      Hallo Zora,

      was für eine belastende Situation!
      Du bist mit der gesamten Verantwortung alleine - egal ob dein Mann da ist, oder ob du dich trennst.

      Ich vermute mal aus der Ferne, wenn er wollen könnte - dann würde er wollen!
      Seine innere Blockade ist so groß, dass er nicht mal den Willen zu einer Änderung entwickeln kann.

      Auch wenn der innere Impuls zu einer Veränderung immer vom Betroffenen ausgehen sollte, kannst du doch von dir aus schon wegen der Kinder einfordern, dass dein Mann sich in Behandlung begibt. Da muss eine Diagnose her, wie auch immer die aussehen mag. Von ADS über eine Depression bis zu einer narzisstischen Persönlichkeit - wir wissen es nicht. Jedenfalls habe ich erlebt, dass viele Menschen mit einer solchen Verhaltensweise dann tatsächlich psychisch krank waren.

      Aber auch eine solche Diagnose ändert nichts am Endergebnis: Du bist sozusagen Alleinerziehende.
      Wenn man nun deinem Mann nicht blitzschnell helfen kann - was wäre denn für dich sozusagen eine wirksame "erste Hilfe"?
      Du richtest für die Kinder und dich zwei Räume und die Küche gemütlich ein, und er lässt euch da in Ruhe?
      Du klärst mit Hilfe einer Beratungsstelle, wie du mit den Kindern klarkommen kannst, wenn von ihm nie wieder Geld käme?
      Oder du planst, mit den Kindern wegzuziehen ....
      Vielleicht könntet ihr eine Mutter-Kind-Kur beantragen?

      Du darfst in alle Richtungen denken, egal in welche.
      Dann spürst du schon irgendwann, wie du die Situation überwinden kannst
      Hast du einen lieben Menschen in der Nähe, eine Freundin oder Verwandte?
      Jemand zum Reden?
      Jedenfalls denke ich an dich! Meld dich doch, wie es dir geht!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag " Wie kann ich einem Messiesyndrom noch rechtzeitig vorbeugen?" geschrieben. 18.06.2017

      Kiara, deine Erfahrungen klingen spannend!
      Ja, es fühlt sich frei an, und mir muss auch niemand sagen "hey, gut gemacht"!
      Ich bin unabhängig von Anerkennung und Beziehungen, habe aber trotzdem intensive teils lebenslange Kontakte.

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Versuch in ein neues Leben" geschrieben. 17.06.2017

      Oh ... Gute Besserung!
      Ist alles ok mit der Hand?

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag " Wie kann ich einem Messiesyndrom noch rechtzeitig vorbeugen?" geschrieben. 17.06.2017

      Ja,
      du hast Recht, wir meinen ziemlich dasselbe.
      Liebevoll in die Gruppe hineinwachsen lassen ...
      Nicht "verwöhnen", aber auch nicht vernachlässigen!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Kartensystem als Rahmen für Struktur im Alltag" geschrieben. 17.06.2017

      Ja, gerne Anneli!
      Ich baue mir das gerade für die jetzige Situation wieder zusammen und kann dann berichten!

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag " Wie kann ich einem Messiesyndrom noch rechtzeitig vorbeugen?" geschrieben. 17.06.2017

      Anneli, die Menschheit wäre ausgestorben, wenn Kinder nicht mit der Gruppe, mit der arbeitenden Mutter gelebt hätten sondern völlig im Mittelpunkt des Interesses gestanden hätten. Wir sind Rudelwesen, und klar müssen auch Dinge erledigt werden, die nicht das Kind zum alleinigen Mittelpunkt machen.

      Nicht 100 % an Zeitaufwand, sondern 100 % an Respekt und Zuneigung sind wichtig!

      Zur Zuneigung gehört auch, dass das Kind nicht in einem krankmachenden Umfeld leben muss.
      Und es gehört dazu, dass sich das Kind nicht in jedem Augenblick als Mittelpunkt des mütterlichen Interesses auffasst. Sich selbst vertrauen lernen, dass man auch selbst durchs Leben kommt - das ist wertvoll.

      Ich selbst hatte sehr viel Aufmerksamkeit von meiner Mutter - allerdings negative - die ständig auf der Suche war etwas an mir zu entdecken was man kritisieren und als Grund nehmen kann mich zu verhauen. Herzlichen Dank aber auch - meinetwegen hätte sie sich ein anderes Hobby suchen können als mich.

      Geschadet hat mir das trotzdem nicht.
      Ich habe mich früh an meinen eigenen Gedanken und meiner Stärke orientiert und habe mir meine eigene Welt geschaffen.
      Meine Eltern waren da eher eine Art Hindernis und ich habe jeden Augenblick genossen, in dem ich mit ihnen nichts zu tun haben musste. Ab dem Augenblick in dem ich auf Liebe und Anerkennung verzichtet habe, lief es prima. Da war ich vielleicht acht oder so - ich weiß den Moment genau, in dem ich mich sozusagen "getrennt" habe.

      Nun ja, ich mag mich selbst und finde mich prima.
      Reicht doch, wenn man vom wichtigsten Menschen gemocht wird - von sich selbst.

    • Jennifer hat einen neuen Beitrag "Kartensystem als Rahmen für Struktur im Alltag" geschrieben. 17.06.2017

      Hallo ihr alle!
      Mit diesem System hatte ich eine Phase, in der ich jederzeit die Tür aufmachen und die Nachbarin ins Haus lassen konnte. Ich bin gerade dabei, das wieder aufzugreifen.
      Ich habe Sandra Felton übrigens auf einem mehrtägigen Seminar mal persönlich kennengelernt und habe mir die Methode sozusagen aus erster Hand erklären lassen.

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