Geht das?

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04.02.2026 07:18
avatar  Sybille
#1041
Sy
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*Trommelwirbel* Sieht aus, als hätte ich einen Handwerker für diesen komischen Filter.
Kommt hoffentlich am Samstag.

Und wenn ich sehe, wie entspannt ich Handwerkertermine vereinbaren kann, die früher mein Alptraum waren. Dann geht es hier doch eigentlich gut voran...

Ich habe mir für nachher ein bisschen alten Papierkram vorgenommen.

Ich glaube es ist bei diesen Papieren gar nicht mehr viel. Möglicherweise bekomme ich das tatsächlich heute fertig.
Finde ich mal wieder echt gruselig die Vorstellung, weil dann klar zu sehen ist, was ich alles *nicht* gefunden habe, was weg und verschusselt ist. Als ob es davon besser würde, dass der Rest irgendwie durcheinander fliegt...

*seufz*

#keepgoing

Ich mache nachher ein bisschen Papierkram. Nicht übertreiben. Ich weiß, dass ich mich hinterher nicht besser fühlen werde, also sollte ich nicht allzuviel Energie aufwenden.

Es geht einfach weiter und weiter und weiter. Ich glaube an den Stellen, an denen ich gerade dran bin, sehe ich nahezu nie eine zufriedenstellende Veränderung. Alles so sinnlos. Und es gefällt mir doch hinterher trotzdem nicht ...

Aber wenn ich sehe, dass ich dem Handwerker ohne Schweißausbrüche für Samstag zusagen kann. *Dann* sehe ich, dass die Veränderungen ganz langsam beginnen einen Unterschied zu machen. Immer da, wo ich gerade nicht den Fokus habe, quasi aus dem Augenwinkel.

Hatte ich mir spektakulärer vorgestellt, aber das ist vermutlich der Punkt.
Wenn man als Ziel nur vorgibt, dass man finden will, was man sucht und ohne Angst vor der Türklingel leben will. Dann wird es vermutlich einfach nicht spektakulärer als Impfpass gefunden und Handwerker reingelassen...

Ist okay.

Ich mache nachher noch ein bisschen Papierkram.

Das Ziel mich danach zu freuen stecke ich mir *nicht* das ist nicht zu bekommen. Ich werde mich danach nicht toll, sondern scheußlich fühlen. Aber es wird trotzdem gemacht sein. Und ich werde auf diese Weise im Arbeitszimmer einen Schritt weiter kommen. Und wenn irgendwann ein Handwerker in die erste Etage muss. Oder wenn mein Arbeitszimmer nicht mehr aussieht wie ein Messi Raum. Oder wenn ich die Papiere einfach immer griffbereit habe. Oder wenn...
*Dann* werde ich doch erleichtert sein...

Und wenn ich diese Woche den blöden Holzkitt nicht finde, kaufe ich neuen. Ist bestimmt eh eingetrocknet das Zeug, was soll ich da stundenlang suchen. Ich will die Ritze vor dem Frühjahr dicht haben, nicht dass sich da wieder Wespen ansiedeln.

Keep going.


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06.02.2026 15:06
#1042
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@Sybille
Das klingt gut. Das ist auch meine Strategie: einfach mit kleinen Schritten in die richtige Richtung tappsen. Und irgendwann ist man da und weiß nicht, wie es zugegangen ist. Das erinnert mich daran, dass ich heute noch nichts entrümpelt habe. Muss mal gucken...


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Gestern 09:33
avatar  Sybille
#1043
Sy
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Papierkram hat sich als deutlich aufwändiger rausgestellt als gehofft. Dauert noch ein bisschen, weil ich aus genannten Gründen nicht mit #HauRuck Verfahren machen will. Eilt ja nicht, was soll's...

Außerdem hab ich neuen Holzkitt gekauft, diese blöde Ritze ist als nächstes fällig. Ich will nicht warten, bis der Frühling kommt. Sonst siedeln sich da nur irgendwelche Viecher an, die ich da nicht haben will. Insekten bitte ins Insektenhotel im Garten einziehen. Vielen Dank. Unterm Vordach sind sie unwillkommen...

Und dann denke ich, kommen als nächste Schritte den Garten Frühlingsfit zu machen, den Fußboden-zu-dampfreinigen, Wildblumen zu sähen.


Ob ich es dieses Jahr schaffe die Hütte zu streichen oder ...? Mal sehen...

Ich habe das erste Mal überhaupt (!) das Gefühl, dass es ja *eigentlich* Routinen sind.

Eigentlich besteht ein Haushalt doch aus einer Unmenge von Kreisläufen, die wieder und wieder und wieder kehren.
Müll, Toilette, Waschbecken, Geschirr sind bei mir täglich dran.
Wäsche, Einkaufen, Rechnungen wöchentlich.

Klappt eigentlich.

Ich versuche (!) es aktuell mit zweimal im Jahr Dampfreiniger und Hecke.

Und es kommt *immer* irgendwas akutes dazu, was dann gemacht werden muss. Immer.

Und deshalb ist es wichtig, die Aufgaben so durchzuführen, dass ich's beim nächsten Mal wieder genauso machen kann. Wenn ich die Hecke in einer Weise schneide, dass ich nie nie NIE mehr wieder aus dem Bett aufstehen will, dann ist das schlecht. Denn ich habe keine Lösung. Und die Hecke wächst nach...

Die nächste Runde vom Hamsterrad kommt bestimmt....



Filter ist getauscht. Und wie ers gemacht hat, hab ich mir auch angesehen. "Zweimal zugeguckt, dann kannst Du es selber" sagt der Kumpel. Okay. *Einmal* hab ich jetzt zugeguckt. Sah nicht nach Hexenwerk aus...

Die Nachbarn rechts gehen mir weiträumig aus dem Weg. Finde ich super, ich weiß nur noch nicht, wie das mit dem Garten funktionieren soll... 🙈🙈🙈
Naja. Hilft nix, man muss es abwarten.

Keep-going...


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Gestern 14:04
avatar  Della
#1044
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Super, dass das mit dem Filter geklärt ist!
Ich glaube, das ist eine wichtige Erkenntnis, dass Haushalt eigentlich nur Routinen sind. So wie Zähneputzen.
Ich finde es auch super, dass du keine Hauruckverfahren willst! Das versuche ich auch gerade umzusetzen. In kleinen Schritten zum Ziel und Zustand aufrecht erhalten, statt nur darauf zu warten, dass man irgendwann mal Lust hat, mehrere Stunden intensiv Haushalt zu machen... was dann nie eintritt.


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Heute 15:11
avatar  Sybille
#1045
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Wenn ich die "Ist das noch Messi oder schon unordentlich?" Diskussion um @Goofy s Küche lese, dann erinnert mich das an etwas, was ich immer wieder denke:

Nämlich, dass ich nicht glaube, dass ich einfach tipptopp aufräumen kann und fertig. Sondern, dass ich mich von Messi über Chaos über sehr-unordentlich über unordentlich... weiterentwickeln muss um - vielleicht - irgendwann bei "normal" zu enden. Falls es das tatsächlich gibt natürlich nur. 🤪

Im Moment denke ich, ich belasse es vielleicht "einfach" bei "unordentlich".
Dieses komische "normal" habe ich noch nie begriffen, werde ich wie es aussieht nie begreifen und es scheint gegenüber "unordentlich" irgendwie erstaunlich wenig Vorzüge zu haben.

Ist "Messi" der Zustand einer Wohnung?
Ist es ein Problem wie eine medizinische Diagnose (die zB auch vorliegen kann, während der Patient topfit scheint)?
Oder was sonst?

Und je mehr mir klar wird, wie unterschiedlich die Voraussetzungen unter denen und die Beweggründe wegen derer wir "Ich bin Messi" sagen.
Desto mehr leuchtet mir ein, warum man niemandem raten kann da rauszukommen.
Es ist doch so:
Das kann man doch alles überhaupt nicht vergleichen.

Und ich habe schon x Mal bei AUSGANGSPUNKTEN anderer "Wenn's nur DAS wäre, wäre ich schon fertig!!!" gedacht. Und das denken andere bei mir doch auch und...

Und so frage ich mich, ob die Antwort auf die Frage, ob es möglich ist, dass ich mich vom Messi zum nicht-Messi entwickele, in Wirklichkeit in meinem Kopf steckt? Weil. Wenn ich "Mir reicht das so" sage. Wer ist dann in der Position mir zu widersprechen?


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