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Projekt "Umzug", Phase I


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Hallo @Robin
schön, Dich zu lesen. 😉
Also ich finde, so wie Du vorwärts gekommen bist in letzter Zeit hattest Du ne Pause *sowasvon* verdient, ich hätte Dir nur gewünscht, dass Du die nicht mit Erkältung, sondern zB mit Ausflügen oder faulenzen oder so verbringen kannst.
Ich finde übrigens Du klingst, als sei es Dir gelungen während der Pause nicht mit dem Hintern einzureißen, was Du vorher mühsam aufgebaut hattest. Und so sind deine Erfolge noch da. 😁 toll.
Meiner Privatmeinung nach, ist das ein Schlüssel zum Erfolg:
Die Ergebnisse, die man erzielt hat über down-Phasen nicht zu verlieren. (Klingt mal wieder soooo einfach, aber das ist bei mir ja irgendwie immer so 🤪...)
Ja, ich habe auch schon bessere und schlechtere Phasen erlebt, was das Aufräumen betrifft, aber auch andere Dinge im Leben. Und Aufräumen bei mir war und ist eben nicht mal eben an einem Tag zwei Stunden lang klar Schiff zu machen. Sondern eine lange, lange Reise zu dem, was ich noch machen und dafür in der Wohnung haben möchte. Und damit also auch zu mir selbst. Das Gute war bei mir, dass das Lesen von Büchern und die Beschäftigung mit mir selbst auch dazu geführt hat, dass die Scham über mein So Sein Wie Ich Bin abgenommen hat.
Also ich definiere mich nicht so sehr über den (jeweils momentanen) Zustand meiner Wohnung. Mal ist es aufgeräumter (oder leerer) und sauberer und mal weniger. Mal bin ich fröhlicher und energiegeladener drauf und mal weniger. Ich bin trotzdem immer der Mensch, der ich bin. 😊
@Sybille
Faulenzen tue ich jetzt! 😁
Bin wieder gesund, aber der Elan ist erstmal weg und es ist auch wieder kalt und doof draußen. Ich sorge dafür, dass sich der Abwasch nicht auftürmt und versorge mich mit gesundem Essen. Das war mein Wochenende (gestern und heute). Eine weitere Runde in der Küche werde ich heute aber noch drehen.
Der Tisch ist übrigens nicht so frei, wie er sein sollte, weil ich da leere Behälter abgestellt hab für trockene Lebensmittel und außerdem meinen Brottopf befreit habe. Nun muss ich den immer hin und her tragen. Auf dem Herd hat er Schatten, aber da kann er nicht bleiben, wenn ich koche... Ist natürlich trotzdem eine Riesenverbesserung, das ganze!
@Gitta
Ja, ganz genau!!! Ich denke auch, das ist der Punkt, dass man lebt, was man gut findet, und dadurch auch die Motivation zum Aufräumen eine andere und schönere ist.
Es hört sich so an, als ob du da jetzt schon sehr weit gekommen bist... Herzlichen Glückwunsch!
@Anna1111
Es fuchst mich, dass der Eindruck stehengeblieben ist, ich wolle über eventuelle gesundheitliche Nachteile veganer Ernährung einfach nicht reden. Das ist nicht der Fall. Aber nicht auf der Grundlage von individuellen "Beobachtungen", wenn es meines Wissens keine Studien gibt, die diese Eindrücke bestätigen. Wie viele vegan lebende Menschen kennt man so im Schnitt, und wer führt schon eine Strichliste darüber, wer wie oft krank war?
Epidemiolog_innen machen sowas, und fragen Leute nach ihren Ernährungsgewohnheiten und manchmal sperren sie sie sogar wochenlang ins Labor ein und sie dürfen nur essen, was man ihnen serviert!
Hier ein paar Links zum Einstieg in die Frage, welche gesundheitlichen Wirkungen von einer veganen Ernährung zu erwarten sind - allerdings kann man sich ja rein pflanzlich auch von Zucker, Mehl und Kokosfett ernähren und das wäre definitiv sehr ungesund! Genauso kann man sich auch omnivor total unterschiedlich ernähren. Deshalb dürfte man mich solche Studien nicht machen lassen - ich würde so viele verschiedene Kategorien aufmachen, dass hinterher vermutlich in jeder Kategorie nur eine Person bleibt! 🤣
htt_ps://eco_demy.de/magazin/vegane-ernaehrung-studien/
(2 Unterstriche)
Und hier ist oben eine verlinkt, die direkt die Auswirkungen verschiedener Ernährungsformen auf das Immunsystem untersucht hat:
htt_ps://ww_w.veganblatt.com/a/vegan-immunsystem-staerken
In dem Artikel ist das oben der erste Link, unter der Zwischenüberschrift "Was die Wissenschaft zeigt". Ich fand den Rest vom Artikel auch interessant, deshalb hab ich nicht direkt die Studie verlinkt.
Nehmen wir mal ein Beispiel aus dem Artikel: Vitamin D. Kann man vegan zu wenig haben, wenn man im Winter nicht ausreichend supplementiert. Und genauso als omnivor lebender Mensch. Und das gleiche gilt auch für Vitamin C etc.. Deshalb ist m.E. so eine Aufzählung für alle gleichermaßen interessant.
Durch die Beschäftigung mit Dr. Greger's Empfehlungen habe ich entdeckt, dass es auch eine App dazu gibt: "Tägliches Dutzend" oder "Daily Dozen". Das sind 10 Lebensmittel oder Lebensmittelgruppen, die sich in Studien als besonders gesund erwiesen haben, plus Trinken und Bewegung. Da kann man abhaken, wenn man was aus der Liste gegessen hat oder sich bewegt etc.. Die App hat nun schon wirklich was bewegt bei meinen Bemühungen, mich gesünder zu ernähren. Plötzlich ist das nicht mehr was, was man mal macht, wenn man Zeit und Lust hat, sondern ich überlege jeden Tag, wie ich die Kreuzblütler einbaue und was ich mit dem dritten Stück Obst mache und so! Wenn man alles abgehakt hat, sollen das so um die 1200 Kalorien sein. D.h. die App ist auch für alle geeignet, weil da sind dann ja noch Kalorien übrig.
Und mal ein ganz einfaches Rezept, das für mich den täglichen Kohl und das dritte Stück Obst stressfrei macht:
1 Apfelsine in kleine Stücke
ca. 1 Tasse Frischsauerkraut drüber
"Scharfsoße", wie sie in Berlin heißt, bzw. halt süßsaure Chilisoße drüber, und das ganze mit der Gabel ein bisschen durchmischen.
Man kann natürlich auch noch ein bisschen Petersilie oder Kresse drüberstreuen.
Gestern kam ich abends um halb neun nach Hause, mit 20.000 Schritten in den Beinen (fast 1000 verbrauchte Kalorien laut Schrittzähler) und nicht nur zu tief im Kaloriendefizit, um nichts mehr zu essen, sondern auch vermutlich den Bedarf an Protein noch nicht erreicht. Also ich tracke ja momentan mein Essen nicht, weiß aber mittlerweile, dass ich nur auf meinen Proteinbedarf komme, wenn 3 Mahlzeiten eine ordentliche Portion davon enthalten. Aber es waren erst zwei Mahlzeiten... Und eigentlich war ich nicht wirklich hungrig. Und was war noch offen von meiner Liste? Blattgemüse, noch mehr sonstiges Gemüse, Obst. Und das bisschen Pak Choi im Essen beim veganen vietnamesischen Restaurant könnte man auch noch mit ein bisschen mehr Kreuzblütlern ergänzen. Okay, auch noch je einmal Vollkorn und Hülsenfrüchte. Und definitiv keine Lust, erstmal eine Stunde in der Küche zu stehen.
Was machen eigentlich Marathonläufer_innen nach dem Lauf? Gehen die in die Küche und machen sich einen Salat? Bestimmt nicht!
Ich beschloss, für diesen Abend auf alle Empfehlungen zu pfeifen und das heute zu recherchieren. Mein Job ist zwar eher ein gemütlicher Wandertag als ein Marathonlauf, aber trotzdem komme ich manchmal k.o. nach Hause und muss dann noch was essen zwecks Regeneration. Also gab's Stulle mit dem letzten verbliebenen Kräuterquark, und anschließend noch ein paar Hand voll Erdnüsse.
Und heute die Recherche: Nach langen, gemütlichen Läufen braucht mensch tatsächlich eher Proteine als Kohlenhydrate, und Läufer_innen ziehen sich das einfach als Getränk rein!
( htt_ps://ww_w.bevegt.de/regeneration-ernaehrung/
Man beachte die zwei überflüssigen Unterstriche im Link und die Diskussion unter dem Artikel!)
Na sowas, auf die Idee war ich tatsächlich noch gar nicht gekommen! Wird vorgemerkt als gute Zwischenlösung. Definitiv besser für die Linie als Erdnüsse. Ich hatte ja eh eigentlich gar keinen Hunger.
Ansonsten habe ich mir dazu überlegt, dass die Sache mit dem Kühlschrank langsam dringlich wird. Ich könnte mir für nach der Arbeit was vorbereiten. Und auch was zum Mitnehmen, was nicht unmittelbar vor dem Abflug zubereitet werden muss. Im Kühlschrank könnten immer selbstgemachte, vollwertige Veggie-Freakadellen sein... Und dann irgendwas schnelles mit Frischsauerkraut, fertig ist der Salat. So könnte es funktionieren...
Mein Tiny Garden funktioniert schon ein bisschen. Die Linsensprossen haben Gesellschaft gekriegt: Bockshornklee-Sprossen. Weil ein Leben ohne Bockshornklee-Käse ist zwar möglich, aber nur richtig schön, wenn man den Bockshornklee anderswie unterbringt. Es gibt veganen Bockshornklee-Käse, aber da ist außer dem Bockshornklee nix Gesundes dran.
Eins wurde mir heute klar, als ich dabei war, meine Englisch-Lektionen zu machen: Veränderung bedeutet, dass man etwas sehr regelmäßig in seinen Alltag bringt. Das läppert sich. Englisch lerne ich nun seit Jahren (fast) jeden Tag, und B2 schließe ich ich ca. in 3 Monaten ab. Das ist viel weiter, als ich in der Schule gekommen bin in 7 Jahren, aber zum einen konnte ich auf den Überresten aufbauen, und zum anderen war ich nun mit der Eigenmotivation ja auch viel fleißiger. In der letzten Zeit drücke ich auf's Tempo und befasse mich jeden Tag etwa eine Stunde damit. Allerdings gibt es zwischendurch auch Tage, wo nicht so viel geht - der letzte Wochenbericht verzeichnet 244 Minuten das sind gut 4 Stunden, dazu kommen englischsprachige Videos und mal ein bisschen was schreiben.
Wenn man den Zeitaufwand bedenkt und dass man eine Sache echt zum Teil seines Alltags machen muss, um langfristig was davon zu haben, wird klar, dass man nicht unendlich viele Projekte in seinen Alltag bringen kann und will. Man möchte ja auch noch Zeit übrig haben für Ungeplantes oder zum Faulenzen (wie immer man das definiert...).
Für die Projekte, die man zum Teil seines Alltags macht, braucht man also eine gute Portion Zeit und auch ein bisschen Material. Aber oft ist das Material, das man braucht, gar nicht so viel. Ich schreibe z.B. seit vielen Jahren (ohne jemals versucht zu haben, irgendwas davon zu verkaufen), und brauche mittlerweile nichts mehr dafür als mein Handy und eine Webseite oder App, wo das Geschriebene stehen bleibt. Und sogar publiziert und von anderen gelesen wird! Und eigentlich: Erst seit ich dafür nichts als mein Handy und Orte im Internet brauche, schreibe ich (fast) täglich. Es ist auf jeden Fall mittlerweile so normal und alltäglich für mich geworden wie Sprechen.
Die Hausarbeit so überhaupt irgendwie zum Bestandteil meines Alltags zu machen, da bin ich dran. Das Ausmisten zum Bestandteil meines Alltags zu machen, das habe ich noch nicht geschafft. Es ist immer noch eine Sache, die ich nicht so mühelos angehe wie das Zähneputzen, sondern wo ich erstmal rumhadere über das Wie und Ob-nicht-vielleicht-lieber-morgen, weil das alles so schwierig ist und jedes Ding eine Entscheidung verlangt oder auch mehrere.
Aber eins wird mir grade klar: Wenn das ***so*** ist mit den Angelegenheiten, die man zum Teil seines Alltags macht, und den Dingen, die man dafür braucht, dann ist Minimalismus ganz gut möglich. Nicht als eine strenge Regel, die einem verbietet, mehr als das Allernötigste zu besitzen, was man zum Leben braucht. Sondern als der Zustand, dass man weiß, was man in seinem Leben an Projekten haben will und was man dafür braucht.
Und weil man dann alle "Ich würde das eigentlich gern tun, aber ich kann ja nicht, weil ich immer aufräumen muss und hier gar nicht den Platz dafür habe, das zu benutzen"-Entscheidungen geklärt hat, hat man dann endlich die Zeit und den Platz für das, was einem wichtig ist. Aber so lange man nicht weiß, was einem wichtig ist, liegt das da alles rum... Und so wichtig kann es ja nicht sein, wenn es rumliegt, oder? Weiß nich... Ich kenne das durchaus, dass man seine Leidenschaft für etwas erst so richtig entdeckt, wenn es leicht zugänglich ist!
Jedenfalls, für heute mache ich einfach Schluss. Weil ich will in der Küche dem Traumziel Kühlschrank noch ein bisschen näher kommen. Und es sind noch ein paar organisatorische Dinge zu klären wegen einem Abend-Termin diese Woche trotz Spätschicht und dem betreuten Einzelwohnen für meinen Ex. Heute übrigens bei Duolingo eine dieser Lily-und-Zari-Stories. Mein Ex ist definitiv Lily und ich bin Zari! Hier:
htt_ps://duo_me.eu/stories/en-en-themepa...erated-aa863999
(2 Unterstriche in den ersten zwei Wörtern im Link rausnehmen, dann lesen, ist lustig!)
Hm, ja, habe aber gemerkt, dass man nicht beliebig viele tägliche Gewohnheiten in 24 Stunden unterbringt. :-) Bei mir gehört das Entrümpeln zu den täglichen Gewohnheiten, aber anderes, was ich zusätzlich machen wollen würde, wie z.B. Gymnastik, bringe ich nicht auch noch unter. Vermutlich, wenn ich mit Entrümpeln fertig bin. Ganz fertig wird man nie, aber doch so, dass ich nicht mehr täglich eine Stunde investiere! Heute habe ich zwei Bücher bei Ebay eingestellt und einen Bierkrug verpackt.
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