ungewollte Tierzucht - 6beinig und 2flügelich

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03.09.2025 20:07
#1
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Es ist alle Jahre wieder mal eine Plage: Motten trüben die Sicht auf das Chaos in der Küche, Larven kriechen an der Decke und an den Wänden (mir ist nicht klar, wie sie da hin gekommen sind). Man findet einiges an Futter, alte Früchtetees z. B., aber dieses Jahr haben wir auch vereinzelt große schwarze Falter. Ob das Motten sind oder Schwärmer, weiß ich nicht, aber ich glaube nicht Schmetterlinge.

In den nächsten Tagen nehme ich mir noch mal die Stellen vor, an denen ich noch nicht gesucht habe. Den restlichen Teekram habe ich in Schraubgläser getan und wir kaufen erst mal keine Tees und kein Obst. Falls doch, essen wir es draußen. Evtl. muss ich auch Nudeln vernichten, wegen Getreide.

Jedes Mal sind wir ziemlich hilflos. Diese Hilfsangebote von der Stadt schließen auch Ungeziefer aus. Wenn wir welches haben, dann helfen sie nicht. Also müssen wir es loswerden. Ich habe elektrische Insektenvernichter aufgestellt, in 3 Räumen, jeweils 1 in jedem Raum. Mein Mann meint, dadurch werden die Viecher angezogen und dann werden wir sie nie los. Deshalb machen wir in der Küche kein Fenster mehr auf. Dann kommen nur noch mehr rein. Ich bin ratlos. Wir hatten auch mal Brackwespen, die können fliegen. Schlupfwespen können es nicht, und wir wussten nicht, wo die ganzen Larven stecken. Am Ende half aber nur rigoroses Ausmisten.

Viele Grüsse
Draculara

http://www.draculara.de

http://messie.bplaced.net/messie

Eine Lösung setzt ein Problem voraus. Ich kenne meine Fehler, das hält mich aber nicht davon ab, sie zu machen

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03.09.2025 20:26
avatar  IBI
#2
IB
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Ich habe dieses Jahr jede Menge Nudeln, Reis, Linsen, Hirse, Haferflocken, Trockenfrüchte und anderes, was nicht abgelaufen entsorgt.

Einen Schrank habe ich ausgemistet, weil ich dort auch die Raupen habe krabbeln gesehen, die durch das plastik in die nächste Türe gelangen.

Und ich hänge die Fallen für Lebensmittelmotten auf. (da soll das fenster geschlossen bleiben).

Die kaufst du ein mit den Lebensmitteln. Die kommen nicht alle über NACHT.


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03.09.2025 20:47
#3
An
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Hm, ja, ich habe hier ja auch eine Farm. In der vorherigen Wohnung hatte ich Lebensmittelmotten und Kleidermotten. Da hilft nur gnadenloses Entrümpeln, Hygiene, Lebensmittel in Schraubgläser und so weiter. Gerade habe ich die Biotonne mit kochendem Wasser ausgewaschen. Wegen den Fruchtfliegen. In meinem Kompost ist immer viel Obst, vor allem auch die Äpfel aus dem Garten, wo ja überall der Wurm drin ist.

Bei Dir klingt das nach Teufelskreis: Du bekommst Hilfe, wenn Du keine Insekten hast. Aber um die Insekten los zu bekommen, musst Du erst entrümpeln, und dann brauchst Du keine Hilfe mehr.


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04.09.2025 06:33
avatar  Sybille
#4
Sy
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doof...

Ich geb's zu, wir hatten schon häufiger solchen Befall, ich werde allmählich gelassener, während ich versuche wenig Vorräte da zu haben (was bringt mir ein Mehlvorrat, den ich bei Mottenbefall wegwerfe? Dann lieber kein Mehlvorrat).

Ich habe nicht das Gefühl, dass man das Auftreten wirklich sicher verhindern kann.
ZB. Haben wir Mal in einer Wohnung gewohnt, da lebten die Viecher glaube ich in den Lüftungsschächten.
Dadurch kamen sie zuverlässig immer wieder.
Wir sind damals vor dem Kochen einkaufen gegangen und haben versucht alles sofort zu verbrauchen.
Bloß keine Vorräte (!) - War manchmal witzig bei Besuch. "Das Kind isst keine Tomatensuppe, habt ihr ein Stück Brot?" "Ähm nein, haben wir nicht." "Was habt ihr sonst?" - "Nichts" 😆

zB. Hab ich Mal (ich bin sicher!) eine befallene Tüte Nüsse im Supermarkt gekauft und sie so eingeschleppt.

Gegen sowas weiß ich nichts und da dagegen halt auch nicht immer-putzen-wie-bekloppt *hilft* , versuche ich mich nicht mehr in Grund und Boden zu schämen wenn die Viecher auftauchen.
Das tun sie manchmal. Passiert. Jetzt gilt es sie wieder loszuwerden...

Eine meiner Erfahrungen bei Motten ist, dass die Larven gern gradlinig kriechen. Wir hatten Mal die Larven an der Decke. Und wenn man den kürzesten Weg zu ihrem Platz verfolgte. Entdeckte man das Nest in einem Blumentopf, den mein Mann gelegentlich mit Kaffeesatz gedüngt hatte. Blumentopf in Tüte eingeknotet draußen in die Mülltonne. Blumentopf-Ecke mit Sagrotan geputzt. Besser.
Es lohnte ein bisschen die Larvenwege zu beobachten - es war bei uns tatsächlich so banal: wenn sie nach links krochen - dann kamen sie von rechts. Abbiegen schien nicht so ihr Ding...
Den Mülleimer und die Ecke in der er steht mit Desinfektionsmittel auszuwaschen ist mMn immer ein guter erster Schritt. Die Ecke ist schließlich geradezu prädestiniert für diese Mistviecher.

Mehl, geriebene Nüsse und Puddingpulver sind nach meiner Erfahrung erste Wahl, da mit dem durchsehen der Lebensmittel anfangen.

Ich bin sie bisher tatsächlich jedesmal losgeworden. Sogar in der Wohnung mit den Motten in den Lüftungsschächten...

Und im schlimmsten Fall: 😜 die Viecher sterben bei kalten Temperaturen sagt Dr Google.
Hilfsdienst erstmals für Winter bestellen, vorher zwei Tage Fenster-auf-und-frieren.
Danach habt ihr keinen Schädlingsbefall.
Und wenn die Viecher erst auftreten, wenn der Hilfsdienst schon involviert ist. Hey... Ich hab doch um Hilfe *gebeten* weil ich vor sowas Angst hatte. Was tun wir also jetzt? 😉


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04.09.2025 07:08
#5
Cr
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Lebensmittelmotten hat jeder hin und wieder, das passiert, ich kann mir nicht vorstellen, dass deswegen kein Hilfsdienst kommt. Bezieht sich das nicht eher auf "echte" Schädlinge (Bettwanzen, Läuse, Flöhe, Kakerlaken,...)?

Zitat von Sybille im Beitrag #4
Hilfsdienst erstmals für Winter bestellen, vorher zwei Tage Fenster-auf-und-frieren.
Danach habt ihr keinen Schädlingsbefall.

Theoretisch ja, aber man braucht längerfristig starke Minustemperaturen, um die abzutöten. Erstens hatten wir solche Temperaturen in Mitteleuropa schon seit vielen Jahren nicht mehr (ausser vielleicht irgendwo in den Bergen) und zweitens würden euch ev. die Rohre kaputt gehen, wenn ihr die Wohnung so weit runterkühlt.
Aber ich habe das Problem auch gerade und weil ich den befallenen Sack Vogelfutter nicht entsorgen wollte, kam er in das Tiefkühlfach. Jetzt im Winter wird der Sack eh aufgebraucht, in der Küche habe ich eine Mottenfalle aufgestellt und gut.


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