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Film: 100 Dinge
Gerade habe ich den Film "100 Dinge" gesehen. Sehr schön. *grins*
Die Zielgruppe sind zwar junge Kaufsüchtige und nicht Leute wie wir, die leere Schraubgläser sammeln oder schöne Dinge vom Sperrmüll heimschleppen, die man vielleicht mal noch brauchen könnte.
Aber es geht um die Frage: Welche Bedeutung haben Dinge in unserem Leben? Was braucht man wirklich? Warum und wozu kaufen wir und warum können wir damit nicht aufhören?
Der Film ist also tiefsinniger als erwartet. :-) Die Handlung: Toni und Paul haben zusammen eine Firma gegründet und eine App entwickelt und sind in Verhandlung mit David Zuckerman, um sie für mehrere Millionen zu verkaufen. Blöd ist nur: Verkaufsargument war nicht, dass die App Nana Paul glücklich macht und die Welt zu einem besseren Ort, sondern dass Toni Nana dazu benutzt hat, um Paul zum Kauf von über 100 unnützen Produkten zu verführen. Darum ist Paul dann nicht so recht zum Feiern zumute. Betrunken wetten die beiden auf der Firmenparty, dass sie ohne Zeugs auskommen. Alle ihre Sachen werden eingelagert und 100 Tage lang leben sie ohne Geld und dürfen sich jeden Tag ein Ding aus dem Lager holen. Blöderweise fangen sie bei null Dingen an, d.h. am ersten Tag laufen sie nackt zum Lager. Beim Lager lernen sie Lucy kennen, eine Kaufsüchtige, die hier vor der Insolvenzverwaltung zwei große Räume voll Klamotten versteckt.
Während sie mit wenig Dingen und ganz ohne Geld durch den Tag kommen, entdecken sie das Leben ganz neu. Ich musste lachen, als Paul verzweifelt ruft: "Die Musik ist weg. Ich höre ständig meine Gedanken. Schon schlimm, was für ein Zeugs man ständig denkt!" Keine Sorge, er gewöhnt sich dran!


Gold

Silber

Bronze

Medaille

Pokal
Ach daher hatte Rica die Inspiration zu ihrem Minimalismus - Experiment. 💡
Ich war damals und bin heute der Meinung, sie sollte ein Buch / Blog / Vlog daraus machen das war echt spannend.
Schaust Du hier noch manchmal rein @Rica ? Du fehlst mir...
Mich machte der Film recht nostalgisch. Ich hatte auch schon mehrfach die Situation, dass ich quasi in einer leeren Wohnung gecampt habe. Entweder weil ich relativ spontan beruflich umziehen musste und ein oder zwei Monate lang zwei Wohnungen parallel hatte oder weil ich während der Umzugsphase noch ein letztes Mal in der leeren alten Wohnung gewohnt habe oder während der Umzugsvorbereitungen in der neuen Wohnung campte. Ich hatte dann immer gerade so viel Zeugs dabei wie ich auf ein Mal tragen konnte. Da ich kein Auto habe, bin ich natürlich mit dem Zug angereist. Mir gefiel dieses Minimalistische und das Lebensnotwendige lässt sich wirklich in einen einzigen Rucksack packen. Verbunden war das Ganze natürlich insgesamt mit Aufbruchsgefühlen: neue Stadt, neuer Job, neuer Lebensabschnitt, neue Chance.
Es hätte mir auch gut gefallen, hier in ein leeres Haus einzuziehen und es allmählich einzurichten. Aber nun geht es halt umgekehrt: Ich wohne jahrelang im Messiehaus und leere es nach und nach, bis am Ende hoffentlich wieder ein minimalistischer Haushalt steht.
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