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Vorsortieren in Kartons & wie ich mich selbst sehe
#6


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Hallo liebe @IBI
und einen schönen morgen wünsche ich dir 
Ja, eine wichtige Erkenntnis, welche ich allerdings schon lange habe, jedoch mir die wörtliche Formulierung erst die letzten Tage richtig klar wurde, ist, dass alles ein Prozess ist.
Aufräumen, sortieren, alles schön und gut.
Aber egal wie oft ich das mache, alles um mich herum verändert sich stetig.
Ich muss meine Ordnung immer wieder anpassen auf neues, auf neue Umstände, neue Situationen.
Und stetig dranbleiben.
Und ja, Unordnung nervt mich schon immer.
Fast immer, denn es gibt wirklich momente, in denen fühle ich mich in meinem Chaos sehr wohl.
Aber nur dann, wenn es nicht überhand nimmt, und nur dann, wenn es frisches Chaos ist.
Aber zu 99% bevorzuge ich Ordnung. Nur überfordert es mich zuweilen, diese herzustellen oder aufrecht zu erhalten. Das liegt an Lebensumständen, an mangelnder Kraft, Zeit, auch gesundheitsbedingt nicht immer möglich.
Wie geht es dir?


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vielleicht habe ich eine andere auffassung von ordnung als du.
für mich ist ordnung: Dinge haben einen bestimmten platz. in firmen werden die plätze beschriftet und die inhalte der beschriftung zugeordnet.
du scheinst das mit deinen selbst gebastelten kisten und einsätzen vorzunehmen.
mein kopf erinnert sich meistens an den letzten ort der ablage. funktioniert NUR bei mir. legt jemand anderes etwas ab, das die person zwischendurch benutzt hat, weiss mein kopf nicht wo es ist. hat ja jemand anders zuletzt benutzt.
also bei einem mehrpersonen haushalt ist diese art des denkens nicht hilfreich um ordnung zu schaffen.
was mich nun bei dir wundert.
dass du deine geschaffene ordnung ständig an neue umstände und situationen anpassen darfst.
die herausforderung habe ich bisher nicht zu integrieren.
wie geschrieben, meine art zu denken zu ändern, ist eine herausforderung.
#8


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@IBI na, die Hauptsache ist doch, finde ich, dass jeder mit seiner eigenen Ordnung zurechtkommt.
Also wenn für dich deine Form von Ordnung so passt, dann ist doch alles perfekt
Naja, 'ständig' passe ich meine eigene Ordnung nicht an neue Umstände an.
Nur ist es so, dass ich sehr viele Interessen haben, und ab und an neue Interessen hinzukommen.
Und ich habe auch manchmal eine Weile lang Angewohnheiten, welche ich dann regelmässig pflege.
So z.B. habe ich mich mal eingehend mit Pflanzen beschäftigt. Irre viele Pflanzen in Töpfen gezogen, aus Samen. In der Zeit wollte ich das Zubehör dafür dann immer griffbereit haben.
Oder eine Weile habe ich mehrmals pro Woche Vitmaminbraustabeltten getrunken. Irgendwann hat sich das dann 'ausgeschlichen' und die ganzen Röhrchen mit den Braustabeltten rutschten im Küchenschrank immer weiter und weiter nach hinten, weil ich andere Dinge, die ich dann 'mehr' und öfters benutzt habe, davor gestellt hatte.
Oder ich habe mal eine Weile sehr intensiv selbst getrockneten Kräutertee aus selbst gesammelten und getrockneten Kräutern getrunken.
Eine Zeit lang habe ich sehr oft Kerzen angezündet, in schönen Kerzenhalten, mit Duftkerzen und schönen durchgefärbten Kerzen usw.
Diese ganzen kleinen bis größeren Angewohnheiten oder Interessen mit all ihrem 'Zubehör', brauchen Platz.
Aber WANN ist dann genau der Zeitpunkt gekommen, an dem ich mich für x oder y NICHT mehr so intensiev interessiere?
Ich meine zu merken, dass das bei mir alles eher schleichend weniger wurde.
Oder dass ich z.B. immer noch weiter Vitamintabletten trinken wollte, weshalb ich dann trotzdem noch ab und an welche gekauft habe, und die alten ja auch nicht weggeschmissen, wenn die nicht schlecht waren.
Aber irgendwann merke ich dann eben doch, dass das ein oder andere Interesse sehr in den Hintergrund gerückt ist.
Was dann für mich bedeutet: Ordnung umsortieren.
Z.B.: Vitaminbrausetabletten brauchen einen neuen festen Platz. Da ich sie nicht mehr fast jeden Tag benutze, stehen sie mir nur im Weg herum, bzw haben sich von alleine schon im Schrank ganz nach hinten geschoben. Also alte aussortieren und wegwerfen, und einen Ort suchen, wo ich die gut wiederfinden kann, zum Beispiel in der Schublade mit den Medikamenten, dass ich eine Vitamin C Brausetablette finde wenn ich eine Erkältung bekomme.
Ist jetzt nur ein Beispiel mit etwas klitzekleinem, wie ein par Röhrchen mit Brausetabletten.
In real betrifft das bei mir elendig viele Projekte und Interessen, die alle auch viel viel 'Zubehör' haben...


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Aah,
das kenne ich grundsätzlich.
Es liest sich für mich nach:
Vorbereitet sein aufs Thema, genügend "Arbeitsmaterial" bzw. "Vorräte" bunkern für "jederzeit griffbereit", aber kaum merken, wenn das Interesse für das Thema schleichend nachlässt und damit ein "Kaufstopp" fürs Thema einher gehen müsste.
Brausetabletten haben irgendwann ein Verfallsdatum. Und wenn du sie bereits Jahre nicht mehr benutzt hast, dürfen sie gehen. Die verklumpen mit der Zeit in der Verpackung.
Ja, Tee braucht bei mir vieeeeel Platz.
Pflanzen haben bei mir ein eigenes Zimmer und Kräuter stehen draussen im Garten.
Eine meiner Pflanzen wird dieses Jahr 30 Jahre alt. Sie war damals ein Abschiedsgeschenk.
Tja, die Themen auslagern, die nun nicht mehr aktuell sind, die vermutlich die Herausforderung dabei.
#10


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@IBI ja, das 'aussortieren wenn es nichtmehr ok ist (abgelaufene Brausetabletten, alte Schokolade, ect ect, oder auch Bastelkrams der 'zu schnipselig' geworden ist oder Pinsel die mal eingetrocknet sind oder oder....) DAS ist alles garnicht meine Hürde.
Manchmal eine klitzekleine, zugegeben, ok 
Zum Beispiel 'muss' ich manchesmal mir selbst erst noch kurz 'beweisen', dass xy 'wirklich nichtmehr genießbar' ist
OBWOHL mein Verstand schon meilenweit vorher sagt 'Kind, tuhs weg!!!!'
Das kostet mich aber weder viel Zeit noch viel Überwindung.
Da habe ich (sortiere eben ein kleines Schränkchen neu) heutemorgen zwei Dosen mit exotischem eingelegtem Gemüse halt erst einmal geöffnet, dran geschnüffelt, ein bisselchen probiert, bevor ich es dann endgültig weggekippt habe. Eine war vier Jahre, die andere 6 Jahre abgelaufen. Sahen jedoch beide von aussen noch top aus. Wenn sie schmutzig oder rostig gewesen wären, hätte ich mich geekelt und es sofort weg getahn.
Vor kurzem habe ich meinen Gefrierschrank ausgemistet, da war auch was eingefrohrenes von vor 4 Jahren, und ich ahnte vorher schon schwer, dass das ekelig schmecken könnte, aber ich habe es trotzdem aufgetaut und musste mich dann eben dadurch davon überzeugen, dass es weg darf.
Problem sehe ich bei mir darin, dass ich nicht merke, WANN etwas beginnt, sich 'aufzutürmen' und dadruch durch einen 'normalen Zeiteinsatz' nichtmehr zu bewältigen ist.
Und obendrauf kommt noch, dass meine letze Partnerschaft ganz extrem toxisch, belasten, war, und mich psychisch vollendet ausgezehrt hat. Obendrauf noch gesundheitliche Probleme, und Mischung ist 'perfekt'
Dadurch hat sich die letzten par Jahre dann auch irre irre viel angestaut und angesammelt. Und aufgetürmt. Unsortiert. Voll chaotisch.
Kaufstopp wenn ein Thema gar nicht mehr relevant ist, ist auch kein Problem. Allerdings wenn ein Themengebiet noch relevant ist
Bunkern, ja, ist ebenso so eine Sache bei mir
Wenn mein gebunkertes denn wenigstens so sortiert wäre, dass es 'jederzeit griffbereit' wäre
...daran arbeite ich gerade, DA will ich hin 
Oh wow
Du hast eine Pflanze die 30 Jahre alt ist!!! Wie wundervoll!!! Sie ist ja dann eine richtige Pflanzenuromi 

Was ist sie denn für eine Art?
Hm, ja, Tee
bei mir ebenso ein großes Thema.
Meinen Beuteltee habe ich realtiv gut im Griff, damit bin ich recht zufrieden.
Ich habe zwei mittelgroße Kartons mit sehr
vielen Teebeutelschachteln bei meinen Vorräten.
Und zwei große Schuhkartons (solche Stiefelkartons) voller Teebeutelschachteln in meinem Schrank, die benutze ich täglich. Was mich stört, in meinem Schrank fliegen noch an die 7, 8 Teebeutelschachteln so herum, die nichtmehr in die Kartons passen.
Mein Ziel: Soweit reduzieren, dass alles in die Schuhkartons passt.
Mein Traumziel: Soweit reduzieren, dass ich nur noch einen Schuhkarton brauche. Aber da ich wirklich viel Tee trinke, und vielen unterschiedlichen, und auch ab und an neuen kaufe.... naja, mal schauen wie und ob.
Mein loser Tee, also der ganze selbst getrocknete, DAS ist eine Baustelle die mich irre nervt. Das will ich sortieren, in den Griff bekommen.
Bisher fliegt alles in Papiertütchen oder Klarsichttütchen oder Schraubgläsern an verschiedesten Orten herum, ich weis nicht wo was drinnen ist, wie alt es schon ist, was am ehsten ich aufbrauchen sollte.
Wie ist das denn bei dir?
Wie hast du deinen Tee geordnet und aufbewahrt?
Magst du lieber losen Tee oder Beuteltee oder beides?
Liebe nächtliche Grüße 
die SpeicherAssel
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