Draculara
Moderator
Beiträge: 896 | Zuletzt Online: 24.06.2017
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Name
Draculara
Geburtsdatum
21. Oktober 1968
Hobbies
Fotografieren, Filmen, Musik machen, singen, Stricken, Schreiben, Dichten
Wohnort
Burg des Grauens
Registriert am:
26.01.2011
Beschreibung
Ich habe die Hoffnung, dass jeder die Ursache für sein Messie-Syndrom finden kann. Die Seele zeigt nicht nur Probleme, sie hat auch Selbstheilungskräfte und Humor, was sich durchaus beim Näher Betrachten des Chaos offenbaren kann.
Geschlecht
weiblich
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Bedanken2410
    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Die depressive Persönlichkeit?" geschrieben. 18.06.2017

      hallo @Deborah,

      dass man Minderwertigkeitsgefühle hat, ist auch typisch für die Depression. Man macht sich nur noch nieder. So darfst du aber nicht immer denken! Auch du bist ein wertvoller Mensch, auch wenn du im Moment anders denkst. Manchmal ist man eben lieber alleine, und Tiere sind bisher immernoch die besten Therapeuten.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Die depressive Persönlichkeit?" geschrieben. 18.06.2017

      Liebe Kräuterfrau,

      herzliches Beileid. Das stimmt, so ist eine Depression. Man erstarrt und friert innerlich irgendwie ein. Spaziergänge in der Natur haben mir auch immer geholfen. Es gibt ja noch die saisonal abhängige depression (SAD), wo es durch Lichtmangel Stimmungsstürze gibt. Aufenthalt im Freien, möglichst am Tag, kann auch bei bewölktem Himmel hilfreich sein.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Die depressive Persönlichkeit?" geschrieben. 17.06.2017

      Hallo @Messie

      Der Depressive hilft wo er kann, alle anderen sind ihm wichtiger als er selbst. Stimmt so nicht. Ich habe mal depressive Phasen gehabt, da habe ich mich zur Arbeit geschleppt (Registratur) und nach Feierabend holte ich nur meine Fressalien und fuhr nach Hause, mich zuballern mit Buch/TV und Fressen. Ich hab das Telefon aus der Wand gestöpselt und die Rolläden unten gelassen, damit keiner sehen konnte, dass ich zuhause war. Klingelte es, hab ich nicht aufgemacht. Ich wollte nur noch alleine sein und ungestört meinen düsteren Phantasien nachhängen. Da ist nichts mit anderen helfen, man will am liebsten nur noch für sich sein und keinen anderen sehen. Man will auch nicht von anderen gesehen und angesprochen werden, warum man so griesgrämig guckt oder so. Man kapselt sich richtig ab, wenn man depressiv ist. Sozialverhalten meist gleich Null.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Liebe & Partnerschaft?" geschrieben. 17.06.2017

      Messie + Messie geht gut

      finde ich

      Wenn mein Mann kein Messie wäre, würde er permanent meckern. Er wäre entweder freiwillig ausgezogen oder wir hätten uns scheiden lassen.

      Nicht-Messie und Nicht-Messie geht auch gut

      Beide schlumpfen oder sumpfen nicht

      Wenn einer von beiden schlumpft oder sumpft und der andere nicht, ist das problematisch. Jedenfalls so wie ich das mitgekriegt hab.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Wunschdomain" geschrieben. 17.06.2017

      Hi

      Eine Domain ist z. B. was du unten anklickst, also eine Homepage. Wenn man einen bestimmten Wunsch hat, wie die heißen soll, also nicht eine kostenlose die mit dem Webnamen endet z. B. NinaMüller.kostenloseWebsite. com oder so, dann kann man auch den Namen so einrichten, dass es beispielsweise www NinaMüller. de heißt. Du hast beispielsweise eine Strickhomepage und möchtest die gerne Wollmaus-Online nennen. Dann musst du dich bei einem Webhoster anmelden beispielsweise 1&1 oder so, und dann zahlst du für deine Homepage monatlich ca. 3 € je nachdem was du brauchst, wie viele Seiten du haben willst usw. Dann gibst du den Wunschnamen ein und der Rechner guckt nach, ob unter dem Namen noch was frei ist, dann kannst du die Domain haben. Eine Website z. B. Homepage heißt auch Domain. Eine Wunschdomain ist unter dem Namen, den ich ihr gebe, erreichbar, und mit den Bildern zu sehen, die ich hoch lade. Aber frag dann am besten @Messie, der kennt sich mit Homepages einrichten aus, auch seine Frau ist da technisch versiert.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Spar dir das Putzen (Ordnungssysteme)" geschrieben. 17.06.2017

      Wenn ich mir diese lange Instruktion durchlese, denke ich zwischendurch immer "Moment - Moment!" Erst mal leer kriegen. Wohin soll das Zeug, wenn es aus den Möbeln raus ist? Wie komme ich dazu, zu sagen: Diesen Gegenstand brauche ich nicht. Ich kann immer nur sagen: Jetzt im Moment brauche ich das nicht. Aber in 2, 3 Monaten sieht das vielleicht ganz anders aus! Beispiel: Mantel hängt im Schrank. Ich brauche ihn einmal im Jahr, im Winter. Die restlichen 9 Monate hängt er da rum. Was man so lange nicht braucht, kann man ja auch entsorgen. Oder den Badeanzug. Brauche ich ja nicht mehr, ich will ja nicht mehr baden gehen. Dann wird es wirklich tierisch warm im Sommer und sogar die Nordsee hat Badetemperatur. Dann bin ich froh, dass ich ihn doch eingepackt hab. Oder es geht nach Malle, 30° und alles geht in den Swimmingpool. Ich wäre auch so gern gegangen, hätte ich mich nicht mit so ner blöden Grippe angesteckt und mit der Schniefnase aufm Liegestuhl gesessen.

      Oder der Ventilator. Steht erst mal im Keller, im Winter braucht man den nicht. Spätestens im Juni wird er rauf geholt und angemacht. Wir wohnen eine Etage unterm Dachgeschoss. Zu sagen: Brauch ich ja kaum, es ist ja nur 2 Monate im Jahr kalt. Dann kauf ich halt nen neuen Mantel. Würd ich mir das Geld sparen und ihn im Schrank lassen. Klar, ich würde gern ein Service verkaufen an Abholer. Wir brauchen keine 14 Tassen und Teller. Aber da macht mein Mann nicht mit, der will das unbedingt behalten, sentimentale Gründe, erinnert an seine Eltern. Ich hab ihm schon gesagt, man kann nicht alles behalten und so viel brauchen wir nicht. Wir haben auch Fotos. Trotzdem wirds schwierig, das Zeug loszuwerden. Dann hat er auch tierisch viele Oberhemden, die müssen wir immernoch mal zum Sozialkaufhaus bringen.

      So einfach alles aus den Möbeln raus nehmen und die von der Wand abrücken, damit renoviert werden kann, das kriegen wir nicht hin. Wohin mit den Sachen? Wo stapeln wir die Kisten dann? Besser, keiner sieht die ganzen Tapeten. Erst mal das beste, überhaupt kommt kein Fremder zu uns rein. Auch nicht Verwandte.

      Und von wegen "spar dir das Putzen" und dann ist da eine Putzanleitung drin, dass man von oben nach unten putzt. Von wegen Putzen sparen. Schränke auswischen und alles. Na bestens. Darin haben wir Übung, aber nicht das Bedürfnis, die aufzufrischen.
      Ich musste Küchenschränke ausmisten und auswischen, als wir ne Mottenplage hatten. Seitdem sammeln wir keine Tees mehr. Überhaupt am besten spart man sich das Putzen mit geschlossenen Schränken. Je mehr Schränke geschlossen sind und je weniger Regalflächen da sind, umso besser kann man Chaos verstecken bzw. vermeiden, dass irgendwo was durcheinander fliegt. Meine Tante hat ziemlich niedrige Schränke, aber fast alle mit Türen und Schubladen, wo also nicht viel zu sehen ist. Die Wohnung ist perfekt eingerichtet für kleine Personen, auch im Haus meines Vaters, die Hängeschränke hat er alle abmontiert und geht nur noch an die anderen. Damit eben kleine Leute nicht noch auf die Leiter steigen müssen, um das Geschirr raus zu holen, ist perfekt eingerichtet.

      Würde bei uns auch alles so sein, könnten wir nicht so viele Klamotten haben. Weil man eben oben nicht ran kommt, wäre der Kleiderschrank niedriger und es passt nicht mehr so viel rein. Von der Größe der Wohnung her wäre es aber machbar, alles zu haben was man braucht, ohne besonders hohe Möbel zu haben. Es ist auch so z. B. für Kleinwüchsige, dass die eine größere Wohnung brauchen, weil sie in der Höhe nicht so flexibel sind. Ab einer bestimmten Größe steht einem eine größere Wohnung zu, z. B. auch besonders für ältere Leute, die nicht mehr so sicher auf der Leiter sind. Da braucht man mehr Platz für kleines Mobiliar.

      Putzen sparen kann man am besten mit den geschlossenen Möbeln, die Türen und Schubladen haben, weil man da nicht so viel Staub wischen muss. Hat man viele Regale, muss man viel Staub wischen und abstauben. Das wäre noch so ein Trick, der steht ganz oben glaub ich nicht drin.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Freunde?" geschrieben. 17.06.2017

      Tante FB ist momentan auch mein Draht nach draußen. Echte Freunde hatte ich noch nie. Bei Geld hört bei mir auch die Freundschaft auf, wenn man sich tatsächlich 1000 € leihen will - ist in meinem Budget nicht drin und ich hätte vollstes Verständnis, wenn der andere ablehnt, sollte ich mal so ein Ansinnen haben. Es ist nicht mal möglich, über die Adresse eines Freundes Sachen zu bestellen. Hab ich ne Absage gekriegt und selber auch schon abgesagt. Oft passiert es auch, dass Freundschaftsanfragen nicht angenommen werden, obwohl man sich gut kennt. Stimmt schon seit es Internet gibt, schreibt man auch keine Briefe mehr. Die Post geht bald pleite, weil nur ältere Leute noch analog kommunizieren. Meinen Tanten schreibe ich noch analoge E-mails (Briefe), die haben kein Internet. Irgendwann hats aber jeder und dann wird die Post auf Pakete beschränkt. Da frage ich mich oft, was passiert, wenn ein Satellit abstürzt und das ganze Netz zusammenbricht. Selbst in Schulen hat man festgestellt, dass viele gar nicht mehr richtig schreiben können, bis auf die Unterschrift. Wenn man bedenkt, wie viel man selbst in der Jugend geschrieben hat, mit der Hand, und ich auch auf der Arbeit, kann man sich kaum vorstellen, dass es schon Menschen gibt, die nur die Tastatur beherrschen.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag " Wie kann ich einem Messiesyndrom noch rechtzeitig vorbeugen?" geschrieben. 17.06.2017

      Also ich weiß, dass man einen Borderliner kaum zufriedenstellen kann. Meine Mutter war Borderlinerin und ich könnte Sachen erzählen, da stehen einem die Haare zu Berge. Sie war auch oft psychotisch, hat Dinge gehört, die gar nicht stattfanden, ich kriegte Ohrfeigen aus heiterem Himmel, einfach so, weil sie dachte, ich äffe ihr nach. Auch hat sie mal die Vorhänge zugezogen und als ich fragte: "Jetzt kannst du doch gar nichts sehen?" meinte sie, ich solle leise sprechen, die Nachbarin würde immerzu hoch gucken und durch die Fenster spähen, die zu waren, sie könnte mich immernoch hören. Da hab ich schon begriffen, dass sie halluziniert. Aber wie kann man das jemandem sagen? "Du musst zum Arzt" oder "das bildest du ihr ein" wären dann nur Wasser auf ihre Mühlen gewesen, sie hätte rum geschimpft, wir würden sie für verrückt halten, was aber nicht stimmt usw.

      Rum gesponnen hat sie schon, als ich noch ein Kind war, ca. 8 Jahre alt, wie schon erwähnt sie glaubte zu hören ich äffe nach, wenn der Wind ums Haus pfiff usw. Bei so einer Person aufzuwachsen, das hieß ständig wachsam sein, kam ich aus der Schule und sie hatte ihre umtriebigen Phasen, waren die Möbel alle umgestellt und das Innere auch umgeräumt. So war ich wie mit den Wurzeln ausgerissen und woanders eingepflanzt. Ein Teil der Wurzel war noch im alten Topf, und heute ist das Messietum für mich so eine Art Sicherheit, Schutzwall vor solchen Aktionen, obwohl hier keiner ist, der Möbel umrücken würde.

      Es gibt wohl noch Gründe fürs Messiesein, die ich noch nicht kenne. Wenn ich die erkannt habe, suche ich Möglichkeiten nach Alternativen bzw. für alternatives Handeln, damit der Schlendrian nicht nur bekämpft werden kann, sondern im besten Fall nach dem Entrümpeln nicht wieder einkehrt. Wenn man die Ursache nicht kennt, ist es immer nur ein Rumdoktern an den Symptomen. Immer wieder Entrümpeln löst das grundlegende Problem nicht, sonst müsste man das nicht immer wieder tun.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag " Wie kann ich einem Messiesyndrom noch rechtzeitig vorbeugen?" geschrieben. 17.06.2017

      Aus deinen Zeilen lese ich, dass du sehr schlimme Kindheitserlebnisse hattest und auch sehr verbittert bist. Wenn ich mich in die Rolle der mutter rein versetze, sie hat einen folgeschweren Fehler gemacht, wohl einen Flüchtigkeitsfehler, und da ist es passiert. Man kann sich auch als Vollzeitmutter und -hausfrau nicht rund um die Uhr mit dem Kind beschäftigen, dann laufen die anderen Arbeiten weg. Und wie schon erwähnt, Fehler macht jeder. Musst ja kein Verständnis haben, aber der Satz, dass sie ja auch ein besseres Spielzeug hätte geben können, finde ich auch daneben. Wie weiß ich denn, wie das Kind reagiert, ich kann ja auch keine Gedanken lesen? Ich verstehe das so, dass du sehr verletzt wurdest und nun irgendwie diese schlechten Erfahrungen auf andere Personen projizierst. Dann sind alle schlechte Eltern, deren Kind Mist baut oder verletzt wird. So einfach ist das aber nicht.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag " Wie kann ich einem Messiesyndrom noch rechtzeitig vorbeugen?" geschrieben. 16.06.2017

      Also kennst du dich so gut aus mit kleinen Kindern? Ich bin in dem Alter auch ausgebüxt zuhause und habe reihenweise bei den Nachbarn geklingelt. "Guten Tag. Ich wollte mal sehen, wie es bei Ihnen zuhause aussieht?" So ging ich von Haus zu Haus. War wohl etwas älter, denke mal um die 4-5. Aber es reichte eben, um dann von einer Nachbarin begleitet zu werden mit den Worten: "Ich übergebe Ihnen Ihre Tochter wieder in Ihre Obhut". Die fand das nicht so niedlich wie die anderen. In dem Alter will man einfach die Gegend erkunden, Grenzen testen, was anderes sehen. Hat man da ein Spielzeug, ist das 5 minuten interessant, bis man es auseinander genommen hat und was anderes haben will. Ist dann drin der Staubsauger laut, läuft das Kind halt weg. Man weiß nie, wie lange es bei einem Spielzeug bleibt, gerade in diesem Alter nicht. Da ist damit zu rechnen, dass es ausbüxt, sobald sich eine solche Gelegenheit bietet.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag " Wie kann ich einem Messiesyndrom noch rechtzeitig vorbeugen?" geschrieben. 16.06.2017

      Vorbeugen kann man gewissen Erfahrungen nicht. Meiner Nachbarin, als die noch eine Etage unter uns wohnten, ist es mal passiert, dass sie vergaß, die Wohnung vor dem Staubsaugen abzuschließen. Das kleine Mädchen ist aus der Wohnung gelaufen und die Treppe herunter gefallen. Die Mutter heulte noch mehr als das Kind, weil sie sich Vorwürfe machte. Der Notarzt musste also auch die Mutter behandeln, weil sie einen Schock hatte. Das kleine Mädchen ca. 3 Jahre alt zu dem Zeitpunkt, musste zum Zahnarzt hatte sich den Kiefer gebrochen und wohl auch einige Zähne kaputt gehabt.

      Manchmal kann man gar nichts tun bzw. man kann nicht Jahre lang 24 Stunden aufpassen, dass das Kind nicht ohne Begleitung ins Treppenhaus geht und neugierig wird. Sie ist jetzt auch umgezogen vermutlich ins Erdgeschoss irgendwo in der Nähe, ich seh sie immernoch mit dem Kinderwagen und Einkäufen da lang gehen.

      Mit dem Stricken ist es so, dass ich das niemals aufribbele, dafür kostet es zu viel Zeit und Mühe. Um zu erklären, wie ich stricke, habe ich Stärke 8.0 Nadeln und Wolle, ich werde das dann auch online einstellen auf dem Portal udemy, wo man für einen Download von Anleitungen 10 € bezahlt. Ich werde wohl nicht alle 10 € bekommen, aber selbst mit 4 € wäre ich noch glücklich, überhaupt mal auch was einzunehmen und nicht immer nur Geld auszugeben. Die Videos muss ich nur noch drehen. Das sind dann so Erklär-Teile die ich stricke. Riesengroße Socken um eben zeigen zu können wie es geht, mit dünner Wolle kann man das schlecht präsentieren.

      Wenn jemand töpfert, zerschlägt er die Vase oder die Skulptur ja auch nicht, um zu zeigen, welches Material es ist. Um zu zeigen, wie man einen Pullover strickt, ribbelt man auch nicht einen anderen auf. Das ist ja klar.

      Das Messiesyndrom gibt mir wahrscheinlich Sicherheit. Man kann eine schlechte Angewohnheit ablegen, darüber haben wir gestern gesprochen in der Gruppe, indem man für alles dankt, was sie einem gegeben hat, und dann sagt, ich will einen anderen Weg gehen, weil ich mich weiter entwickeln werde. Dazu muss ich für mich erst mal herausfinden, was diese vielen Sachen für mich bedeuten und warum das Messie-Syndrom für mich eine Hilfe ist. Eins ist die Sicherheit, so eine Art Schutzwall, und auch eine Ausrede um niemanden herein zu lassen. Da kann ich dann sagen: Dafür brauche ich keine Ausrede, ich entscheide in jedem Fall selbst, wer rein darf und wer nicht. Ich brauche kein Chaos im Rücken, um Vertreter vor der Tür stehen zu lassen.

      Was es noch alles ist für mich, muss ich halt noch raus finden. Sobald ich die wahren Bedürfnisse kenne, kann ich auch einen anderen Weg finden, sie mir zu erfüllen. Während dessen kann ich schon mal anfangen, aufzuräumen, was dann nach dem Urlaub wohl auch passieren wird. In den nächsten 2 Tagen packe ich erst mal das Auto voll, damit ich Montag los fahren kann.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Wunschdomain" geschrieben. 15.06.2017

      Flunschdomain

      hätte ich anzubieten. Für 1600 €

      Alles im Rahmen des Spaßes, siehe Foto in der Bildergalerie

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Kartensystem als Rahmen für Struktur im Alltag" geschrieben. 15.06.2017

      @Amada13

      Da war wohl dieser Karteikasten gemeint. Darin sind Registerkarten in Form des Alphabets. So kann ich am besten Ordnung halten und vor allem nachsehen, wo ich was hin getan habe. Zum Beispiel guckt man bei S wie Schere, wo habe ich die immer, wenn sie nicht in der Küche angebunden ist, so wie ich das mache. Oder Sachen die man nicht jeden Tag sucht, wie Größentabellen für Socken oder so, Strickhefte, wenn man aufgeräumt hat und es jetzt nicht wieder findet, guckt man im Karteikasten nach. Finde ich eine prima Sache, vor allem wenn der Computer mal nicht an sein sollte und man will aber schnell was finden, während der hoch fährt.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "ich finde immer genau das, was ich brauche" geschrieben. 15.06.2017

      hallo Deborah, wo ziehst du denn jetzt hin? Wenn du in das Haus nicht kannst. Gibt es nicht mal Hilfe von der AWO? Dass die dir Lampen anbringen? Ich kann auch Lampen anbringen, hat mir jemand aus der Familie erklärt. 3 Deckenlampen hab ich alleine angebracht! Man muss nur wissen, blaues Kabel minus an blaues oder grünes, rotes Kabel plus an rotes oder gelbes. Vielleicht schaffst du es ja auch?

      • Draculara hat das Bild "Dacharbeiten" hochgeladen. 15.06.2017
    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Essstörungen und Selbsthilfegruppen " geschrieben. 14.06.2017

      hab auch grad gesehen, man muss bei Wohnort ja gar nix eingeben. Aber Burg des Grauens kommt schon hin. Hauptsache da kommt keiner hin und der Vermieter will nicht rein.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Ich bin neu hier" geschrieben. 14.06.2017

      Geht mir ähnlich. Wenn ich Fotos von anderen sehe, denke ich, wie ich rangehen würde, um aufzuräumen, und dass derjenige sich vielleicht doch auch von einigen "Müll?"-Säcken trennen könnte. Wenn ich anfange bei mir selbst aufzuräumen, stelle ich fest, eigentlich gibts keinen richtigen Müll abgesehen von Verpackungen, und wenn ich am Ende weiß, das will ich behalten, das müsste ich einräumen, weiß ich nicht, wohin denn einräumen? Die Schränke sind rappelvoll! Ich müsste auch aus den Schränken einiges raus schmeißen und weg bringen. Heute habe ich eine Hose gefunden, vorgestern habe ich eine pralle Einkaufstüte zum Altkleidercontainer gebracht. Aber das scheint nur ein Tropfen auf den heißen Stein zu sein, ich müsste eine Megaaktion starten und mehrere Oberhemden usw. zum Sozialkaufhaus bringen. Dazu mich von mehreren alten Sachen trennen, die seit X Jahren nicht mehr passen. Den Keller müsste ich entrümpeln. Die Wäschesäcke müsste ich nach und nach in die Waschmaschine packen und entweder einräumen oder entsorgen. Das ist so eine Menge zu tun, ich glaube ich schaffe das nicht bis im Oktober die Rauchmelder gewartet werden, dann muss ich wieder einige Säcke auf den Balkon stellen, damit ich den Typen rein lassen kann. Jedes Jahr dasselbe Spiel. Hätten wir eine Putzhilfe, wären wir keine Messies. Für die muss man aufräumen, sonst sagt sie: "Wenn ich hier putzen soll, muss aber aus dem Regal alles raus" sonst kann sie nicht Staub wischen. Haben wir mal erlebt. Dabei kann sich gar kein Staub ansammeln, eben weil ja alles zugeknallt ist, kein Platz für Staub vorhanden, also was wollte sie?

      Ein paar Tipps habe ich auf meiner Homepage (siehe unten). Der Tipp mit dem Vorstellen der Wohnung, wie sie aussehen würde, wenn ich mich darin wohl fühlen würde, ist am besten. Jetzt im Urlaub (Montag fahre ich los) habe ich Abstand und kann mir die Wohnung so vorstellen, wie sie wäre, wenn ich nicht sammeln würde und kein Messie bin. Und alles, was mich am Zustand der Wohnung stört, wenn ich zurück komme, das kann weg. Davon sollte ich mich trennen können. Ich bin gespannt, auf die Anwendung der eigenen Tipps.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Ich bin neu hier" geschrieben. 14.06.2017

      hallo @Katzenfrosch

      willkommen an Board, ich gehe auf die 50 zu und hause inmitten von Wäsche- und Tütenbergen. Die Sachen türmen sich immer höher. Wir haben auch eine Bildergalerie, wo einige auch Fotos von ihrem Zuhause einstellen. Ich bin Klamottenmessie. Wünsche dir guten Austausch hier und viele Tipps, wie man das Chaos beseitigt, die wir alle brauchen.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag " Wie kann ich einem Messiesyndrom noch rechtzeitig vorbeugen?" geschrieben. 12.06.2017

      @Wolfram

      das liegt an der Bürokratie, an der nicht nur junge Menschen scheitern, sondern auch ältere. Ich habe mal einen HartzIV-Antrag gekriegt zum Ausfüllen. Nach dem Durchlesen der ersten Seite habe ich es entnervt in die Schublade gelegt, und mich erinnert, dass der Sachbearbeiter gesagt hatte, bei dem Verdienst meines Mannes stünde mir kein Hartz4 zu. Und viele andere stöhnen beim Anblick dieses Papierwusts, den sie bewältigen müssen, und den vielen Dokumenten, die sie dazu einreichen müssen. Darum gibt es auch in Deutschland viele Obdachlose. Sie verzweifeln daran und finden niemanden, der ihnen hilft.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "ich finde immer genau das, was ich brauche" geschrieben. 12.06.2017

      Klamotten finde ich nicht, wenn ich einkaufen gehe. Die bestell ich immer im Katalog oder online. Nur wenn ein Gerät mal kaputt geht, habe ich entweder eins gekauft, wenn es zufällig ein günstiges Angebot gab, oder es ist just dann im Angebot, wenn das alte kaputt ist. Find ich halt praktisch... Trifft nicht auf alle Gebrauchsgegenstände zu, aber wir sind halt Verbraucher, wir verbrauchen nun mal...

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