Jacaranda
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    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Essstörung?" geschrieben. 06.08.2017

      @Kathrin Nake @Ordnung @Lana @Barbara Bruchhäuser @Draculara @Messie1 @DarkAngel @ave @Maria Magdalena @Wolfram @BesitzerinvielerDinge @Yazdi @Bobby @Franca @mala @Kiara @meeresorchidee @Rosa @Rainbow-Cloud @Plan B-Frankfurt/M., @Kräuterfrau @Messie

      Hallo, Ihr Lieben, Ihr habt mich in diesem Thema erwähnt, und vorgeschlagen, daß ich dazu was sage, deswegen: Bei Zuckergenuss wird im Darm KEIN Alkohol produziert, es sei denn, der Darm ist von Hefen befallen.. Beim Genuss von reinem Zucker steigt die Insulinfreisetzung steil an, beim Genuss von Alkohol übrigens auch. Insulin wirkt wie folgt (habe ich jetzt gecopypasted).
      Kohlenhydrate: Insulin führt zu einer erhöhten Aufnahme von Glucose (Zucker) aus dem Blut in die Leber und die Muskulatur. Dort wird die Glucose in Form von Glykogen, der Speicherform von Zucker im Körper, gespeichert.
      Fette: Insulin schleust Blutfette aus dem Blut ins Fettgewebe, damit diese dort gespeichert werden können. Außerdem hemmt es die Freigabe von Fett aus dem Fettgewebe.

      Proteine: Insulin fördert die Aufnahme von Aminosäuren, die Bausteine aus denen Proteine aufgebaut sind, aus dem Blut in die Körperzellen. Außerdem wird der Abbau von Proteinen gehemmt.[/quote]

      Den Satz über Fette habe ich gleich mal fett gedruckt - mehr muss man zum Entstehen von Übergewicht eigentlich nicht wissen.
      Der "Genuss" von Alkohol setzt die gleiche Wirkung in Gang, da vorher kein Zucker angeflutet wurde, kommt es zu einer Unterzuckerung - das ist EIN Teil der Erklärung für neurologische Schäden. Das Gehirn reagiert auf chronische Unterzuckerung sehr empfindlich.

      Wenn andauernd Insulin rausgeprügelt wird, läßt auch die Empfindlichkeit der Zellen auf die Insulinwirkung nach. Es wird MEHR Insulin ausgeschüttet und letztendlich sind die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse erschöpft. -> Diabetes 2. Von Diabetes 1 spricht man, wenn die fehlende Insulinproduktion angeboren ist bzw. sich eine Allergie auf die Insulin produzierenden Zellen entwickelt hat.
      PS: wieso kann man nur einen Link einsetzen?

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Sammlen und Horten?" geschrieben. 03.08.2017

      @Kräuterfrau
      ich danke Dir ganz herzlich zurück. Hier im Allgäu ist gottseidank noch Hochsommer. Stress abgebaut?Nein, nicht wirklich, noch ist jeder Termin der Vollhorror für mich und jedes kleine Ding,das unvorhergesehen reinflattert, bringt mich aus dem Konzept, und wenn ich, wie heute morgen, drei Aktionen hintereinander vollführe, bin ich erstmal platt - wie jetzt gerade. Ich komme zwar mit dem Aufräumen voran, aber echt langsam, was meine Geduld auf eine harte Probe stellt (nach einiger Zeit muß ich mich hinsetzen, weil ich abschlaffe, oder weil mir sämtliche Knochen weh tun). Gleich gehe ich erstmal wieder ins Fitness-Studie, denn das Laufen ist noch sehr unbefriedigend. Und ja, mit Hellofresh bin ich bislang zufrieden, jetzt mache ich allerdings erstmal 3 Wochen Pause - ich muß meinen Tiefkühlschrank mal leeressen.

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Sammlen und Horten?" geschrieben. 24.06.2017

      @Kräuterfrau: Vielen Dank nochmal für die Antwort. Ja, ich bin froh, daß sich der Nebel so langsam lichtet. Kochen: ich bin froh, daß ich mich zu dem Hellofresh-Abo entschlossen habe, das ich jetzt mindestens 1 jahr durchziehen will. Ich muss nämlich strukturiert essen. Gruppe: ich gehe einmal die Woche zum Reha-Sport Herz. Es gibt eine Menge Nordic Walking Events hier im Oberallgäu, und auch viele postkartenschöne Strecken, aber im Moment stresst mich jeder zusätzliche Termin. aber ich arbeite dran...

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Sammlen und Horten?" geschrieben. 24.06.2017

      @Draculara @Messie @DarkAngel @ave @Maria Magdalena @Rainbow-Cloud @Edamia @Yazdi @mala @KalleausMG @Fraggle @Wolfram

      Hallo, Ihr Lieben, ich wollte mich doch wenigstens mal kurz melden. Ich bin gerade wacker dabei, mein Arbeitszimmer aufzuräumen. Gerade habe ich meine Fachbücher-Sammlung von 20 Regalmetern auf 4,80 Meter reduziert, was wirklich quälend langsam voranging, zumal ich immer wieder Querschläge an anderen Stellen bekommen habe: so habe ich einen riesigen und viele kleine Kratzer und eine Beule an meinem Auto ausbessern und neu lackieren lassen - war so teuer, daß ich das - bis auf 300,-- - der Versicherung überlassen habe. Paar Tage später hatte ich einen Termin im Ärztehaus Kempten. Letzten Platz auf dem Parkplatz erwischt, bei Korrekturzug gemerkt, daß die rechte Parkplatzbegrenzung nicht nur - wie ich annahm - aus einer Hecke besteht. Vordere Blende abgerissen, Stoßstange demoliert, beim Weiterfahren auch noch die Begrenzung über dem rechten Vorderreifen demoliert. Gottseidank hat ein hilfreicher Geist an der nächsten Tankstelle das so weit stabilisiert (mit Paket-Tape, sah auf schwarzem Lack voll punk aus...). Mittlerweile ist das Desaster wieder repariert. Einige Sachen haben sich gottseidank schon etabliert, z.B., daß ich 1x die Wochem zum Wertstoffhof fahre, oder daß ich meine aufgegebenen Bücher sortiere in rebuy/momox - Kaserne - Wertstoffhof. Und dann regelmäßig kochen, wobei ich das ja noch richtig lernen muss. Und Bewegung, was ich noch nicht so richtig eingebaut kriege. Das wollte ich Euch mal berichtet haben. Liebe Grüße Dagmar

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "ich bin antriebsbehindert" geschrieben. 01.06.2017

      "Die Betreuer" ... Also mir ist das zu allgemein. Obwohl ich nicht nur schon schlimmes gehört habe, sondern auch selber schlechte Erfahrungen habe, ist mir das zu allgemein. Als meine Eltern so langsam abgebaut haben, habe ich, auf Empfehlung einer Nachbarin, einer pensionierten Krankenschwester, nicht nur einen Pflegedienst beauftragt (die Schwester kannte den Leiter seit seiner Schülerzeit und hatte ihn auch z.T. selber ausgebildet), sondern auf dessen Empfehlung wurde für meine Mutter auch eine Betreuerin eingesetzt. Seitdem weiß ich auch, daß im Grundsatz ein Betreuer nur das machen kann, was der Patient selber nicht kann. Daß das in der Praxis oft anders aussieht. Das Personal des Pflegedienstes war überwiegend deutsch. Warum ich das erwähne? Kommt später. Meine Mutter starb, das Betreuungsverhältnis endete, mein Vater brauchte Betreuung, der Pflegedienst guckte eine neue Betreuerin aus. Was ich zunächst nicht für gravierend hielt: der Leiter des Pflegedienstes hatte zum zweiten Mal geheiratet und war für seine erste Familie noch unterhaltspflichtig. Es kamen jetzt weit überwiegend junge türkische und kurdische Kräfte. Mein Vater verstand sich super mit denen, und dann haben die auch mal was erzählt: die meisten machten das neben einem regulären Krankenhausjob - für einen Lohn, der sehr weit unter dem Mindestlohn lag. Das Betriebsklima sei mies und die erfahrenen deutschen Kräfte würden alle systematisch rausgemobbt. Die Türkinnen und Kurdinnen waren meistens sehr jung und vermissten dann das Gespräch mit den Kolleginnen, die sie auch mal vor Zumutungen geschützt haben.
      Entweder, weil der Mann oder sonst ein Familienmitglied in der Ausbildung war. Bei beiden Eltern hatte ich übrigens das Betreuungsrecht in allen Gesundheitsbelangen. Bei meiner Mutter klappte das hervorragend, der Betreuerin konnte ich das volle Vertrauen aussprechen, Entscheidungen zu treffen, ohne mich zu konsultieren, falls es mal schnell gehen musste. Hat sie trotzdem nicht gemacht. Die, die der Pflegedienst dann für meinen Vater ausgeguckt hatte, hat von vorneherein daran gebastelt, mich draußen zu halten und mich auch beim Amtsgericht diskreditiert, schließlich wurde mir - mit dem Einverständnis meines Vaters (!) - dieser Betreuungspart entzogen. Der Pflegedienst räumte - mit Wissen der Betreuerin! - jeden Monat 6-7.000 Euro ab, dem stand, hm, nicht die Leistung entgegen. Zusätzlich zum Geld der Kasse! Die Schwestern flitzten zum Teil im Laufschritt durch die Wohnen, weil man jeder Einzelnen viel zu viele Patienten reingedrückt hatte. Mein Vater musste mehrfach mit Austrocknung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Als ich Krach geschlagen habe - konnte ich zwischen der Entfernung zwischen Köln und Sonthofen nur telefonisch - wurde mein Vater durch den Leiter betreut. Einmal, ich war gerade mal wieder da, kam der morgens, mein Vater musste wieder einmal völlig verwirrt ins Krankenhaus, der Herr Leiter laberte was von "Schlaganfall!", es war wieder mal "Austrocknung". Ein anderes Mal rief er mich an, mein Vater liege im Sterben, er habe wieder eine Krankenhauseinweisung veranlasst und ich müsste in den nächsten Stunden auf einen entsprechenden Anruf einstellen. Wieder war mein Vater ausgetrocknet. Als ich dann, mit Unterstützung der früheren Ausbilderin sowie einer gefeuerten Krankenschwester, versucht habe, meinen Vater in ein Heim zu kriegen. Mit dem Ergebnis, daß er mich rausgeworfen hat. Es erfolgte ein neuer Beschluss des Amtsgerichts mit Sätzen wie "wortreich hat die Tochter per Telefon". Da konnte ich dann nichts mehr machen. Kurze Zeit später ist mein Vater gestorben. Der Pflegedienst hatte es geschafft, in zwei Jahren 130.000 € abzuräumen - die Betreuerin hat ja jedes Protokoll unterschrieben.
      Wie Ihr seht, gibt es jeweils unterschiedliche Erfahrungen, Frontstellungen á la: "Wir gegen die Betreuer" sind da wenig hilfreich - zumal es mir scheinen will, daß auch hier im Thread diese Meinung überwiegend nicht auf eigenen Erfahrungen basiert. Ich fände es hilfreicher, wenn es Strukturen gäbe, die in der Lage sind, Betroffene zu schützn.
      PS: hier im Thread ging es doch um "Antrieb" - könnten wir das nicht auseinanderdröseln?

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Arzt anlügen?" geschrieben. 01.06.2017

      Daß beim Arzt gelogen wird - nun ja, habe ich als Truppenarzt oft erlebt, besonders, wenn irgendwelche unangenehmen Übungen anstanden. Ich hab das immer sportlich gesehen, die Soldaten auch. Ich finde das auch garnicht schlimm und ich denke, daß die Ärzte da auch eine Quote einkalkulieren. Daß der Arzt drauf einsteigt, muß nicht bedeuten, daß er dem Patienten das abnimmt, sondern kann auch heissen, daß er sich sagt, gönnen wir ihm das mal, kann auch heißen "kein Bock mich jetzt auseinanderzusetzen, das Wartezimmer ist voll". Für zwei Tage lohnt es sich einfach nicht, da setzt man seinen Servus unter den Gelben Schein und hat seine Ruhe. Die Kunst ist, das den Patienten nicht merken zu lassen, was man wirklich darüber denkt. Aber schlimm ist das nicht. Ich habe auch schon Krankmeldunge ausgestellt, wenn der Patient ehrlich war. Dann habe ich Rückenschmerzen diagnostiziert und noch ein paar Massagen aufgeschrieben, damit das glaubwürdiger war. Geht aber nur, wenn der Patient ehrlich ist. Am Ende der Zeit hatte der Patient sich dan erholt und gut wars.

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "ich bin am Verzweifeln" geschrieben. 27.05.2017

      @Katinka, @DarkAngel @Draculara @Wolfram @ave @Maria Magdalena @bessie @Ordnung @Kayla @Rainbow-Cloud @ASPIE21 @Franca @Fraggle @Jennifer
      So rabiat rauszuschmeißen wie Emin ist mein Ding auch nicht. Ich halte es da eben mit Marie Kondo: nimm es in die Hand, spür nach und wenn es Dich glücklich macht... Einen Ratschlag von ihr fand ich auch sehr hilfreich: nicht in Zimmern zu denken, sondern in Kategorien, denn das, was sie sagt, gilt zumindest für mich: für Kategorien spricht, daß man so Manches ja an mehreren Plätzen aufbewahrt bzw bunkert. @Katinka: guck Dir mal Flylady an und - als anderes Extrem Marie Kondo. Und dann nimm einfach, was für Dich passt. Wenn es nur ein Teil ist. Bei mir war es so, daß ich immer versucht habe, Zimmer für Zimmer vorzugehen, und das hat nicht funktioniert. Nach Kategorien passt wesentlich besser für mich, und siehe da, am Freitag habe ich angefangen, den schönen, roten Werkzeugschrank einzuräumen, den ich mir gekauft habe - das Werkzeug lag an mindestens vier Orten, und weil ich bei manchen Sachen einfach nicht mehr wusste, dass ich die habe, habe ich die zum zweiten Mal gekauft. Und für die Bücher musste ich erst ein System finden, wie ich die loswerde: das meiste verkaufe ich, auch wenn die 15 ct, die man in der Regel von rebuy/Momox bekommt, ja einfach lächerlich sind. Aber es ist gut, sich noch mal anzugucken, was man da alles zusammengekauft hat. Ala Nächstes werde ich dann mal über meine Klamotten nachdenken...

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "ich bin am Verzweifeln" geschrieben. 27.05.2017

      @Katinka @Kräuterfrau @Ordnung @Rainbow-Cloud @Draculara @Barbara Bruchhäuser @ave @Maria Magdalena @Messie ; Babysteps stimmt. Es gibt nämlich Leute, wie z.B. das US-Portal "Flylady", die sagen, das Problem ist der Perfektionismus. Deren Babysteps fangen mit 15 Minuten und einer sauberen Küchenspüle an - sonst nichts weiter. Ich gestehe allerdings, daß das für mich nichts ist. Interessant finde ich die Theorien von Marie Kondo, allerdings für mich wiederum zu rabiat: http://www.mdr.de/wissen/ausmisten-marie-kondo-100.html. Eine Sache habe ich allerdings glatt übernommen: das Ausmisten nach Kategorien. So habe ich heute meine ganzen PC-Kabel mal sortiert. Zum Wertstoffhof fahre ich mittlerweile sogar richig gerne. @Katinka: Du schreibst, Dir hilft jemand beim Ausmisten. Das ist schon mal super. Hast Du Dir denn schon überlegt, wie Du Dich dafür entscheidest, was Du ausmistest und was nicht? Ich habe für mich nämlich die Erfahrung gemacht, daß das der schwierigere Part ist. Wenn man sich da entschieden hat, dann flutscht der Rest auch.

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Wie lange lebst du mit dem Messie Syndrom?" geschrieben. 25.05.2017


      @Messie, @Kräuterfrau,@Mia
      Eigentlich galt ich schon als Kind als unordentlich und schusselig. Wo Horten ins Messietum umkippt, ist mir nicht so ganz klar: meine Eltern, Kriegsgeneration, haben alles mögliche gehortet: nicht nur irgendwelche Erinnerungen, "wir haben das erlebt, daß es nichts mehr gab...", sondern auch heutige Besitztümer (Meine Mutter hat einen Riesen-Kleiderschrank zum Platzen gebracht) und auch Lebensmittel (mein Vater war in sowjetischer Gefangenschaft mal so schwer unterernährt, daß er zum Sterben auf die Krankenstation gelegt wurdee. Da habe ich so manches einfach übernommen, wie beispielsweise übervolle Vorrats-, Kühl-, und Gefrierschränke. Und jetzt merke ich so richtig, wie mich diese Horterei am Denken und Leben, ja, Leben hindert. Seit mehr als einem Jahr versuche ich, da Ordnung reinzukriegen, doch, wie sagt das Portal "Flylady"? "Gerümpel kann man nicht organisieren". Und jetzt bin ich am Entsorgen. Mein dickster Batzen sind meine - anfangs noch - mehr als 7.000 Bücher. Einen großen Teil werde ich sicherlich behalten, aber alles, was ich jetzt wirklich nicht mehr brauche, wird entsorgt - entweder zu Momox/rebuy, oder in die Bücherei unserer Kaserne. Bislang war ich immer der Meinung, Bücher kauft man sich fürs Leben. Aber wenn ich mir jetzt die Preise ansehe, die Bücher beim Wiederverkauf noch erzielen - im Regelfall 0,15 Euro, sowohl bei momox als auch bei rebuy - dann frage ich mich, was da dran ist. Auf meine Bibliothek war ich mal sehr stolz, und ich dachte, gottweißwas für Werte das sind ... Hier war mal in irgendeinem Thread von "Antiquar" die Rede - ich habe von einer Großtante u.a. eine bibliophile Heinrich-Heine-Ausgabe von 1923 geerbt. ich habe versucht, sie zu verkaufen, aber sie ist unverkäuflich. Heute hab ich das nächste Paket gepackt, weil ich irgenwann mal fertig werden will...

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "ich bin antriebsbehindert" geschrieben. 24.05.2017

      Alles klar. Danke für die Info.

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "ich bin antriebsbehindert" geschrieben. 24.05.2017

      Hallo, Draculara, Deinen Beitrag habe ich, ehrlich gesagt, nicht verstanden. Willst Du jetzt, daß alles bei Dir so bleibt, wie es ist? Fühlst Du Dich dabei wohl? Streckenweise kann ich das, was Du schreibst, sehr gut nachvollziehen - ich hebe auch nicht immer alles wieder auf, und es liegt bei mir auch so manches auf dem Boden rum. Aber ich versuche gerade, da wieder Struktur reinzukriegen, weil ich sonst endlos dabei bein, irgendwelche Sachen zu suchen. Oder, irgendwelche Teile ein zweites mal zu blügeln, z.B. Aber vielleicht habe ich Dich ja auch falsch verstanden... Liebe Grüße Dagmar

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Weiß nicht mehr weiter" geschrieben. 18.05.2017

      @Messie @Draculara @Ordnung @Jennifer
      Guten Tag, ich kann Dich gut verstehen. Ich kämpfe auch noch immer um die "gewisse Grundordnung" und versuche dabei, mein ganz normales Leben und meine sozialen Beziehungen aufrecht zu erhalten.Und wie unangenehm das ist, wenn man jemanden erwartet, kenne ich auch sehr gut nachvollziehen. Ich kenne Deine finanziellen Verhältnisse nicht - aber ist es wirklich so unmöglich, sich, sagen wir, alle zwei Wochen mal eine Mülltüte für 4 Euro zu besorgen? Die dürfte dann so groß sein, daß Du 3-4 von Deinen Mülltüten unterkriegst, und solche Tüten darf man dann auch neben die Mülltonnen stellen. Das wären dann so erste Schritte. Ich denke, das ganze Geheimnis ist, sich nicht gleich zu überfordern, deswegen mein Vorschlag, erst mit einer Kauftüte anzufangen. Dann bist Du über die Klippe weg, und dann geht es vllt leichter? Wie gesagt, mehr würde ich mir erstmal nicht vornehmen. Ich weiß, wovon ich rede: morgen kommen bei mir Handwerker, und mir ist jetzt schon schlecht... Liebe Grüße!

    • Alles, alles liebe und viel Kraft. Daß Dein Mann oder überhaupt Angehörige zunächst nicht klarkommen, ist verständlich - gib ihnen Zeit! Übrigens wäre eine Selbsthilfegruppe von Betroffenen (im real life) sicherlich eine Option. Halte uns auf dem Laufenden! Liebe Grüße Dagmar

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "ich bin antriebsbehindert" geschrieben. 25.04.2017
    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "ich bin antriebsbehindert" geschrieben. 25.04.2017

      @Draculara, @Messie

      Liebe Draculara, ja, ich finde das super mit der Putzhilfe. Die ist energisch, lässt sich nicht ins Bockshorn jagen und ist fix. Wenn die mal loslegt, sehe ich nur noch eine Staubwolke. Hier wurde mal von Sachen gesprochen, die auf dem Boden liegen. Sie sagt dann einfach "würden Sie mal bitte...".
      Müllentsorgung: Manchmal muß man auch einfach erstmal rausfinden, wann es sich passend anfühlt: Ich wohne in einer Wohnanlage mit 31 Eigentümern und wir wohnen zu drei Parteien in einem Haus. Der Müll wird hier strikt getrennt und Plastikmüll muss in spezielle Tüten gepackt und dann zum Wertstoffhof gebracht werden. E-Schrott und Gartenabfälle ich. Für Biomüll haben wir einen Komposthaufen. Es gibt zwei Eigentümer, die für eine kleine Entschädigung Hausmeisterjobs machen, und die passen auf wie die Schießhunde, u.a. daß man seinen Müll richtig trennt und die haben Müllsündern auch schon mal ihre Säcke vor die Türe gestellt... Man will nämlich keine zweite (große) Mülltonne anschaffen, aus Kostengründen. Ich hatte immer mit der Entsorgung auf den Wertstoffhof Sonthofen Schwierigkeiten, denn man muss dort für Vieles eine ziemlich steile Rampe hochfahren oder -laufen. Schon das ist für mich eine Herausforderung. Oben ist es ziemlich eng. Das Schlimmste ist allerdings, daß das Personal, das dort arbeitet, mehrheitlich aus Psychiatrie-Patienten im Arbeitsversuch besteht. Die meinen alle, sie müssten besonders "streng" rüberkommen und prüfen das, was man da anschleppt, mehr aus genau. Bei diesem Wertstoffhof hatte ich das Gefühl, schon bevor man durch das Tor fährt, legt sich der Stress wie eine Wolke auf einen. Das hatte auf mich so eine unangenehme Wirkung, daß ich mir am Eingangstor das Auto angefahren habe. Im Dorf nebenan ist auch ein Wertstoffhof. Da verdienen sich Schüler*innen was dazu und er ist ebener Erde. Da ist das für mich wesentlich angenehmer.

      Zitat

      Meine Behinderung ist erst mal nur psychischer Natur

      das ist ja nicht "nur"... Es gibt keine Hierarchie von Behinderungen für mich.

      Zitat
      ich mich durch das Übergewicht auch körperlich sehr eingeschränkt fühle

      Bist Du sicher, daß es das Übergewicht ist, das Dich körperlich einschränkt? Ich kann da nur von mir reden: ich wiege z.Zt. zwischen 98 und 100kg bei einer Größe von 1,68. Das ist ein BMI von 35, also der Anfang von "Fettleibigkeit". Ich war auch mal 70kg und zugelegt habe ich vor 23 Jahren, mit der Einnahme der ersten Führungsposition beim Bund. Ein Problem war das nie für mich, ich hab mir immer gesagt, wenn ich jemandem nicht gefalle, kann die ja in eine andere Richtung gucken. Jetzt wurde bei mir eine Schlafapnoe festgestellt. Die sorgt auf chemischem Weg dafür, daß man nicht abnimmt und die wird auch vom Übergewicht unterhalten. Seit auf dem Tag genau vor einem jahr habe ich jetzt ein Atemgerät für Nachts. Und erst jetzt bin ich motiviert, abzunehmen - für mich. Obwohl das schwierig genug ist. Nicht zuletzt ist das bei mir auch ein Strukturproblem. Dem wirke ich jetzt mit einem Abo bei Hellofresh entgegen. Es gibt auch andere Anbieter..

      Zitat
      Fange ich an, finde ich kein Ende und sehe keine Resultate.

      Das US-Portal "flylady" sagt,Das US-Portal daß genau das das Problem ist: man bzw. frau nimmt sich zu viel vor und ist dann natürlich frustriert. Vielleicht kannst Du ja deren Baby-Steps was abgewinnen? Ich hab mal auf eine deutsche Seite verlinkt. Liebe Grüße Dagmar

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Ein neues Klo muss her" geschrieben. 11.03.2017

      @Messie @Zipserin @Sonya56 @Ordnung
      Hört sich ja fast wie eine Beschreibung meiner Büchersammlung an. Ja, Step by step auf Amazon oder ebay zu vekaufen: da wird man ja nie fertig. Von mir sind jetzt erstmal 3 Pakete zu momox und rebuy unterwegs, für die Bücher aus früheren Lebensphasen haben sich bislang auch dankbare Empfänger gefunden, den hiesigen öffentlichen Bücherschrank muß ich auch noch suchen, um da noch ein paar Sachen reinzustellen - und der Rest fliegt dann wohl oder übel ins Altpapier, dazu gehören bestimmt eine Menge medizinische Fachbücher, denn ein 15 Jahre altes medizinisches Fachbuch ist jetzt unbrauchbar.

      Mir ist übrigens aufgefallen, daß für mich anscheinend das LeSen oft ein Ersatz war fürs LeBen. So besitze ich eine Unmenge Kochbücher, aber richtig angefangen zu kochen habe ich erst seit 2 Monaten - mit einem Abonnement bei Hellofresh. Und jetzt brauche ich auch keine Kochbücher mehr (bei Hellofresh kommen die Rezepte immer mit der Kochkiste. Und Kochbücher zum Thema Fleisch brauche ich auch nicht mehr - ich lebe jetzt vegetarisch/vegan (so ganz eben nicht). In meiner vorherigen Wohnung hatte ich fast 5 Regalmeter Kochbücher, in meiner jetzigen Küche nicht mal Platz für 1/3. Allerdings werde ich viele Bücher auch behalten, weil ich versuche, mich als Publizistin und Übersertzerin zu etablieren. "Die falschen Dinge zum Nulltarif": ich habe auch schon früher mal Bücher weggegeben, die ich mir dann zum zweiten Mal gekauft habe, weil sie mir irgendwann fehlten, aber ich habe mir auch schon Bücher zum zweiten Mal gekauft, weil ich das "Erstbuch" im Mess nicht gefunden habe.Minimalistisch (war übrigens ein interessanter Artikel zu im Stern von dieser Woche), wird es bei mir sicherlich nicht, aber weniger. Und ich hoffe, ich bin auch etwas vorsichtiger mit den Nachkaufen - ich hatte nämlich einige Bücher in der Hand, bei denen ich mir dachte, "...das musstest Du vor 40(!)25/10/5 Jahren unbedingt haben - gelesen hast Du es bis heute nicht...". Und ich gehe heute mal Müll entsorgen.

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Soziale Beziehungen und Termine als Stressoren" geschrieben. 09.03.2017

      @DarkAngel

      Zitat
      Jetzt ist hier soweit alles vorzeigbar, da hält sich alles in Grenzen.

      Also meinst Du, wenn ich mal meine Sachen im Griff habe, wird das besser?

      Zitat
      War ich in der aktiven Phase, hatte ich das Gefühl, der Termin raubt mir die Zeit, um mit der angefangenen Arbeit fertig zu werden.

      Das triffts genau. Allerdings habe ich mich dann Verdacht, ich entscheide mich quasi fürs Aufräumen, um dieser oder jener Aktivität nicht nachgehen zu müssen...

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "ich bin antriebsbehindert" geschrieben. 09.03.2017

      @Draculara , @Messie, @Wolfram, @Edamia, @Jennifer, @Ordnung, @ASPIE21 ,

      Zitat
      Aber Hauptsache ist halt, dass die Heizungen frei geräumt sind. Ob es im restlichen Raum chaotisch ist, hat die nicht zu interessieren. Ich mache nur, was ich tun muss, und damit hat sich's.


      Ich stehe vor dem gleichen Problem: am Sonntagabend kommt eine Kameradin, die sich um meine Computer kümmert, und mein Arbeitszimmer sieht aus, wie nach einem Granateneinschlag. Und meine Küche muss ich heute noch in den Griff bekommen. Mit @Messie werde ich mal abkaspern, wie ich die Fotos oder ggf noch ein Video hochladen kann.
      Putzhilfe: Meine hat sich aktuell krank gemeldet und ich weiß nicht, wann sie wiederkommt.Da ich sie angemeldet habe, hat sie auch Anspruch auf sechs Wochen Lohnfortzahlung durch mich. Sie ist zwar auch etwas durch den Wind, und es hat schon Situationen gegeben, wo ich nicht wusste, ob ich lachen, oder ihr den Kopf abreissen will, aber das ist für mich natürlich jetzt ein Schlag (obwohl es ab der siebten Woche natürlich meinem Portemonnaie hilft). Wenn sie gut drauf ist, kommt sie und ich sehe von ihr nur noch den Kondensstreifen, wenn sie durch die Wohnung flitzt. Habe ich irgendwo wieder was vollgemüllt, was sie putzen will, dann macht sie das kurz und schmerzlos: entweder mit "Würden Sie mal bitte" oder sie räumt es sich selber weg. Da ich bei der Option dann garnichts mehr finde, räume ich es lieber selber auf die Seite. Und ja, einzelne Sachen macht sie nicht, bzw nicht gerne, aber das ist oK. In der Kaserne hatte sie mein Büro geputzt.

      Schwerbehindert:
      Ich habe einen GdB von 70% plus Merkzeichen G. Ich kann nicht lange stehen, deswegen steht z.B, in der Küche eine Stehhilfe. Sehr oft habe auch ich Schmerzen, wenn ich irgendetwas mache. Ich habe sieben Bandscheibenschäden, d.h., diese Bandscheiben sind nicht akut rausgeflogen, sondern haben sich langsam aufgelöst, sodaß ich jetzt 8cm kleiner bin, ich hab drei künstliche Gelenke und ein CPAP-Gerät wegen Schlafapnoe. ich habe für mich erkannt, daß ich an erster Stelle was für meine Gesundheit tun muß. Es gäbe für Dich, @Draculara die Möglichkeit, Dir z.B. 50 Termine Rehasport auifschreiben zu lassen, der wird daann von der Krankenkasse bezahlt. Mir geht es nach meinem Sport immer besser.Allerdings: wenn ich mir wieder zuviel draufgepackt habe, fange ich an, Sachen zu verlieren bzw. hysterisch zu suchen: Geldbörse, 2 Paar Sportschuhe. In einem anderen Post habe ich übeer die Schwierigkeiten beim Koordinieren geschrieben.

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