Jacaranda
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    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Istanbul" geschrieben. 24.11.2017

      Hallo, Ihr Lieben, "besser", ja, mir geht es nicht mehr ganz so dreckig, außerdem bin ich fleissig am Aufräumen. Fleissig heisst, so, wie ich kann und langsam sehe ich Land. Aber da ich nicht so fix bin, dauert das, ich möchte das aber jetzt durchziehen. Ja, ich möchte gerne mitfahren, bei mir ginge das allerdings vor April nicht. Ich habe nämlich genau dann meinen Wohnungskredit abbezahlt. Außerdem, hatte ich Messie ja auch schon erzählt, daß ich, gerne am 25.4. in Gallipoli sein möchte. Deswegen: https://www.dagmarschatz.com/2016/04/25/gallipoli/ (Wer Englisch kann, sollte sich das Lied mal anhören, es erzählt von einem Australier, dem es in Gallipoli beide Beine weggesprengt hat, und der nie mehr mit seinem Rucksack, "Mathilda" durch Australien wandern "to waltz" kann). Allerdings steht vor dem April ein ganz fettes ABER: ich kann momentan kaum 50m laufen und Krücken sind wegen meiner Schulterarthrose auch nicht so toll. Die Treppen komme ich auch nicht so gut runter, und es gibt Tage, da geht überhaupt nichts.
      Ich hatte die erste Op so im Mai eingeplant. Heute bin ich erstmal beim Orthopäden. Ich hatte das nämlich schon dreimal, daß ich so lange gewartet habe, bis nix mehr ging. Im Januar bis März wird man auch sehen, ob das mit dem jetzigen Herzeingriff geklappt hat. Dann würde ich nämlich auch die verd... Betablocker los, die mich ziemlich runterbremsen. Deswegen sieht man mich auch, entgegen meiner Absicht, so selten im Forum...

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Treffen?" geschrieben. 07.11.2017

      Alaikum salam, liebe Jennifer. Ja, gerne. Schick mir doch mal per PN Deine Tel.Nr.

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Treffen?" geschrieben. 05.11.2017

      Kann leider nicht kommen. Zur Begründung (beantwortet auch die Frage nach meinem Wohlbefinden: ich muß mich erst wieder erholen (deswegen schreibe ich auch fast nichts - auch nicht in Whatsapp - , weil ich auch nicht richtig sitzen kann. Also: ich hatte wegen Herzrhythmusstörungen am 19.09. eine sog. Pulmonalvenenisolation, am Entlassungstag eine Nachblutung, danach einen harnwegsinfekt, wobei ich nach Meinung meines Internisten gerade mal an einer Urosepsis vorbeigeschrammt bin, Danach bin ich zu Hause gestürzt und konnte infolge dessen fast eine Woche nicht laufen. Zu allem Überfluss ist auch noch zwei Wochen unsere Heizung ausgefallen. Jetzt rappel ich mich gerade wieder auf. Keine Angst, ich gehe nicht verloren, doch ich brauche noch Zeit. Ich melde mich. Viel Spaß Euch! PS: null links finde ich doof...

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Essstörung?" geschrieben. 06.08.2017

      @Kathrin Nake @Ordnung @Lana @Barbara Bruchhäuser @Draculara @Messie1 @DarkAngel @ave @Maria Magdalena @Wolfram @BesitzerinvielerDinge @Yazdi @Bobby @Franca @mala @Kiara @meeresorchidee @Rosa @Rainbow-Cloud @Plan B-Frankfurt/M., @Kräuterfrau @Messie

      Hallo, Ihr Lieben, Ihr habt mich in diesem Thema erwähnt, und vorgeschlagen, daß ich dazu was sage, deswegen: Bei Zuckergenuss wird im Darm KEIN Alkohol produziert, es sei denn, der Darm ist von Hefen befallen.. Beim Genuss von reinem Zucker steigt die Insulinfreisetzung steil an, beim Genuss von Alkohol übrigens auch. Insulin wirkt wie folgt (habe ich jetzt gecopypasted).
      Kohlenhydrate: Insulin führt zu einer erhöhten Aufnahme von Glucose (Zucker) aus dem Blut in die Leber und die Muskulatur. Dort wird die Glucose in Form von Glykogen, der Speicherform von Zucker im Körper, gespeichert.
      Fette: Insulin schleust Blutfette aus dem Blut ins Fettgewebe, damit diese dort gespeichert werden können. Außerdem hemmt es die Freigabe von Fett aus dem Fettgewebe.

      Proteine: Insulin fördert die Aufnahme von Aminosäuren, die Bausteine aus denen Proteine aufgebaut sind, aus dem Blut in die Körperzellen. Außerdem wird der Abbau von Proteinen gehemmt.[/quote]

      Den Satz über Fette habe ich gleich mal fett gedruckt - mehr muss man zum Entstehen von Übergewicht eigentlich nicht wissen.
      Der "Genuss" von Alkohol setzt die gleiche Wirkung in Gang, da vorher kein Zucker angeflutet wurde, kommt es zu einer Unterzuckerung - das ist EIN Teil der Erklärung für neurologische Schäden. Das Gehirn reagiert auf chronische Unterzuckerung sehr empfindlich.

      Wenn andauernd Insulin rausgeprügelt wird, läßt auch die Empfindlichkeit der Zellen auf die Insulinwirkung nach. Es wird MEHR Insulin ausgeschüttet und letztendlich sind die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse erschöpft. -> Diabetes 2. Von Diabetes 1 spricht man, wenn die fehlende Insulinproduktion angeboren ist bzw. sich eine Allergie auf die Insulin produzierenden Zellen entwickelt hat.
      PS: wieso kann man nur einen Link einsetzen?

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Sammlen und Horten?" geschrieben. 03.08.2017

      @Kräuterfrau
      ich danke Dir ganz herzlich zurück. Hier im Allgäu ist gottseidank noch Hochsommer. Stress abgebaut?Nein, nicht wirklich, noch ist jeder Termin der Vollhorror für mich und jedes kleine Ding,das unvorhergesehen reinflattert, bringt mich aus dem Konzept, und wenn ich, wie heute morgen, drei Aktionen hintereinander vollführe, bin ich erstmal platt - wie jetzt gerade. Ich komme zwar mit dem Aufräumen voran, aber echt langsam, was meine Geduld auf eine harte Probe stellt (nach einiger Zeit muß ich mich hinsetzen, weil ich abschlaffe, oder weil mir sämtliche Knochen weh tun). Gleich gehe ich erstmal wieder ins Fitness-Studie, denn das Laufen ist noch sehr unbefriedigend. Und ja, mit Hellofresh bin ich bislang zufrieden, jetzt mache ich allerdings erstmal 3 Wochen Pause - ich muß meinen Tiefkühlschrank mal leeressen.

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Sammlen und Horten?" geschrieben. 24.06.2017

      @Kräuterfrau: Vielen Dank nochmal für die Antwort. Ja, ich bin froh, daß sich der Nebel so langsam lichtet. Kochen: ich bin froh, daß ich mich zu dem Hellofresh-Abo entschlossen habe, das ich jetzt mindestens 1 jahr durchziehen will. Ich muss nämlich strukturiert essen. Gruppe: ich gehe einmal die Woche zum Reha-Sport Herz. Es gibt eine Menge Nordic Walking Events hier im Oberallgäu, und auch viele postkartenschöne Strecken, aber im Moment stresst mich jeder zusätzliche Termin. aber ich arbeite dran...

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Sammlen und Horten?" geschrieben. 24.06.2017

      @Draculara @Messie @DarkAngel @ave @Maria Magdalena @Rainbow-Cloud @Edamia @Yazdi @mala @KalleausMG @Fraggle @Wolfram

      Hallo, Ihr Lieben, ich wollte mich doch wenigstens mal kurz melden. Ich bin gerade wacker dabei, mein Arbeitszimmer aufzuräumen. Gerade habe ich meine Fachbücher-Sammlung von 20 Regalmetern auf 4,80 Meter reduziert, was wirklich quälend langsam voranging, zumal ich immer wieder Querschläge an anderen Stellen bekommen habe: so habe ich einen riesigen und viele kleine Kratzer und eine Beule an meinem Auto ausbessern und neu lackieren lassen - war so teuer, daß ich das - bis auf 300,-- - der Versicherung überlassen habe. Paar Tage später hatte ich einen Termin im Ärztehaus Kempten. Letzten Platz auf dem Parkplatz erwischt, bei Korrekturzug gemerkt, daß die rechte Parkplatzbegrenzung nicht nur - wie ich annahm - aus einer Hecke besteht. Vordere Blende abgerissen, Stoßstange demoliert, beim Weiterfahren auch noch die Begrenzung über dem rechten Vorderreifen demoliert. Gottseidank hat ein hilfreicher Geist an der nächsten Tankstelle das so weit stabilisiert (mit Paket-Tape, sah auf schwarzem Lack voll punk aus...). Mittlerweile ist das Desaster wieder repariert. Einige Sachen haben sich gottseidank schon etabliert, z.B., daß ich 1x die Wochem zum Wertstoffhof fahre, oder daß ich meine aufgegebenen Bücher sortiere in rebuy/momox - Kaserne - Wertstoffhof. Und dann regelmäßig kochen, wobei ich das ja noch richtig lernen muss. Und Bewegung, was ich noch nicht so richtig eingebaut kriege. Das wollte ich Euch mal berichtet haben. Liebe Grüße Dagmar

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "ich bin antriebsbehindert" geschrieben. 01.06.2017

      "Die Betreuer" ... Also mir ist das zu allgemein. Obwohl ich nicht nur schon schlimmes gehört habe, sondern auch selber schlechte Erfahrungen habe, ist mir das zu allgemein. Als meine Eltern so langsam abgebaut haben, habe ich, auf Empfehlung einer Nachbarin, einer pensionierten Krankenschwester, nicht nur einen Pflegedienst beauftragt (die Schwester kannte den Leiter seit seiner Schülerzeit und hatte ihn auch z.T. selber ausgebildet), sondern auf dessen Empfehlung wurde für meine Mutter auch eine Betreuerin eingesetzt. Seitdem weiß ich auch, daß im Grundsatz ein Betreuer nur das machen kann, was der Patient selber nicht kann. Daß das in der Praxis oft anders aussieht. Das Personal des Pflegedienstes war überwiegend deutsch. Warum ich das erwähne? Kommt später. Meine Mutter starb, das Betreuungsverhältnis endete, mein Vater brauchte Betreuung, der Pflegedienst guckte eine neue Betreuerin aus. Was ich zunächst nicht für gravierend hielt: der Leiter des Pflegedienstes hatte zum zweiten Mal geheiratet und war für seine erste Familie noch unterhaltspflichtig. Es kamen jetzt weit überwiegend junge türkische und kurdische Kräfte. Mein Vater verstand sich super mit denen, und dann haben die auch mal was erzählt: die meisten machten das neben einem regulären Krankenhausjob - für einen Lohn, der sehr weit unter dem Mindestlohn lag. Das Betriebsklima sei mies und die erfahrenen deutschen Kräfte würden alle systematisch rausgemobbt. Die Türkinnen und Kurdinnen waren meistens sehr jung und vermissten dann das Gespräch mit den Kolleginnen, die sie auch mal vor Zumutungen geschützt haben.
      Entweder, weil der Mann oder sonst ein Familienmitglied in der Ausbildung war. Bei beiden Eltern hatte ich übrigens das Betreuungsrecht in allen Gesundheitsbelangen. Bei meiner Mutter klappte das hervorragend, der Betreuerin konnte ich das volle Vertrauen aussprechen, Entscheidungen zu treffen, ohne mich zu konsultieren, falls es mal schnell gehen musste. Hat sie trotzdem nicht gemacht. Die, die der Pflegedienst dann für meinen Vater ausgeguckt hatte, hat von vorneherein daran gebastelt, mich draußen zu halten und mich auch beim Amtsgericht diskreditiert, schließlich wurde mir - mit dem Einverständnis meines Vaters (!) - dieser Betreuungspart entzogen. Der Pflegedienst räumte - mit Wissen der Betreuerin! - jeden Monat 6-7.000 Euro ab, dem stand, hm, nicht die Leistung entgegen. Zusätzlich zum Geld der Kasse! Die Schwestern flitzten zum Teil im Laufschritt durch die Wohnen, weil man jeder Einzelnen viel zu viele Patienten reingedrückt hatte. Mein Vater musste mehrfach mit Austrocknung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Als ich Krach geschlagen habe - konnte ich zwischen der Entfernung zwischen Köln und Sonthofen nur telefonisch - wurde mein Vater durch den Leiter betreut. Einmal, ich war gerade mal wieder da, kam der morgens, mein Vater musste wieder einmal völlig verwirrt ins Krankenhaus, der Herr Leiter laberte was von "Schlaganfall!", es war wieder mal "Austrocknung". Ein anderes Mal rief er mich an, mein Vater liege im Sterben, er habe wieder eine Krankenhauseinweisung veranlasst und ich müsste in den nächsten Stunden auf einen entsprechenden Anruf einstellen. Wieder war mein Vater ausgetrocknet. Als ich dann, mit Unterstützung der früheren Ausbilderin sowie einer gefeuerten Krankenschwester, versucht habe, meinen Vater in ein Heim zu kriegen. Mit dem Ergebnis, daß er mich rausgeworfen hat. Es erfolgte ein neuer Beschluss des Amtsgerichts mit Sätzen wie "wortreich hat die Tochter per Telefon". Da konnte ich dann nichts mehr machen. Kurze Zeit später ist mein Vater gestorben. Der Pflegedienst hatte es geschafft, in zwei Jahren 130.000 € abzuräumen - die Betreuerin hat ja jedes Protokoll unterschrieben.
      Wie Ihr seht, gibt es jeweils unterschiedliche Erfahrungen, Frontstellungen á la: "Wir gegen die Betreuer" sind da wenig hilfreich - zumal es mir scheinen will, daß auch hier im Thread diese Meinung überwiegend nicht auf eigenen Erfahrungen basiert. Ich fände es hilfreicher, wenn es Strukturen gäbe, die in der Lage sind, Betroffene zu schützn.
      PS: hier im Thread ging es doch um "Antrieb" - könnten wir das nicht auseinanderdröseln?

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Arzt anlügen?" geschrieben. 01.06.2017

      Daß beim Arzt gelogen wird - nun ja, habe ich als Truppenarzt oft erlebt, besonders, wenn irgendwelche unangenehmen Übungen anstanden. Ich hab das immer sportlich gesehen, die Soldaten auch. Ich finde das auch garnicht schlimm und ich denke, daß die Ärzte da auch eine Quote einkalkulieren. Daß der Arzt drauf einsteigt, muß nicht bedeuten, daß er dem Patienten das abnimmt, sondern kann auch heissen, daß er sich sagt, gönnen wir ihm das mal, kann auch heißen "kein Bock mich jetzt auseinanderzusetzen, das Wartezimmer ist voll". Für zwei Tage lohnt es sich einfach nicht, da setzt man seinen Servus unter den Gelben Schein und hat seine Ruhe. Die Kunst ist, das den Patienten nicht merken zu lassen, was man wirklich darüber denkt. Aber schlimm ist das nicht. Ich habe auch schon Krankmeldunge ausgestellt, wenn der Patient ehrlich war. Dann habe ich Rückenschmerzen diagnostiziert und noch ein paar Massagen aufgeschrieben, damit das glaubwürdiger war. Geht aber nur, wenn der Patient ehrlich ist. Am Ende der Zeit hatte der Patient sich dan erholt und gut wars.

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "ich bin am Verzweifeln" geschrieben. 27.05.2017

      @Katinka, @DarkAngel @Draculara @Wolfram @ave @Maria Magdalena @bessie @Ordnung @Kayla @Rainbow-Cloud @ASPIE21 @Franca @Fraggle @Jennifer
      So rabiat rauszuschmeißen wie Emin ist mein Ding auch nicht. Ich halte es da eben mit Marie Kondo: nimm es in die Hand, spür nach und wenn es Dich glücklich macht... Einen Ratschlag von ihr fand ich auch sehr hilfreich: nicht in Zimmern zu denken, sondern in Kategorien, denn das, was sie sagt, gilt zumindest für mich: für Kategorien spricht, daß man so Manches ja an mehreren Plätzen aufbewahrt bzw bunkert. @Katinka: guck Dir mal Flylady an und - als anderes Extrem Marie Kondo. Und dann nimm einfach, was für Dich passt. Wenn es nur ein Teil ist. Bei mir war es so, daß ich immer versucht habe, Zimmer für Zimmer vorzugehen, und das hat nicht funktioniert. Nach Kategorien passt wesentlich besser für mich, und siehe da, am Freitag habe ich angefangen, den schönen, roten Werkzeugschrank einzuräumen, den ich mir gekauft habe - das Werkzeug lag an mindestens vier Orten, und weil ich bei manchen Sachen einfach nicht mehr wusste, dass ich die habe, habe ich die zum zweiten Mal gekauft. Und für die Bücher musste ich erst ein System finden, wie ich die loswerde: das meiste verkaufe ich, auch wenn die 15 ct, die man in der Regel von rebuy/Momox bekommt, ja einfach lächerlich sind. Aber es ist gut, sich noch mal anzugucken, was man da alles zusammengekauft hat. Ala Nächstes werde ich dann mal über meine Klamotten nachdenken...

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "ich bin am Verzweifeln" geschrieben. 27.05.2017

      @Katinka @Kräuterfrau @Ordnung @Rainbow-Cloud @Draculara @Barbara Bruchhäuser @ave @Maria Magdalena @Messie ; Babysteps stimmt. Es gibt nämlich Leute, wie z.B. das US-Portal "Flylady", die sagen, das Problem ist der Perfektionismus. Deren Babysteps fangen mit 15 Minuten und einer sauberen Küchenspüle an - sonst nichts weiter. Ich gestehe allerdings, daß das für mich nichts ist. Interessant finde ich die Theorien von Marie Kondo, allerdings für mich wiederum zu rabiat: http://www.mdr.de/wissen/ausmisten-marie-kondo-100.html. Eine Sache habe ich allerdings glatt übernommen: das Ausmisten nach Kategorien. So habe ich heute meine ganzen PC-Kabel mal sortiert. Zum Wertstoffhof fahre ich mittlerweile sogar richig gerne. @Katinka: Du schreibst, Dir hilft jemand beim Ausmisten. Das ist schon mal super. Hast Du Dir denn schon überlegt, wie Du Dich dafür entscheidest, was Du ausmistest und was nicht? Ich habe für mich nämlich die Erfahrung gemacht, daß das der schwierigere Part ist. Wenn man sich da entschieden hat, dann flutscht der Rest auch.

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Wie lange lebst du mit dem Messie Syndrom?" geschrieben. 25.05.2017


      @Messie, @Kräuterfrau,@Mia
      Eigentlich galt ich schon als Kind als unordentlich und schusselig. Wo Horten ins Messietum umkippt, ist mir nicht so ganz klar: meine Eltern, Kriegsgeneration, haben alles mögliche gehortet: nicht nur irgendwelche Erinnerungen, "wir haben das erlebt, daß es nichts mehr gab...", sondern auch heutige Besitztümer (Meine Mutter hat einen Riesen-Kleiderschrank zum Platzen gebracht) und auch Lebensmittel (mein Vater war in sowjetischer Gefangenschaft mal so schwer unterernährt, daß er zum Sterben auf die Krankenstation gelegt wurdee. Da habe ich so manches einfach übernommen, wie beispielsweise übervolle Vorrats-, Kühl-, und Gefrierschränke. Und jetzt merke ich so richtig, wie mich diese Horterei am Denken und Leben, ja, Leben hindert. Seit mehr als einem Jahr versuche ich, da Ordnung reinzukriegen, doch, wie sagt das Portal "Flylady"? "Gerümpel kann man nicht organisieren". Und jetzt bin ich am Entsorgen. Mein dickster Batzen sind meine - anfangs noch - mehr als 7.000 Bücher. Einen großen Teil werde ich sicherlich behalten, aber alles, was ich jetzt wirklich nicht mehr brauche, wird entsorgt - entweder zu Momox/rebuy, oder in die Bücherei unserer Kaserne. Bislang war ich immer der Meinung, Bücher kauft man sich fürs Leben. Aber wenn ich mir jetzt die Preise ansehe, die Bücher beim Wiederverkauf noch erzielen - im Regelfall 0,15 Euro, sowohl bei momox als auch bei rebuy - dann frage ich mich, was da dran ist. Auf meine Bibliothek war ich mal sehr stolz, und ich dachte, gottweißwas für Werte das sind ... Hier war mal in irgendeinem Thread von "Antiquar" die Rede - ich habe von einer Großtante u.a. eine bibliophile Heinrich-Heine-Ausgabe von 1923 geerbt. ich habe versucht, sie zu verkaufen, aber sie ist unverkäuflich. Heute hab ich das nächste Paket gepackt, weil ich irgenwann mal fertig werden will...

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "ich bin antriebsbehindert" geschrieben. 24.05.2017

      Alles klar. Danke für die Info.

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "ich bin antriebsbehindert" geschrieben. 24.05.2017

      Hallo, Draculara, Deinen Beitrag habe ich, ehrlich gesagt, nicht verstanden. Willst Du jetzt, daß alles bei Dir so bleibt, wie es ist? Fühlst Du Dich dabei wohl? Streckenweise kann ich das, was Du schreibst, sehr gut nachvollziehen - ich hebe auch nicht immer alles wieder auf, und es liegt bei mir auch so manches auf dem Boden rum. Aber ich versuche gerade, da wieder Struktur reinzukriegen, weil ich sonst endlos dabei bein, irgendwelche Sachen zu suchen. Oder, irgendwelche Teile ein zweites mal zu blügeln, z.B. Aber vielleicht habe ich Dich ja auch falsch verstanden... Liebe Grüße Dagmar

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "Weiß nicht mehr weiter" geschrieben. 18.05.2017

      @Messie @Draculara @Ordnung @Jennifer
      Guten Tag, ich kann Dich gut verstehen. Ich kämpfe auch noch immer um die "gewisse Grundordnung" und versuche dabei, mein ganz normales Leben und meine sozialen Beziehungen aufrecht zu erhalten.Und wie unangenehm das ist, wenn man jemanden erwartet, kenne ich auch sehr gut nachvollziehen. Ich kenne Deine finanziellen Verhältnisse nicht - aber ist es wirklich so unmöglich, sich, sagen wir, alle zwei Wochen mal eine Mülltüte für 4 Euro zu besorgen? Die dürfte dann so groß sein, daß Du 3-4 von Deinen Mülltüten unterkriegst, und solche Tüten darf man dann auch neben die Mülltonnen stellen. Das wären dann so erste Schritte. Ich denke, das ganze Geheimnis ist, sich nicht gleich zu überfordern, deswegen mein Vorschlag, erst mit einer Kauftüte anzufangen. Dann bist Du über die Klippe weg, und dann geht es vllt leichter? Wie gesagt, mehr würde ich mir erstmal nicht vornehmen. Ich weiß, wovon ich rede: morgen kommen bei mir Handwerker, und mir ist jetzt schon schlecht... Liebe Grüße!

    • Alles, alles liebe und viel Kraft. Daß Dein Mann oder überhaupt Angehörige zunächst nicht klarkommen, ist verständlich - gib ihnen Zeit! Übrigens wäre eine Selbsthilfegruppe von Betroffenen (im real life) sicherlich eine Option. Halte uns auf dem Laufenden! Liebe Grüße Dagmar

    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "ich bin antriebsbehindert" geschrieben. 25.04.2017
    • Jacaranda hat einen neuen Beitrag "ich bin antriebsbehindert" geschrieben. 25.04.2017

      @Draculara, @Messie

      Liebe Draculara, ja, ich finde das super mit der Putzhilfe. Die ist energisch, lässt sich nicht ins Bockshorn jagen und ist fix. Wenn die mal loslegt, sehe ich nur noch eine Staubwolke. Hier wurde mal von Sachen gesprochen, die auf dem Boden liegen. Sie sagt dann einfach "würden Sie mal bitte...".
      Müllentsorgung: Manchmal muß man auch einfach erstmal rausfinden, wann es sich passend anfühlt: Ich wohne in einer Wohnanlage mit 31 Eigentümern und wir wohnen zu drei Parteien in einem Haus. Der Müll wird hier strikt getrennt und Plastikmüll muss in spezielle Tüten gepackt und dann zum Wertstoffhof gebracht werden. E-Schrott und Gartenabfälle ich. Für Biomüll haben wir einen Komposthaufen. Es gibt zwei Eigentümer, die für eine kleine Entschädigung Hausmeisterjobs machen, und die passen auf wie die Schießhunde, u.a. daß man seinen Müll richtig trennt und die haben Müllsündern auch schon mal ihre Säcke vor die Türe gestellt... Man will nämlich keine zweite (große) Mülltonne anschaffen, aus Kostengründen. Ich hatte immer mit der Entsorgung auf den Wertstoffhof Sonthofen Schwierigkeiten, denn man muss dort für Vieles eine ziemlich steile Rampe hochfahren oder -laufen. Schon das ist für mich eine Herausforderung. Oben ist es ziemlich eng. Das Schlimmste ist allerdings, daß das Personal, das dort arbeitet, mehrheitlich aus Psychiatrie-Patienten im Arbeitsversuch besteht. Die meinen alle, sie müssten besonders "streng" rüberkommen und prüfen das, was man da anschleppt, mehr aus genau. Bei diesem Wertstoffhof hatte ich das Gefühl, schon bevor man durch das Tor fährt, legt sich der Stress wie eine Wolke auf einen. Das hatte auf mich so eine unangenehme Wirkung, daß ich mir am Eingangstor das Auto angefahren habe. Im Dorf nebenan ist auch ein Wertstoffhof. Da verdienen sich Schüler*innen was dazu und er ist ebener Erde. Da ist das für mich wesentlich angenehmer.

      Zitat

      Meine Behinderung ist erst mal nur psychischer Natur

      das ist ja nicht "nur"... Es gibt keine Hierarchie von Behinderungen für mich.

      Zitat
      ich mich durch das Übergewicht auch körperlich sehr eingeschränkt fühle

      Bist Du sicher, daß es das Übergewicht ist, das Dich körperlich einschränkt? Ich kann da nur von mir reden: ich wiege z.Zt. zwischen 98 und 100kg bei einer Größe von 1,68. Das ist ein BMI von 35, also der Anfang von "Fettleibigkeit". Ich war auch mal 70kg und zugelegt habe ich vor 23 Jahren, mit der Einnahme der ersten Führungsposition beim Bund. Ein Problem war das nie für mich, ich hab mir immer gesagt, wenn ich jemandem nicht gefalle, kann die ja in eine andere Richtung gucken. Jetzt wurde bei mir eine Schlafapnoe festgestellt. Die sorgt auf chemischem Weg dafür, daß man nicht abnimmt und die wird auch vom Übergewicht unterhalten. Seit auf dem Tag genau vor einem jahr habe ich jetzt ein Atemgerät für Nachts. Und erst jetzt bin ich motiviert, abzunehmen - für mich. Obwohl das schwierig genug ist. Nicht zuletzt ist das bei mir auch ein Strukturproblem. Dem wirke ich jetzt mit einem Abo bei Hellofresh entgegen. Es gibt auch andere Anbieter..

      Zitat
      Fange ich an, finde ich kein Ende und sehe keine Resultate.

      Das US-Portal "flylady" sagt,Das US-Portal daß genau das das Problem ist: man bzw. frau nimmt sich zu viel vor und ist dann natürlich frustriert. Vielleicht kannst Du ja deren Baby-Steps was abgewinnen? Ich hab mal auf eine deutsche Seite verlinkt. Liebe Grüße Dagmar

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