KleinerGrünerKaktus
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    • KleinerGrünerKaktus hat einen neuen Beitrag "Ein langer Weg und immer noch nicht gut genug" geschrieben. 26.01.2017

      @Draculara

      Vielen Dank für die Info. Diese Forenfunktion ist mir bisher noch nie untergekommen. Sehr praktisch.

      Zitat
      Unsere Wohnung wird immer schlimmer, seit 12 Jahren bin ich auch Messie. Vor 11 jahren bin ich in Rente gegangen, seitdem tue ich kaum noch was, die Wäsche stapelt sich ebenfalls, es ist eine Katastrophe vor allem im Arbeitszimmer. Wir haben alle gewissermaßen zu kämpfen, bei mir ist vor allem die Disziplin auf der Strecke geblieben, auch hat mal ein Psychologe gesagt, je weniger Druck man hat, je weniger man tun muss, umso weniger ist man bereit, zu tun. Das liegt in der Natur der Sache, und ich muss nun versuchen, mich selbst zu erziehen, selber Druck machen, jeden Tag ein bisschen mehr tun. Das fällt mir auch sehr schwer.



      Ich bin unter Druck auch viel effektiver, als ohne, meistens zumindest. Der eigene Antrieb ist da eher unbeständig. Bei mir ist da auch viel Faulheit dabei. Weil es meist schon vieles gibt, das einen grad mehr interessiert, als zusammenräumen. Vorallem wenn es mir selbst einfach nicht schlimm genug dafür aussieht. Ich komme dann nichtmal auf die Idee, dass ich was machen könnte. Ein jeder Mensch hat eine unterschiedliche Dreck- und Unordnungstoleranz, die sich sogar je nach Bereich unterscheidet. Ich bin z.B. erstaunlich empfindlich wenn es um Dreck und Staub auf weißen Oberflächen geht. Mein superordentlicher Freund, bei dem immer alles exakt am selben Platz ist, erträgt dagegen eine deutlich sichtbare Staubschicht. Ich hab immer schon die Tendenz, dass ich Dinge liegen lasse, wo ich sie benutzt habe. Für mich ist es mühsam, etwas zurückzulegen. Es ist mir auch nicht wichtig. Ihm ist das extrem wichtig, bei ihm wird alles nach Verwendung promt an den Lagerungsort zurückgebracht.
      Zum Glück werden wir nie zusammenwohnen (ich mach sowas aus Prinzip nicht), denn das wäre eine Dauerkrise. Er lässt alles verstauben und ich alles rumliegen, und er hasst es wenn Dinge rumliegen und ich wenn Flächen verstauben :-D

    • KleinerGrünerKaktus hat einen neuen Beitrag "Asiatische Methode .wer möchte es ausprobieren " geschrieben. 26.01.2017

      [quote="Rainbow-Cloud"ähnlich wie du beschrieben hattest ...plane ich es schon gedanklich vor dem Umzug meiner Freundin (über welche ich bereits hier öfters berichtet hatte, zB was es Neues gibt, etc.) und dabei ist es bei mir eher nicht nur, was und wieviel funktionstüchtig wäre ...sondern mehr nach "wieviel benötige ich", als auch (wie du beschrieben hast) "was verbinde ich mit positiven oder neutralen Dingen, gefällt mir vom Stil, wäre eben auch in letzter Zeit funktionstüchtig gewesen, etc. wobei letztere Definition von mir hinzugefügt wurde (du sie glaube ich zuvor noch nicht erwähnt hattest?) zB könnte man Geschirr, Besteck, Kleidung, etc. haben, was man durch um- und aufräumen erst "wieder-entdeckt" oder eben "nicht mehr so ganz" passt, zB bei Kleidung die Grösse, oder man mag das Modell, die Marke, etc. einfach nicht / mehr...[/quote]

      Wenn man genau darüber nachdenkt, hat man immer zu viel. Dafür muss man kein Messie sein. Ich habe nach ihrem Tod die 75m² Wohnung meiner Großeltern ausgeräumt, zusammen mit meiner Mutter. Meine Oma war alles andere als unordentlich, aber die hatte so viele Sachen, die hätten für mehrere Haushalte gereicht. Alleine eine normale Garnitur Geschirr und Besteck umfasst so viele Tassen, Teller, Gläser, Löffel usw wie man in 99% der Fälle nie braucht. Meine Oma hat so lange ich denken kann nie all ihre 6 Weingläser gebraucht. Von den 6 Cognacgläsern gar nicht zu reden. Vermutlich stand mehr als die Hälfte all dieser Dinge 60 Jahre lang unbenützt im Schrank. Ich besitze 2 Weingläser. Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass ich nie mehr als diese 2 brauchen werde. ;-)
      Wenn man sich ernsthaft damit beschäftigt, kommt man drauf wie unendlich viel man hat, das man einfach nur hat "weil man das halt hat", aber man braucht es nie. Noch dazu steht es im Weg, braucht Platz und man muss es putzen. :P

      Funktionsfähig sollten die Dinge ohnehin sein. Man verliert eine Menge Energie mit Sachen, die nicht (richtig) funktionieren. Sie nerven einen denn jedes Mal, wenn man sie benützt. Oder es geht so weit, dass man sie gar nicht mehr verwenden will. Das ist fatal, wenn es sich um sowas wie einen Staubsauger handelt, denn genau das Problem hatte ich mal. Jemand mit einem Problem mit Ordnung hat einen halbkaputten Staubsauger. Seufz. War keine gute Zeit für meine Wohnung.

      Zitat
      auch hätte ich aktuell mehr Möbel für Verstauungsmöglichkeiten vorhanden, jedoch fände gar nicht soviele Gegenstände, um diese darin zu lagern / aufzubewahren.

      KleinerGrünerKaktus, geht es dir denn ähnlich, seit du da mehr an Dinge aussortiert hast, dass du nicht nur mehr Platz hättest, sondern auch "überschüssige" Möbel / Lagerplätze wie Fächer, Regale, Laden, etc.? ...



      Wenn ich so darüber nachdenke, habe ich sogar immer noch ein paar leere Laden, und einen halbleeren Kasten, da bin ich noch unschlüssig was ich mit dem Platz machen soll. Denn egal, was reinkommt, das muss nachhaltig funktionieren, sonst liegt das wieder irgendwo rum anstatt dort zu sein. In meinen vielen Jahren des Lebens im Chaos bin ich irgendwann draufgekommen, dass es nicht reicht, Dingen einen Platz zuzweisen. Es muss der richtige sein, sonst bleiben sie nicht dort. ;-)

    • KleinerGrünerKaktus hat das Thema "Ein langer Weg und immer noch nicht gut genug" erstellt. 25.01.2017

    • KleinerGrünerKaktus hat einen neuen Beitrag "Asiatische Methode .wer möchte es ausprobieren " geschrieben. 25.01.2017

      Hi!

      Ich hoffe, dass das jetzt nicht zu offtopic ist, aber es geht immerhin um Marie Kondo.

      Ich hab das Buch im Sommer in einem Buchgeschäft mal kurz durchgelesen, nachdem ich irgendwo im TV davon gehört hatte.
      Egal, was ich bisher probiert habe, und das war einiges, wirklich funktioniert hat nie was. Aber dieses "ich behalte nur, was ich wirklich gern habe" hat den durchschlagenen Erfolg gebracht. Ich bin noch nie so viele Dinge in so kurzer Zeit losgeworden und das auch noch mit einem guten Gefühl. Ich habe in meinem Leben schon sehr viele Dinge weggeworfen, vermutlich das vielfache von dem was ich besitze, aber mir ging es nie gut dabei. Es war größtenteils schwierig. Ich musste mich überwinden, Gründe finden, warum ich etwas wegwerfe. Umgekehrt finde ich es überraschenderweise viel einfacher. Bevor ich das ausprobiert habe, war mir nicht bewusst, wie viele Dinge, die ich besitze, mir völlig egal sind, bzw wie viele davon ich gar nicht mal leiden kann. Es ist so unendlich viel leichter, etwas wegzuwerfen, wenn man realisiert, dass man es nicht mag.
      Als kleines Beispiel: Ich hatte seit Jahren zu viele Kaffeetassen. Es müssen an die 20 gewesen sein. So viele, dass ich sie stapeln musste. Manche hatte ich schon ewig und wusste gar nicht mehr woher, andere habe ich mal gekauft, andere geerbt, manche geschenkt bekommen. Gebraucht habe ich immer nur 2-3. Funktionsfähig waren sie alle. Ich tu mir schwer, etwas wegzuwerfen, das nicht kaputt ist. Klar, niemand braucht 20 Tassen, das war mir auch immer schon völlig klar. Wegwerfen ging trotzdem nicht. Sie waren ja noch ok. Aber als ich sie dann alle vor mir und jede einzelne in der Hand hatte und mich gefragt habe, was ich denn so von dieser speziellen Tasse halte, war es auf einmal ganz leicht. Ich musste mir bei vielen eingestehen, dass der einzige Grund, warum ich sie hatte, der war, dass sie halt da sind. Manche waren von der Form her sogar richtig unpraktisch. Manche weckten schlechte Erinnerungen. Bei manchen war es so, dass sie mir zwar von jemandem geschenkt wurden, den ich sehr mochte, trotzdem konnte ich die Kaffeetasse nicht leiden. Am Ende habe ich die Hälfte aussortiert. Ohne jegliche Mühe. Selbiges mit Besteck, Geschirr, Kochtöpfen und dann weiter mit Kleidung, Werkzeug, CDs, Möbeln usw. Alles nur mit dem simplen Gedanken "Mag ich dich? Machst du mich glücklich?"
      Ich finde es verblüffend, wie gut das funktioniert.
      Ich frage mich, ob es nur mir so geht?

      Liebe Grüße

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