Miss Hazel
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    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Bitte berichtet von Eueren Erfahrungen!!!" geschrieben. 23.07.2020

      @Draculara
      Das habe ich mir vor kurzem auch überlegt. Deswegen habe ich dieses Jahr angefangen, ein Erinnerungsalbum von 2020 zu machen. Fotos entwickeln lassen, Eintrittskarten sammeln, Bilder von Parfums, vom neu gekauften Kleid etc ausdrucken. Kleben will ich es am Jahresende.
      Mit so einem Album kann man schön in Erinnerungen schwelgen ohne z.b. die leere Parfumflasche oder das abgetragene Kleid aufzuheben.
      Außerdem habe ich eine ganz andere Wertschätzung gegenüber den Dingen, weil ich mich genauer mit ihnen befasse.

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Bitte berichtet von Eueren Erfahrungen!!!" geschrieben. 18.07.2020

      Liebe @Bibiana,

      Ich verstehe dich so gut. Auch ich habe so tiefe Beziehungen zu den Gegenständen, dass ich einmal bei aussortierten DIngenieur von den Gedanken gequält wurde, wie sie auf einer Müllkippe liegen.
      Außerdem weiß ich ei jedem Gegenstand, wann ich ihn erworben habe und on welcher Lebensphase ich mich befand. Wenn ich dann ein Teil weggebe, muss ich mich von einem Stück gelebten Leben verabschieden.

      Auch Veränderungen machen mir Angst und ich grüble ewig, ob es denn gut ist, die Bücher x, y und z wegzugeben oder ob dann was fehlt im Regal.

      Auch ich probiere, mehr Dinge wegzugeben, als in die Wohnung zu bringen.
      Seit 3 Jahren sortiere ich mittlerweile aus und mir ist klar, dass nur eine Veränderung meines Kaufverhaltens eine dauerhafte Lösung ist.
      Allerdings hat Corona dazu positiv beigetragen, denn da wurde mir bewusst, was ich alles eigentlich nicht benötige.

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Endlich packen wir die Wohnung an" geschrieben. 24.06.2020

      Es geht weiter. Mein Freund baut gerade einen Schrank und ein Regal für das Büro.

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Endlich packen wir die Wohnung an" geschrieben. 12.06.2020

      @Ornung

      Umziehen ist kein Thema mehr, wir haben eine tolle Wohnung, in der wir bleiben wollen.

      Aber schon komisch, wie lange man für manche Erkenntnisse braucht.

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Endlich packen wir die Wohnung an" geschrieben. 12.06.2020

      Wenn ich zurückdenke, habe ich es mir eigentlich nie irgendwo schön gemacht, wo ich gewohnt habe.

      Ich habe zwar Unmengen Zeug gekauft, das ich aufbauen, aufhängen, dekorieren wollte, aber letztendlich ist alles in Kisten oder Ecken gelandet. Bis die Unterkunft so voll und unwohnlich war, dass ich der Meinung war, dort könnte ich mich nicht wohlfühlen und es mir nicht schön machen. Und ich bin weitergezogen, wo das gleiche Spiel von vorne angefangen hat.

      Erst in unserer jetzigen Wohnung habe ich erkannt, dass man sich mit seinem Wohnraum ständig beschäftigen muss, damit man sich wohl fühlt.

      Es macht mich so traurig, dass ich es mir nie wert war, es mir schön zu machen.

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Endlich packen wir die Wohnung an" geschrieben. 11.06.2020

      @Atropos

      Selbstkasteiung bringt nix...
      Aber die einfache Frage von meiner Mutter, ob ich denn einen neuen Rock hätte, hat gereicht, dass ich aufgewacht bin.

      Heute haben sich Kollegen über Urlaub unterhalten. Mein erster Gedanke war mal wieder: "Dafür habe ich kein Geld."
      Mal wieder typisch für mein Kaufverhalten.

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Endlich packen wir die Wohnung an" geschrieben. 11.06.2020

      @Wolfram

      Danke lieber Wolfram! Ich meine, über die Frau habe ich mal einen Film gesehen.
      Hannover ist leider zu weit weg.

      Momentan läufts ganz gut... Ich arbeite ja jetzt wieder und hab deswegen auch weniger Zeit, mich mit Shopping zu befassen. Und ich kaufe momentan gar nix... Keine Klamotten, Bücher, Postkarten...

      Und daraus will ich bis zum Jahresende meine persönliche Challenge machen.

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Endlich packen wir die Wohnung an" geschrieben. 09.06.2020

      @Draculara

      Vielen Dank für deinen lieben und langen Beitrag.

      Momentan bin ich einfach nur angewidert von mir selbst. Der Auslöser war letzte Woche die banale Frage meiner Mutter, ob ich einen neuen Rock hätte. Ja, den hatte ich und nicht nur den. Und ich könnte schon wieder zehn weitere kaufen.
      Diese Frage hat aber irgendwas in mir zum Nachdenken gebracht und so kam ich darauf, dass meine Shopperei echt nicht mehr zu rechtfertigen ist.

      Es widert mich an, wie sich mein ganzes Denken nur noch ums Kaufen dreht. Wie ich schon seit Jahren ein extremes Sparprogramm durchziehe und überall auf den Cent schaue, nur um dann wieder Klamotten zu kaufen, die entweder im Schrank oder bei ebay/Aufkäufern/Caritas landen.
      Wie ich mir oft abends stundenlang Klamotten im Internet anschaue bis ich wieder nicht schlafen kann.
      Wie alles andere liegen bleibt, es sind z.B. schon wieder keine GeburtstagsgeschenkE für Mutter und Schwägerin geregelt. Ideen hätte ich ja, nur fehlt es jetzt an der Zeit.

      Es gab Sicher Phasen, in denen ich wie im Rausch gekauft habe. Es macht mir auch Sorgen, dass ich die Einkäufe zunehmend verstecke. Wenn ich was Neues gekauft habe, schaue ich schon nach dem Nächsten, ohne das Neuerworbene anzuziehen.
      Es wundert mich nicht, dass mir nichts mehr von meinem Vorhandenen Zeug gefällt, wenn ich immer nach was Besserem schaue.

      Sachen, die mir nicht gefallen bzw. Nicht passen, sind zum Großteil schon aussortiert.

      Wenn ich im Internet nach Kaufsucht (Klamotten) schaue, finde ich kaum was. Scheint wohl ein Tabuthema zu sein.

      Naja, ich bin ja nich verschuldet oder so. Aber mein Kaufverhalten muss sich trotzdem ändern.

      Ich fühle mit dir, wenn du mir den Zustand deines Arbeitszimmers schilderst. Kannst du nicht was aussortieren oder brauchst du alles? Es braucht halt auch so unendlich viel Zeit, sich nur mit ein paar Kleinigkeiten zu befassen und zu überlegen, was man aussortiert.

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Endlich packen wir die Wohnung an" geschrieben. 08.06.2020

      @Draculara

      Wir hatten es schonmal im Klamottenthread über die Gier.

      Über die Gier im Allgemeinen denke ich gerade oft nach.

      Wieso habe ich 60 Hosen, 60 Röcke, stapelweise ungelesene Bücher usw. Und was mich dann so beschäftigt -wieso will ich immer mehr haben?

      Ich schäme mich unendlich für diese Gier und für die vielen Sachen, die ich in den letzten Jahren gekauft habe. Das ist mit nichts mehr zu rechtfertigen.
      Ich schäme mich für die vielen Stunden, in denen ich im Internet Klamotten anschaue. Und anderes, wichtiges bleibt dafür liegen.

      Ziel für die zweite Hälfte dieses Jahres: Konsum drastisch reduzieren.

      In Läden gehe ich ja kaum noch, das ist mir inzwischen viel zu anstrengend und zu zeitaufwendig. Dafür bestelle ich so viel und wenn ich nicht mit meinem Freund zusammen wohnen würde, vor dem mir die Käufer peinlich sind, würde ich noch mehr bestellen.

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Sind wir Daten Messie´s ?" geschrieben. 02.06.2020

      Den digitalen Krempel habe ich lange Zeit vernachlässigt bzw. Jahrelang unterschätzt, was sich da alles ansammelt. War ja nicht so präsent wie das ganze andere Zeug, das man täglich sieht und mit den Händen greifen kann.

      Genau deswegen finde ich die ganzen Dateien, Mails und Fotos aber noch viel schlimmer. Diese Sachen machen mich komplett hilflos.

      Seit diesem Jahr übertrage ich spätestens monatlich meine Fotos auf den PC und lasse diese entwickeln, mit dem Ziel, spätestens am Jahresende ein Fotoalbum daraus zu machen. Das ist zeitlich gerade noch machbar.

      Die letzten 10 Jahre habe ich aber viel im Ausland gearbeitet und bin viel gereist. Von dieser Zeit hätte ich gerne Alben. Die Bilder der letzten 5 Jahre sind überwiegend auf dem Handy gespeichert, dazu kommen noch diverse Sticks, eine externe Festplatte und die Bilder auf dem alten Computer. Ja, ich habe es jahrelang unterschätzt, was sich da ansammelt.

      Whatsapp habe ich vor sieben Monaten abgeschafft und das gefällt mir gut. Ein Zeitfresser weniger.

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Endlich packen wir die Wohnung an" geschrieben. 23.05.2020

      @Ornung

      Danke der Nachfrage. Vorgestern habe ich 2h Fotos am PC sortiert, länger ging dann nicht mehr. Abends im Flur Postkarten aufgehängt, die ich schon seit Monaten aufgehängen wollte. Sieht echt gut aus, dafür fiel mir das ganze restliche Chaos umso deutlicher auf. Hatte danach gleich noch ein paar Bücher und CDszum Aussortieren in der Hand, war mir aber zu spät, da noch weiter zu machen. Vielleicht mache ich eine Kiste mit Aussortiertem und bringe die zu Mutti. Die kann sie in den Secondhandladen bringen, wenn der dann wieder aufmacht. So habe ich die Sachen aus dem Haus und komme nicht wieder in Versuchung, die doch noch zu behalten.

      Ansonsten die Tage noch Marmelade gekocht, Freunde besucht und viel gelesen.

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "warum ist hier jetzt so wenig los?" geschrieben. 19.05.2020

      Ja, Abstand tut gut und ich fühle mich total entschleunigt. Ich vermisse die ganzen Aktivitäten, zu denen ich früher immer gegangen bin, überhaupt nicht.

      In der Wohnung geht es langsam aber stetig voran. Trotzdem braucht es alles unendlich viel Zeit.

      Wie geht ihr eigentlich mit dem schlechten Gewissen um bzw. Mit dem Gefühl, dass man jetzt doch besser x, y und z erledigen könnte, wenn man schonmal so viel Zeit hat. Einfach ignorieren?

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Endlich packen wir die Wohnung an" geschrieben. 15.05.2020

      @Ornung

      Sowas wie Zeitschriften und Kataloge auszusortieren macht ja im Gegensatz zu manchem anderen Spaß.

      Heute Morgen lief es echt gut. Ich hab 3 Stunden lang Fotos übertragen und sortiert und welche zum Entwickeln ausgewählt. Die Alben mache ich auch lieber analog, ich hab keine Lust, stundenlang am PC zu sitzen und digitale Fotobücher zu erstellen.

      Da nimmt man sich jahrelang vor, das Zeug zu sortieren und auf einmal klappt es. Fühlt sich gut.

      Langsam beginne ich mich nicht mehr als Fremdkörper in dem ganzen zeug zu fühlen.

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Endlich packen wir die Wohnung an" geschrieben. 15.05.2020

      @Ornung

      Ja, ich will auch nicht mehr solche Vorräte haben. Zumal ich eigentlich gar kein Parfum und keinen Nagellack mehr benutze.

      Gestern Abend hab ich mir mal ein Stück vom einen Zeitschriftenstapel vorgenommen. Das ging dann ganz gut, gemütlich durchschauen und das meiste entsorgen. Das gibt einem wieder ein gutes Gefühl.

      Was einfach wahnsinnig viel Zeit kostet, sind die Fotos der letzten Jahre, die ich zum Großteil auf dem Handy habe, aber auch auf Sticks etc.
      Ich hätte gerne Alben mit diesen Bildern, die vor allem von Reisen und meinen Auslandsaufenthalten sind, aber es kostet einfach unendlich viel Zeit und ich sitze so ungerne am Computer.

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Kleidung ausmisten und eine "gute" und funktioniere Garderobe behalten" geschrieben. 14.05.2020

      @Draculara

      Ja, das Angebot in den Geschäften ist nicht mehr das, was es mal war.

      Mein Vater geht immer noch einmal pro Jahr in einen Laden und macht fort einen Großeinkauf.

      Früher hat Mutti mit uns 2x pro Jahr eine Bestandsaufnahme gemacht, bei der Gelegenheit wurde auch gleich aussortiert bzw. Weitergegeben. Dann gingen wir mit einer Liste und einem Budget einkaufen.

      Eigentlich ist das die beste Lösung.
      Aber leider finde ich in den Läden nix mehr und die Stadt und der Lärmpegel in den Geschäften nervt mich unendlich.

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Kleidung ausmisten und eine "gute" und funktioniere Garderobe behalten" geschrieben. 13.05.2020

      @Draculara

      Mir ist klar geworden, dass eine so tolle Garderobe wie ich sie früher hatte, eines braucht und das ist Zeit. Früher hatte ich Spaß daran, nach der Arbeit bummeln zu gehen, mir daheim Outfits zusammenzustellen, Sachen umzutauschen und bei ebay zu verkaufen.
      Der entscheidende Unterschied ist auch, dass ich damals in der Stadt gewohnt habe und eine große Auswahl an Läden in unmittelbarer Nähe hatte.
      Jetzt wohne ich wieder ländlich und habe nicht im geringsten Lust, in meiner Freizeit in die Stadt zu fahren.

      Außerdem habe ich erkannt, dass von 100 gut aussehenden Teilen x Teile passen und davon nur x Teile echte Lieblingsstücke werden.
      Im Laden kann man gut anprobieren und vergleichen und sich die tollsten Stücke raussuchen. Wenn man alles bestellt, ist es eher schwierig und da behält man mal eher was, was nicht so ideal ist.

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Endlich packen wir die Wohnung an" geschrieben. 13.05.2020

      @Ornung

      Momentan verlässt zwar gerade nicht so viel das Haus, aber es kommt außer Lebensmitteln kaum was Neues rein und das hilft auch viel.

      Dafür kommen viele Erkenntnisse., z.B. Wie belastend meine Vorratshaltung ist, besonders im Bereich Kosmetik. Es könnte ja das tolle Parfum, Deo, Nagellack, Seife nicht mehr geben, also mal noch Nachschub kaufen. Was dazu geführt hat, dass ich nur noch am Aufbrauchen bin, auch wenn es so viele tolle neue Sachen gibt und die alten gar nicht mehr so toll sind. Also einfach mal vertrauen, dass es such in Zukunft noch tolle Sachen geben wird.

      Bücher: Die Zeiten, dass ich alles, was mich nur ansatzweise interessiert hat, aus dem Secondhandladen und Bücherschrank mitgenommen habe, sind zum Glück vorbei. Aber auch hier will ich mich mehr darauf achten, was mich gerade interessiert und regelmäßig ausmisten.

      Letztendlich habe ich erkannt, dass man Platz im Leben (und in der Wohnung) lassen muss für Neues.
      Ich hatte mir ein Museum meines Lebens gebaut, bin in der Vergangenheit verharrt, bin in Depressionen verzweifelt, habe falsche Entscheidungen getroffen und liebe Leute verletzt und verloren, weil ich das Gefühl für mich selbst verloren habe.
      Man muss es sich selbst schön machen und sich in seiner Umgebung wohl fühlen, um positive Gefühle weitergeben zu können.
      Das habe ich viel zu selten.

      Und man lebt viel entspannter, wenn man nicht immer im Hinterkopf hat, was man noch alles aufräumen, putzen und erledigen muss.

      Edit: Einen Geburtstagskalender hab ich angelegt und demnächst will ich ein neues Adressbuch anlegen (das hab ich schon vor 2 Jahren gekauft). Früher war ich bei diesen Dingen mal sehr ordentlich, aber irgendwann hab ich alles auf Zettel geschrieben und nix mehr gefunden. Vor kurzem erst wieder über Google maps probiert mich zu erinnern, welches Haus das war. Es ist ja nicht mehr selbstverständlich, dass die Leute im Telefonbuch stehen.

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Kleidung ausmisten und eine "gute" und funktioniere Garderobe behalten" geschrieben. 07.05.2020

      @Draculara

      Du kannst ja wirklich stolz auf dich sein, dass du 8 Säcke mit Klamotten weggebracht hast. Aus deinen Beiträgen lese ich immer heraus, dass es dir auch schwer fällt, dich von Kleidung zu trennen und dass ihr in eurem Haus ja mit noch mehr Ballast zu kämpfen habt als wir.

      Auf ebay stelle ich nur Sachen ein, für die ich viel bekomme, z.B. neue Markenschuhe oder Kleider mit Etikett. So habe ich im Frühjahr schonmal 60 € für ein Paar Schuhe bekommen. Da lohnt sich das Verkaufen. Alles andere geht an die Caritas bzw. in den letzten Wochen in den Container.

      Aufschlussreich finde ich auch deinen Satz, dass du immer Neues bestellst, wenn du eine andere Größe benötigst. Man weiß es ja eigentlich, dass man die alten Sachen nicht mehr braucht.

      Diese Woche habe ich mir die Mühe gemacht, meine Röcke und Kleider (ich trage so gut wie nie Hosen - kann aber trotzdem 60 Stück meine eigen nennen) aus dem Schrank zu ziehen. Ich hatte gut geschätzt. Ca. 50 Stück im Schrank und dann habe ich wohl noch 10 in Kisten und in der Truhe. Da waren Sachen dabei, die werde ich nie wieder tragen, aber es bringt mich zum Lächeln, über die Stoffe zu streichen und in Erinnerungen zu schwelgen. Das darf bleiben. Wirklich in Benutzung sind vielleicht 4 der Röcke/Kleider. Ich habe dann alles ordentlich gefaltet und gestapelt, war letztendlich vergeben Liebesmühe, weil es so nicht in den Schrank gepasst hat und ich alles wieder reingestopft habe.

      Ein Frühlingskleid habe ich und wollte ja noch ein Zweites. Da hatte ich eine bestimmte Vorstellung, aber letztendlich bin ich wieder auf der Second-Hand-Seite gelandet und habe 3 in schwarz und grau bestellt, die Farben, die ich nicht für das Früjhar wollte.

      Diese Seite wird mir immer zum Verhängnis und die sollte ich vielleicht mal sperren. Mal eben nebenbei wieder geschaut, auf die Merkliste, bestellt. Das ist mir schon so oft passiert und oft habe ich die Bestellung gleich wieder storniert. Dieses Mal leider nicht. Ich hatte mir ja vorgenommen, keine gebrauchten Sachen mehr zu kaufen, denn mein Kleiderschrank fasst zu 90% abgetragene, dünne Kleidung. Vor allem die Shirts sind bei Wärme sofort durch und dann unangenehm zu tragen. Vorteil der Seite war immer, dass meinem Freund und meiner Mutter nie aufgefallen sind, wie viel ich eigentlich kaufe, denn bei den Sachen konnte ich immer behaupten, dass ich sie schon ewig habe.

      Bei meinem neuen Frühlingskleid ist mir aufgefallen, wie angenehm ein neuer Stoff ist. Das Kleid muss ich auch nicht jeden Tag waschen.
      Meine Shirts können eigentlich alle weg, denn ich trage davon keins mehr (da abgetragen und dünne Stoffe).

      Die letzten Tage habe ich mich stundenlang durchs Internet geklickt, um zu schauen, was mir überhaupt gefallen könnte. Sonst habe ich halt immer das gekauft, was die Second-Hand-Seite gerade hergegeben hat bzw. Teile, die ich früher mal hatte und die ich da gefunden habe.
      Es ist ein schönes Gefühl, mal wieder zu schauen, was einem wirkllich gefällt und sich was Neues zu gönnen. Trotzdem habe ich immer ein schlechtes Gewissen, weil ich ja so viel Zeug habe.

      Aber bei mir ist einfach eine Rundumerneuerung fällig, neues Kleid, Schuhe, Leggings, Handtasche. Und das wird Zeit brauchen und viel Geld kosten.

      Und warum bestelle ich dann eigentlich genau die Sachen, von denen ich mir vorgenommen habe, sie nicht zu kaufen (schwarz+grau, gebraucht)?!

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Kleidung ausmisten und eine "gute" und funktioniere Garderobe behalten" geschrieben. 04.05.2020

      @Ornung
      Ich kenne Männer, die gehen einmal pro Jahr in Geschäfte, holen sich das Modell Hose und Schuhe, das sie schon immer haben und das sie jedes Jahr kaufen und gut ist.
      In der Damenmode geht das nicht, da wechselt alles viel zu schnell.

      @Mandorla
      Noch zum Thema Gier: Ich hab das in meinem Umfeld schon öfters beobachtet. Meine Cousine hat mal 8 Säcke Klamotten entsorgt, eine ehemalige Kollegin hatte 3 Kleiderschränke voll, sie hat fast alles weggegeben und eine Freundin, die sehr lange studiert hat und sich finanziell extrem einschränken musste, hat mit den ersten Gehältern Billigklamotten in Massen angehäuft.

    • Miss Hazel hat einen neuen Beitrag "Kleidung ausmisten und eine "gute" und funktioniere Garderobe behalten" geschrieben. 03.05.2020

      Liebe @Mandorla,

      vielen Dank für deine aufbauenden Beiträge und den Buchtipp. Es tut mir wirklich gut, deine Gedanken zu lesen.

      Ja, meine Fallen habe ich in der letzten Zeit entlarvt.

      - Wenn ich da schon bestelle und Versandkosten bezahle, kann ich anstatt Artikel A auch noch B und C bestellen und schau mal, D und E gibt es reduziert, könnte man ja mal brauchen.
      - Einzelteile, die zwar hübsch sind, kaufen, aber man hat keine Kombinationsmöglichkeiten dazu.
      - Im Frühjahr reduzierte Winterkleidung kaufen, die einem im nächsten Winter schon gar nicht mehr gefällt.
      Usw...

      Ich hatte mir den Kleiderschrank ja shon so oft vorgenommen, aber es war ein Ding der Unmöglichkeit, Klamotten wegzugeben. Vielleicht ligt es daran, dass ich gerade viel Zeit habe, so viel daheim bin wie noch nie und mich mit meiner Wohnung auseinandersetze oder am richtigen Stand der Sterne...
      In letzter Zeit habe ich einfach ab und zu willkürlich ein Kleidungsstück aus dem Schrank gezogen und auf Sitz, Gefallen und Kombinationsmöglichkeit überprüft. Die meisten Sachen haben die Prüfung nicht bestanden und ich habe festgestellt, dass ich von meinen Klamotten höchstens 10% anziehe. Einiges habe ich schon bei ebay eingestellt, allerdings hat sich da nicht viel getan und ich befürchte, dass ich die meisten Sachen letztendlich zur Caritas bringe.
      Dann habe ich probiert, aus dem Vorhandenen Outfits zusammenzustellen.
      letzten Winter hatte ich immer drei Outfits an und jetzt im Frühling habe ich eigentlich nur ein Kleid, das ich vor kurzem gekauft habe und das ich seitdem immer trage.

      Ich habe übrigens meine Begeisterung für Kleider entdeckt - ein Kleidungsstück und man ist angezogen. Deswegen habe ich mich die letzten Tage stundenlang durchs Internet geklickt, erstmal um zu schauen, was mir aktuell überhaupt gefallen könnte. danach ist mir immer der Kopf geschwirrt.

      Für den Sommer fehlen mir auch noch Outfits.

      Letzten Winter hatte ich nur die Sachen an, die mir mein Freund geschenkt hat, das waren hochwertige Sachen aus Wolle und Seide. Und wenn ich jetzt wieder die Basicshirts vom Textilschweden anziehe, taugt mir das Material einfach nicht mehr.

      Der Weg, den ich gerade gehe, ist sehr spannend und führt mich zu einem neuen Ich mit neuem Stil.

      Mir wurde früher immer beigebracht, gute Kleidung zu schonen, was dazu geführt hat, dass ich jetzt Unmengen guter Kleidung habe, die ich mit 17/18 getragen habe und die mir zwar noch passt, aber jetzt mit Mitte 30 fühle ich mich in den billigen Stoffen, hautengen kurzen Teilen, tiefen Ausschnitten und wilden Mustern nicht mehr wohl.

      Im Flur habe ich eine Aussteuertruhe von meiner Uroma stehen, die auch randvoll mit Kleidung ist. Langfristig möchte ich diese gerne leer haben und darin Tagebücher, Erinnerungen etc, was momentan noch bei meinen Eltern lagert, aufbewahren.

      Oft denke ich an meinen früheren Chef, der immer gesagt hat, das Schlimmste, was einem passieren kann, ist keinen Überblick zu haben. Das hat er zwar aufs Geschäftliche bezogen, aber ich bringe diesen Satz auch oft mit meiner Wohnung in Verbindung. Den Überblick habe ich wieder, aber es gibt noch viel zu tun, sehr viel.

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