hilflos
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    • hilflos hat einen neuen Beitrag "Messie & Sternzeichen? Umfrage nur für Betroffene des Messiesyndrom." geschrieben. 13.06.2016

      Hallo Ihr Lieben. Finde ich sehr interessant diese Umfrage.
      Ich arbeite als Astrologin und wuerde gerne interessierten Betroffenen anbieten einen Blick in deren Geburtsradix/Geburtshoroskop
      zu werfen, kostenfrei versteht sich. Da hier bei der Umfrage nur das Sonnenzeichen beruecksichtigt wird, dieses aber nur einen sehr
      kleinen Teil der Persoenlichkeit ausmacht und zusaetzlich auch Aspekte des Geburtshoroskopes die Persoenlichkeit beschreiben,
      faende ich es sehr wichtig einen Blick auf das Gesamtbild zu werfen.
      Bei Interesse koennt Ihr gerne eine pn an mich schreiben, bitte ohne Namen, nur Geburtsdatum, Geburtszeit und Geburtsort.
      Geburtszeit ist sehr wichtig, ohne geht's leider nicht.
      Liebe Gruessle an Euch alle

    • hilflos hat einen neuen Beitrag "Meine Mutter.." geschrieben. 18.03.2016

      Also mir ist es eigentlich egal wie es aussieht. Es ist ja nicht meine Wohnung.
      Ich weiss nur wie wichtig es ihr ist was andere ueber sie denken.
      Sie will nicht dass er einen falschen Eindruck von ihr bekommt.

      Aber wie gesagt ich lass mich dafuer nicht mehr anranzen.
      Ich fuehle mich darin bestaerkt dass ich mich nicht schuldig fuehlen muss wenn ich hier
      nicht weiter versuche ihr die Arbeit abzunehmen. Sie ist nicht entmuendigt und kann selbst
      Entscheidungen treffen. Aber dann soll sie bitte auch die Verantwortung uebernehmen.
      Sie kann nicht immer Chaos machen und ich muss es dann fuer sie wieder gradebiegen.
      Ich denke ich habe jetzt verstanden dass in meiner Familie Hilfen oft gegeben werden aber
      dann insgeheim eine Gegenleistung erwartet wird.
      Dieses Spiel mag ich nicht mehr spielen. Ich will nicht undankbar sein und da ich mich kenne
      weiss ich dass ich das auch nicht bin egal ob andere mir das versuchen einzureden.
      Aber ich kann nur anbieten zu Helfen und wenn das dann
      abgelehnt wird dann ist das eben Pech und sie muss es bleiben lassen. Ich mach mich damit ernsthaft kaputt
      wenn ich staendig diesem schlechten Gewissen nachgebe waehrend andere ihren Schwerpunkt auf andere
      Dinge legen.
      Ich hab es ja bei der Diskussion vor einer Woche gesehen. Die Einzige die die Sache sehr ernst
      nimmt bin ich und niemand sonst. Und dann werde ich dafuer noch ausgezaehlt. Das passiert mir
      nicht nochmal.

      Die schwerste Huerde wird sein wenn ich zurueck bei meinem Partner bin, ihr dann auch noch freundlich
      klar zu machen dass ich nicht mehr mit ihr die Nacht durchmache. Das habe ich mir viel zu lange gefallen gelassen.
      Again.. ja sie tut viel fuer mich (hilft mir finanziell aus wenn noetig) aber deshalb muss ich mich mit der Dankbarkeit ja nicht
      selbst aufgeben. Ich darf ja nun trotzdem eigene Wuensche und Vorstellungen umsetzen auch wenn ich von ihr was
      bekommen habe. Es ist ja nun nicht so dass ich nix zurueckgebe, auch wenn sie das gern so darstellt.
      Das habe ich bei unserer Konversation jetzt kapiert. Danke!
      Ich habe mir immer wieder einreden lassen das ich undankbar bin wenn ich nicht alles akzeptiere was sie tut.
      Das ist aber Quatsch. Es ist ihr nur so von ihrer Oma und ihren Eltern so eingetrichtert worden ueber Jahrzehnte
      und ich habe diese Verhaltensweise uebernommen. Ich habe es jetzt verstanden dass das nicht der Wahrheit entspricht.
      Es wird mir schwerfallen, aber ich versuche mich an den Gedanken zu gewoehnen und ihn mir ab jetzt immer wieder ins Gedaechtnis
      zu rufen.

    • hilflos hat einen neuen Beitrag "Meine Mutter.." geschrieben. 16.03.2016

      Hallo,

      ich habe schon eine Therapie wegen meiner Mutter hinter mir weil sie frueher noch uebergriffiger war als heute.
      Ich habe dadurch schon einmal den Kontakt fuer ca. 2 Monate abgebrochen.
      Gelernt habe ich dort dass ich das nur ertragen kann oder gehen da ich sie nicht aendern kann.
      Weil ich sie nicht im Stich lassen moechte, versuche ich wenigstens zu lernen wie ich sie unterstuetzen kann mit
      ihrem Chaos besser klar zu kommen. Deshalb bin ich hier. Es geht nicht um mich, das ist bereits erledigt worden.
      Sie hat auch schon eine Therapie hinter sich, damals gleich nach ihrer Krebserkrankung wurde sie mit einer leichten
      Depression und Fatigue diagnostiziert. Aber meine Mutter verhaelt sich gegenueber Fremden auch total anders
      als bei meinem Vater und mir.

      Ich weiss dass sie ihrem Vater oft aehnelt, dann hat sie aber auch wieder eine total liebe Seite die er nie hatte und hilft wenn man Hilfe braucht.
      Ich denke man uebernimmt (leider) immer einige Verhaltensweisen von seinen Eltern, in dem Fall eben die Negativen.
      Allerdings befuerchte ich dass dieser Narzissmus auch bei ihr allerdings in einer sehr abgeschwaechten Form vorliegt.
      Ihr Bruder hat das definitiv auch.

      Wir treffen den Cousin hier und fahren zum Restaurant, aber natuerlich moechte er auch sehen wie meine Mutter lebt.
      Er wurde adoptiert und moechte nun da er uns alle wiedergefunden hat, soviel ueber das Leben seiner Familie wissen wie moeglich.
      Deshalb wird meine Mutter nicht drum herum kommen ihn hereinzulassen.
      Sie will es ja auch.

      Ich werde versuchen wie Du bereits vorgeschlagen hast wenigstens alles in Boxen zu tun und dann reise ich wieder ab.
      Letztenendes muss sie hier leben, ich nicht. Ich plane demnaechst mit meinem Partner zusammen nach Deutschland zurueck zu kommen.
      Dann koennen wir uns auch treffen ohne dass ich hier im Gaestezimmer schlafen muss. Wenn sie dann meint alles wieder chaotisch
      machen zu muessen ist das ihre Sache. Seitdem mein Vater mich vor ein paar Tagen so hat abblitzen lassen in der Diskussion und auch noch
      behauptet hat er fuehle sich wohl, habe ich nicht mehr das Gefuehl im helfen zu wollen. Dann soll er eben hier verramschen.
      Ich werde dann aber sicherlich nicht noch einmal kommen um alles fuer sie freizuraeumen.

      Und wenn wir dann Nachwuchs haben sollten, werde ich das Kind sicherlich nicht mit in das Chaos mitnehmen.
      Da kann meine Mutter dann zu uns kommen oder eben aufraeumen, da kann sie hundert mal schreien dass das Erpressung ist.
      Bei sowas verstehe ich keinen Spass.

      Ich danke Dir und allen anderen Dir mir immer wieder antworten.
      Ihr seid mir eine grosse Hilfe.

    • hilflos hat einen neuen Beitrag "Meine Mutter.." geschrieben. 15.03.2016

      Hallo

      @Messie

      Nein Emin, ich versteh schon was Du meinst.
      Ich denke sie macht das teils aus Trotz, teils aus Ueberforderung und teils aus Bequemlichkeit nicht mehr.
      Sie hatte mir ja wie vorher schon beschrieben gesagt als ich klein war musste sie auch hinter mir herraeumen.
      Ich weiss nicht ob sie durch ihre allgemein eher negative Stimmung jetzt insgeheim alle "bestraft", vielleicht sogar unbewusst.

      Mein Freund meinte gestern vielleicht ist sie einfach zu sehr daran gewoehnt immer das zu kriegen was sie grade will.
      Genau so war das naemlich seit sie bei ihren Eltern ausgezogen ist.
      Das hat damals sogar so weit gefuehrt dass wir in ein anderes Bundesland gezogen sind weil sie es wollte.
      Mein Vater gab einen gut bezahlten Job und alle seine Freunde und Familie auf nur damit sie bekam was sie wollte.
      Und so haelt er das anscheinend bis heute. Sie schreit, er macht. Und das obwohl er eigentlich bei jedem anderen genau
      das Gegenteil von Mensch ist. Daher denke ich das weiss sie und macht hier was sie moechte, sie weiss ja er geht nicht
      und ich kann waehrend meinen kurzen Besuchen auch nicht viel tun.


      @Jennifer

      Ja ich bin ratlos. Ich habe das Gefuehl jeder Handgriff meinerseits koennte wieder eine Diskussion ausloesen.

      Wenn sie sowas denken wuerde faende ich das sehr unlogisch. Ich komme doch sowieso regelmaessig und
      vermutlich auch oefter wenn hier nicht so ein Chaos herrschen wuerde. Sie verscheucht mich mehr
      als dass sie mich so an sich bindet.

      Ja abgespeckter Plan B, das werde ich versuchen. Aber immer mit der Angst wieder einen auf die Finger zu bekommen.
      Den Kuehlschrank werde ich zB mal in Angriff nehmen. Ich habe naemlich festgestellt dass da jede Menge abgelaufene Sachen drin sind
      von Januar 2015. Als ich ihr das sagte meinte sie das waeren ja meine Sachen die ich gekauft haette! :o
      Da ich zuletzt im Mai 2015 hier war, muessen die wenn aus einem Aufenthalt von mir im Maerz 2014 stammen :(
      Ich meinte dann zu ihr, wenn sie sie doch nicht verbraucht hat, warum sie sie nicht weggeschmissen hat in all der Zeit.
      Da meinte sie das waere ja nur ein Teil. Von wegen, da sind viele Dinge so lange abgelaufen.. und teils auch offen.
      Das sind fuer mich ehrlich gesagt neue Dimensionen. Sowas hat sie noch nie gemacht. Das heisst fuer mich sie hat auch schon
      wenigstens 2 Jahre lang den Kuehlschrank nicht gesaeubert.

      Jetzt grade gabs wieder die typische Situation:
      Sie hat von sich aus angefangen den Kuechentisch aufzuraeumen weil sie etwas gesucht hat und nicht finden konnte.
      Sie hat sich bei jedem Teil aufgeregt warum das da liegt etc. zB. jede Menge noch eingepackte Gluehbirnen.
      Dann trug sie nach und nach alles ins Wohnzimmer und legte es auf die Couch. Ich sagte zu ihr: Lass uns doch eine Kiste
      machen wo die alle reinkommen. Dann meinte sie dass es so eine Kiste bereits gibt. Ich meinte dann: Dann leg sie doch gleich
      da rein dann ist das erledigt und sie liegen Dir nicht auf der Couch im Weg rum, wo ist die Kiste ich hol sie?
      Dann meinte sie das geht jetzt nicht, die Kiste ist im Wandschrank und da muss sie erst gucken welche das ist. Das macht sie gleich.
      Jetzt 2 Stunden spaeter liegen die weiterhin auf dem Sofa. Sie selbst hatte sich mittlerweile schon wieder auf dem Sofa plaziert und
      in der TV Zeitung geblaettert.
      Sie will auch seit Tagen dass ich ihr die Haare faerbe. Ich sagte also zu ihr: Lass uns doch die Haare jetzt eben machen wenn Du
      eh was gucken willst, dann kann das einwirken und ich mach in der Zeit den Tisch fertig.
      Nein wollte sie nicht. Sie muss ja um 23 Uhr meinen Vater von der Haltestelle abholen und da will sie nicht mit nassen Haaren fahren.
      Ich meinte dann wenn wir jetzt faerben ist die Farbe um viertel nach Zehn wieder draussen und die Haare trocken gefoehnt bevor sie
      um 23 Uhr los muss. Nein will sie nicht, ich soll ihr die Haare nach 23 Uhr faerben. Ich abe ihr dann gesagt dass ich um 23 Uhr mit meinem
      Freund skypen werde weil das so verabredet ist und sie fing sofort wieder an mit "wenn ich Dich was bitte machst Dus nie aber von mir bekommst Du alles".
      Das ist totaler Quatsch, ich will nur nicht immer wieder meine eigenen Sachen aufgeben weil ihr grade in den Kopf kommt dass sie etwas
      tun will. Das schlimme ist, ich fuehle mich jetzt wie ein Unmensch weil ich es abgelehnt habe :(
      Dann zeigte sie mir irgendwelche Kinder Glassbrettchen die sie bei ihrer "Tauschboerse" mitgenommen hat.
      Die "Tauschboerse" ist der lokale Glasscontainer. Dort stellt sie Dinge die sie nicht mehr haben will ab und nimmt dafuer andere Dinge wie
      zb Teller, Glaeser etc. die andere dort abgestellt haben mit nach Hause.
      Sie hatte also diese Kinder Glassbrettchen mitgenommen. Sie hat ueberhaupt keine Kinder im Verwandten- oder Bekanntenkreis.
      Da kam sie dann mit den Brettchen zu mir und als ich sie fragte was sie damit will meinte sie "Verschenken oder bei Ebay verkaufen".
      Dann kam sie mit so kleinen Plastiknueppeln an die man unter Brettchen klebt damit sie nicht rutschen und wollte mich einspannen dass ich mich
      jetzt da hinsetze und ihr die Brettchen bastle! Ich habe ihr gesagt das mache ich jetzt nicht denn a) hab ich mir die nicht mitgenommen, das war ihr
      Bastelprojekt" und b) ist hier genug zu tun. Da werde ich mich nicht hinsetzen in das Chaos und anfangen zu basteln :(
      Jedenfalls war sie dann wieder pikiert und ich durfte mir wieder anhoeren dass ich nie was fuer sie tue.
      Und so geht das die ganze Zeit weiter. Sie verzettelt sich, faengt irgendwo an und fuehrt es nie zu Ende.
      Und das ist meiner Meinung nach auch der Grund dass es so aussieht.

      Sie fragte meinen Freund wo sie Dinge wie zB den Ersatzkopf fuer die Klobuerste hintun sollte.
      Da meinte er, sowas gehoert in den Keller. Schreib am besten auf die Kiste drauf was drin ist.
      Da sagte sie dann dass mein Vater ja immer in den Keller gehe wuerde und alles unordentlich macht weil er die Kisten umstapelt
      wenn er was sucht und sie nicht wieder zuruecktut wo sie waren.
      Deshalb hat sie es aufgegeben dort aufzuraeumen und mein Vater haette auch aufgegeben.
      Mein Freund meinte dann zu ihr dann muss einer von Euch der Lagermeister sein und das im Auge behalten.
      Sie hat dann nur geguckt und ist weggegangen. Keine Ahnung ob das angekommen ist.

      Ich werde versuchen das zu tun was Du da aufzaehlst, wenigstens alles in Boxen schmeissen, wobei ich fuehle mich damit sehr unwohl.
      So raeumt sie naemlich jedesmal die Nacht vor einem Besuch auf. Sie schmeisst alles in den Wandschrank und in Boxen damit das
      Zimmer frei ist und danach wird das nie aussortiert und die Baustelle hat sich verlagert bzw. es wird wenn sie was sucht wieder rausgeholt
      und verteilt.
      Ich habe eigentlich keine Wahl und das macht mich fertig :(
      Ihr Cousin besucht sie zum ersten Mal und sie wird sich in Grund und Boden schaemen oder ihn nicht reinlassen wenns so bleibt wie
      es grade ist, dafuer kenne ich sie.

      Liebe Gruesse an Euch

    • hilflos hat einen neuen Beitrag "Meine Mutter.." geschrieben. 14.03.2016

      @Kathrin Nake

      Sie brauchen sich nicht entschuldigen, alles gut.

      Also die Situation sieht momentan so aus dass ich nichts mache, und sie auch nicht.
      Ich habe in den letzten 3 Tagen ein paar Kleidungsstuecke fuer sie bei ebay eingestellt.
      Da war sie zufrieden mit, hat aber bemaengelt wie ich die Auktionen eingestellt habe,
      was ich geschrieben habe und wie die Fotos besser gemacht waeren. Selbst hat sie jedoch nichts gemacht
      ausser die Kleidung ausgemessen fuer die Beschreibung. Sie koennte es auch gar nicht selbst weil sie ja
      vergessen hat wie es funktioniert. Ruhe um ihr das nochmals alles zu erklaeren hat sie nie ("Ich hab jetzt keine Zeit").
      Sie verbringt wie eh und je die meiste Zeit ihrer Freizeit mit den Katzen oder vorm TV.
      Ich habe nach der Auseinandersetzung mit ihr den Mut verloren hier noch etwas aufzuraeumen wie es eigentlich geplant war.
      Sie wertschaetzt es nicht, macht alles sofort wieder chaotisch.

      Daher denke ich so wie es momentan aussieht, werde ich wohl noch meine "Zeit" hier bis
      ende April im Chaos absitzen, dann kommt ihr Cousin und den moechte ich auch gerne treffen.
      Und dann werde ich meinen Koffer packen und wieder gehen.
      Und ich denke dann werde ich versuchen mich von ihr eine Zeit lang abzusetzen.
      Mir setzt das hier naemlich alles sehr zu und ich kann das nicht mehr ertragen.
      Weder das Chaos, noch die Art und Weise wie mit mir umgegangen wird.
      Das bloede ist dass ich genau weiss wenn ich wieder Zuhause bin, fragt sie wieder ob ich ihr helfe.
      Es foppt mich sehr daran zu denken dass ich unverichteter Dinge wieder fahren werde
      aber mir fehlt mittlerweile auch der Antrieb weiterzumachen, ich habe keine Lust mehr auf Stress und Rechtfertigungen.
      Wenn ich koennte wuerde ich schon morgen fahren.

    • hilflos hat einen neuen Beitrag "Meine Mutter.." geschrieben. 10.03.2016

      @Jennifer

      Ehrlich gesagt habe ich keine Ahnung wie ich aus diesem Kreislauf aussteigen koennte.
      Ich bin das einzige Kind der Beiden, ich fuehle mich verpflichtet. Und ich weiss auch irgendwann (in hoffenlicher sehr ferner Zukunft)
      werde ich diejenige sein die alles beseitigen muss. Und mir graut davor!
      Es ist jetzt schon schlimm. Wenn jetzt nichts gemacht wird, wird meine Mutter irgendwann eine von den Menschen sein die von einem
      Zeitungsstapel erschlagen wird und dann unentdeckt Wochen in ihrer Wohnung liegt. Ich habe ihr das neulich gesagt und
      sie hat darueber gelacht.

      Und was ich mir fuer mein Leben wuensche? Etwas Normalitaet und Stabilitaet.
      Durch meinen Grossvater und seine "Anfaelle" war meine Familie noch nie normal. Das meine Eltern irgendwann so leben wuerden
      habe ich nicht erwartet. Ich fuerchte aber das Normalitaet gar nicht moeglich ist in dieser Familie.
      Auf der einen Seite ist es naemlich so dass es ihnen wichtig ist was andere ueber sie denken,
      auf der anderen wird von fast jedem in der Familie rebelliert und jeder will moeglichst anders sein als "die Gesellschaft".

      Und ja, es saugt mich aus. Ich fuehle mich damit ueberfordert. Weil ich mit ihren Problemen belastet werde und um Hilfe gebeten werde,
      wenn ich diese aber gebe werde ich sozusagen in den Hintern getreten.
      Das Verhalten ist total widerspruechlich und ich weiss nicht wie ich mich verhalten soll.
      In unserer Familie geht sehr viel um "Schuld". Man hoert staendig Saetze wie "Du hast aber.." oder "Das ist nicht meine Schuld".
      Wenn ich mich nun auf Grund des hin und hers einfach aus der Sache rausziehe, dann werde ich mich schuldig fuehlen und
      sie wird mir garantiert auch das Gefuehl geben ich habe sie im Stich gelassen.
      Irgendwie fuehle ich mich manchmal als waere ich die Mutter und sie die Tochter.

      Und ja ich bekomme ein schlechtes Gewissen wenn ich sie zB beim skypen abwuerge.
      Weil dann ist sie naemlich immer reizend und macht dann so eine kleinmaedchen Stimme und sagt mir dass sie mich vermisst.
      Dann denke ich mir immer "Wenn Du jetzt ins Bett gehst obwohl Du ja noch ein wenig dranbleiben
      koenntest und ihr dann etwas passiert und ihr nie wieder sprechen koennt, dann wirst Du das fuer immer bereuen".
      Diese Gedanken kommen mir immer weil mir mal bei einem Streit zwischen meiner Mutter und mir,
      von jemandem bei dem ich mein Herz ausschuettete gesagt wurde ich sollte gefaelligst froh sein
      dass ich mich noch mit meiner streiten kann,
      er wuerde das gerne 100x jeden Tag mit seiner tun wenn sie dafuer wieder leben wuerde.
      Und das machte mich so betroffen dass ich jetzt immer versuche so viel wie moeglich da zu sein.

      Ausbrechen.. ich habe das Gefuehl dadurch dass ich ins Ausland gezogen bin, bin ich ja eigentlich schon ausgebrochen.
      Eigentlich habe ich sie sozusagen auch im Stich gelassen weil ich nicht wirklich vor Ort bin.
      Als ich auswanderte haben meine Grosseltern mit entsetzen reagiert, was mir einfallen wuerde so weit wegzugehen und die Familie
      allein zu lassen. Meine Mutter fand das aber gut und hat mich unterstuetzt. Ich denke aber mittlerweile ist sie nicht mehr so gluecklich
      mit dieser Entscheidung.

      Ich wuerde gerne die Verantwortung fuer ihr Leben bei ihr lassen, das ist aber kaum moeglich da ich von ihr immer wieder hineingezogen werde.
      Sie bittet mich um Hilfe und schuettet mir ihr Herz aus. Wenn sie Entscheidungen trifft und seis nur welche Farbe ihr neuer Mixer haben soll,
      immer werde ich konsultiert. Es ist mir also gar nicht moeglich ihr die Verantwortung fuer ihr Leben allein zu ueberlassen, ich bin immer involviert.
      Sie ist auch bezueglich Computern eher unselbststaendig und immer wenn sie zB was bestellen will bei der Apotheke oder sonst etwas online
      tun will, muss ich das fuer sie machen weil sie es nicht kann. Ich habe schon so viele Male versucht ihr die Vorgaenge zu zeigen, sie konnte
      sogar irgendwann auf ebay selbst Angebote erstellen, ich habe ihr alles im Detail erklaert. Wenn ich dann aber wieder weg bin, dann laesst
      sie alles liegen und kuemmert sich nicht mehr drum und vergisst dann nach einiger Zeit wie das alles funktioniert und ich darf es wieder selbst
      machen oder ihr beim naechsten Mal alles wieder von vorne erklaeren.
      Was kann ich da tun?

      Deine letzte Frage kann ich leider gar nicht beantworten.
      Wenn ich wuesste wie ich meinen Eltern helfen kann ohne mich dabei selbst staendig einzuspannen
      dann waere ich vermutlich gar nicht hier im Forum..


      @Wolfram

      Ich verstehe dass Dinge eine Art von Geborgenheit darstellen koennen.
      Ich habe aber keine Dinge weggeschmissen sondern leere und kaputte Packungen, sie selbst will diese ja loswerden und hat dies "angeordnet".
      Ich waere gar nicht hergekommen wenn sie es selbst nicht gewollte haette dass ich ihr helfe.
      Das schaemen macht sie selbst, ich bin sowieso nicht der Typ der andere Leute runtermacht und ihr das einredet dass sie sich schaemen soll.
      Wenn Handwerker und co. angesagt sind macht sie jedes Mal von sich aus die Nacht durch um alles irgendwo zu "verstecken" zB im Wandschrank.
      Was ich nicht verstehe ist dass sie dann im laufe der Wochen danach alles wieder in den alten Zustand zurueck fallen laesst.
      Einfach weil sie sich nicht ums aufraeumen kuemmert. Es ist so als wuerde sie den Zustand der Wohnung ignorieren bis er wieder furchtbar ist.
      Und das komische ist eben dass sie es selbst hasst. Nur etwas zu tun bevor es wieder zu spaet ist, das schafft sie nicht.

      Mein Grossvater.. ich habe weder zu ihm noch zu meiner Grossmutter eine Beziehung.
      Schon als ich klein war haben sie sich sehr seltsam verhalten auch mir gegenueber. Ich schildere Dir mal kurz ein paar Beispiele seiner Art:
      -Als ich 2 Jahre alt war, zogen meine Eltern in ein anderes Bundesland. Der Bruder meiner Mutter und seine Frau halfen beim Umzug.
      Der Plan war dass Meine Mutter und ihre Schwaegerin zusammen mit meinem Cousin und mir im Auto vorfahren. Die Maenner sollten den
      Umzugswagen hinterherfahren. Treffpunkt war das Ferienhaus meiner Urgrossmutter, in dem meine Grosseltern warteten.
      Als wir also mit dem Auto beim Haus ankamen war es schon dunkel und die Maenner waren mit dem Umzugswagen noch unterwegs.
      Da meinte mein Grossvater zu meiner Mutter und ihrer Schwaegerin: "Es ist ja jetzt schon spaet, Ihr legt Euch jetzt ins Bett, wir warten
      auf Eure Maenner". Meine Mutter und Tante waren beide dagegen und sagten dass sie selber auf ihre Maenner warten wollten um
      sicher zu gehen dass sie heile ankommen. Mein Grossvater flippte daraufhin total aus und nahm seine Pistole aus der Schublade und rief
      "Wenn Ihr das alles besser wisst, dann bringe ich mich um!" und rannte hinaus. Meine Grossmutter war in Traenen und meine Mutter und Tante
      mussten sie den restlichen Abend beruhigen. Natuerlich hat er sich nichts angetan und es war nur wieder eine Reaktion darauf dass niemand
      tat was er angeordnet hatte.
      -Als ich ca. 3 war sind meine Eltern und Grosseltern mal zusammen in den Urlaub an die See gefahren.
      Jeder hatte seinen eigenen Ferienbungalow. In ihrem standen Hochbetten und darauf fuhr ich total ab in dem Alter.
      Sie zeigten sie mir und ich war Feuer und Flamme.
      Da meinte meine Mutter "Na wenn Ihr nichts dagegen habt, dann kann die Kleine ja mal eine Nacht bei Euch im Bungalow bleiben".
      Und seine Reaktion war "Damit Du auf den Jupp gehen kannst? Nee nee, lass uns aus Deinen Planungen heraus". Ich durfte natuerlich nicht dort schlafen.
      -Oder als ich dann im Grundschulalter war, liess er sich in seine Haustuer eine Klappe einbauen wie in der Disco.
      Sie wohnten gleich im Nachbardorf und ich konnte dort zu Fuss hinlaufen.
      Mir wurde aber gesagt dass ich nicht einfach kommen darf, sondern mich vorher telefonisch anmelden muss.
      Wenn ich dann kam, wurde ich erstmal durch die Klappe beaeugt mit meinen 8 Jahren wie ein Verbrecher
      -Als ich mit 12 bei Ihnen zu Besuch war und sie ihren taeglichen Mittagsschlaf machen wollten und ich natuerlich als Teenager dies nicht machen wollte
      und mich auf den Weg nach Hause machte, wurde mir von meinem Grossvater gesagt
      dass Leute die keinen Mittagsschlaf machen einen Gehirntumor bekommen. Ich hatte danach jahrelang Angst davor.
      -Mit 15 war ich bei Ihnen und ging auf die Toilette. Als ich wieder rauskam und das Licht ausmachte wartete er vor der Tuer im Flur auf mich.
      Er zwang mich dann zurueck zum Lichtschalter zu gehen,
      ihn wieder anzuschalten und dann wieder aus aber dabei genau die Mitte des Schalters zu beruehren weil ich sonst seine Wand beruehren
      und schmutzig machen wuerde.
      -Als ich mit 27 meinen Ex Freund durch Krebs verlor erzaehlte ich ihnen nichts davon da es sich um eine Fernbeziehung handelte und fuer die Beiden
      das nicht als eine richtige Beziehung galt. Als sie es dann ueber gemeinsame Bekannte erfuhren dass er verstorben war,
      machten sie mir bei der naechsten Begegnung eine Szene (obwohl sie ihn nicht mal kannten) was mir einfallen wuerde ihnen nichts davon zu sagen.
      Als ich dann versuchte zu erklaeren wie schlimm die Situation fuer mich war und ich nicht drueber reden
      konnte lachte mein Grossvater mich aus von wegen "was ich fuer ein Theater machen wuerde, es war doch nur eine Fernbeziehung".
      Als ich ein paar Jahre spaeter selbst gesundheitliche Probleme hatte und ihnen davon erzaehlte, wurde ich wieder von ihm ausgelacht.
      Danach habe ich den Kontakt abgebrochen, da war ich 31.
      Das sind nur ein paar wenige Beispiele seiner Art und Weise.. meine Mutter hat natuerlich als Tochter viel mehr und schlimmere Situationen durchgemacht.
      Ein herzliches oder warmes Verhaeltnis zu den Beiden ist mir nicht moeglich. Da stand ich meiner Urgrossmutter noch naeher. Mit dieser gingen sie
      genauso um. Auch meine Cousins haben beide wegen seinem Verhalten nichts mit ihnen zu tun, wobei als Jungs und Soehne des Sohnes
      kamen sie in der Regel etwas besser weg.
      Und so wie ich von Erzaehlungen meiner Mutter weiss, hatte mein Urgrossvater auch ein sehr schlechtes Verhaeltnis zu seinem Sohn.
      Eben weil mein Grossvater schon als Kind/Jugendlicher so drauf war. Er flog wegen seiner dominanten und grossspurigen Art bei seinem Vater raus.
      Als er dann bei seiner Mutter lebte und einmal versuchte seine Schwester mit einem Kaminstecher zu attakieren schmiss ihn sein Stiefvater
      mit 17 auch dort hinaus. Anscheinend hat er das Gefuehl jedem ueberlegen zu sein und mit jedem machen zu koennen was er will.
      Er hatte eigentlich nur Glueck dass er in meiner Grossmutter eine Frau fand die ihm das alles durchgehen laesst und ihn anhimmelt.
      Er sah gut aus, vermutlich hat ihm das geholfen.

      Bezueglich Platz der ausgenutzt werden kann: Meine Mutter hat kaum Schraenke. Die Wohnung ist so klein und in einem alten Fachwerkhaus
      dass man kaum Moebel stellen kann. Sie hat zB. ein Sideboard und eine Couch im Wohnzimmer und einen Schreibtisch und die Bude ist voll.
      In der Kueche ist es aehnlich. Dort hat sie die Kuechenzeile und einen Esstisch und der Raum ist ebenfalls voll.
      Und da sie hauptsaechlich viele Kleinteile sammelt, tuermt sich alles auf, ueberall.

      Mein Vater mag sich bezueglich Loyalitaet meiner Mutter gegenueber richtig verhalten haben,
      letztenendes ist er mir aber in den Ruecken gefallen und hat sie in ihrem Tun bestaerkt was falsch ist.
      Und wenn er damit wirklich gluecklich waere, dann waere das fuer mich ok, ich muss ja nicht hier leben.
      Er laesst aber seinen Dampf bei mir ab die ganze Zeit, wie schlimm es hier ist, dass er es nicht mehr aushaelt und sich deshalb so wenig wie
      moeglich hier aufhaelt. Und wie gesagt, er sprach sogar von Auszug. Und deshalb ist es nicht ok dass ich damit die ganze Zeit belastet werde
      er aber dann wenn es drauf ankommt so tut als waere alles super hier. Dann soll er mich doch bitte da raushalten.
      Ich komme mir teilweise schon vor wie der psychologische Abfalleimer der Beiden.
      Dann sollen sie das auch unter sich klaeren und mich in Ruhe lassen.

      Und wenn er sie so lieben wuerde, dann wuerde er ihr im normalen Leben Geborgenheit geben was er aber nicht tut.
      Er verschwindet die meiste Zeit und laesst sie allein. Auch hilft er ihr null im Haushalt weil er noch Vollzeit arbeitet (das kann ich verstehen)
      und meint das ist allein ihre Sache die Dinge hier wegzuraeumen. Sie sagt mir aber sie kommt damit allein nicht klar und braucht seine Hilfe.
      Er lehnt diese aber ab.

      Viele Gruesse an Euch

    • hilflos hat einen neuen Beitrag "Meine Mutter.." geschrieben. 10.03.2016

      Erst einmal bin ich ja etwas schockiert dass hier so eine negative Diskussion gefuehrt wurde waehrend ich weg war.
      Ich hoffe ich habe mit meinem Problem hier nicht unnoetig Aerger verbreitet :(

      @Jennifer
      Die letzte Erkrankung meiner Mutter ist jetzt 7 Jahre her. Ich bin mir unsicher ob es sich jetzt noch um ein Erschoepfungssyndrom haendelt?
      Sie macht alles andere ohne Probleme, ist Stundenlang mit dem Auto unterwegs shoppen etc. nur aufraeumen tut sie nicht.
      Und wie gesagt, sie hat dieses Auftuermen von Dingen schon vor 25 Jahren gemacht bevor sie ueberhaupt krank war.
      Der Spruch mit dem Rezidiv wird von ihr gezielt angewandt. Sie geht zu allen Vorsorgeuntersuchungen und ist immer besorgt dass da ja nicht
      wieder etwas ausbricht. Sie moechte definitiv nicht sterben. Sie sagt das mit dem Rezidiv um uns daran zu "erinnern" wie krank sie war und
      dass wir ja keine Widerworte geben.

      Ich gebe Dir total Recht: Die Unabhaengigkeit von ihren Eltern ist das A und O und die Wurzel fuer viele ihrer Probleme.
      Und leider ist genau diese "anerzogene" Abhaengigkeit von den Eltern auch der Grund warum ich mich so verpflichtet fuehle
      das alles fuer sie zu tun.
      Bei uns in der Familie ist es seit Generationen so: Die Eltern machen sich ihre besten Freunde selbst (Kinder) und erwarten dann Treue
      bis in den Tod. Nicht weil man es gern tut, sondern weil das eben so ist.
      Ich bin auch der Typ Mensch dass ich es "gern" tue (in Anfuehrungszeichen weil wer raeumt schon gerne auf!).
      Aber gleichzeitig fuehle ich mich durch diese "ererbte" Pflicht, nicht in der Lage die Hilfe einzustellen.
      Ich sage zwar "Ich komm sonst nicht mehr" aber ich glaube in Wirklichkeit waere ich gar nicht in der Lage sie haengen zu lassen.
      Nicht gut ich weiss. Ich tu mir selbst damit auch keinen Gefallen.

      Momentan versuche ich genau das, wenigstens Kueche, Bad und Wohnzimmer frei zu machen damit ueberhaupt Besuch kommen kann.
      Es ist nur kaum moeglich weil in jedem einzelnen Zimmer so viel Zeug ist. Da ist gar kein Platz mehr die Sachen alle in zwei Zimmer zu packen.
      Und in einem muss ich ja nun zur Zeit auch schlafen.

      Ebay.. meine Mutter will leider nicht nur schauen. Sie will es haben wenn sie es schoen findet. Sie redet sich bei fast allem ein sie braucht das
      jetzt unbedingt. Auch wenn sie schon 4x denselben Artikel in einer aehnlichen Ausfuehrung hat.
      Sie zeigt mir auch staendig Sachen wenn wir Skypen. Manchmal verbringe ich Nachts wenn sie nicht schlafen kann ueber 4 Stunden vor Skype
      und sie zeigt mir Sachen auf ebay. Es ist ermuedend und ich habe mir schon oefter Aerger mit meinem Freund eingehandelt weil ich die Nacht
      durchmache um bei meiner Mutter zu sein, ihn beim schlafen stoere und am naechsten Tag bis Nachmittags schlafe.
      Das ist auch nur moeglich weil ich Selbststaendig bin.
      Aber eigentlich habe ich da ueberhaupt keine Lust drauf. Nur dadurch dass meine Mutter meist Nachts wach ist, muss ich mit ihr Nachtschicht machen
      ansonsten bekaeme ich sie gar nicht mehr zu Gesicht.
      Jedenfalls, ebay ist fuer sie gefaehrlich. Sie speichert alles nicht nur um es anzuschauen, sie speichert es weil sie es kaufen will.
      Ich habe auch festgestellt sie kauft gleich mehrere eines Artikels wenn sie es guenstig bekommt, nur fuer den Fall dass sie nochmal sowas braucht.
      Ist ja nachvollziehbar dass sie Geld sparen will. Aber sie nutzt die Dinge nicht. Sie kauft es, schmeisst es auf den Haufen und das wars.
      Nach einigen Monaten kauft sie oft nochmal dasselbe weil sie schon gar nicht mehr weiss dass sie den Artikel bereits mehrfach hat, oder sie kauft
      ihn erneut weil sie hier eben nichts mehr wiederfindet.

      @Wolfram
      Natuerlich hast Du Recht, Ordnung bedeutet fuer jeden etwas anderes.
      Bei ihr ist aber nicht das Problem dass sie es gut findet und ich mich damit nur nicht abfinden kann.
      Sie findet es furchtbar, will so keinen reinlassen weil sie sich schaemt.
      Das letzte Mal dass meine Eltern Besuch hatten ist wenigstens 5 Jahre her, weil sie eben niemandem die Wohnung zeigen will.
      Es besteht also von ihrer Seite ein Leidensdruck. Sie will Ordnung haben und den Muell loswerden.
      Sie will aber nicht dass jemand aufraeumt und selbst will sie auch nicht.
      Am liebsten waere es ihr wenn es einfach verschwinden wuerde.

      Ueber meine Grosseltern reden wir oft.
      Das Problem ist wirklich verursacht von meinem Grossvater der diese narzisstische Stoerung hat.
      In meiner Grossmutter hat er eine devote Frau gefunden und so terrorisiert er die Familie seit langer Zeit.
      Er war noch nie anders und sein Problem fing wohl schon in seiner Kindheit an.
      Er hatte bereits mit seinem eigenen Vater und seinen Schwestern ein schlechtes Verhaeltnis weil er jeden so angegangen ist wie er es dann mit seinen
      Kindern getan hat. Der Bruder meiner Mutter hatte frueher Angst.
      Mittlerweile nutzt er die Eltern als Geldquelle und schmeichelt sich dementsprechend ein
      weil er weiss dass in den naechsten 10 Jahren sicherlich etwas zu holen ist.
      Meiner Mutter ist das Geld nicht wichtig sondern die Zuneigung der Eltern die sie aber nicht bekommt.
      Den Eltern reicht die Zuneigung die sie vom Sohn bekommen, egal ob sie dafuer regelmaessig Geld abdruecken muessen.

      @Kathrin Nake
      Ich danke auch Ihnen fuer die Ratschlaege.

      Die Situation ist heute eskaliert.
      Sie ist morgens zur Muelltuete gegangen und hat jede Menge Dinge die ich weggeschmissen habe (leere, kaputte und abgelaufene Kosmetik)
      wieder aus dem Beutel geholt. Wohlgemerkt aus einem wo auch benutzte Hygieneartikel etc drin waren :(
      Ich war total ausser mir und habe meinen Vater gebeten was zu sagen. Dieser ist mir dann vor ihr total in den Ruecken gefallen und hat ernsthaft
      behauptet er haette ja keine Probleme damit wies aussieht (er jammert mir regelmaessig die Ohren voll wenn wir allein sprechen)
      und sie soll ruhig machen. Damit hat sie sich natuerlich total bestaetigt gefuehlt und ich stand wie der Idiot da. Sie hat dann sogar ernsthaft behauptet
      sie haette ja gar nicht um Hilfe gebeten, klar, deshalb bin ich auch mal eben 800km angereist, weil sie nix gesagt hat.
      Ich bin grade ziemlich am Ende deshalb. Ich fuehle mich veraeppelt, alleingelassen und von meinem Vater verraten.
      Wie kann man so sein? Er ist sonst ueberall der schwere Draufgaenger aber seiner eigenen Frau traut er sich nicht
      zu sagen dass er so nicht mehr leben will. Dafuer stellt er mich lieber wie einen Luegner dar.
      Ich weiss grade nicht wie ich weitermachen soll :(
      Die beiden sind sobald ich hier bin weil nach mir verlangt wurde das "eingeschworene" Team das super happy ist.
      Sobald ich wieder Zuhause bin beschweren sich beide separat voneinander darueber wie schlimm alles ist und dass er so nicht mehr leben will
      und sie dringend Hilfe braucht. Ich schlage mich mit den Problemen der Beiden herum und wenn ich dann hier bin tun sie so
      als wuerde ich mir das alles aus den Fingern saugen.

      Ich wollte nur sagen ich bin sehr froh dass ich hier mit Euch darueber reden kann.
      Ich habe meine beste Freundin "eingweiht" und sie steht mir telefonisch bei. Aber es ist natuerlich nochmal was anderes
      wenn man mit Menschen sprechen kann die sich mit der Materie etwas auskennen und die Situation nachvollziehen koennen.
      DANKE

    • hilflos hat einen neuen Beitrag "Meine Mutter.." geschrieben. 08.03.2016

      Hallo,

      @Wolfram

      Als sie frueher bei den Eltern gelebt hat ist sie in der Tat bevormundet worden.
      Das aenderte sich aber als sie dort auszog. Mein Vater hat ihr noch nie in irgendwas reingeredet (in meinen Augen viel zu wenig),
      sie tut generell immer das was sie will ohne Ruecksicht darauf was andere moechten.
      Keiner will was von ihr, davon kann sie nicht ueberfordert sein.
      Im Gegenteil, sie schreit die Menschen in ihrem Umfeld nieder was diese tun und lassen sollen.
      Daher schrieb ich ja sie ist oft launisch und aggressiv. Besonders aber dann wenn jemand wagt eine andere Meinung als sie selbst zu haben.
      Sie hat nur gegenueber ihren Eltern ein schwaches Selbstbewusstsein. Gegenueber allen anderen ist sie sehr dominant.
      Sie betreibt das Kaufen eher als Beruhigung aber das Wegwerfen danach bedeutet fuer sie mega Stress.
      Wenn ich das mit ihr zusammen mache muss ich ueber jedes Teil diskutieren.
      Ich habe jetzt zB aus dem Badezimmer einen riesigen Muellsack mit bereits zersetzten Kosmetikartikeln rausgeholt,
      wo sie mich fuer angemacht hat dass ich ihr ganzes Make Up wegschmeisse. Als sie jedoch spaeter einen Lipgloss probierte der noch im Bad lag,
      meckerte sie dass der ja ranzig waere. Den hatte ich wohl uebersehen.
      Also auf der einen Seite will sie dass ich ja nichts wegschmeisse, auf der anderen bekomm ich Aerger wenn
      ich etwas uebersehe dass dann unbrauchbar geworden ist.
      Das loeschen der Ebayliste war zu ihrem eigenen Schutz. Normalerweise tue ich sowas nicht aber sie bekommt kein Ende und es passt
      wirklich nichts mehr in die Wohnung. Sie denkt eben nicht "Wenn Ihr alles besser wisst dann.." im Gegenteil, sie denkt sie weiss alles am Besten
      und wir sind alle doof und stellen uns an.
      Sie hat mich gebeten ihr zu helfen die Wohnung aufzuraeumen, aber wenn ich dann hier bin mag sie es nicht wenn ich anfange.
      Es scheint mir sie mag den Gedanken dass alles schoen aufgeraeumt ist aber sie ertraegt es nicht wenn man es wirklich tut.
      Ums Aufraeumen kommt sie diesmal leider nicht herum.
      Sie bekommt ja wie gesagt bald Besuch vom Cousin aus dem Ausland den sie noch nie getroffen hat, da will sie einen guten Eindruck machen.
      Bei den Katzen hast Du sicherlich Recht, sie sind ihre Hauptzuwendungsquellen weil sie keinen anderen wirklich an sich ranlaesst.
      Die Krebserkrankung hat ihren Zustand nur verschlimmert. Ich schrieb ja bereits seit ich ca. 12 war, hat sie nie aufgeraeumt und schon Zeug auf
      den Tischen aufgestapelt. Danke fuer Deinen Input :)

      @Kathrin Nake

      Ich weiss nicht ob sie das unbewusst macht. Es ist eher so, sie sieht etwas das ihr gefaellt oder was sie "braucht"
      (das gilt auch fuer Dinge die sie z.B. auf der Strasse findet), nimmt es mit nach Hause und legt es wo ab und dann vergisst sie es
      und langsam werden dann andere Schaetze darueber aufgetuermt.
      Sie ist wohl auf der einen Seite froh dass ich es wohnlich fuer sie mache aber auf der anderen Seite will sie nicht das jemand ihre Sachen
      anruehrt (was ich verstehen kann), nur wohnt sie ja hier nicht allein und mein Vater ertraegt diesen Zustand kaum.
      Sie bevorzugt nicht die Unordnung aber sie hat auch keine Probleme damit. Fuer sie scheint es "normal" zu sein und es stoert sie nicht.
      Es ist ja nun auch schon sehr lange so und jede Wohnung wurde nach einiger Zeit in so einen Zustand versetzt.
      Das war schon in den letzten 4 Wohnungen so.
      Mein Vater "droht" ihr schon seit Jahren dass er auch einfach ausziehen kann, sie weiss aber genau er ist in manchen Dingen von ihr abhaengig
      (hauptsaechlich emotional) und dass er deshalb eh nicht geht. Aehnlich ist es bei mir.
      Ich habe ihr schon gesagt dass ich nicht mehr komme wenn sie alles wieder so extrem verkommen laesst
      (ist ja nicht nur Unordnung sondern auch Dreck bzw. dicke Schichten von Staub etc) und gleichzeitig weiss sie dass
      es mir sehr schwerfallen wuerde dies auch wirklich zu 100% einzuhalten. Ich fuehle mich ihr gegenueber verpflichtet da zu sein,
      eben weil sie nur mich hat.

      Meine Mutter ist sehr verletzt durch das Verhalten ihrer Eltern.
      Sie hat innerlich sicherlich den Wunsch ihre Eltern zu sehen, aber nur wenn sie normal zu ihr waeren was nie passieren wird.
      Jeder Besuch ist nur eine Ansammlung von Vorwuerfen seitens der Eltern und meine Mutter wird von ihnen regelmaessig wie ein Schulkind
      ausgezaehlt. Es gibt dort keine Respekt fuer sie.
      Deshalb moechte sie jetzt keinen Kontakt, aber innerlich ertraeumt sich natuerlich jeder einfach normal mit seinen Eltern zusammensein zu koennen.
      Sie sucht jetzt keinen Kontakt mehr zu ihnen weil der Letzte im Sommer 2015 so schlimm fuer sie ausging.
      Sie hatte von Maerz-Juli 2015 wieder regelmaessigen Telefonkontakt und sie bat mich immer bei den Telefonaten dabei zu sein ueber Skype
      weil sie schon befuerchtete dass es wieder eskalieren wuerde.
      Jedesmal klang ihr Vater normal und freundlich am Telefon und fragte sie was es bei ihr Neues gaebe
      und da sie zu der Zeit grade eine neue Katze bekam und sich um die Strassenkatzen im Nachbarort kuemmerte, erzaehlte sie davon.
      Irgendwann im Juli reagierten die Eltern nicht mehr auf ihre Anrufe.
      Wir hatten beide ein schlechtes Gefuehl und ich bloede Kuh riet ihr dann mal nachsehen zu fahren weil ja etwas haette passiert sein koennen.
      Die Eltern wohnen ca. 30 Minuten entfernt von ihr. Sie fuhr dort hin, das Auto der Eltern stand vor der Garage.
      Sie stieg aus und klingelte und der Vater schoss heraus wie eine Furie und schrie auf sie ein was sie wagen wuerde herzukommen,
      fuer sie zaehlten doch nur ihre "Scheiss-Katzen".
      Sie wollte dann nur kurz zu ihrer Mutter Hallo sagen und diese wagte kaum ein Wort zu sprechen.
      Meine Mutter verliess dann das Haus wieder und lief zum Auto und der Vater auf der Strasse schreiend hinterher dass sie ihr Auto nur habe
      um ihren Saeufer darin herumzufahren und nicht um ihre Eltern zu besuchen.
      Sie kam dann in Traenen Zuhause an. Ich fuehlte mich furchtbar dass ich ihr geraten hatte dort hinzufahren.
      Wir kennen doch diese Personen eigentlich und es war zu erwarten dass wieder sowas kommt.
      Von daher denke ich nicht dass sie den Kontakt sucht.
      Es ist eher so dass sie in ihrer Traumwelt gerne normale Eltern haette und diese vermisst.

      Wenn heute Besuch kommen wuerde, dann wuerde sie diesen nicht hereinlassen da es ihr peinlich waere wie ihre Wohnung aussieht.
      Das war immer so. Bisher hatte sie es immer so gehalten, wenn ich mit meinem Partner kam hat sie die ganze Nacht durchgemacht um wenigstens
      etwas zu putzen und unser Bett im Gaestezimmer freizumachen damit wir dann schlafen koennen.

      Meine Mutter hat kaum Hobbies und keine Freunde. Ihre Massagetherapeutin und ich sind ihre einzigen Freunde, wobei die Massagetherapeutin nie
      zu ihr eingeladen wurde, daher auch nicht weiss wie es hier aussieht. Meine Mutter hatte in der Vergangenheit Freunde was sich aber immer wieder
      zerschlagen hat weil meine Mutter sich nicht regelmaessig meldet. Sie ist da sehr seltsam.
      Sie hat zwar Spass wenn sie die Leute trifft, aber den Kontakt aufrecht zu erhalten ist ihr fast unmoeglich weil es ihr zuviel Einschraenkung bedeutet
      sich mal am Telefon zu melden oder sich zu treffen.
      Da belaesst sie es lieber dabei, kuemmert sich um sich und verschiebt den Kontaktversuch auf ein andermal.
      Das zieht sich dann meist ueber Jahre und bis sie dann genug Motivation hat sich bei der Freundin zu melden
      ist die wegen ihrem Desinteresse bereits ueber alle Berge.
      Als Interessen kann man vielleicht sagen sie bastelt ab und zu, hat sich auch einen Basteltisch im Gaestezimmer aufgebaut
      der jetzt aber bereits auch voll ist mit einem Haufen von Dingen die einfach dort abgelegt und vergessen wurden.
      Sie hatte frueher Hobbies, die wurden aber irgendwann dann aufgegeben.
      Die meiste Zeit ihrer Freizeit verbringt sie vorm TV oder beim Shoppen (in real life oder online).

      Ich weiss nicht wie man ihr Selbstwertgefuehl aufbauen koennte. Nach aussen hin gibt sie sich total Selbstbewusst.
      Nur bei Kontakt mit ihren Eltern wird sie wieder zum Schulkind dass nichts zu sagen hat.
      Ich denke sie hat immer wieder die Worte ihres tyrannischen Vaters im Kopf die sie innerlich fertig machen.
      Leider wird das nie aufhoeren solange er nicht zu ihr sagt "Du bist was, Du hast was, Du kannst was".
      Dies wuerde er aber nie tun. Fuer ihn ist sie ein Nichts.
      Jede Entscheidung ihrerseits wird von den Eltern bemaengelt. Das faengt schon an bei solchen Dingen wie Kleidung.
      Meine Mutter sieht nicht aus wie fast 60, eher wie Ende vierzig. Da bekommt sie dann gesagt sie solle sich gefaelligst
      mal "Altersgerecht" kleiden. Wenn man Eltern hat die jedes kleine Detail an ihrem Kind bemaengeln, ist es unmoeglich
      je mit sich selbst zufrieden zu sein, jedenfalls solange man sich darueber definiert was andere ueber einen denken.

      Ich danke auch Ihnen recht herzlich.

    • hilflos hat das Thema "Meine Mutter.." erstellt. 08.03.2016

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