Vic79
Beiträge: 44 | Zuletzt Online: 03.08.2019
avatar
Registriert am:
28.01.2019
Geschlecht
keine Angabe
Bewertungen
Übersicht aller erhaltenen Bewertungen:
Bedanken68
Details anzeigen
    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Großmutter ist Messie und zunehmend dement" geschrieben. 01.08.2019

      Deine Großmutter ist Messie, weil sie alt und dement ist. Daran lässt sich leider nicht rütteln.
      Wird an euch liegen wie ihr mit eurer Großmutter umgehen wollt.

      Zitat
      ...da sie ja im Alltag immer noch zurecht gekommen ist und auch jetzt nicht "dreckig" oder ungepflegt auftritt.



      Ich würde sie wohl einfach machen lassen, öfter mal besuchen, die verbliebene Zeit nutzen und schauen, ob etwas auffällt. Mit der Brechstange, würde zuviel Stress verursachen.
      Das diese Generation sammelt ist normal und das sie die Sachen nicht mehr verarbeiten kann wie früher auch.
      Vielleicht sind die Zeitschriften auch schon hilfreich "sich zu erinnern", als Stütze für ihr Kurzzeitgedächtnis.

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Bin ausgebrannt und weiß nicht mehr weiter" geschrieben. 30.07.2019

      Hallo Leni,

      Zitat

      "Ich versuche ihn aus seinem Loch zu ziehen und würde doch nur dafür von ihm beschimpft."



      Versuch dir das so vorzustellen: Ein Messie agiert wie ein Alkoholiker. Es gibt für alles eine Erklärung, eine Ausrede*, eine Grund weiter zu machen.
      Dem Messie geht es nicht anders. Im Endeffekt hat er Jahre Erfahrung sich selbst davon zu überzeugen, dass dieser Zustand, in dem er haust, in Ordnung ist.
      Warum die Wohnung aussieht wie sie aussieht etc... Der beste Verkäufer für einen selbst ist man selbst - du wirst ihn davon nicht abbringen so zu leben.
      Auch ein Alkoholiker wird sich gegen eine Beziehung und für seinen "Freund den Alkohol" entscheiden, wenn der Druck von außen zu groß wird.

      Wirf seine Beleidigungen nicht zu sehr auf die Waagschale, hier spricht nur seine Angst davor, dass wichtigste zu verlieren was ihm etwas bedeutet.
      Von außen kommt es einem oft so vor, als würde man ihm/ihr raten sich den Arm abzuschneiden. Das kommt wahrscheinlich am ehesten in die Nähe.

      Vom zusammenziehen würde ich abraten. Diese Dinge ändern sich nicht von selbst und du wirst es nicht schaffen, seine Krankheit auf Dauer zu kompensieren.
      Kinder dasselbe leider. Im Endeffekt wäre eine 2 Wohnungen nebeneinander sinnvoll, aber ihm das zu erklären sollte halbwegs unmöglich sein.

      Weiteres Problem ist: Wenn du jetzt schon schreibst ausgebrannt zu sein, was meinst du wo du mit Kindern dazu landest?
      Noch ein Thema: Unbedingt finanziell unabhängig bleiben. Keine Kredite, keine Kontenzusammenlegungen, keine gemeinsamen Verträge... alles getrennt lassen.
      Darauf lässt sich der Messie vorweg wohl nicht ein, weil er/sie nicht versteht, warum er/sie so behandelt wird.
      Noch Problem ist: Im Falle einer Delogierung den Kindern zu erklären, warum der Papa nicht bei dir einziehen kann... auch halbwegs unmöglich, wenn man halbwegs normal gestrickt ist.

      Gehen tut's, wenn er dein Partner sein soll. Führ dir aber vor Augen, dass dich (und dann deine Kinder) die Situation in der er lebt, dann die nächsten Jahre begleitet.
      An jedem Tag, in jedem Raum, keine Pause... das wird dich und deine Beziehung verändern, ganz gleich wie groß die Liebe jetzt ist.

      Messies sind nicht zwingend Menschen mit schlechtem Charakter und in vielen Fällen bestimmt auch liebenswert.
      Zusammenleben allerdings ist eine Challange, bei der du alles, was du an Challanges auf YouTube findest, in die Tonne treten kannst.

      Der langen Rede kurzer Sinn:
      "Kannst du den Messie durch Liebe und Zuneigung so verändern, dass du mit ihm leben kannst, selbst auch das Gefühl hast normal zu wohnen und die Arbeit gerecht aufgeteilt ist?"
      Ich persönlich glaube nicht mehr daran und du schreibst es ja im Prinzip auch:

      Zitat
      ...aber nach 3 Wochenenden bei mir machte er mir Vorwürfe, dass ich Schuld an seiner Unordnung sei, weil er keine Zeit für seinen eigenen Haushalt habe*. Also alles zurück und wir haben uns auch wieder bei ihn getroffen, wo er aber wieder nur auf dem Sofa lag und sich zu nichts motivieren ließ*.



      Weil es da ja nichts gibt wofür es sich aufzustehen lohnt und alles "in Ordnung" ist.

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Angehörige auf das Problem ansprechen" geschrieben. 19.07.2019

      Hallo Monica,

      da kannst du aus deiner Position heraus wenig machen. Deine Angst er könnte sich verschließen, nachdem du die Sache ansprichst, ist berechtigt.
      Das ist als ob du einem Alkoholiker sagst, er solle mit dem Trinken aufhöen. Auch diese Leute werden dich ins Abseits stellen.

      Was du für dich machen kannst: Akzeptieren wie es ist. Du hast keine Verpflichtung ihm gegenüber und wenn er sich entscheidet so zu leben ist das seine Sache.
      Da sich dein Onkel scheinbar doch unwohl fühlte, als du bei ihm warst, kannst du ihm aber durchaus vorschlagen, dass ihr euch wieder woanders trefft, weil es dir genauso ging.
      Weiß nicht wieviel Humor er hat, aber ein Satz wie: "Treffen wir uns bitte woanders diesmal, seit dem letzten mal hab ich die Nummer vom RTL/Abfallcontainervermietung im Handy gespeichert..." - versteht er schon.

      Für ihn aufräumen macht keinen Sinn. Ist dann deine Freizeit die drauf geht, bei ihm ändert sich nichts und du wirst enttäuscht, weil es beim Besuch danach wieder so aussieht.
      Deine Beziehung zu ihm würde sich dann vor dir aus verändern.

      Nochwas, so schlimm ist es nicht. Du beschreibst das ja ganz gut selbst:
      "Es war ihm sichtlich unangenehm und er hat für mich auch während des Aufenthalts aufgeräumt." (Er weiß also wo er anpacken müsste und was zu tun wäre.)
      "...er wäre viel beruflich unterwegs und hätte dann keine Lust aufzuräumen." (Kann ja durchaus sein.)

      Würde mich hier schon entspannen. :)

      lg

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Krankheitsbild??" geschrieben. 30.06.2019

      Fällt wohl unter die Rubrik "Gefährliches Halbwissen" ...

      Bin da jetzt nur schnell drüber, nach den ersten Absätzen musste ich schon lachen.
      Auslagern - gute Idee. Hihi...

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Die eigene Kindheit oder gar Wissenswertes wegwerfen?" geschrieben. 30.06.2019

      Zitat
      Kaum wurde etwas zum Aussortieren weggelegt, kriecht irgendwie ein ganz in mir drin befindliches Gefühl hoch, damit einen Teil meiner Kindheit oder gar meines Wissens wegzuwerfen.



      Das ist der springende Punkt. Meine Frau hat dasselbe Problem. Dinge als Teil von sich zu sehen/fühlen.

      Zitat
      Wie könnte ich die Kurve kriegen?



      Such einen Psychologen auf und lass dich auf die Gespräche ein, auch wenn es dort dann womöglich ganz um etwas anders geht.

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Selbsthilfegruppen" geschrieben. 30.06.2019

      Hallo,

      ich weiß nicht wo du genau zuhause bist, aber die gibt es eher nicht. Was der Sache am nähesten kommt sind Gruppen "für Angehörige psychisch kranker Menschen".
      Würde dir zu einem Psychologen raten, mit dem du dieses Thema besprechen kannst. Der wird dir zwar auf die Person bezogen nicht helfen können, aber dir damit umzugehen.

      lg Vic

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Ich weiß nicht mehr weiter " geschrieben. 30.06.2019

      Hallo Lena,

      Zitat
      "Ich weiß nicht was ich sagen soll wenn er meine Eltern kennenlernen will,... Er wäre absolut geschockt und ich könnte ihn sogar verstehen wenn er mich dann verlassen würde..."



      ich weiß nicht ob ich dir direkt weiterhelfen kann. Meiner Tochter habe ich das so erklärt: "Wenn sie in ihrem Zimmer Ordnung hält und Freunde einlädt, die den Unterschied zum Rest der Wohnung sehen, kann sie sich von der Unordnung abgrenzen."
      Das zweite was ich ihr gesagt habe ist: "Sag ihnen was Sache ist." Wenn dein Bereich klar anders aussieht, gibt es keinen Grund für die Trennung. Du warst ehrlich, ihm müsste klar sein, dass dir die Sache peinlich ist und viel Überwindung kostet das anzusprechen und Du bist nicht deine Mutter und dafür auch nicht verantwortlich. Wofür du Verantwortung trägst ist dein Zimmer und ein WC/Bad/Küche etc kannst du auch putzen.

      Es gibt einen Unterschied zwischen es liegt überall (extrem) viel Zeug herum und es liegt überall Dreck herum.

      PS

      Zitat
      Vorzeigefamilie... ... sowas nur aus RTL kennt wär das ja absolut ein absoluter Schock


      Hier würde ich mich einfach an die Statistik halten. Es wird davon ausgegangen, dass jeder 5., die Amerikaner gehen von jedem 3. aus, irgendein psychisches Problem hat. Sprich: Es kennt jeder irgend jemand der irgendwelche behandlungswürdigen Probleme dahingehend hat. Jedenfall weißt du dann gleich, ob du auch schwere Themen mit ihm besprechen kannst. Wichtige Sache.

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Ex-Partnerin und Kindesmutter ist Messie" geschrieben. 16.06.2019

      Zitat
      Dass ich meiner Tochter irgendwie sagen muss, dass seine engste Familie ihren Besuch nicht mehr wünscht,...



      Wer ist denn diese "engste Familie"? Sowas kann dann schon Auswirkungen auf das Kind haben. Hier wird sie für etwas bestraft, das sie nicht ändern kann.

      Zitat
      Er sagte ebenfalls, das Kind habe super Leistungen, sei unauffällig, sozial und heiter.

      - Bislang hatte es ja noch keine Auswirkungen, wie es aussieht.

      Hinsichtlich der Behörden kann ich noch nichts schlaues sagen, weil ich die Situation noch nicht hatte. Was ich weiß ist, dass erst bei "Gefahr im Verzug" gehandelt wird. Ist das nicht der Fall, wird es fürs Kind wohl aussehen, als würdest du sie trennen wollen. Keine gute Idee.
      Darüber nachgedacht was ich, im Falle einer Trennung, tun würde habe ich schon. Sobald ich merke, dass ich mit meiner Tochter nicht mehr sprechen kann, abholen zum Problem wird, oder sie irgendwie verwahrlost, schalte ich die Behörden ein.
      Vorher nicht. Würde versuchen ihr eher einen Platz zum hinkommen zu schaffen, an dem es ordentlich ist, wenn ihr zuhause die Decke auf den Kopf fällt.

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "keine Hilfe für Angehörige/Ehepartner" geschrieben. 16.06.2019

      Hallo Horald,

      "Wir haben ja mal eine Versuch gemacht, aber die Therapeutin hat gar nicht das Problem verstanden und ist dann auf meine Probleme ausgewichen..."

      Wirkt oftmals so, Psychotherapeuten können auch nur bei Leuten ansetzen, die bereit sind Dinge zu verändern. Deshalb kam sie auf dich zu sprechen.
      Sprich du einfach mal mit einem Psychotherapeuten, ohne deiner Frau, macht ja scheinbar keinen Sinn.
      Nebenbei sind Messies im ausweichen, verschleppen und umleiten des Themas genauso geschickt wie Alkoholiker, Raucher, etc...

      Such dir selbst Unterstützung: Direkt in einer Klinik, die können dir zur Überbrückung Termine geben. Auf die Warteliste einer öffentlichen Einrichtung für später, oder sogar Seelsorger.
      Persönlich hat es mir geholfen 'meiner Frau zu vergeben'. Das hört sich recht spirituell an, nimmt dir aber tatsächlich den Druck sie verändern zu müssen/können.
      Sie muss auch nicht wissen, dass du ihr, für dich, vergeben hast.

      Sonst vielleicht hier mal rein schauen: YouTube: Verbitterung: Die Unfähigkeit zu vergeben (Michael Linden)

      Vic

      PS: Vergiss die Bücher. Da steht ausser ettlicher Theorien wo das herrührt und wie Messie aussieht nichts drin. Lösungsansätze - Fehlanzeige.
      Mach mit den EUR 30,- was anderes.

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Krankheit oder Syndrom?" geschrieben. 13.04.2019

      Beides. Ich bin der Meinung, dass hier die Grenzen fließend verlaufen und, wenn überhaupt, erst tiefenpsychologisch ausgearbeitet werden können.
      Wichtiger finde ich die Frage nach der Beeinträchtigung des eigenen Lebens und auf die Zufriedenheit.

      Sammeln war für 1000de Generationen notwendig, um zu überleben und wir sind im Prinzip die ersten Generationen die sich mit diesen Dingen beschäftigen können.
      Auch in Kriegszeiten ist sammeln und horten ganz sicher eine vorteilhafte Eigenschaft. In unserer Gesellschaftsform und dem Überfluss in dem wir leben, erleben wir diese 'Triebe'-'Eigenschaften' als fehl am Platz.

      Würde auch die Frage erlauben: Inwieweit ist das Messie Syndrom nichts weiter als ein uralter Trieb, der uns jetzt gerade negativ auffällt.

      Nur als Beispiel: Wenn man vor 20.000 Jahren jemand hatte, der sich X-Stunden mit dem Sammeln und Horten von Dingen beschäftigen konnte und Spass daran hatte, war das gewiss ein Vorteil. (oder eben in Kriegszeiten)

      Wovor wir als Gesellschaft jetzt stehen ist eine Ausnahmesituation. "Wie gehen wir mit dem Überfluss um." und hier versagen wir im Westen ja noch kläglich.
      Dasselbe ist es mit der digitalen Revolution. Wir haben keine Ahnung was das alles langfristig mit uns macht und werden lernen müssen damit umzugehen. Vielleicht sind Smartphones in 20 Jahren "ab 18" wer weiß...

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Nach Hause kommen" geschrieben. 07.04.2019

      Zitat

      Ich weiß nicht mehr so recht, wie sich ein sorgloses Leben eigentlich anfühlt.
      Ständig schwirren in meinem Kopf Gedanken an all die Aufgaben herum, ... fühle ich mich schlecht.
      Dann stellt sich aber dieses Gefühl ein. Das Gefühl, ein Versager zu sein. Das Gefühl, nichts auf die Reihe zu bekommen.
      ... wie eine eiserne Faust, die sich um mein Herz legt und es langsam zerdrückt.
      ... möchte schreien, bin aber zu schwach. Genauso schwach, ... einfach keinen Schwung aufbringen kann.
      Früher war ich wesentlich aktiver...
      Doch wie soll ich das in meinen Tagesplan integrieren...?
      Im Grunde wissen wir doch alle, wie man richtig aufräumt...
      ...kein "Wissensproblem", sondern ein "Umsetzungsproblem". Auch die Umsetzung klappt, wenn ich denn einmal genügend Antrieb habe.
      ...den Status quo zu akzeptieren und aufzugeben?
      Das würde aber bedeuten, all die schlechten Dinge, die in der Vergangenheit passiert sind, noch einmal durchleben zu müssen. (!)

      Lieber möchte ich nach vorne blicken. Neue Zeiten leben.



      Die Absätze von hier mal ausdrucken und mit einem Psychologen besprechen.

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Weird Flex" geschrieben. 06.04.2019

      Hallo,

      großartig, wenn du dir deiner Probleme schon mit 17 schon bewusst wirst! Je früher umso eher kannst du dich darum kümmern und diese Dinge los werden.
      Normalerweise gibt es in Schulen Psychologen, die dir helfen können die richtigen Schritte einzuleiten und dabei unterstützen können.
      Wenn du von zuhause keine Hilfe bekommst, würde ich da ansetzen.

      Versuch dir nicht zuviele Gedanken über die Haltung anderer bei Themen der Psyche zu machen, defakto erzählst du jemand der "normal" ist (,oder sich dafür hält) von Einhörnern.
      Such dir jemand der sich damit auskennt, oder selbst ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Versuch dich auch nicht in dieser Selbstdiagnose zu verstricken und dich dafür fertig zu machen.
      Du bist mit 17 Jahren jetzt schon weiter als viele mit 30, 50, oder 70... arbeite daran und lern dich selbst besser kennen.

      Wegen der Ordnungssysteme die du einführen willst, schreibst du ja selbst, dass diese nicht dazu führen auszumisten. Das deckt sich auch mit meiner Erfahrung.
      Spar dir die Kröten vorerst für was anderes. Meine Meinung. :)

      Das wars vorerst. Alles Gute.

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Ich habe es geschafft" geschrieben. 29.03.2019

      Gratuliere. Danke für den Beitrag.
      Heißt mit autoritäterem Druck von außen hat es für dich funktioniert.
      Was wenn dir das ein Familienmitglied gesagt hätte?

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Meine Mutter ist bald Obdachlos" geschrieben. 27.03.2019

      Ist auch für einen Arzt nicht leicht einzuschätzen, vorallem wenn vor Ort nicht offen gesprochen wird.
      Kann man nur hoffen, dass die Sache gut geht.

      Im Zweifelsfall mal diesen Satz versuchen: "Für jedes defekte Gerät holt man einen Mechaniker. Waschmaschine, Auto etc. Beim Schnupfen, oder Grippe in die Apotheke, oder Arzt - nur beim Hirn nicht, obwohl es das wichtigste Organ von allen ist."

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Meine Mutter ist bald Obdachlos" geschrieben. 25.03.2019

      Hallo Wolfram,

      während einer depressiven Phase entscheidet man schlicht gar nichts, weil alles (inkl. dem eigenen Leben) unwichtig erscheint. (Die Entscheidungsschwäche hat in dem Zusammenhang ja auch was Gutes.)
      Noch 'unwichtiger' sind dann Dinge wie Wohnung, Müll, Rechnungen, Bekanntschaften, Familie etc...

      Das Gute daran ist, dass Medikation, in Kombination mit einer Therapie, hier helfen können. Wahrscheinlich einfacher, als bei anderen Auslösern für das Messie Syndrom.

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Meine Mutter ist bald Obdachlos" geschrieben. 24.03.2019

      Zitat
      "...da sie deine 1. Hilfe wieder ramponiert hat, also nicht für voll genommen hat."



      Sie hat den Rat ja angenommen und war beim Arzt. Der hat sie weiter geschickt - "besorg ein paar Tabletten und mach dir einen Termin aus" (vsl in 2 Monaten...) funktioniert nicht, während man in einer Depression steckt.

      Zitat
      "Gebe denen auch nix, können arbeiten gehen für Steuern, müssen wir auch..."



      Und deshalb ist es gut, dass hier (noch) der Staat die Umverteilung vornimmt.

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Meine Mutter ist bald Obdachlos" geschrieben. 17.03.2019

      Zitat
      ...bin völlig ratlos und fühle mich machtlos.



      Hallo erstmal,

      danke für deinen Beitrag. Ich kann deine Sorge verstehen.

      Wie in den meisten Fällen, möchte ich dir raten dir selbst therapeutische Hilfe zu suchen. Die Situation mit deiner Mutter ist extrem belastend.
      Auch nicht zu wissen wie man mit der Situation umgehen, bzw wie man helfen kann, macht einen schlicht fertig.

      Du schreibst trotz der Kürze einiges selbst:
      Du hast sogar die Wohnung schon mal räumen lassen. Wahnsinn - viele könnten die Mittel wohl für das erste mal nicht aufbringen.
      Was du zuvor schon alles versucht hast lässt sich nur erahnen.
      Deine Ratlosigkeit und Machtlosigkeit sind keine Einbildung, oder ein Mangel an Wissen, sondern Tatsache.
      Ohne deine Mutter kannst du an ihrer Situation nicht viel ändern, ohne dein eigenes Leben zu vernachlässigen.

      Was du versuchen kannst sind folgende Dinge:
      Versuch deine Mutter an deinem Leben teil haben zu lassen. "Sie herauszureißen." Kleiner Anruf - "Hey willst du dabei mitmachen, mitfahren... - Ich fahr auf einen Kaffee, soll ich dich abholen etc."
      Mach dich auf Ablehnungen gefasst und nimm sie ohne Zorn auf. Das hat nichts mit dir, sondern mit der Depression zu tun. Das ist es, was eine Depression mit einem macht.
      Vielleicht wird sie das ein oder andere mal ja sagen, das ist dann schon eine riesen Sache. Wichtig ist, dass sie spürt überhaupt da zu sein.
      Zu einem Vorschlag "Ja" sagen, ist in diesen Situationen einfacher, als selbst etwas zu planen und zu unternehmen.

      Zitat
      Sie sollte Antidepressiva nehmen und zur Therapie gehen.



      Wenn ich sowas höre dreht sich mir der Magen um. Psychotherapeut (oder hat das der Hausarzt vorgeschlagen?) wechseln, wer auch immer einem schwer depressiven Menschen vorschlägt irgendwo hinzugehen, oder sich selbst Medikamente zu besorgen hat meiner Meinung nach nicht verstanden worum es bei der Erkrankung geht. Wenn das etwas bringen soll, dann in eine Klinik, oder sofern möglich muss jemand am Anfang die Wege für sie/mit ihr machen. Geht halt nur mit ihrem Einverständnis. (Hier wär wichtig zuzuhören, warum sie das nicht möchte. Könnte mir vorstellen, dass sie sich vom Arzt schlicht nicht verstanden fühlt, weil es möglicherweise so ist.)
      Die Depression zu behandeln wäre das dringlichere Problem - das Positive daran ist, dass die Medikation hilft und die Therapien hierfür sehr weit und effektiv sind. Andere Erkrankungen sind schwerer zu behandeln.

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Wie kann es weitergehen?" geschrieben. 15.03.2019

      Hallo amanda,

      such dir therapeutische Hilfe, auch wenn du selbst nicht der Messie warst.
      Allein unter diesen Umständen zu leben und die Beziehnung mit dem Messie 'ver-rückt' einen.

      Mit Depressionen ist dann nicht mehr zu spaßen. Schieb die Sache nicht auf.

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Neue Liebe, neue Ängste" geschrieben. 10.03.2019

      Hallo,

      ich werde mich hüten Ratschläge in eine aktuelle Beziehung rein zu schleudern.

      Nur soviel, ließ dir deine Postings nochmal durch. Da steht, dass es dir schlecht mit deiner Situation geht und das du am liebsten klar Schiff machen würdest, aber nicht weißt wie, bzw dich der Vorgang lähmt.
      Um die Situation zu verändern wird viel davon abhängen zu verstehen, was dich lähmt. Ich habe durch meine Beziehung gelernt, dass die gesammelten Dinge oftmals mit dem eigenen Leben (ich) in Verbindung gebracht werden, der Bestitz und das Leben/Person ineinander verschmelzen - eins werden. Das solltest du mit einem Psychotherapeuten klären wenn du kannst. Unabhängig davon, ob du deinen Partner ins vertrauen ziehst, oder nicht.

    • Vic79 hat einen neuen Beitrag "Wie kann es weitergehen?" geschrieben. 06.03.2019

      Zitat von Messie im Beitrag #12
      Auch wenn es hart kling, lieber allein in eine Richtung gehen als wie zu zweit in die falsche Richtung.


      Hier kann ich dir das Dilemma darstellen, da ich vermute, dass der Autor des Beitrags hier gar nicht mehr liest.
      Im Familienverband geht dann nicht zwei in unterschiedliche Richtungen. Es geht einer in die Richtige und wie in dem Fall vier in die Falsche.

      Aus der Erfahrung die man gesammelt hat weiß man, wie sich die Situation entwickeln wird, weil man selbst der kontrollierende Faktor ist, der die Sache im Zaum hält, oder es wenigstens versucht.
      Mit diesem Wissen fällt es einem, gerade als Mann, zusätzlich schwerer die Situation zu verlassen, weil man weiß in welche Situation man seine Kinder schickt.

      Der Messie nutzt in solchen Situationen die die Möglichkeit zur Erklärung: "Es sieht so aus, weil mein Partner/in mich verlassen hat."
      Das beeinflusst auf Dauer natürlich die Kinder, die möglicherweise nur "das Verlassen" erkennen, nicht aber den Hintergrund dazu.

      Entscheide das mal und versuch abzuwägen, welche der möglichen falschen Lösungen, die weniger falsche ist.

      In Bezug auf amanda kann man aus zweierlei Gründen nur gratulieren.
      1. Gratulation die Sache 11 Jahre lang ausgehalten zu haben. Das ist Stärke.
      2. Gratulation zu deinem neuen Leben. Das braucht eine Menge Mut.

Sie haben nicht die nötigen Rechte, um diesem Mitglied eine Private Nachricht zu senden.
Sie haben nicht die erforderlichen Rechte, um einen Gästebucheintrag zu verfassen.
Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem du die hundertprozentige Verantwortung für dein Tun übernimmst.

Messie Syndrom  Hilfe  Selbsthilfe Gruppe  Telefon Verband Hotline Therapie Ausbildung Berlin Hamburg  München  Köln  Frankfurt am Main  Stuttgart Düsseldorf  Dortmund  Essen  Leipzig  Bremen  Dresden  Hannover  Nürnberg Duisburg Bochum Wuppertal Bielefeld Bonn Münster Mannheim Augsburg Wiesbaden Gelsenkirchen Mönchengladbach Braunschweig Chemnitz Kiel Aachen Halle Magdeburg Freiburg Krefeld Lübeck Obernhausen Erfurt Mainz Rostock Kassel Hagen Hamm Saarbrücken Mühlheim Potsdam Ludwigshafen Oldenburg Leverkusen Osnabrück Solingen Heidelberg Herne Neuss Darmstadt Regensburg Ingolstadt Würzburg Fürth Wolfsburg Offenbach Ulm Heilbronn Pforzheim Göttingen Bottrop Trier Recklinghausen Reutlingen Koblenz Jena Remscheid Erlangen Moers Siegen Hildesheim Salzgitter Zürich Bern Basel Wien Graz Linz Salzburg Innsbruck Schweiz Österreich



disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 0
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen
Datenschutz