tochter52
Beiträge: 10 | Zuletzt Online: 30.01.2017
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    • tochter52 hat einen neuen Beitrag "Kaufsucht & Messie: Was kann man als Angehöriger tun?" geschrieben. 30.01.2017

      hallo Joe
      mich wundert, dass der Therapeut mit dir über deinen Vater gesprochen hat, denn das fällt eigentlich unters Ärztegeheimnis. Solange dein Vater keine Einsicht hat dass er krank ist und unter was für einer Krankheit/Sucht er leidet, wird sich nichts daran ändern. Wichtig wäre eine Lösung für Eure Mutter und den Bruder zu finden. Denn für die beiden sind die Lebensumstände nicht wirklich positiv.Schon als gesunder Mensch verzweifelt man beinahe wenn man mit einen kaufsüchtigen Sammler zusammen leben muss. Macht vieleicht, das ist nur ein kleiner Tip ob es hilft kann ich nicht sagen, eurem Vater klar, dass es so für Mutter und Bruder nicht weitergehen kann.1. aus gesundheitlichen 2. aus psychischen Gründen. Vieleicht hilft es wenn er versteht, wie sehr eure Mutter unter dem ganzen leidet. Dazu müsste sie aber hinter euch stehen, und ihm sagen wie sie sich fühlt. Wie gesagt vieleicht würde es etwas bewirken.
      LG Marina

    • tochter52 hat einen neuen Beitrag "Von Angehörigen zu Angehörigen" geschrieben. 27.01.2017

      hallo Rainbow-Cloud, nein das war eher als Antwort auf den Eröffnungsthread von Gaby gedacht. weil sie ja gemeint hatte ob sie nun den Kontakt völlig abbrechen soll. Darauf war mein Tip nicht den Kontakt abbrechen, sondern den Kontakt eher so halten dass man mit dem Messie etwas gemeinsam unternimmt, ihn zu sich selbst einlädt auf einen Kaffee oder zum essen. Jedoch sich ansonsten nicht darum bemühen dem Messie zu helfen seine Wohnung in Ordnung zu bringen, solange er nicht definitiv darum bittet und nicht wirklich gewillt ist sich von seinen Sammlungen zu lösen. Ich sage zu meiner Mutter z.b schon lange nichts mehr betreffs ihres Zimmers, aber ich schmeisse definitiv alles weg was sie versucht ausserhalb ihres Zimmers zu deponieren, das habe ich ihr auch von Anfang an gesagt. Alles was sich ausserhalb deines Zimmers befindet fliegt weg.

    • tochter52 hat einen neuen Beitrag "als Angehöriger Hilfe beim Psychotherapeut suchen" geschrieben. 26.01.2017

      @Wolfram das Haus welches abgerissen werden MUSSTE war das Haus meiner Mutter, da sie aber in diesem schon seit 20 Jahren nicht mehr wohnen konnte, kein Strom-kein Wasser- nicht mehr begehbar, lebt sie seit 10 Jahren bei mir, davor, also ehe sie bei mir wohnte, hat sie sozusagen in ihrem Auto gewohnt. Von mit ihr zusammenleben "möchten" kann keine Rede sein. Sie möchte dass ich bzw wir bei ihr wohnen, denn sie kann sich -sagt sie- nicht mehr selbst um sich kümmern. Sprich sich essen kochen ( was sie früher für meinen Vater und für mich nie gemacht hat) Wäsche waschen (was sie früher auch nie getan hat) usw. Darum ist sie der Meinung wir können aus unserem Haus doch dann ausziehen, und in dem fürs Grundstück eingetauschten Haus wohnen, dann könnten wir ja schliesslich auch die 950,- € Miete sparen. Wir müssten ja dann nur die Mietpacht fürs Grundstück (monatl. 200,-€) und eben Strom, Wasser, Gas bezahlen, denn daran würde sie sich dann nicht beteiligen. Aha aber wir dürften dafür, und dafür dass wir alles an Lebensmitteln usw sorgen, ...ach wie schön... und uns natürlich langsam aber sicher vollrümpeln lassen. Sie hat es geschafft innerhalb eines Jahres ihr Zimmer hier bei uns, so voll zu füllen dass sie sich kaum noch darin bewegen kann, und täglich treffen neue Pakete hier ein mit Waren die sie bestellt.Inswischen bin ich, besonders nach dem Wunsch dass sie 2 Zimmer will, soweit dass ich sage, sie kann dann gerne alleine in das neue Haus ziehen und wir, mein Mann und ich, suchen uns ne kleine 3 Zimmer Wohnung. Dann muss sie halt sehen wo sie A) Möbel für ihr neues Haus herbekommt B) wer ihr Essen kauft und kocht und ihre Wäsche wäscht C) wie sie Gas Strom und Wasser bezahlt bekommt. Denn leider ist sich meine Mutter immer noch nicht bewusst dass auch das Dinge sind die man regelmässig bezahlen muss. Das Haus wird dann spätestens in 10 Jahren genauso zugefüllt und nicht mehr begehbar sein wie das abgerissene (ok nach 10 Jahren nicht ganz so schlimm wie nach 45 Jahren aber schlimm genug). Aber das kann mir dann ja egal sein. Ist es aber leider dennoch nicht, auch wenn man sagt nicht die Kinder sind für die Eltern verantwortlich sondern umgekehrt, so fühle ich mich doch irgendwo dafür verantwortlich dass es ihr gut geht, und ich kein schlechtes Gewissen haben brauche. Denn schliesslich und endlich ist sie meine Mutter. Und meine Mutter wäre selbst vor 20 Jahren zu keinem Therapeuten gegangen denn sie ist sich keiner Schuld und Fehler bewusst. Auch dass Meine Kinder, wenn sie sie als sie noch klein waren besuchten, in der Scheune im Heu schlafen mussten war und ist für sie völlig normal, denn andere Kinder machen ja auch Ferien auf dem Bauernhof und schlafen dann im Heu. Und ich muss zum Psychotherapeut um ausschliessen zu können, dass sie mir eines Tages vieleicht so mit ihrem Dauergenörgel auf den Nerv geht dass ich sie ohrfeige.

    • tochter52 hat einen neuen Beitrag "als Angehöriger Hilfe beim Psychotherapeut suchen" geschrieben. 26.01.2017

      Nachtrag: @ Wolfram, doch ursprünglich kauft sie alles als Geschenk für verwandte oder bekannte, nur sobald es sich in ihren eigenen vier Wänden befindet kann sie es nicht mehr loslassen.Und ich denke das ist der Hauptgrund fürs Messiesein dieses "nichts los lassen können". Bestes Beispiel das Grab meiner Großeltern, also ihrer Eltern. Es sollte eigentlich schon vor 20 Jahren umgelegt werden, aber nein sie hat dieses Grab nochmals erworben, sie hat sich um dieses Grab nie gekümmert, es war verwildert und zugewachsen statt Unkraut rauszuzupfen hat sie das Unkraut stehen lassen und einfach hin und wieder Blumen zwischen reingepflanzt, trotz Auflagen der Gemeindeverwaltung hat sie im großen ganzen nichts geändert. Wir sind ab und zu hin und haben die beiden riesigen Buchsbüschen geschnitten und am Ende als sie völlig kaputt und morsch waren, entfernt. Erst vor einem Jahr als die Gemeindeverwaltung ihr mit Strafe drohte und der Grabstein bereits umgefallen war, gab sie auf und lies das Grab umlegen. Und verehrter Wolfram es haben viele den Krieg miterlebt, und sind trotzdem nicht zum Messie geworden, DAS ist eine ganz faule Ausrede es auf den Krieg zu schieben, weil es da nichts gab. Meine Mutter war zu Kriegsende 14 Jahre alt. Und da sie die Prinzessin meines Opas war ( was in meinen Augen mit ein großer Fehler war, denn daraus resoultiert einiges in ihrem Verhalten) musste sie nie an irgend etwas Not leiden.

    • tochter52 hat einen neuen Beitrag "als Angehöriger Hilfe beim Psychotherapeut suchen" geschrieben. 26.01.2017

      Hallo Wolfram, ja es ist noch ein Zimmer frei aber mein Mann und ich hätten auch gerne ein Schlafzimmer weist du. Ich meine wir können natürlich auch im Badezimmer schlafen. Keller geht nicht denn Keller hat das neue Haus keine, wie gesagt Fertighaus im Modulbaustil. Und WARUM sollte meine Mutter zwei Schlafzimmer haben? aus welchem Grund braucht jemand 2 Schlafzimmer? denn tagsüber hält sie sich ja im gemeinsamen Wohnzimmer oder in der Essküche auf. Und dass wir ab und zu unsere Kinder und die Enkelkinder sehen möchten ist wohl auch nachvollziehbar. Wenn es, was diese Besuche angeht, nach meiner Mutter ginge, so wären meine Kinder und deren Familien sogar öfter da, als zweimal im Jahr an Weihnachten und Oster, Nein dann müssten sie auch an ihren eigenen Geburtstagen sowie an unseren Geburtstagen beständig und alle da sein. Also müsste sie nach logischem Denken, schon klar darüber sein dass wir ein Gästezimmer benötigen. Aber wie gesagt ist ja noch die Möglichkeit dass sie dann alle im Wohnzimmer schlafen oder abends wieder nach Hause fahren, das Benzin muss ja nicht meine Mutter bezahlen. Sicher ich kann ihr auch alle Zimmer überlassen, dann kann sie diese schön vollstopfen mit unsinnigen Dingen die sie kauft oder irgendwo aufsammelt. Und in einigen Jahren bestellen wir dann wieder Container und haben dann 20 tonnen zu entsorgen. Warum verehrter Wolfram sollen wir meine Mutter für ihr Messieverhalten und ihre Kaufsucht auch noch belohnen? Und müssen wir meiner Mutter zuliebe dann selbst in einem Messiehaushalt wohnen? Das musste ich bis zum Auszug aus meinem Elternhaus mit 16 Jahren lange genug tun. Und darum werde ich es mir als 56jährige Frau nicht nochmals geben, und meinem Ehemann werde ich das sicherlich auch nicht zumuten, vor allem wäre ich wahrscheinlich dann längstens seine Ehefrau gewesen und er würde sich von mir trennen.

    • tochter52 hat einen neuen Beitrag "Von Angehörigen zu Angehörigen" geschrieben. 25.01.2017

      ja diese Hilfe für die Angehörigen ist es auch was ich vermisse. Darum wähle ich für mich jetzt den Weg über einen Psychologen. Einfach um in mir selbst mit "meinem Problem" umgehen zu können, ohne dass ich meiner Mutter gegenüber vieleicht eines Tages noch gewaltätig werde. Den Kontakt völlig abzubrechen wäre ein Fehler denn im Grunde würde es, dir ein schlechtes Gewissen machen. Die einzige Möglichkeit ist es hinzunehmen wie es ist, besonders wenn betreffene Person sich nicht helfen lassen will, weil sie ihre Situation für sich als völlig in Ordnung sieht. Da mein Messie, also meine Mutter inzwischen bei mir im Haushalt lebt, kann ich nur eines tun, ich muss ihr zugefülltes Zimmer aktzeptieren, aber ich muss nicht tolerieren, dass sie ausserhalb ihres Zimmers Dinge anfängt zu lagern. Ich leben einfach nach dem Motto: lieber Gott gib mir die Kraft, Dinge die ich nicht ändern kann, hinzunehme, den Mut Dinge die ich ändern kann zu ändern, und die Weisheit zwischen beiden unterscheiden zu können. Ich muss akteptieren dass meine Mutter nichts loslassen kann, noch nicht einmal eine Serviette, selbst die wird nicht benutzt sondern aufgehoben. dass sie kauft und kauft und kauft aber am Ende doch nichts davon verschenken kann, weil es ja ihr gehört, ich werden für mich selbst nicht zulassen, dass ich eines Tages selbst zum Messie werde, und ich werde mir Hilfe suchen damit ich ihre Krankheit besser aktzeptieren kann. Und hoffe dass ich soviel Weißheit besitze richtig unterschieden zu haben. Sei deinem Messie weiterhin ein Freund, oder ein Familienmitglied, besuche deinen Messie unternimm etwas mit ihm begleite ihn, aber lass dich nicht von ihm auf seine Stufe ziehen.

    • tochter52 hat das Thema "als Angehöriger Hilfe beim Psychotherapeut suchen" erstellt. 25.01.2017

    • tochter52 hat einen neuen Beitrag "Messie muss umziehen und ist plötzlich schwerkrank / Helfer werden ausgebremst" geschrieben. 20.02.2013

      ob sich deine Bekannte auch daran hält nicht alles zu kontrolieren bezweifle ich sehr.
      Und wenn dann höchstens für ein paar Tage, so war es bei meiner Mutter ja auch.
      Messies können tatsächlich stark depressive Personen sein.
      Auf jeden Fall sind es Menschen die Angst haben vor jeder Art von Veränderung.
      Und etwas wegzuwerfen bedeutet immer eine Veränderung, darum sammeln sie alles was sie erhalten denn sie nehmen es ja in ihren Lebensmittelpunkt auf, und ist es dann wieder weg weil es weggeworfen wird, dann bedeutet das eine Veränderung.
      Das Problem ist meist keines für den Messie denn der fühlt sich ja irgendwie wohl in seiner Umgebung zumindest fühlt er eine Art Geborgenheit. Das Problem besteht eher für die Angehörigen, Freunde und Bekannte.
      Denn sie werden beim Versuch etwas zu ändern nervlich belastet. Gerade dann, wenn sich das Sammeln dann so wie bei uns auch am Ende auf unsere Wohnung ausdehnt, oder wenn man als Kind oder Partner mit einem Messie zusammenlebt, auch wenn man eine geschwisterliche Verbindung und Freundschaft mit einem Messie hat zehrt es sehr an den Nerven.

    • tochter52 hat einen neuen Beitrag "Messie muss umziehen und ist plötzlich schwerkrank / Helfer werden ausgebremst" geschrieben. 20.02.2013

      Hallo Grosi
      Auch wenn deine Bekannte ihre Wohnung nicht "zumüllt" wie du schreibst ein Messie ist sie auf jeden Fall.Denn es ist ja das bezeichnente für einen Messie NICHTS aber auch gar nichts wegwerfen zu "können" bzw bei Aufräumaktionen den Helfern kontrollierend auf die Finger zu sehen.
      Aufgrund von gewissen Auflagen der Gemeinde mußte bei meiner Mutter im Außenbereich ihres Grundstückes sowie im Innnebereich des Hauses aufgeräumt werden. Die Gemeinde hatte ihr nämlich damals schon mit Entmündigung gedroht. Das war im Jahr 1999. Selbst die Diakonie half mit indem sie zum Aufräumen kamen, ihr auch die Container bezahlten.
      Nachbarn halfen auch teilweise mit. Es ging ca 3 Wochen einigermaßen gut da sie ihre Augen zum Glück nicht auf mehrere Personen richten konnte, auch wenn sie es versuchte.
      Die Diakonie bzw der mithelfende Leiter der örtlichen Diakoniestation hatte als Entlohnung nur darum gebeten einige Dinge (da sich imens viele Neuwaren unter ihrer "Sammlung" befanden) zu erhalten die dann für hilfsbedürftige in der Diakonie angeboten würden. Alles was der gute Mann jedoch für die Diakonie weglegte, wurde ihm von meiner Mutter wieder weggenommen und er erhielt von ihr dafür kaputte Dinge und alte halb zerissene ungewaschene Kleidung, die man keinem Menschen mehr zumuten konnte.
      Nach drei Wochen warf sie dann alle Helfer incl. mich aus dem Haus. Der Komentar des Diakonieleiters dazu war:" man kann dieser Frau nicht helfen weil sie sich nicht helfen lässt, also muss man sie leben lassen wie sie es sich ausgesucht hat.
      Jedesmal wenn sie seither mich gefragt hat ob ich ihr helfen könnte, endete diese Hilfe in reinem Umstabeln, denn wegwerfen durfte ich nichts.
      Jedesmal war ich dann physisch sowie auch psychisch so fertig dass ich mich am liebsten irgendwo eingegraben hätte. Also habe ich irgendwann aufgegeben.
      Jetzt da sie bei uns im Haus ihr Zimmer vollmüllt, droht sie uns, sobald wir ihr sagen wenn sie nicht ausräumt tun wir es, mit Rechtsanwalt und Polizei, denn es wäre IHR Zimmer und da hätten wir nichts drin verloren und nichts anzufassen geschweige denn wegzuwerfen oder zu entfernen.
      Ich sage mir inzwischen man kann diesen Leuten nicht helfen solange sie selbst es nicht wollen.
      Solange sie nicht einsehen dass sie Messies sind, solange wird auch keine Therapie helfen.
      Jeglicher Versuch etwas zu tun, ruiniert nur das eigene Nervensystem.
      LG Tochter 52

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