Draculara
Beiträge: 1612 | Zuletzt Online: 19.08.2019
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Name
Draculara
Geburtsdatum
21. Oktober 1968
Hobbies
Fotografieren, Filmen, Musik machen, singen, Stricken, Schreiben, Dichten
Wohnort
Burg des Grauens
Registriert am:
26.01.2011
Beschreibung
Ich habe die Hoffnung, dass jeder die Ursache für sein Messie-Syndrom finden kann. Die Seele zeigt nicht nur Probleme, sie hat auch Selbstheilungskräfte und Humor, was sich durchaus beim Näher Betrachten des Chaos offenbaren kann.
Geschlecht
weiblich
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Bedanken3383
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    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Putzen schadet der Gesundheit" geschrieben. 17.08.2019

      der Linkist nicht scharf.Mit dem Tablet kann ich nix markieren.

      Meine Tante war Putzfrau in einem Bekleidungsgeschäft und hatte Brustkrebs. Geraucht hat sie nie.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Magical Cleaning mit Marie Kondo - 6 Regeln des Aufräumens | Meine Leerraummethode" geschrieben. 17.08.2019

      der Besitz von Klopapier macht mich nicht glücklich, aber er bietet Sicherheit. So wie der Besitz von Brot und Butter oder Milch oder Binden oder... es erleichtert mich, zu wissen, es ist da wenn ich es brauche. Das ist für mich genug Kaufmotiv, eben Sicherheit z. B. am Wochenende, wenn das in den Einkaufswagen kommt.

      Der Besitz eines Autos macht auch zufrieden und es macht mich glücklich wenn ich es nach einer Reparatur zurück habe, so wie jetzt auf dem Campingplatz, 2 Tage Leihwagen, aber die waren beide gut. Ausgerechnet im Urlaub ging es kaputt, endlich kann ich auch abreisen wenn ich hier die Nase voll hab.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Wie sieht es denn hier aus?" geschrieben. 13.08.2019

      @Messie

      mit diesen 3 Dingen bin ich nicht einverstanden, obwohl ich mir auch schon oft gewünscht habe, als Junge geboren worden zu sein. Als Tier kann man keinen Unsinn labern, man hat nur Hunger/Durst/Paarung und wenig Schmerzen, also manchmal hab ich mir schon gewünscht, als Katze oder Kakerlake geboren zu sein, das Leben wäre einfacher verlaufen. Und Denken können Tiere auch nicht. Also sind sie seltener unglücklich und Unzufriedenheit, Frust, Aggression usw. kennen sie nicht. Eigentlich sind Tiere glücklicher als Menschen, sie sammeln nicht, sie zahlen keine Miete, sie können meistens weg laufen, wenn es ihnen nicht mehr gefällt, müssen keine Umzugskisten packen - also eigentlich machen diese 3 Dinge nicht viel Sinn, die du da zitiert hast.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Perspektivenübernahme" geschrieben. 11.08.2019

      @Messie

      Unter Perspektivenübernahme verstehe ich, dass die Sichtweise der Ereignisse mit der Sichtweise des anderen übereinstimmt. Das ist unmöglich, erstens weil jeder das Geschehen unterschiedlich erlebt. Sieht einer, wie jemand auf einen Papierkorb gesetzt und dieser über die Tische gezogen wird, und der drin sitzt, lacht ebenfalls, dann denkt der Zuschauer, das ist lustig, das sieht lustig aus, und lacht. Derjenige, der im Papierkorb sitzt, lacht nur aus Verlegenheit und um den Spaß perfekt zu machen. Wenn er von diesem Erlebnis erzählt, klingt es aus seiner Sicht nicht mehr so komisch.

      Ich kann also die Perspektive, aus der Betroffene berichten, nicht so 1:1 übernehmen. Der eine findet es schade, dass die Eltern nicht mehr zu Besuch kommen können, der andere ist froh darüber, weil es zuhause so schlimm aussieht. Eine Übernahme der Perspektive erfordert Verständnis für den psychischen Zustand, und der ist nun manchmal ambivalent. Man kann manchmal nur sagen: "Das war schlimm für dich, das höre ich dabei heraus." Für einen selbst wäre es vielleicht nicht so schlimm gewesen. Aber müssen wir alle die Dinge so sehen, wie derjenige, der sie erlebt hat? Wichtig ist eben das Mitgefühl, man muss irgendwie heraushören, wie der andere sich dabei gefühlt hat, wenn er es nicht erzählt. Ich kann z. B. schreiben, die anderen haben Witze gemacht auf meine Kosten, weiß keiner, was für Witze das waren, ob ich nicht auch gelacht habe in dem Moment, das steht dann da nicht. Im Forum sieht man eben auch nur die geschriebenen Worte, man sieht nicht das Gesicht seines Gegenübers.

      Es müsste hier heißen "Empathie" statt Perspektivenübernahme. Ich kann die Dinge nicht so sehen, wie andere sie erlebt haben, weil ich eine andere Geschichte habe und meine Persönlichkeit anders geprägt wurde. Ich kann nur das sehen, was andere schreiben. Es ist nicht das Mit-Erleben, was funktioniert. Es funktioniert nur Mit-Gefühl.

    • Draculara hat das Bild "Koffer-ich" kommentiert. 11.08.2019
    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Lerne dich selbst kennen!" geschrieben. 11.08.2019

      @Jennifer @Königin @Aus Chaos entsteht Neues

      ich glaube, wir meinen beide den Kurs von Dami Charf "mit Trauma leben". Es wird erklärt, warum man so oder so reagiert in bestimmten Situationen, so lernt man sich besser verstehen. Auch so eine Bestandsaufnahme "wie bin ich" mit eigenen Stärken und Schwächen gehört dazu, um das Selbstbewusstsein zu stärken. Das meint Emin hier auch. Ich halte es nicht für erforderlich, das alles hier auszubreiten. Ich hab den Kurs gekauft, weil da noch so ein Bonusprogramm dabei ist "wie Veränderung gelingt". Nicht, dass mir die Veränderung gelungen ist. Ich kriege mich einfach nicht motiviert. Das Ziel muss attraktiv sein, und der Weg darf nicht zu lang oder zu beschwerlich sein. Schlank zu werden ist utopisch. Ein Buch zu schreiben und an Verlage zu schicken, ist mittelfristig, es muss ja noch viel geschrieben werden. Kurzfristig wäre eine Kleidergröße weniger, schon könnte ich sogar Sachen von der Stange kaufen oder im Katalog die hübschen Sachen bestellen, die es in der Größe schon gibt.

      Mit dem Fett-Sein ist es so ähnlich wie mit der Augenfarbe: Ohne an sich rumschnippeln zu lassen, ändert sich nie was. Ich müsste mich am Magen operieren lassen, hätte dann ne Mumienhaut und Haarausfall wie die anderen Frauen, die auch operiert wurden, müsste mich ein zweites und drittes Mal operieren lassen wegen der Haut, dann hat man das Gefühl, man lässt sich vom Gesundheitssystem in Schubladen stecken und will in die anderen rein, damit keiner mit den Finger auf einen zeigt. Alles ziemlich passiv, wenn man mich fragt, möglichst viel mit möglichst wenig Anstrengung erreichen, und auch nur, damit einen keiner komisch anguckt. Weil man fett ist, oder Mumie. Dann lässt man sich doch für andere ändern. Da kommt nicht viel Eigeninitiative raus, wie auch: Wenn ich in den Spiegel gucke, dann nur zum Schminken und Haare stylen. Auf die eigenen Stühle passe ich ja, hinters Lenkrad passe ich auch noch, also warum soll ich da mit Gewalt was ändern wollen? Nur weil ein paar Bekloppte Sprüche reißen? Dann haben die ein Problem, nicht ich. Sie müssten sich auf Kosten anderer profilieren, um ihr schwaches Ego zu stärken. Das ist nicht meine Schuld, und manche Leute ziehen immer Sprüche auf sich, auch wenn sie nicht zu dick sind, dann kommt eben ein anderer Spruch, wie z. B. "Na, haste auch 105 DD?" Dann ist immer irgendwas nicht in Ordnung, entweder Busengröße oder Hüftbreite, irgendwas finden die Leute immer, und komischerweise immer an den selben Leuten.

      Die Gewichtfrage ist interessant in XL-Foren oder Foren für Essgestörte, aber selbst dort soll man sein Gewicht nicht nennen. Es gibt wohl übergewichtige Messies, ich kenne aber auch schlanke. An mir gibts äußerlich immer was zu meckern, wahrscheinlich weil meine inneren Werte dagegen nichts zu Wünschen übrig lassen. Damit ich nicht übermütig werde, kriege ich dann immer einen Dämpfer.

      Wieso soll ich depressiv sein, wenn ich ehrlich zugebe, ich habe nicht viel erreicht? Andere Menschen fragen sich in ihrer Lebensmitte, was sie bisher erreicht haben, ob sie damit gerechnet hätten, und ob sie immernoch Pläne haben. Jeder normale Mensch hat Pläne, auch mit 50 oder meinetwegen auch mit 80 oder 90 noch. Bei mir ist es so, wir sind mal wieder bei meiner Schwester eingeladen, jeder protzt mit seinem Elektroauto, den Sonnenkollektoren oder dem neuen Parkettboden rum, und dann kommt so eine Frage von oben herab an uns zwei, die nichts zu prahlen haben: "Und wie gehts dir?" Interessieren tut sie das nicht. Sie rechnen damit, dass ich vom neuen Auto erzähle. Unser Auto ist bald 13 Jahre alt. Oder mit einer Klimaanlage, oder mit einer Erbschaft. Von uns kommt nichts. Wir sagen nur "gut" und wissen, im Gegensatz zu denen sind wir arme Schweine.

      Ich will mich gar nicht mit anderen vergleichen, für mich ist es Luxus, in den Campingurlaub zu fahren, die Freiheit nicht zum Frühstück runter in die Pension zu müssen, es ist Luxus, mit dem Auto einkaufen zu fahren, wie schön wenn nichts kaputt ist, ich freue mich auf den April, dann haben wir unsere Schulden abbezahlt. Für Verwandte sind wir die armen Schweine, aber nur, weil für die nur materielle Werte zählen. Ich finde wichtig z. B. Gesundheit, Freiheit, Unabhängigkeit. Das haben einige von den Verwandten eben nicht.

      Irgendwie schon eigenartig, dass wir im Vergleich zu Mitmenschen immer irgendeine Messlatte ansetzen. Wenn wir für uns selbst beurteilen, was wir ändern möchten und inwiefern, dann würde ich sagen, ich will so viel abnehmen, dass ich mich in der Dusche mit der Hand waschen kann. Das sind ungefähr 20 Kilo. Vielleicht bin ich danach auch schon zufrieden mit mir und den Klamotten, die passen. Dann muss ich nicht unbedingt weiter im Fitnesscenter rum hampeln oder wandern und bergsteigen, Kaninchenfutter essen usw. Nicht dass ich schlank sein muss, weil ein gesunder Deutscher nun mal immer schlank ist. Und für andere in Bezug auf das Messiesyndrom eben: Hauptsache ich komme überall ran, wenn nicht, muss ich noch was weg räumen und entsorgen. Wenn es nicht der Möbelhaus-Wohnung entspricht, damit kann ich leben. Aber für meine Maßstäbe ändere ich was, nicht für andere.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Lerne dich selbst kennen!" geschrieben. 11.08.2019

      hallo @Messie

      Das kenn ich schon, das musste ich auch für den Kurs "mit Trauma leben" machen. Sich selbst kennenlernen und akzeptieren mit den Stärken und Schwächen die man hat. Ist eine altbekannte Tradition auch bei Psychologen. Darum schreibe ich hier meine Liste nicht auf, die habe ich für mich geschrieben, um mich zu beschreiben, nicht um mich zu beurteilen oder andere beurteilen zu lassen, wie man ist. Was ich bisher erreicht habe im Kontrast zu dem, was ich vorhabe, zu erreichen, ist erschreckend winzig. Das kann ich so schreiben, weil ich schon über 50 bin und mit 40 nicht mal die Hälfte von dem erreichte, was ich vorhatte. Auch heute ist das sehr wenig, nur ein kleines Taschenbuch und ein Youtube-Account. Wenn ich mal abkratze, bleibt nicht viel übrig. Ich möchte nicht umsonst gelebt haben, denn das Leben war nicht hauptsächlich rosig. Für die vermurkste Kindheit möchte ich wenigstens einen Bestseller geschrieben haben.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Der Perfekte Messie? :-)" geschrieben. 11.08.2019

      @Wolfram @Messie

      Ich habe einen Wendu-Kurs gemacht, das ist Selbstverteidigung für Frauen und Mädchen. Man lernt auch Selbstbehauptung und Selbstbewusstsein dort. Ist aber nur für Frauen und Mädchen.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Traumatisierung & Messie Syndrom" geschrieben. 08.08.2019

      habe auch traumatische Kindheitserlebnisse, Schläge hauptsächlich. Aber auch in der Schule welche gehabt, verdrängt dann, und jemand aus der Klasse hat es erzählt, hab ich gesagt "du lügst" weil ich mich nicht erinnern konnte. Dann kam die Erinnerung zurück und heute frage ich mich, warum nicht jemand das beim Direktor erzählt hat. Das war jedenfalls ein Trauma, die fehlende Erinnerung daran auch ein Anzeichen für ein Trauma. Vielleicht ist das Aussehen der Wohnung ein Aussehen meines Gefühlslebens. Da ist wohl auch einiges durcheinander.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "August " geschrieben. 07.08.2019

      Zitat
      Ach komm, das gibt es doch nicht.

      @Messie

      Das Horoskop gibt es auch nicht. Da werden irgendwelche halbgaren Prognosen gestellt, die auf alle zutreffen könnten, und so rein geschrieben, dass es glaubhaft klingt, aber alles ist so allgemein gehalten, dass es nur zufällig stimmt. Es gibt nicht nur Sternzeichen Faultier oder Ameise, Beate Uhse war z. B. Sternbild Orion. Kennst doch sicher noch den Orion-Katalog, wo man auch so was wie Möbel oder Fernseher bestellen konnte, aber eben hauptsächlich so Schweinskram wie bei ....

      Auch Beate Uhse ist schon tot... Viele interessanten Leute sind tot, und mir geht's auch schon ganz schlecht. Es gibt das chinesische Horoskop, demnach sind wir Affen, stimmt auch, in der Evolution kamen wir zuerst als Affen vor. Da geht es nach dem Geburtsjahr, das kennst du sicher auch.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "August " geschrieben. 06.08.2019

      achso wegen August ist der Monat des Aufräumens:

      Nur wenn man nicht ganz oben wohnt und keine über 20°C sind. Dann schwitzt man sich nämlich tierisch einen ab, und wenn es dazu noch sehr warm ist in der Wohnung (weil fast unterm Dach oder in Süddeutschland, da ist es im Sommer auch wärmer als im Norden), tut man sich mit Ausmisten und Putzen eher schwer. Ich würde sagen, der September ist ideal, wenn er nicht verregnet ist und man ordentlich was weg schaffen kann nach draußen, und wenn es nicht mehr so heiß ist oder man nachts lüftet und es morgens noch schön kühl ist, die Sonne nicht mehr so lange durchs Fenster scheint und die Wohnung aufheizt, die meisten haben ja Thermopenfenster. So viel zum August in dieser Richtung.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "August " geschrieben. 06.08.2019

      Ein Sternzeichen hast du vergessen: Faultier.

      Horoskop für Sternzeichen Faultier: Schlafen im August von 20.00 Uhr bis 08.00 Uhr morgens, Wäsche waschen von 08.00 Uhr bis 10.00 Uhr, faulenzen von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr, Mittagessen von 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr, Kaffeetrinken von 13.00 Uhr bis 15.00 Uhr, Einkaufen von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr, ab 17.00 Uhr Fernsehen und dann wieder Schlafen.

      Ich habs noch nicht gelesen, aber ich machs trotzdem. Bin Sternzeichen Faultier.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Was sind die Ursachen des Messie-Syndroms?" geschrieben. 05.08.2019

      @Messie

      Kurz vor dem Sturz habe ich daran gedacht, ich muss umkehren und die andere Rolltreppe nehmen, um zum richtigen U-Bahn-Gleis zu kommen. Als ich umdrehte, kam was von hinten an mein Bein seitlich ran. Ich wollte das Bein weg ziehen und ausweichen, aber das ging nicht, und so fiel ich hin und verdrehte mir dabei das Knie so heftig, dass der Schmerz explodierte. Gefühlt eine Sekunde später beugten sich 2 Üstra-Mitarbeiter über mich und meinten, sie müssten wohl einen Krankenwagen rufen. Eventuell war ich auch eine Minute bewusstlos, weil die so plötzlich da waren.

      Es kann sein, dass auch die persönliche Vergangenheit das Messie-Syndrom ausgelöst hat, dann wäre ich aber schon mit Anfang 20 Messie gewesen. Ich wurde es erst im Jahr 2006, als ich berentet wurde. Als ich nicht mehr zur Arbeit ging und dann erfuhr, dass ich zuhause bleiben konnte. Wäre die Kindheit Auslöser gewesen, wäre ich schon in der ersten eigenen Wohnung Messie geworden. Tatsache war, die Eltern sind immer mal überraschend vorbei gekommen. Heute bleibt Papa zuhause, kommt nur, wenn er eingeladen wird, das ist nur noch in Kneipen. Ich glaube, es fing an, als meine Mutter gestorben ist und die Beiden nicht mehr auf der Matte gestanden haben. Die Kontrolle war weg und die Dinge liefen dann aus dem Ruder. Bis 2010 habe ich mir noch Mühe gegeben, zumindest für den Besuch bei uns alles in Ordnung zu bringen. Das hieß zwar Wochen vorher schon Aufräumaktionen zu starten, aber ich habs noch geschafft.

      Danach habe ich erst 3 Räume abgeschlossen, Arbeits- Schlaf- und Badezimmer. Nur die 3 Räume, in die der Besuch kam, blieben auf. WC, Küche und Wohnzimmer. Dann hat das auch nicht mehr gereicht, und seitdem habe ich aufgegeben. Das ist dann so eine Hydra: Man räumt auf, am Ende hat man 2 Kisten, eine mit Sachen zum Weggeben und eine für ein anderes Zimmer. Dann stapeln sich in den Zimmern auch noch Kisten mit Sachen, die man nicht mehr unter kriegt, das heißt auf Gut Deutsch schafft man nur den Müll dazwischen raus. Ordnung entsteht nicht. Die Leute, die verzweifelt Hilfe suchen und sich ans Fernsehen wenden, erleben dann ein neues Trauma, was zur Folge hat, dass es ein Jahr später schlimmer aussieht als vorher. Man wird auf dem Bildschirm diffamiert und entblößt, fühlt sich wie im Spießrutenlauf nackt durch die Stadt getrieben, und das soll die einzige Hilfe sein, die man kriegen kann?! Traurig, trauriger als meine Geschichte vom Messie-Werden.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Gibt es Klamotten Messies?" geschrieben. 04.08.2019

      hallo @Goofy

      ich bin auch Klamotten-Messie. Ich traue mich nicht, alte Sachen weg zu werfen, weil ich ja vielleicht eines Tages wieder rein passe oder es eine lange Zeit für kurzärmelige Sachen gibt, dann ist man froh, wenn nicht alles in der Wäsche sein kann. Als Kind hatte ich wenig und war darauf angewiesen, dass das T-Shirt schon auf der Leine hing, das ich am übernächsten Tag anziehen wollte. Jetzt habe ich zu viel und finde aber dies und das wieder und will es dann auch behalten, denn es hat ja alles mal Geld gekostet.

      Von dem, was hier herum liegt (s. Bildergalerie "Dracularas Chaos"), sind 90 % Klamotten bzw. Wäscheberge.

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Symptome des Messie-Syndroms" geschrieben. 02.08.2019

      Das mit Persönlich werden verstehe ich auch nicht. Wir haben doch alle persönliche Erfahrungen damit. Unpersönlich kann ich gar nicht darüber schreiben, dann würde ich aus der Perspektive von Leuten schreiben, die kein Messieproblem haben und andere Messies bewerten. Das ist doch auch nicht erwünscht, das Schreiben von sog. Messie-Experten, meist selbst ernannt? Mit 141 Wörtern kann ich auch nichts Markantes dazu beitragen, was ausreichen würde, um als Beitrag hier stehen zu bleiben. Und wie Eva S. Roth treffend beschreibt: Vorschriften hassen wir. Als Kind hatte man sich an X Regeln zu halten, der Schrankinhalt ist auch noch ordentlich zu gestalten, auch wenn man als Kind oben nicht dran kommt, und jetzt die Vorschrift mit den 300 Wörtern. Wir räumen unsere Wohnung nicht auf, weil wir es hassen, irgendwelche Vorgaben erfüllen zu müssen. Wie und warum sollen wir hier jetzt antworten?

    • Draculara hat einen neuen Beitrag "Fortsetzung Ordnung, Robert Ordnung" geschrieben. 02.08.2019

      Zitat
      Ein konstruktiver Vorschlag: Mods sollten Konten sperren können, es kann ja Morddrohungen geben oder sonstwas.



      Abgesehen davon, dass ich nicht glaube, dass hier Morddrohungen ausgesprochen werden: Mods können tatsächlich Mitglieder sperren. Wie man Konten sperrt oder was du mit Konten meinst, weiß ich allerdings nicht. Sie können evtl. Nutzerkonten sperren, indem sie Mitglieder sperren. Ich bin aus der Moderation ausgestiegen, weil mir das zu viel Verantwortung wird, manchmal sind Emin und ich gleichzeitig im Urlaub und ich hab ebenfalls nicht überall WLAN, das heißt es bleiben nur noch wenige Mods übrig, und ausgerechnet dann erscheint oft so was wie "kaufen deutsche Führerschein" oder ähnlicher Spam.

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