jamie512
Beiträge: 122 | Zuletzt Online: 19.08.2019
avatar
Name
Jamie
Hobbies
Mit den Hobbys ist das so eine Sache. Eigentlich lesen, zeichnen, generell kreativ sein, Gitarre spielen...wenn ich denn Zeit dazu hab.
Wohnort
Großstadt
Registriert am:
12.03.2019
Geschlecht
weiblich
Bewertungen
Übersicht aller erhaltenen Bewertungen:
Bedanken405
Details anzeigen
    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Eine Lebensgeschichte oder: Wie Jamie aus dem Chaos findet" geschrieben. 09.08.2019

      Ich glaube, für mich als Messie ist es besonders schlimm, neue Routinen einzuführen. Der Wille, mir ein schönes Zuhause zu schaffen, ist da. Die finanziellen Mittel für etwaige Renovierungsarbeiten, Entsorgungskosten und Neuanschaffungen sind begrenzt, aber (nach und nach) vorhanden. Woran liegt es also, dass ich oft nur schleppend vorankomme? Für mich persönlich ist es ganz besonders schwierig, mein "öffentliches" Leben mit dem privaten Leben in Einklang zu bringen. Wenn ich nach Hause komme, muss ich mich von meinem Tag erholen. Da sind einfach zu viele Menschen und zu viele Sinneseindrücke, die tagtäglich auf mich einstürmen. Natürlich wäre die Erholung in einer nicht vollgestopften Bude wesentlich angenehmer für mich. Dabei schwirren dann perfekte Pläne durch meinen Kopf.
      Teilweise fühle ich mich aber außerstande, auch nur den kleinsten Papierstapel zu sortieren. Es ist, als würde ich gegen eine innere Barriere anrennen, die ich nur selten überwinden kann. Der Kopf will dann unbedingt, hat aber in dem Moment keine Kontrolle über den Körper.
      Und so reihen sich die Tage aneinander, wobei - zumindest im Moment - diejenigen überwiegen, an denen ich nicht wirklich etwas tue. Und hinterher ärgere ich mich wieder über mich selbst. Es ist ätzend.
      Aber wir arbeiten ja daran.

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Wie sieht es denn hier aus?" geschrieben. 09.08.2019

      Zitat von Königin im Beitrag #11
      Zitat von jamie512 im Beitrag #7"Warum steht denn die Kaffeemaschine auf dem Sideboard im Wohnzimmer?"Zitat von Messie im Beitrag #9Antwort an diese Dame: Weil auf dem WC dafür kein Platz mehr war und das Sideboard ich leider ins WC nicht reintragen will. Der ist gut!!!


      Dazu fällt mir folgender Spruch ein (irgendwo mal aufgeschnappt): Ich biete Gästen, die auf die Getränkefrage mit "Ist mir egal, einfach irgendwas." antworten, grundsätzlich das Wasser aus dem Klobürstenhalter an.
      Passt nicht ganz zum Thema, trifft aber definitiv meinen Humor.^^

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Wie sieht es denn hier aus?" geschrieben. 09.08.2019

      Hallo @Messie und danke für's Verlinken.

      Wie sieht es denn hier aus?
      Tja, das wurden wir in der Tat schon oft gefragt. Wir haben da so eine ganz spezielle Dame in unserem Bekanntenkreis, die solche dummen Sprüche liebend gerne von sich gibt.
      "Bei eurer heiligen Ordnung ist es doch kein Wunder, dass ihr eure Unterlagen nicht findet." (Sie hat uns früher immer beim Sortieren der "Papiere" geholfen, bei den Steuern und tatsächlich auch beim Sichten von uralten Kisten aus Omas Keller.)
      "Ihr werdet es niemals schaffen, hier fertig zu werden."
      "Warum steht denn die Kaffeemaschine auf dem Sideboard im Wohnzimmer?"
      (Zu mir) "Willst du nicht mal langsam ausziehen?"
      (Wieder zu mir.) "Deine Mutter wird niemals vom Jobcenter loskommen." (Und ob meine Mutter das geschafft hat!)
      Irgendwie hängt das alles zusammen. Wir haben sehr schlimme Zeiten durchgemacht, wir waren am Boden, mussten durch den Dreck kriechen, durch die Hölle gehen und haben es letztendlich als Familie geschafft.
      Ratet mal, wer plötzlich keine Zeit mehr für uns hatte, seit wir uns wieder aufgerafft haben?
      Solche Leute sind doch Meister darin, uns schlecht zu reden. Vielleicht, weil sie sich selbst dann besser fühlen. Weil deren Leben nämlich auch nicht perfekt ist, nur eben in anderer Hinsicht. Da gibt es dann Eheprobleme. Oder Ärger mit den Nachbarn. Oder Mobbing am Arbeitsplatz.
      "Wie sieht es denn hier aus?"
      "Tja, so sieht es in mir drinnen vielleicht auch aus, wer weiß? Und wie sieht es in dir drinnen aus? Bist du nur eine leere Hülle?"
      Jeder sollte erst einmal vor der eigenen Tür kehren, bevor er oder sie andere Leute verurteilt.

      Tatsächlich gibt es aber auch andere, nettere Menschen. Die sagen dann sowas wie: "Solange ich meine vier Buchstaben auf einem Stückchen Sofa parken kann, ist alles in Butter. Ich komme deinetwegen zu Besuch und nicht, weil ich dein Haus begutachten will." Man mag es kaum glauben, aber es gibt diese Art von Mensch tatsächlich. Eine seltene Lebensform. =)

      So, das musste jetzt mal raus. Cooler Thread, lieber @Messie :-D
      Liebe Grüße
      Jamie

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Eine Lebensgeschichte oder: Wie Jamie aus dem Chaos findet" geschrieben. 03.08.2019

      Es ist mitten in der Nacht. Ruhig. Störgeräusche gehen gegen Null. Was hab ich grad noch gemacht? Schimmelvernichter auf die Wand in der Küche versprüht. Nur, um auf Nummer sicher zu gehen. Nachher dann nochmal. Abschlussbehandlung. Die Flasche mit dem Stinkezeug darf ruhig leer werden.

      Später werden dann die Litze verspachtelt (übrigens ist Elektrikergips der letzte Rotz, zieht viel zu schnell an), sowie die offenen Stellen um die neue Fensterbank herum und dann eben die Fläche, an der wir den von Schimmel befallenen Putz herausgemeißelt haben. Dann ist auch schon die Decke dran. Flächenspachtel muss da drauf.

      Ihr glaubt garnicht, wie sehr ich das Ende der Bauarbeiten herbeisehne. Dann haben wir auch schlagartig mehr Bewegungsfreiheit im Keller, was das Ausmisten der Waschküche immens erleichtern wird. Und wenn dann die Futter- und die Wäschezentrale frei und uneingeschränkt nutzbar sind, werden sich viele kleine Probleme von selbst lösen. Zeitersparnis, weil wir zu Hause kochen können und dafür nicht zu meinem Vater fahren müssen (was jetzt nicht heißen soll, dass wir nicht gerne bei ihm sind) und weil wir unsere Wäsche nicht mehr im Waschsalon trocknen müssen. Das sind nämlich Faktoren, die ganz schön schlauchen.

      Die sonstigen Ausmistarbeiten liegen vorerst mehr oder weniger auf Eis. Klar, wir entsorgen ab und zu auch größere Mengen an Krempel, aber zur Zeit liegt der Fokus auf der Küche. Und das ist auch gut so.

      Jetzt muss ich aber schlafen. Mir ist das Smartphone schon zweimal auf's Gesicht geknallt, weil ich kurz eingenickt bin. XD

      Gute Nacht
      Jamie =)

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Nach Hause kommen" geschrieben. 03.08.2019

      Zitat von Königin im Beitrag #41
      Wann werden eure Tonnen geleert?

      Die Restmülltonne mittwochs. Ich werde die demnächst echt mal auswaschen. Dann hat sich das Thema Geruch auch vorerst erledigt.^^
      Die Kackbeutel sind ja zum Glück nicht so oft in unserem Müll.
      Trotzdem: Ich bin ein absoluter Fan von Schildchen und dein Tipp gefällt auch mir. Ich werd den auch mal beherzigen. :-D

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Nach Hause kommen" geschrieben. 02.08.2019

      Zitat von Königin im Beitrag #38
      Einfache Faustregel:
      kleiner Hund = kleiner Haufen
      mittlerer Hund = mittelgroßer Haufen
      großer Hund = großer Haufen
      Riesenhund = ein Riesenhaufen Sch...

      Herrlich!

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Nach Hause kommen" geschrieben. 02.08.2019

      Zitat von Königin im Beitrag #34
      Wenn es finanziell im Rahmen bleibt, würde ich die Kamera installieren.Wird sicher spannend, was ihr da alles zu sehen bekommt.Und Name and shame halte ich in diesem speziellen Fall für sinnvoll.

      Wäre auf jeden Fall interessant. Leider haben wir Nachbarn (okay, die hat fast jeder :-D), die sich nicht so viele Gedanken um Grundstücksgrenzen oder das Eigentum der Mitmenschen machen.
      Gerade im Sommer finde ich das auch ziemlich eklig, wenn man solche Überraschungen in der Mülltonne findet. Hitze und Müll (und Kackbeutel) sind schon eine doofe Kombination. :/

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Nach Hause kommen" geschrieben. 02.08.2019

      @Wolfram

      Ich musste grad - zugegebenermaßen - ein bisschen lachen. Einfach, weil das so eine unerwartete Anekdote zum Thema "Nach Hause kommen" ist. :-D
      Leider haben wir auch häufiger solche Kackbeutel in unserer Tonne - allerdings in der Restmülltonne. Ich muss zugeben, dass mir das lieber ist, als vor der Haustür direkt in einen Haufen zu treten. Trotzdem find ich es irgendwie befremdlich, dass fremde Menschen sich an unseren Mülltonnen zu schaffen machen.
      Und eigentlich sollte es doch klar sein, dass es eine Papiertonne ist, wenn da nur Papier drin ist.
      Das ist leider die Ignoranz mancher Mitmenschen. Wir haben schon überlegt eine Kamera aufzuhängen, die unser Grundstück filmt. Oder eine Attrappe zur Abschreckung. Aber das kostet auch wieder Geld.
      Liebe Grüße
      Jamie

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Kämpfen - mit kleinen und großen Schritten. " geschrieben. 02.08.2019

      Zitat von Goofy im Beitrag #11
      Nun, du kennst es, du hast das schonmal hinbekommen. Und schaffst es jetzt trotzdem nicht richtig? Das ist ja praktisch das Gegenteil von dem, was ich erreichen will (muss). Und, naja, wenn es auch im Rest vom Leben etwas chaotisch sein wird, egal, aber nicht dieser Zustand wie die letzten Jahre.

      Nicht direkt. Bei uns war früher der Keller immer das Hauptproblem. Genauso bei meiner Oma. Der Wohnbereich war grundsätzlich sauber und ordentlich. Dann haben wir meine Oma zu uns geholt (die den gesamten Hausstand ihres zweiten Ehemannes auch bei sich gelagert hatte). Da kamen also mehrere "Haushalte" zusammen. Das Chaos hat sich dann mit der Zeit im ganzen Haus ausgebreitet. Ich will deinen Thread aber nicht mit meiner Story unnötig zutexten. :-D
      Auf jeden Fall hat es irgendwann "Klick" gemacht und jetzt arbeiten wir daran und kommen auch Schritt für Schritt weiter.
      Was sich in der ganzen Zeit angesammelt hat, lässt sich eben nicht mal eben so beseitigen.
      Ich drück dir hier weiterhin die Daumen, du bist definitiv auf einem guten Weg. =)

      Liebe Grüße
      Jamie =)

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Ich, der Absprung und der Schimmel" geschrieben. 02.08.2019

      Hallo @Pennywise

      Ach, ich find das immer wieder toll, wenn jemand schreibt, dass er/sie den Absprung geschafft hat.
      Glückwunsch! =)
      Solche Berichte sind immer ein kleiner Lichtblick für mich (und wahrscheinlich für viele andere hier). Danke =)

      Liebe Grüße
      Jamie

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Kämpfen - mit kleinen und großen Schritten. " geschrieben. 01.08.2019

      Zitat von Goofy im Beitrag #9
      Aber, trotzdem: Ich kann mir garnicht vorstellen, es zu schaffen, in einer sauberen Wohnung zu leben, und sogar die ganzen Unterlagen für Bank, Steuer, alles, geordnet zu haben.
      Ich kann es mir nicht vorstellen, dass ich das kann - weil es noch nie so war.

      Hello! =)
      Ich kenne noch Zeiten, in denen es bei uns ordentlich war. Und heute kann ich mir auch nicht mehr wirklich vorstellen, wie es ist, störungsfrei zu kochen oder an den Schrank zu gehen und sofort wichtige Unterlagen zur Hand zu haben.
      Und beim Ausmisten finde ich ständig Sachen, die ich lange vermisst habe, nur leider habe ich keinen festen Platz dafür. Trotzdem geben wir nicht auf.
      Du willst dein Chaos besiegen. Das ist am allerwichtigsten. Es ist schwer, das will ich garnicht leugnen. Neue Gewohnheiten zu entwickeln ist mühsam. Aber es lohnt sich. Der Weg ist das Ziel... und am Ende wartet deine persönliche Wohlfühlzone auf dich. =)
      Liebe Grüße
      Jamie

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Eine Lebensgeschichte oder: Wie Jamie aus dem Chaos findet" geschrieben. 01.08.2019

      Kennt ihr das? Da vertraut man einem Menschen und der hat nichts Besseres zu tun, als einen zu verk*ckeiern!
      Ich bin ja normalerweise ein relativ ruhiger Typ Mensch. Es dauert, bis mir der Geduldsfaden reißt. Ich habe Nerven aus Stahl, wenn es darauf ankommt. Ich kann Vieles verzeihen, wenn auch nicht vergessen.
      Worum es geht? Unser "Malerfreund", der uns angeboten hat, unsere Küche zu renovieren, hat uns sitzen gelassen. Auslöser war ein Missverständis, weil wir nochmal nachgefragt hatten, welche Materialien er benötigt. Man will ja auf Nummer sicher gehen und nicht 5x zum Baumarkt fahren. Hinterher hieß es, wir könnten uns nicht entscheiden, was wir eigentlich in der Küche haben wollen. Keine Ahnung, wie er auf diese fixe Idee gekommen ist. Seine Reaktion jedenfalls war bombastisch. "Da ihr noch unentschlossen seid, mache ich jetzt erstmal zwei Wochen lang nichts bei euch." (Ich betone noch einmal, dass wir gefragt hatten, welche Materialien er braucht - Baustoffe! Farben, Fliesen etc. stehen schon lange fest, Preise sind einkalkuliert.) Nach einer kurzen Diskussion hieß es plötzlich, wir würden jetzt drei Wochen (schon eine Woche mehr) pausieren, dann waren es vier Wochen. Für mich war das eindeutig: Er hat keinen Bock mehr. Wahrscheinlich war ihm der Aufwand (feuchte Wand mit beginnendem Schimmel, Leitungen verlegen...) zu groß. Das würde auch erklären, warum er zwar unsere Bodenfliesen, aber nicht den Fliesenkleber entfernt hat. "Da kommt Ausgleichsmasse drauf und dann habt ihr wieder eine ebene Fläche." Ähm...nein? Auf jeden Fall hat er uns tatsächlich erstmal auf "Warteschleife" gesetzt. Was hab ich mich aufgeregt! In solchen Situationen neige ich dann dazu, die entsprechende Person ganz einfach aus meinem Leben zu verbannen. Frei nach dem Motto: Brauch ich nicht mehr!
      Wie ich hier irgendwo bereits erwähnt hatte, ist dann mein Bekannter aus Kindertagen (auch gelernter Maler) eingesprungen. Wir haben abgemacht, dass wir so zusammenarbeiten, dass jeder etwas beisteuern kann und die Küche schneller fertig wird. Zwei Wochenenden später war der Fliesenkleber Geschichte, die schimmeligen Stellen im Putz behandelt und rausgemeißelt, eine neue Leitung für eine Steckdose gelegt, eine Steckdose verlegt (mein Bruder ist vom Fach und hat das dann übernommen), die alte Fensterbank entfernt und eine neue Fensterbank eingebaut. Wir kommen also recht gut voran.
      Zum Glück, denn vor ein paar Tagen kam zuerst eine Nachricht, dass der ursprüngliche "Malerfreund" im August weitermachen könnte. Meine Mutter hat ihm dann geantwortet, dass wir viel um die Ohren haben und da gerne etwas persönlich mit ihm besprechen möchten. Geplant war, dass wir ihm dann eben persönlich sagen, dass wir enttäuscht von ihm sind und uns anderweitig Hilfe gesucht bzw. auch schon in Eigenregie gearbeitet haben. Dazu ist es aber nicht mehr gekommen. Wahrscheinlich hat er den Braten schon gerochen, denn ein paar Tage später hat er bloß nochmal geschrieben, dass er doch keine Zeit mehr hat und wir uns einen anderen Helfer suchen müssten.
      In meinen Augen ein schwacher Versuch, sich noch etwas "Würde" zu bewahren.
      Was lernen wir daraus? Traue anderen Menschen nur so weit, wie du sie werfen könntest!
      Bisher dachte ich immer, dass sowas nur passieren kann, wenn Geld im Spiel ist. Da wir aber mit unserem (jetzt Ex-)"Malerfreund" nur einen Austausch von Leistungen (sprich: Ich helfe dir, du hilfst mir, wenn ich dich brauche.) vereinbart haben, bin ich davon ausgegangen, dass alles glatt läuft.
      Naja. Am Samstag geht es in der Küche weiter. Bis dahin haben wir noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen (Löcher verspachteln zum Beispiel).
      Ich hoffe, ihr konntet mein Wirrwarr jetzt auch verstehen. Ich stehe ein bisschen unter Zeitdruck und wollte mir das schnell von der Seele schreiben.
      Also: Liebe Grüße und bis demnächst!
      Eure Jamie

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Nach Hause kommen" geschrieben. 01.08.2019

      Mein persönliches "Nach-Hause-kommen" fühlt sich noch immer nicht gut an. Zur Zeit ist unsere Küche eine Baustelle. Nackte Wände, nackter Boden (mal abgesehen vom Baustaub). Das Küchenfenster ist total verdreckt, weil durch die Bauarbeiten in der Küche natürlich dieser Staub entsteht. Aber ich sehe nicht ein, das Fenster zu putzen, solange da noch gearbeitet wird. Also begrüßen mich heruntergelassene Rollläden, wenn ich nach Hause komme. Durch die Hitze in den letzten Tagen haben die Mülltonnen vor der Haustür natürlich wieder eine interessante Duftnote angenommen. Ich würde ja gerne mal einen Eimer Wasser mit einem geeigneten Reinigungsmittel in unsere Restmülltonne kippen und das Teil ausschrubben. Aber dann meldet sich wieder dieser Teil in mir, der sagt: "Deine netten Nachbarn kommen dann wieder raus, um ein Fitzelchen Müll rauszubringen, weil sie wissen wollen, was du da tust." Ist mir an sich egal, aber in Verbindung mit dem Geruch dann schon unangenehm. Ein anderer Teil von mir wäre wohl so kühn zu fragen: "Na, noch ein Näschen voll oder reicht es schon?" Aber ich bin ja nett. Oder wie auch immer man das nennt, wenn einen die Anwesenheit von verhassten Mitmenschen mehr aufregt, als peripher tangiert, man aber trotzdem keine Lust hat, irgendwelche Kommentare vom Stapel zu lassen.
      Naja. Nach Hause kommen fühlt sich noch immer nicht gut an, weil da so viele staubige Fußabdrücke vor dem Eingang sind (hatte ich schon den Baustaub erwähnt? XD). Und wenn man das Haus betritt, dann schaut man als erstes auf den riesigen Kühlschrank, der vorübergehend im Flur steht. Ich hoffe, "vorübergehend" zieht sich nicht wieder über Jahre hinweg in die Länge...

      Mehr zum Thema dann in meinem anderen Thread: Eine Lebensgeschichte oder: Wie Jamie aus dem Chaos findet.

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Die Wohnung reinigen" geschrieben. 23.07.2019

      Hallo @Mariposa

      Ich freue mich so sehr für dich! Was du in drei Wochen alles geschafft hast, ist einfach unglaublich.
      Du kannst sehr stolz auf dich sein. Auch wenn deine Gedanken auch mal darum kreisen, wie du es so weit hast kommen lassen: Was zählt ist, dass du dir ein großes Stück Lebensqualität zurückgeholt hast. Normalerweise ist es (zumindest bei uns zu Hause) so, dass man das Chaos, das sich über Wochen, Monate oder Jahre angesammelt hat, nicht mal eben innerhalb einiger Tage beseitigen kann. Aber Ausnahmen bestätigen ja bekanntlich die Regel und das gibt mir Hoffnung. :-D

      Ich danke dir dafür, dass du das Ding so gerockt hast und wir daran teilhaben durften.

      Liebe Grüße und eine gute Nacht wünscht
      Jamie =)

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Eine Lebensgeschichte oder: Wie Jamie aus dem Chaos findet" geschrieben. 23.07.2019

      Zitat von Messie im Beitrag #94
      Wir freuen uns mit dir und es geht weiter, das Leben geht weiter.


      Richtig, das Leben steht niemals still. Und in unserer schnelllebigen Welt ist es für mich oft sehr schwer, überhaupt mitzuhalten.
      Danke für deine lieben Worte. Auf dass das Chaos bewältigt wird. =)

      Zitat von Miss Hazel im Beitrag #95
      Kennt ihr solche Gedanken.


      Täglich. Ich glaube, je mehr Messie ich bin, desto ordentlicher und engagierter werde ich bei der Arbeit, bzw. aktuell bei meiner Umschulung. Vielleicht soll damit das Chaos kompensiert werden? Vielleicht ist es einfacher, die Arbeitswelt in Ordnung zu halten, als das eigene Zuhause? Wenn ich aus meiner Kunstwelt, wie du ganz treffend formuliert hast, in die Realität zurückkehre, bin ich eine tickende Zeitbombe. Depressionen, Reizbarkeit, Unruhe, all das überwältigt mich dann wieder. Es ist anstrengend.
      Und ja, ich habe auch Angst, in dem Chaos tot umzufallen, wobei die Art von Angst, allein zu sterben und in Vergessenheit zu geraten, bei mir total irrational ist. Meine Familie und mein Freund würden mein Fehlen sofort bemerken. Trotzdem hab ich Angst davor, dass mal jemand von uns beispielsweise einen Krankenwagen braucht.
      Nicht so sehr davor, dass die Rettungskräfte unser Chaos sehen könnten, sondern dass sie durch das Chaos in ihrer Arbeit behindert werden. Schließlich kann es bei solchen Notfällen um Leben und Tod gehen. Als sich das Chaos noch weitestgehend auf den Keller, den Dachboden und das Elternschlafzimmer beschränkt hat, hatten wir so eine Situation. Meine Oma war in ihrem Zimmer gefallen - Hüfte gebrochen. Die Sanitäter mussten sie mit einer Trage die Treppe runtertragen. Um die Kurve vor der Treppe nehmen zu können, mussten sie die Tür zum Elternschlafzimmer öffnen und tja... mehr als einen Schritt weit kamen sie nicht ins Zimmer. Dass es peinlich war, ist nebensächlich. Aber wäre der Notfall ein anderer gewesen, hätte diese Verzögerung schlimme Folgen gehabt.

      Ich möchte nie wieder in so eine Situation geraten. Das bereitet mir täglich Kopfschmerzen und wahrscheinlich ein Magengeschwür in Fußballgröße.

      Aber wir geben nicht auf und kämpfen uns durch!

      Liebe Grüße und gute Nacht
      Jamie =)

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Sonntag Abends Task-Force >>> Wer hat Lust zum mitmachen?! : )" geschrieben. 21.07.2019

      Hallo liebe Speicher°assel,

      Ich freu mich, dass du wieder da bist. <3 =)
      Bei uns geht's momentan auch drunter und drüber, weshalb ich auch nicht mehr ganz so aktiv im Forum unterwegs war. Aber ansonsten geht's mir prima, danke. Ich hab vor zwei Wochen eine Umschulung angefangen und mich da in dem Kurs schon gut eingelebt. Am Freitag wurden wir aber während eines Feueralarms evakuiert, weil irgendein Depp im Nachbargebäude sein Baguette zu lange in der Mikrowelle gelassen haben soll. :-D Auch mal eine interessante Erfahrung. XD
      Wie geht's dir denn so? Ich freu mich schon auf unseren schmerzlich vermissten Listenaustausch. ;-) Da fällt mir ein, dass ich @Mariposa ja ganz einfach hier verlinken kann. Hallo! Hier darfst du dich unserem friedlichen Wettkampf sehr gerne anschließen und wir rocken den Sonntag einfach zu dritt. :-D
      Bei uns ist heute auch einiges passiert. Unser "Malerfreund" musste vorerst "abspringen" und wollte die Küche in vier Wochen erst weitermachen. Da mir das zu lange dauert und ich diverse "Pfuschereien" in der Küche nicht dulde, haben wir kurzerhand selbst die Initiative ergriffen. Heute ging's dem alten Fliesenkleber an den Kragen. Die schimmeligen Stellen in der Küche sind zum Glück nicht so tief in den Putz gekrochen, trotzdem haben wir da ordentlich Putz abgetragen. Das Letzte, was ich gebrauchen kann, ist neuer Schimmel in einer komplett renovierten Küche. Zum Glück ist ein guter Freund von mir aus Kindertagen auch Maler. Er hat uns schonmal geholfen und hat sich jetzt auch wieder bereit erklärt.
      Jetzt kommt erstmal meine Liste:
      *Schimmelvernichter auf die Wand sprühen, dabei gut lüften
      *Hobbyraum (Keller) weiter erobern (da stehen bestimmt noch 40 Kisten drin)
      *Säcke mit Altkleidung, die zusammenkommen, zum Container bringen
      *Pappe entsorgen
      *Waschmaschine: Fremdkörperfalle überprüfen, Wasser ausleeren, Maschine bei 90° leer laufen lassen

      So. Jetzt geht's ab in die Heia. Gute Nacht und bis morgen in alter Frische. :-D
      Jamie

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Die Wohnung reinigen" geschrieben. 21.07.2019

      Hallo @Mariposa

      Ich hab mir mal deine Bilder angeschaut. Hast du da mit dem Schwamm drüber gewischt? Sieht für mich einfach so aus, als hätte sich einfach ein bisschen Schmutz auf der Tapete verteilt. Mit Schimmel haben wir jetzt auch unsere Erfahrung gemacht. Der sieht aber definitiv anders aus.
      Ich war heute im Baumarkt, weil ich für unser Schimmelproblem (der Schlauch vom Wasserhahn in der Küche war kaputt und wir haben das erst beim Abbau der Küche bemerkt) ein Mittelchen brauchte. Da hab ich so Fleckenblocker-Sprays gesehen. Notfalls könntest du die Wandfarbe damit etwas ausbessern?
      Das wäre jetzt aber echt der Notfallplan, damit dein Vermieter nicht in Panik verfällt.
      Wenn du ihn nicht mehr "im Nacken" hast, kannst du das dann ja weiter im Auge behalten.
      Wenn die Flecken z.B. generell von zu hoher Feuchtigkeit kommen, ist gutes Lüften angesagt. Feuchtigkeit wird aber nur durch warme Luft abtransportiert. Wir haben uns für unsere Küche im Baumarkt einen Heizlüfter für 14€ gekauft. Der ist für kleine Bereiche schneller und effektiver als die Heizung, zumal es ja Sommer ist. Ich hab das Gerät aufgestellt, immer nur 10 Minuten laufen lassen und dann gelüftet. Unsere Wand ist damit recht schnell trocken geworden.
      Ach, das ist alles nicht ganz so einfach. Bei nem großen Wasserschaden geht man anders vor, als bei zu hoher Luftfeuchtigkeit und und und...
      Aber ich schweife ab. Vielleicht hat jemand in deinem Bekanntenkreis ein Messgerät, mit dem du mal probehalber die Wand untersuchen kannst? Ich weiß nicht, wie es heißt, aber es hat oben zwei Nadeln, die du auf die Wand setzt und wenn es ausschlägt, kannst du sehen, wie feucht die Wand ist. Das Gerät misst ungefähr 1-2 cm tief, aber um generell feuchte Stellen an der Wand zu entlarven, ist das schon ganz praktisch.
      Das sind aber jetzt alles nur Tipps, die ich selbst in jüngster Zeit umsetzen musste. Und mir schwirrt der Kopf ganz schön von all den Infos, die ich zusammengetragen habe.
      Nimm dir davon, was du brauchst und lass den Rest einfach stehen. :-D
      Speicher°assels Thread findest du unter "Die eigene Motivation und deine Zielsetzungen". Ich würd's ja verlinken, aber ich wüsste auch nicht, wie oder ob mir die Option hier überhaupt zur Verfügung steht.^^ Ich bin auch so eine, die mal am PC schreibt und dann wieder auf dem Smartphone rumtippselt.
      Falls ich jetzt irgendwas vergessen habe, tut mir das leid. Ich bin total k.o. Wir haben heute unsere Küchenbaustelle weiter bearbeitet. Fliesenkleber mit dem Bohrhammer abzumeißeln ist laut und staubig und anstrengend. Aber es hat sich gelohnt, der Estrich sieht so ganz ohne den Ollen Fliesenkleber ganz wunderprächtig aus. XD

      Danke, dass du uns auf dem Laufenden hältst und ja, ich bin weiterhin motiviert. Morgen geht's ab in den Keller, weiter ausmisten. :-P
      Es ist normal, dass man immer wieder etwas findet, das man noch ausmisten kann. Lass deinen Gedanken und Gefühlen freien Lauf, das tut gut. Ein bisschen Musik dazu, zwischendurch mal was Leckeres schnabulieren und genießen, dass du schon sooo viel geschafft hast! =)
      Jetzt muss ich aber mal in die Heia.^^

      Liebe Grüße und gute Nacht
      Jamie =)

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Die Wohnung reinigen" geschrieben. 19.07.2019

      Hallo @Mariposa

      Ich bin auch sehr froh darüber, dieses Forum gefunden zu haben. Der Umgangston hier ist wirklich ein anderer, als auf anderen Plattformen, wo der sogenannte Sh*tstorm schon zum Alltag gehört. Und wenn wir uns hier austauschen, motivieren wir uns gegenseitig. Wenn du magst, kannst du auch mal in den Thread von @speicher°assel schreiben. "Sonntag Abends Task-Force >>> Wer hat Lust zum mitmachen?! : )" Einfach eine To-do-Liste posten und das Gefühl genießen, grad nicht alleine aufzuräumen. Gerne auch an anderen Wochentagen.

      Das war doch mal sehr nett von dem Recyclinghof-Mitarbeiter. Normalerweise sind die da aber auch sehr kulant. Und die Entsorgungskosten sind im Gegensatz zu dem Angebot, das du erhalten hast, ja mal absolut in Ordnung. Habt ihr in eurer Stadt zufällig auch offene Bücherschränke? Bei uns sind die recht häufig vorhanden, da kann man alle Bücher loswerden, egal wie alt sie sind.
      Nachbarn sind immer neugierig und du machst es schon richtig, die Menschen um dich herum auszublenden, während du dir wieder Platz in deinen vier Wänden verschaffst. Du hast von deinem Vermieter erstmal nichts zu befürchten und packst so fleißig an, also sollen die Leute ruhig gaffen. Normalos misten auch zwischendurch aus.^^
      Dass du dich zum Teil schlecht fühlst, ist normal. Das geht mir auch sehr oft so. Dann mache ich mir Vorwürfe oder hasse mich selbst dafür, dass ich so träge geworden bin. Aber auch die negativen Gefühle haben ihren Platz im Leben und wollen nicht ständig unterdrückt werden.

      Ich bin gespannt, was du in der nächsten Zeit noch berichten wirst. Mich hast du auf jeden Fall so sehr motiviert, dass ich für´s Wochenende meine nächste Ausmist-Aktion eingeplant habe.

      Ganz liebe Grüße und weiterhin gutes Gelingen wünscht dir und auch allen Mitlesern
      Jamie

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Die Wohnung reinigen" geschrieben. 18.07.2019

      Hallo @Mariposa

      Du bist großartig, weißt du das? Wenn ich deine Beiträge lese, hab ich auch wieder Lust auf eine große Ausmist-Aktion. Ich staune auch immer wieder darüber, wie viel man eigentlich in so kurzer Zeit schaffen kann und frage mich, warum wir es zulassen, dass der Krempel uns wochen- oder monatelang um die Ohren fliegt. Ich find´s auf jeden Fall total genial, dass du so erfolgreich bist und hoffe, du genießt das Hochgefühl in vollen Zügen.

      Zu den Tierchen an deiner Wand wurde ja soweit alles gesagt. Wie ich auch schon schrieb, würde ich einen Kammerjäger nur bei Ungeziefer einschalten, das über die "üblichen Verdächtigen" hinaus geht. Dein Vermieter kennt solche - ich nenne es mal ganz vorsichtig - "Plagen" ja bestimmt nicht in dem Ausmaß, dass sich zum Beispiel Fliegendreck an der Wand sammelt. Wahrscheinlich ärgert er sich schon über einen angegammelten Pfirsich, auf dem sich ein paar Fliegenexemplare wiederfinden. Weißt du, was ich meine? Was für uns leider oft der Normalzustand ist, ist für Normalos eben unvorstellbar. Und dann werden eben solche Vorschläge wie "Du brauchst einen Kammerjäger" oder "Lass doch mal eine Reinigungsfirma dran" gemacht. Nach allem, was du so geschrieben hast, kennst du jetzt einige Facetten des Extrems. Du gehörst jetzt zu denen, die W I S S E N.
      Wenn du offene Lebensmittel, Essensreste und Getränke (sofern vorhanden) entsorgt hast, dann hat sich das Problem aber erledigt.
      Einzig bei den Lebensmittelmotten (darauf deutet ja das Gebilde, wahrscheinlich Reste von der verpuppten Larve, im Übergang zwischen Wand und Decke auf deinen Fotos hin) wäre ich nochmal etwas aufmerksamer. Wir haben uns vor etlichen Jahren mal Motten im Kaninchenfutter eingeschleppt, das war eine echt langatmige Geschichte, weil wir die Quelle - also das Kaninchenfutter - nicht sofort verdächtigt haben. Auch eine einzelne verirrte Minimotte kann - MUSS NICHT - auf einen Befall hindeuten.
      Ich vermute aber mal, dass du rechtzeitig mit der Beseitigung deines Chaos´ angefangen hast und von einem Mottenbefall im großen Stil verschont bleibst. Ich drücke dir beide Daumen.

      Ganz liebe Grüße
      Jamie

    • jamie512 hat einen neuen Beitrag "Die Wohnung reinigen" geschrieben. 15.07.2019

      Guten Morgen @Mariposa

      Toll, dass dein Vermieter so nett reagiert. Es gibt scheinbar doch noch Menschen, die Verständnis für außergewöhnliche Situationen aufbringen können.
      Du hast so viel geschafft und das ist wunderbar. Ich freue mich sehr für dich. =)

      Weißt du denn, wo du deine Geldbörse ursprünglich hingelegt hast? Ich habe mir für solche Situationen angewöhnt, alle banalen Örtchen zuerst abzusuchen: Auf dem Toilettenkasten, in der Mikrowelle, auf der Fensterbank, im Kühlschrank und generell überall dort, wo man versehentlich "mal eben so" was ablegt, weil man schnell etwas erledigen will.
      Ich drücke dir die Daumen, dass du dein Portemonnaie wieder findest.

      Liebe Grüße
      Jamie

Sie haben nicht die nötigen Rechte, um diesem Mitglied eine Private Nachricht zu senden.
Sie haben nicht die erforderlichen Rechte, um einen Gästebucheintrag zu verfassen.
Der Weg zum Ziel beginnt an dem Tag, an dem du die hundertprozentige Verantwortung für dein Tun übernimmst.

Messie Syndrom  Hilfe  Selbsthilfe Gruppe  Telefon Verband Hotline Therapie Ausbildung Berlin Hamburg  München  Köln  Frankfurt am Main  Stuttgart Düsseldorf  Dortmund  Essen  Leipzig  Bremen  Dresden  Hannover  Nürnberg Duisburg Bochum Wuppertal Bielefeld Bonn Münster Mannheim Augsburg Wiesbaden Gelsenkirchen Mönchengladbach Braunschweig Chemnitz Kiel Aachen Halle Magdeburg Freiburg Krefeld Lübeck Obernhausen Erfurt Mainz Rostock Kassel Hagen Hamm Saarbrücken Mühlheim Potsdam Ludwigshafen Oldenburg Leverkusen Osnabrück Solingen Heidelberg Herne Neuss Darmstadt Regensburg Ingolstadt Würzburg Fürth Wolfsburg Offenbach Ulm Heilbronn Pforzheim Göttingen Bottrop Trier Recklinghausen Reutlingen Koblenz Jena Remscheid Erlangen Moers Siegen Hildesheim Salzgitter Zürich Bern Basel Wien Graz Linz Salzburg Innsbruck Schweiz Österreich



disconnected Foren-Chat Mitglieder Online 2
Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen