Hallo aus Berlin

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05.06.2024 17:11
avatar  Nono
#1
No

Hi.
Ich bin neu auf des Messie-Syndrom gestoßen.
Meine Emotionen diesbezüglich sind noch zwiegespalten:
Scham, unendlich viel Scham.
Erleichterung, unendlich viel Erleichterung, weil es einen Namen hat UND ich nicht die einzige bin, der man es von außen überhaupt nicht anmerken würde. Mitten im Beurfsleben (Fachkraft im Sozialen), Freundeskreis, Ehrenamt usw.
Es als eine Art von Krankheit (oder Hilfeschrei der Seele) zu verstehen, hilft mir, mich nicht komplett als Versager zu fühlen.

Ich werde mich erstmal noch viel einlesen, wollte aber schon mal gewunken haben!

Eine Frage hab ich aber schon:
Gibt es Angebotsstellen, die hier andere Berliner (oder Umgebung) empfehlen können?

Viele Grüße,
Nono (w, 28).


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05.06.2024 18:15
avatar  Robin
#2
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Hallo @Nono ,

herzlich Willkommen! Ich lebe auch in Berlin. "Angebote"? Kommt drauf an, was du suchst... Meine Nachbarin empfiehlt mir dauernd andere Billigläden! 😂
Sorry, den konnte ich mir nicht verkneifen! Außerdem ist es wahr und sie ist auch Messie. Ich empfehle immer, möglichst wenig zu leiden und möglichst fröhlich was zu tun gegen das, was einen stört. 😘


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05.06.2024 21:49
avatar  Nono
#3
No

Hallo Robin,
dafür brauche ich keine Empfehlungen ;-)
Ich meinte in die Richtung wie das Messie-Kompetenz-Zentrum in Stuttgart. Das ist halt etwas weit weg...
Aber gibt es da Anbieter, die nicht nur entrümpeln, sondern auch Erfahrung haben mit den ganzen Gefühlen, die dabei entstehen bzw. die unhilfreich sind.

Z.Bsp. Full-House.
So in die Richtung.

Lieben Dank für deinen herzlichen Tipp und das Willkommenheißen!
Nono


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06.06.2024 06:50
avatar  Robin
#4
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Hallo @Nono ,

ich "kenne" Freiraum. Die hab ich mal im Internet gefunden, als ich nach sowas gesucht habe. Ich habe mich aber letztlich dafür entschieden, die Sache selbst anzupacken und mit privater Hilfe für konkrete Aktionen. Z.B. holt mein Ex so 1-2 mal die Woche zwei Bananenkisten voll Bücher ab und bringt sie mit der Sackkarre zu einem Antiquariat (Inklusionsbetrieb, wo Menschen, die sonst in "Geschützten Werkstätten" ungeschützt massiv ausgebeutet werden, einen Tariflohn erhalten), das gut mit den Öffis erreichbar ist. Für mich ist das im Moment genau das Maß an Hilfe, das mich fordert, aber nicht überfordert.


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06.06.2024 07:29 (zuletzt bearbeitet: 06.06.2024 07:29)
avatar  Robin
#5
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P.S. @Nono

Schreib mal ein bisschen mehr über dich und dein Chaos. Also weil z.B ist es so, dass Leute, die ein Problem mit Vermüllung haben, das meist sehr leicht an andere abgeben können und innerhalb kürzester Zeit ist dann alles wieder gut und schlimmstenfalls (und häufig!) tauchen sie dann nach einer gewissen Zeit wieder auf, weil das Problem wieder da ist (bzw. nur auf der materiellen Ebene gelöst wurde).

Während Hoarder (wie ich) meist gern auch noch eine hübsche Wohnung hätten, aber sich höchst ungern von ihren Sachen trennen. Ich führe halt die Verhandlungen über jedes einzelne Teil lieber mit mir selbst statt mit anderen...


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