Hallo aus Berlin

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08.06.2024 07:40
avatar  Gitta
#11
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Hallo @Nono
Ursache kann zum einen oder einem Teil das (zu viel) Gerümpel selbst sein, was auf die Seele drückt. Das ist insbesondere bei Menschen so, denen es vorher eigentlich gut ging, die dann durch eine kleinere oder größere Krise oder durch mangelnde Gedanken, wie sie etwas unterbringen wollen, nicht genug sortiert haben. Und denen dann das Gerümpel langsam über den Kopf gewachsen ist.

Hier hilft eigentlich Aufräumen und Aussortieren allein. Was viele hier loben, ist eine Vorgehensweise in kleinen Schritten, wie im Buch „Die magische Küchenspüle“ beschrieben.

Sonst gibt es noch Menschen, die durch ihre miese Kindheit oder andere schwerwiegende Ereignisse, tiefe Wunden tragen und als Umgang damit dysfunktionale Vorgehensweisen entwickelt haben. Diesen reicht Aufräumen allein nicht, nur eine gleichzeitige oder davon unabhängige Auseinandersetzung mit den Ereignissen und Verletzungen von früher.


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08.06.2024 17:54
#12
An

Hallo Nono, auf jeden Fall ist es so, dass das Gerümpel einen niederdrückt, so dass die Energie zum Aufräumen fehlt. Im Hotelzimmer schafft man es ja auch, seine Siebensachen in Ordnung zu halten! Aber jeder Geck ist anders, wie man so schön sagt. Du musst herausfinden, warum es bei Dir so messiemäßig aussieht. Wo hat der Teufelskreis begonnen und wie kommst Du persönlich da wieder raus?


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10.06.2024 21:13
avatar  Nono
#13
No

Liebe @Gitta, liebe @Anna,

danke für eure Gedanken!
Mein Problem scheint etwas mehr zu sein, als "nur" zu viel Zeug. Es sind so viele Emotionen dabei...

Aber ich bin hochmotiviert, es diesmal langsamer und nachhaltiger anzugehen.
Allein durch das Wort Messie-Syndrom und dem Wiederfinden in den vielen Erfahrungsberichten ist das erste lähmende Stigma und Tabu gebrochen.
Und das hilft mir schon sehr.
Es ist Tag 8 nach dem tiefsten Tiefpunkt, ich hab Kontakt mit Fullhouse (der auch super motivierend ist), das Buch Messie-Welten durchgelesen, geradezu verschlungen und bin bei euch gelandet!

Die überall so wertschätzende Art fern von jeder Verurteilung lässt so viel heilen, dass plötzlich neue Dinge möglich sind:
Heute morgen hab ich vor dem Frühdienst (also ca. 05:15 Uhr!!) mal eben das Waschbecken aufgeräumt (da standen Kosmetikartikel die ich nicht täglich brauche und ihren eigenen Platz haben) und geputzt.
Ein schönes Gefühl, schon was geschafft zu haben, bevor man arbeiten geht!
So kurze Zeit und so viel Wirkung, denn es sieht gleich ganz anders aus.

Und heut Nachmittag hab ich mich etwas festgelesen im Messiebuch und dann noch die Pfandflaschen eingesammelt und weggebracht - 14€, ein guter Lohn, aber die Freude es mir vorgenommen und durchgeführt zu haben ist viel mehr Wert als die 14€ :)

Motiviert gehe ich ins Bett und freue mich auf den weiteren Weg, wie ich Stück für Stück mich mehr begreifen kann!

Einen schönen Abend und lieben Dank jedem Einzelnen!
Nono


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