Immer wieder & kein Ende , ein Tagebuch

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17.06.2024 21:48
avatar  Robin
#41
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Nicht *angeboten* , @IBI , sondern du hast mal wieder den Imperativ gewählt. Du könntest statt solcher Formulierungen z.B. schreiben: "Du könntest dich krank schreiben lassen oder Urlaub nehmen."

Du legst doch sonst so viel Wert auf Sprache...


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17.06.2024 22:05 (zuletzt bearbeitet: 17.06.2024 22:08)
avatar  IBI
#42
IB
IBI

Stimmt, das war der Imperativ...und zwei Möglichkeiten....Krank schreiben lassen und Urlaub als Option.

Deswegen war es unabhängig vom Imperativ ein BELEG an dich, dass ich URLAUB genauso wie Krank schreiben lassen erwähnt habe.....


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17.06.2024 22:15
avatar  Robin
#43
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Ich habe hier gar nicht um einen Beleg gebeten. Hör einfach auf. Lass mich meine Meinung schreiben und du schreibst deine. Und überlass es @KeinEnde, die Entscheidungen in ihrem Leben zu treffen.


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17.06.2024 23:09
avatar  Sybille
#44
Sy

Zitat von IBI im Beitrag #38
Zitat von Sybille im Beitrag #36
Vom aufschieben wirds nach meiner Erfahrung nämlich nur schlimmer...

Stimmt.
Aus dem Grund habe ich unter anderem angeregt:
Krank schreiben lassen.


Von dieser "Erweiterung" meiner Meinung um den Krankenschein möchte ich mich explizit distanzieren. Ich glaube, dass krankschreiben lassen es in so einer Lage sehr sehr SEHR leicht schlimmer macht.

Bei *mir* bei der Arbeit jedenfalls "kann" man sich nicht ohne Angabe einer Diagnose krankmelden. Einfach weil alle untereinander vernetzt sind und "Sag ich Euch nicht" gegenüber den Kolleginnen der eigenen Abteilung ein absolutes No-Go wäre. (Ja, juristisch bin ich dazu nicht verpflichtet, aber ich meine: ich muss mit den Leuten ja in Zukunft noch jeden Tag zig Stunden zusammen arbeiten!!!) Krankenschein wegen "Psyche" gibt sehr schnell so blöde Reaktionen, dass arbeiten-gehen-und-früh-Feierabend-machen bei *mir* deutlich erholsamer ist, als ein solcher #Oh-Gott-wie-reagieren-die-Kolleg*innen?
Krankenschein. Oder will man anfangen die Kolleg*innen zu belügen und Krankheiten erfinden? (Auch doof, wenn man nen Termin beim Info-Verwalter hat, aber bei der Arbeit erzählt hatte, man hinge brechend über der Toilette...)

Also, ich will nicht sagen, dass man nicht tatsächlich wirklich fix und fertig und reif für die Klinik sein kann wegen sowas. Glaub ich SOFORT!!!
Ich will sagen: *mir* würde krankschreiben lassen in der Situation *nicht* helfen, *ich* glaube dass sich das vielmehr sehr leicht die schlimmste Form des Aufschiebens überhaupt verwandelt. Denn wenn man sich erstmal nicht mehr zur Arbeit traut, traut man sich als nächstes nicht mehr aus dem Haus, traut man sich als nächstes... Und dann muss man das alles alles mühsam wieder aufbauen.
Woher ich das weiß? 😉

*Ich* habe jedenfalls beschlossen sowas nicht mehr zu tun. Wenn *ich* den nächsten Krankenschein wegen "Psyche" nehme - dann gehe ich davon aus, dass ich in den Laden nicht mehr zurück gehe. Solange ich da also grundsätzlich arbeiten will, nehme ich an #Psyche Tagen Urlaub, baue Überstunden ab oder sage so Sätze wie "Könntest Du den 15Uhr Termin machen, ich fühle mich heute nicht so gut" oder so.

*Ich* glaube, dass *ich* damit besser fahre und würde daher nichts anderes empfehlen. Aber natürlich ist das sehr individuell.


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17.06.2024 23:42
avatar  Robin
#45
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@Sybille
Kommt halt auch auf den Job an. Als ich früher in 'ner Fabrik gearbeitet hab, wurde regelmäßig kurz vor dem Wochenende angekündigt, dass wir Samstagsarbeit machen. Da wurde man nicht etwa gefragt, das wurde einfach angeordnet! Also bin ich dann montags immer zum Arzt... Und als ich aufgehört hat, sagte eine Kollegin (und die war sogar Vorarbeiterin!), das hätte sie total toll gefunden, dass ich nach jeder Samstagsarbeit montags krank gewesen sei! Da war es Ehrensache, sich zu wehren und sich sein Wochenende zu holen...

In meinem jetzigen Job würde ich sowas andererseits nicht machen, weil da sind wir ein *Team* und alle geben sich Mühe, in Bezug auf Zuverlässigkeit so nah wie möglich an 100% dranzukommen, weil unmittelbar Menschen mit wichtigen Bedürfnissen davon abhängig sind, dass wir unsere Arbeit machen.


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