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Beitrag
Gefühlschaos, Muster, Trigger und (zu-/ein-) ordnende Aspekte
Foren-Beitrag von Robin im Thema Gefühlschaos, Muster, Trigger und (zu-/ein-) ordnende Aspekte

am Heute 12:371756463879

@IBI

Vielleicht, indem du daran denkst:
Gibt es noch andere Menschen, die du für völlig wertlos hältst?

Beitrag
Projekt "Umzug", Phase I
Foren-Beitrag von Robin im Thema Projekt "Umzug", Phase I

am Heute 09:161756451781

Nochmal ein wie ich finde ganz tolles Video, das verschiedene Methoden des Ausmistens vergleicht: Konmari, Minimalismus und Swedish Death Cleaning (äh, "Schwedische Todesreinigung" ist die wörtliche Übersetzung, aber man nennt es auf deutsch irgendwie anders). Die Frau ist Ordnungs-Coachin und hat alle drei Methoden selbst ausprobiert. Super interessant finde ich dabei aber vor allem den Ansatz, dass der Kram in der Wohnung uns mit uns selbst konfrontiert. In diesem Sinne mache ich mich dann gleich mal dran, weil ich hab frei. Allerdings heute Nachmittag und Abend Termine, so dass es eigentlich auch nicht wirklich anders ist als bei einer späten Spätschicht.

htt_ps://you_tu.be/Lm9XkIpYZqI?si=ZfkzMH5GVHYlEFc7
(2 Unterstriche zu viel im Link, Englisch, deutsche Tonspur verfügbar und Untertitel natürlich auch)

Gestern hab ich endlich Tempeh für mich entdeckt! Probiert hab ich ihn schon oft, fand ihn aber eher so "knapp erträglich". Wurde immer mal wieder gekauft, weil ist ja gesund, blieb aber öfter mal liegen. Und gestern: Ich mach die Packung auf und probiere ein Würfelchen pur (bei mir eine bewährte Methode, um sich mit neuen Lebensmitteln anzufreunden oder im Prinzip bekannte endlich mal richtig kennenzulernen - z.B. ist Petersilie gar nicht diese fluseligen Schnipsel im Mund, sondern ein wunderbar würziges Kraut, wenn man mal drauf rumkaut!). Und plötzlich mag ich Tempeh! Hätte ihn gleich roh vernaschen können, obwohl das normal echt niemand macht. Sowas passiert übrigens selten beim ersten probieren. Geschmäcker sind gewöhnungsbedürftig.

Ein Ziel bei der Ernährung ist für mich im Moment, mir die volle Vielfalt pflanzlicher Proteinquellen zu erschließen. Das könnte sozusagen zum Hobby werden. 😁

Außerdem hab ich beschlossen, den Freitag einfach zum Algen-Tag zu machen. Algen esse ich viel zu selten, weil ich eigentlich nicht so recht weiß, was ich damit tun kann. Okay, Reis drin einwickeln... Oder andere Sachen. Aber muss man unbedingt einwickeln? Mal schauen. Also heute ist Freitag. Ich hab noch einen Rest von der Lauch-Kartoffelpfanne mit Tempeh gestern. Das reicht nicht mehr für eine ganze Mahlzeit und mir ist noch unklar, was ich dazu machen könnte mit Algen. Es sollte Gemüse enthalten, weil sonst das Tellermodell nicht eingehalten wird, und ein bisschen Proteine und Kohlehydrate. Vielleicht einen Salat vorweg?

Ich habe sogar vier Tage frei und möchte den laufenden Kram machen (z.B. Fußböden wischen) und eine Portion Bücher aussortieren und in der Küche weiterkommen. Und eine Radtour machen und/oder endlich ein Kajak leihen, und vielleicht mal wieder zum Friseur (vielleicht hat das aber auch Zeit bis zur Urlaubswoche, da ich mir ja schon ein Kuckloch in die Matte geschnitten hab).

Wenn ich an meine Küche denke, welche der drei vorgestellten Declutter-Methoden würde ich da bevorzugen? Eindeutig: Konmari! An die Erben kann ich denken, sobald es für *mich* okay ist. Und Minimalismus will ich in der Küche nur so viel, wie mich glücklich macht. Keinesfalls nur noch mit Pfeffer und Salz würzen oder so!

Beitrag
Neues Jahr, neues Glück
Foren-Beitrag von Robin im Thema Neues Jahr, neues Glück

am Gestern 17:061756393586

Hallo @Lynda ,

schön, mal wieder von dir zu lesen! Mit dem Entrümpler und den Handwerkern klingt super. Und einen ganzen Tag will man eh nicht aufräumen... 😁

Beitrag
Projekt "Umzug", Phase I
Foren-Beitrag von Robin im Thema Projekt "Umzug", Phase I

am Gestern 12:141756376079

Bei Zanadio stoße ich auf den Tipp, man solle Termine für Bewegung in den gleichen Kalender eintragen wie Termine für Berufliches.

Das erinnert mich daran, dass ich mal wieder unzufrieden bin mit meiner "Zentrale". Da habe ich mir extra einen Gewohnheitstracker zugelegt und so einige Gewohnheiten von Tody da rüber verlagert, damit ich bei Tody nicht mehr meine ganzen Punkte mit Zeug mache, das gar nichts mit dem Haushalt zu tun hat. Und nun finde ich es immer noch verwirrend, gleich in zwei Apps irgendwas abzuhaken. Folge: Eigentlich vergesse ich *dauernd* irgendwas abzuhaken.

Und was mich auch nervt, sind bei Tody die vielen Einträge mit Aufgaben, die man irgendwann mal machen sollte, die aber nicht akut wichtig sind. Ideal fände ich grade, wenn ich *die* alle irgendwo hin auslagere und dann in Tody meine Alltag manage. Es ist halt einfach unübersichtlich, wenn da alles voll ist mit Einträgen wie "Kiste ganz rechts am Fenster ausräumen, 490 Tage überfällig". Sowas gehört eigentlich nicht in den Putzplan, sondern in den Projektplan. Aber natürlich gehört auch Sport nicht in den Putzplan... Aaah, Moment - Tody kann mehrere Pläne!!! Vielleicht könnte ich mir einen Alltagsplan anlegen, zusätzlich mindestens einen Projektplan, und einen Urlaubs- und Krankheitsplan? Dann kann ich morgens oder am Abend vorher entscheiden, ob ein normaler Tag ist oder einer, an dem ich mal vorankommen will, oder einer, an dem ich mir eine Auszeit nehme.

Beitrag
Neues aus dem Horrorhaus
Foren-Beitrag von Robin im Thema Neues aus dem Horrorhaus

am Gestern 10:221756369326

@Anna1111

Wie, du hast noch eine andere Wohnung, für die du Miete zahlst, während der Platz im Haus vom Gerümpel eingenommen wird???

Die Tante kannst du m.E. echt abschreiben. Andererseits - ich mache auch gern den Advocatus Diaboli und argumentiere für die andere Seite... Sozusagen weil die andere Person ja nicht da ist, um sich selbst zu verteidigen. Allerdings hat das bei mir auch Grenzen, und nach den Fakten, die du bringst, finde ich die Argumente deiner Tante ziemlich abwegig.

Beitrag
Projekt "Umzug", Phase I
Foren-Beitrag von Robin im Thema Projekt "Umzug", Phase I

am Gestern 10:141756368893

@Anna1111

Zitat von Anna1111 im Beitrag #1433
Ich dachte aber, dass die Depressiven diejenigen seien, die nicht mitkommen und den sozialen Stress am stärksten spüren.
Ist Autismus denn nicht angeboren?



Ja. Das sind sozusagen die Leute mit den zu kurzen Armen. Die Verbindung zu Depression, die du da angerissen hast, ist interessant. Viele Autist_innen werden auch depressiv.

Also das ist eine angeborene "innere Bedingung", dann gibt es noch die äußeren Bedingungen - und wie ein Mensch mit diesen äußeren Bedingungen umgeht, ändert sich im Laufe des Lebens und manchmal auch mehrmals am Tag.

Ich z.B. bin durchaus "reizsuchend". Dahinter kann natürlich eine Fehldiagnose stecken. Schaut man sich aber an, wie Menschen zu den ganzen Reizen, die täglich zwangsweise auf einen einprasseln, dann noch den Fernseher anmachen, dann ist es wohl ziemlich normal menschlich, reizsuchend zu sein - egal ob es grade bekömmlich ist oder nicht. Bei mir kommt auch noch ein Effekt dazu, von dem ich im Zusammenhang mit Autismusmus noch nie gehört habe, der aber eindeutig was mit der Reizverarbeitung zu tun hat: Vor über 20 Jahren hat sich meine Wahrnehmung bleibend verändert. So etwa, als hätte jemand einen fetten Grauschleier weggenommen. Ich habe mich mittlerweile so weit dran gewöhnt, dass ich nicht mehr befürchte, grade durchzudrehen oder sonstwas... Aber ich liebe es, einfach nur innerlich still zu werden und "die Welt schön zu schauen". Ich wurschtele noch ein wenig daran rum, diese Fähigkeit bei der Hausarbeit anzuwenden - und so langsam gelingt es mir, dass das zumindest eine Zeit lang eine fröhliche Einheit bildet, bis mir dann irgendwas Wichtiges einfällt oder ich los muss. Ändert aber nichts dran, dass Anfangen erstmal schwer ist. Aber wenn ich mich daran erstmal gewöhne, könnte das auch eine Superkraft werden...

Das mit der Aufgabenteilung ist auch ein wichtiger Aspekt. Menschen sind halt auch keine Mäuse, sondern bilden schon seit Tausenden von Jahren komplexe Gesellschaften.

Beitrag
Neues aus dem Horrorhaus
Foren-Beitrag von Robin im Thema Neues aus dem Horrorhaus

am Gestern 08:111756361482

@Anna1111

Also hier passiert das schon mit der Wertschätzung! 😁

Ich gehe davon aus, dass ich nicht die einzige Person bin, die dich hier wertschätzt. Dass Phänomen, dass man, wenn man wenig Geld hat, auch in der Freizeit die Person ist, die gebeten wird, stundenlang in der Gegend rumzugurken, damit fünf Briefmarken eingespart werden, kenne ich auch... War lange genug erwerbslos. In dem Fall mischt sich dann allerdings der Gedanke "regelmäßig Radfahren tut mir ja gut" in das Gefühl, dass anscheinend die eigene Zeit in den Augen der anderen nur so viel wert ist, wie man verdient.

Ich würde mich allerdings von solchen Einstufungen nicht so beeindrucken lassen an deiner Stelle. Bzw. klar, dass man da mit den Zähnen knirscht! Aber wenn schon gerechnet wird, dann könntest du eine Rechnung ausstellen. Von mir aus mit eben dem schlechten Stundenlohn, den du beruflich hast. Und dann geht das noch durch zwei. Die Hälfte von deinem Stundenlohn muss deine Schwester dir zahlen. Plus die Hälfte der Miete für den Platz, den das Zeug in deinem Haus einnimmt, weil du es ja ansonsten ensorgen lassen würdest.

Und sie bekommt dann die Hälfte der Einnahmen.

Beitrag
Projekt "Umzug", Phase I
Foren-Beitrag von Robin im Thema Projekt "Umzug", Phase I

am 27.08.2025 13:021756292561

@Scherbe

Also auf den Titel bezogen, das eine ist: Evolution kann überhaupt nur stattfinden, weil es eine natürliche Variabilität gibt. Stell es dir z.B in Bezug auf die Größe vor: Wenn wir plötzlich Lebensbedingungen hätten, die erfordern, dass man sich das Obst im Vorbeirennen vom Baum pflücken muss, dann hätten diejenigen mit langen Armen und Beinen einen Überlebensvorteil und kämen eher dazu, sich zu vermehren. Halten diese Lebensbedingungen Jahrtausende an, dann hätten alle Menschen lange Arme und Beine wie Giraffen. Wären als Ausgangslage alle Menschen gleich groß, dann wäre diese Anpassung der Art an Umweltbedingungen nicht möglich. Es ist daher Unsinn, Abweichungen von der Norm, die im Bereich der natürlichen Variabilität liegen (die legendäre Glockenkurve!) zur Krankheit zu erklären, auch wenn sie unter den gegebenen Umweltbedingungen nachteilig sind.

Die Menschen haben ihre Umweltbedingungen seit der Zeit der Jäger und Sammler massiv verändert. Wir leben heute in sehr großen, schwer überschaubaren Gesellschaften und begegnen ständig Fremden, mit denen wir schnell eine Art flüchtiger Freundschaft schließen oder die wir einfach ignorieren müssen. Es sind ständig Lärm, schnelle Bewegungen, soziale Interaktionen und andere Reize zu verarbeiten. Je mehr sich unsere Umgebung von den natürlichen Umweltbedingungen entfernt, desto mehr Menschen sind damit überfordert und zeigen entweder wunderliches Verhalten ("Autismus") oder sind einfach davon erschöpft ("maskierter Autismus").

Passt zu deinen Was-wäre-wenn-Gedanken und zu einem Video, das ich neulich gesehen habe über ein Experiment mit Mäusen. Die durften sich unter kontrollierten, optimalen Bedingungen vermehren, wie es Mäuse eben tun... Und obwohl Futter, Wasser und auch Nistplätze noch längst nicht am Ende waren, brachen die Populationen irgendwann zusammen, einfach, weil die Tiere so krasse Verhaltensstörungen entwickelten durch die Masse an Artgenossen...

Also vielleicht sind autistische Menschen einfach die, die bei der Anpassung an die heutige Zeit nicht mitkommen.

Beitrag
Projekt "Umzug", Phase I
Foren-Beitrag von Robin im Thema Projekt "Umzug", Phase I

am 27.08.2025 12:221756290123

Wenn kein Wunder geschieht, wird Dusty diesen Monat gewinnen. Aber meine Laune hat sich gebessert. Gestern habe ich meinen Ex dabei begleitet, einen ernsthaft gut aussehenden ersten Schritt dazu zu machen, dass er einen Betreuer kriegt. Angepeilt ist Betreutes Einzelwohnen. Sieht wie gesagt diesmal richtig gut aus! Also dass er auf'm Amt ausnahmsweise mal nicht an jemanden geraten ist, der ein 20seitiges Formular rausschickt und sich nicht dafür interessiert, wieso er es nicht ausgefüllt zurück kriegt. Wir haben den Ausflug dann im Café ausklingen lassen. Ich bin 20 km Fahrrad gefahren - ihn abholen, zum Amt, zurück mit einem kleinen Ausflug über eine meiner liebsten Buchhandlungen, wo ich *drei* Bücher fand, die ich unbedingt lesen muss, und nur *zwei* davon mitgenommen hab. Das dritte will ich mir holen, wenn ich die anderen beiden durch habe. Übrigens, das eine heißt "Autismus ist keine Krankheit" oder so ähnlich, und ich bin sehr gespannt, ob da nur die Argumente für Neurodiversität kommen, die ich selbst hätte aufschreiben können. Oder ob die Autorin einen Schritt weiter gekommen ist und mir erklären kann, wie man dann mit so einem neurodiversen Hirn am besten durch den Alltag navigiert. Und vielleicht noch, wie sie vermeiden möchte, dass schwer autistischen Menschen aufgrund ihrer wissenschaftlich völlig korrekten Argumentation die Hilfen gestrichen werden.

Die zweite Septemberwoche habe ich Urlaub genommen. Schließlich will man nicht den ganzen restlichen Urlaub im Winter... Und vielleicht mache ich da ja ein bisschen mehr Hausarbeit! Vor allem hatte ich aber mal das Gefühl,dass ich ein bisschen Erholung brauche.

Beitrag
Projekt "Umzug", Phase I
Foren-Beitrag von Robin im Thema Projekt "Umzug", Phase I

am 27.08.2025 11:201756286451

Herzlichen Dank für eure Gedanken dazu!

Zitat von Gitta im Beitrag #1427
Hm, und wenn Du wochenweise wechselst? Also eine Woche sich mit Aufräumen beschäftigen und eine Woche mit was anderem, neuen.

Faktisch mache ich das. Ich nehme es mir nur nicht vor. ch nehme mir vor, mehr zu machen, und dann steige ich ganz aus. Und dann wieder ein. Bringt aber nichts, weil es wird nie fertig. Es wird immer an einem Ort besser und an einem anderen schlimmer, und wenn ich beide Orte bearbeiten will, steige ich aus.

Zitat von Gitta im Beitrag #1427
Oder Du malst Dir ganz konkret aus, für welche Beschäftigung welche Aufräum-Schritte notwendig wären.

Ja, das klingt super konstruktiv und motivierend. Ich habe es auch schon probiert. Z.B. ist die Küche zur Zeit Schwerpunkt, weil ich echt motiviert bin, sie so hinzukriegen, dass ich mir jederzeit stressfrei was Leckeres und Gesundes zu Essen machen kann. Und in kleinen Schritten ist es da ja auch vorwärts gegangen. Dafür liegt jetzt wieder ziemlich viel rum im Schlafzimmer - vor allem Bücher.

Aber lasst mich einfach eine Weile jammern und die Lage analysieren. Das brauch ich grade.

Beitrag
Motivation, Fortschritte und Pläne... auf geht's 🩷
Foren-Beitrag von Robin im Thema Motivation, Fortschritte und Pläne... auf geht's 🩷

am 26.08.2025 10:101756195810

@FraumitHund

Wow, du schaffst richtig viel! 😲😲😲

Beitrag
Ist alles durch Trauma bedingt, alles durch Gene, oder...?
Foren-Beitrag von Robin im Thema Ist alles durch Trauma bedingt, alles durch Gene, oder...?

am 26.08.2025 08:211756189301

@Scherbe

Hm, größtmögliche Gewissheit bringt nur eine ärztliche Diagnose bei einer Psychiaterin oder einem Psychiater, die sich damit auskennt. Man sollte meinen, die im ICD sonstwas gelisteten "Störungen" sind doch sehr überschaubar im Vergleich zu dem, was der Hausarzt alles kennen muss... Aber anscheinend ist vieles leicht zu verwechseln. Und leichter Autismus wird gern mit irgendwas verwechselt, wo es Medikamente gegen gibt.

Ansonsten gibt es noch Tests im Internet und die Möglichkeit, die Diagnosekriterien selbst zu zählen.

Wenn man was nicht weiß, kann es einem sehr wichtig erscheinen, es zu wissen - und vielleicht ist es das auch. Aber für die praktischen Seiten des Lebens ändert eine Diagnose jedenfalls nicht viel. Du könntest einfach schauen, welche Strategien dir helfen, unabhängig davon, für wen sie empfohlen werden.

Beitrag
Projekt "Umzug", Phase I
Foren-Beitrag von Robin im Thema Projekt "Umzug", Phase I

am 26.08.2025 07:221756185765

@Anna1111

Also ich glaube, ich war ein bisschen schlecht gelaunt... Weil mir grade alles zu viel wurde, und wenn man *dann* darüber nachdenkt, wie man mal irgendwelche Ziele erreicht hat, erinnert man sich nur an *noch mehr Stress*! 😝

@Gitta

Zitat von Gitta im Beitrag #1419
Hm ja, das ist auch so ein Thema, Träume verwirklichen. Was genau ist damit gemeint? Doch oft, dass wir unser Potential ausschöpfen und es im gesellschaftlichen Status Sinne weit bringen.


Da hast du übrigens ja durchaus recht. Tatsächlich steckt bei meinem "Wenn andere mich getriezt haben" aber drin, dass ich zu irgendwelchen geordneten Anstrengungen kaum zu motivieren bin, wenn nicht irgendjemand das braucht. Zunehmend kann ich das auch selbst sein, aber Interesse an Karriere reicht irgendwie nicht. Und das ist m.E. ganz gut so, weil es gibt m.E. Wichtigeres im Leben, als Status hinterherzuhecheln! Und wenn's echt nur der geruhsame Feierabend ist...

Also zu meinem Job gehe ich seit sieben Jahren ohne Zögern, ohne Fehltage außer wenn ich krank war. Weil da Leute auf mich warten und meine Hilfe brauchen. Das ist was, was mich erstaunlich zuverlässig macht. Sobald ich das Gefühl habe, 'Ist egal, die Sache läuft auch ohne mich' oder gar 'Den Sch* braucht doch keiner!' mache ich, wozu ich grade Lust hab.

@Anna1111

Eigene Ziele und eigene Leidenschaften? Also ich bin leidenschaftlich neugierig... 😁 Ansonsten, Ziele beziehen sich doch immer auf irgendwas! Also, sind irgendwie Interaktion mit der Welt. Mal am Beispiel "Wohnung": Zu meinen Träumen gehört eine Wohnung, wo man unbekümmert Handwerker reinlassen kann, wo Gäste gern kommen und auch übernachten können, wo ich selbst mich gut versorgen und erholen kann, wo ich auch kreativ sein und mich austoben kann, und wo ich mit den Dingen stressfrei fertig werde. Wenn ich überlege, wovon ich in Bezug auf die Wohnung aber *wirklich* träume, dann wohl davon, Zeit für andere Dinge zu haben! Und wenn das so ist, dann ist es vielleicht ganz verständlich, dass ich in Null-Bock-Stimmung gerate bei der Aussicht, einen Tag oder eine Woche damit zu verbringen, aufzuräumen. Ich will das eigentlich immerzu nur machen, damit ich mich mit was anderem beschäftigen kann. Ich fürchte, da ist irgendwo der Wurm drin in dieser Motivation. Sie scheint für mich nicht gut zu funktionieren.

Beitrag
Neues aus dem Horrorhaus
Foren-Beitrag von Robin im Thema Neues aus dem Horrorhaus

am 26.08.2025 06:471756183669

@Anna1111

Zitat von Anna1111 im Beitrag #2171
Mein Abendessen bestand aus einer kleinen Portion Kartoffelbrei mit fünf Karotten und einigen Erbsen.


Und mit dem Schüsselchen Obst als Nachtisch kann man sich da eine Zeit lang sehr wohl fühlen... Wenn du weißt, dass es 2000 Kalorien sind, dann verwendest du ja vermutlich schon einen Tracker. Der zeigt dir auch an, wie viel Gramm Proteine du gegessen hast. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt 0,8 Gramm pro Kilo Körpergewicht. Üblich ist bei allen Berechnungen zum Proteinbedarf, das Übergewicht einfach nicht mitzurechnen, weil Fett keine Proteine "verbraucht". Man geht deshalb von der sog. "Lean Body Mass" aus - allerdings habe ich keine Ahnung, wie man die berechnet, und weiß auch nicht, ob sich die Angabe der DGE darauf bezieht! 😳🤣
Auf jeden Fall gibt es Aufschläge für: Beim Abnehmen, Alter (der Körper tendiert ab 40 zum Muskelabbau, die DGE empfiehlt mehr Eiweiß ab 65) und vegane Ernährung (die meisten Pflanzen enthalten Proteine, aber von der einen oder anderen Aminosäure zu wenig - btw. Soja ist super, was das angeht!).
Und dann empfehlen Bodybuilder und Fitnessgurus natürlich krass mehr als die DGE. Irgendwie muss man also aus den verschiedenen Angaben für sich ein Maß finden. Zuviel ist bestenfalls sinnlos, schlimmstenfalls schädlich. Auf jeden Fall aber braucht der Körper ja auch noch anderes. Und sogar die DGE empfiehlt mittlerweile, überwiegend pflanzliche Proteine. *Genug* ist jedenfalls wichtig, um Muskelabbau vorzubeugen oder sogar Muskeln zuzulegen, für den Hormonhaushalt, Neurotransmitter etc. - der Körper baut so ziemlich *alles* daraus und eben nicht nur Muckis!

Beitrag
Wo sind meine Gummistiefel???
Foren-Beitrag von Robin im Thema Wo sind meine Gummistiefel???

am 24.08.2025 19:321756056742

Bei Regalen mit variablen Böden kann man das unterste Brett einfach ein Stück höher ansetzen und hat dann darunter noch Stauraum für Schuhe oder was man da sonst so unterbringen möchte.

Beitrag
Ist alles durch Trauma bedingt, alles durch Gene, oder...?
Foren-Beitrag von Robin im Thema Ist alles durch Trauma bedingt, alles durch Gene, oder...?

am 24.08.2025 11:001756026011

Ein Video über die Probleme von neurodivergenten Menschen, Aufgaben anzugehen und umzusetzen:

htt_ps://you_tu.be/MWs7wGPPoVQ?si=yWbI2T_DiHXvZy-G
(Link kopieren, 2 überflüssige Unterstriche löschen - ist English, aber YouTube übersetzt automatisch in Untertitel)

Ich hatte das neulich schon mal in meinem "Haus-Thread" gepostet. Nachdem ich es mir grade endlich auch zu Ende angeschaut habe, denke ich, es gehört unbedingt auch hierher! Zum einen erklärt er die Symptome von einer Störung der exekutiven Funktionen - was bei ADHS und Autismus typisch ist - wohl nicht ohne Grund überwiegend an der Bewältigung von Aufgaben im Haushalt, inklusive solchen, wie sie z.B. bei Kontakten mit Ämtern nötig sind. Zum anderen möchte ich immer noch darauf hinweisen, dass es fatal wäre, solche Symptome von Neurodivergenz einfach auf eine "schwere Kindheit" zu schieben. Selbstverständlich sollen Trauma-Symptome erkannt und möglichst therapiert werden. (Wir wissen von den Leuten, die hier mit sowas kämpfen, wie schwierig das ist!)

Als Beispiel dafür, wie schädlich es sein kann, wenn *fälschlich* von Traumafolgen ausgegangen wird: Mir fiel auf, wie überempfindlich ich auf Berührungen reagiere. Ich erinnerte mich, dass ich es mir als junge Erwachsene ganz bewusst "beigebracht" habe, Freunde zu umarmen. Und irgendwann habe ich mal vorsichtig bei meinem Vater nachgehakt, ob da irgendwas war mit sexuellem Missbrauch in meiner Kindheit. Der hat daraufhin jahrelang gedacht, ich würde glauben, er hätte mich sexuell missbraucht. Wie schrecklich! Zum Glück haben wir uns mittlerweile ausgesprochen und konnten das klären.

Andererseits ist es aber natürlich auch nicht so, dass neurodivergente Menschen automatisch eine Bilderbuch-Kindheit hatten. Das Gegenteil ist der Fall! Die meisten von uns wurden z.B. Mobbing-Opfer, manche ihre gesamte Schulzeit lang. Manchen ist es überhaupt nicht gelungen, auch nur oberflächlich mit Gleichaltrigen freundschaftliche Verhältnisse aufzubauen.

Manche waren das schwarze Schaf der Familie, und wohl alle erlebten eine Erziehung, deren Ziel es war, dass man irgendwie anders sein soll, als man ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass das bei anderen noch viel krasser war als bei mir, weil ich habe zwar Kritik, aber auch viel Anerkennung bekommen von meiner Familie. Aber natürlich ist es immer auch ein bisschen unheimlich, wenn andere etwas als "besonders" hervorheben, was man selbst gar nicht anders machen könnte oder nicht mal bemerkt.

Auch das hat Folgen, wenn wir uns heute mit unserem Messietum rumschlagen: Reproduzieren wir im Versuch, unseren Alltag in den Griff zu kriegen, diese "Erziehung zu einem anderen Menschen"? Oder steckt in unserer "Exekutiven Dysfunktion" auch ein Stück späte Rebellion dagegen?

Und wir können natürlich auch alle Traumatisierungen erlebt haben, die auch neurotypische Kinder erlebt haben können. Und auf manches reagieren wir vielleicht anders. So weit ich weiß, gibt es dazu kaum Forschung...

Ich finde: Zu wissen, dass man neurodivers ist, bringt schon eine gewisse Erleichterung und Entspannung. Noch mehr, wenn man erfährt, dass man nicht die einzige autistische Person auf der Welt ist, die *nicht* in das Klischee des autistischen Ordnungs-Fetischisten passt, sondern ganz im Gegenteil sich mit einer Messie-Bude rumschlagen muss.

Mir hat das Video auch geholfen, nicht mehr mit mir zu schimpfen, wenn ich nach mehreren Arbeitstagen in einem sozialen Beruf meist einen ganzen Tag im Bett verbringe mit dem Gefühl, dass mich grade alles andere überfordert und dass ich mich erstmal ausruhen muss. *ACH* - bei anderen sind das *mehrere* Tage?! Krass!!! Da dachte ich, ich bin ein Schlappie, und in Wirklichkeit bin ich gut im Training und habe eine schnelle Erholungszeit! ☺️☺️☺️

Beitrag
Ordnung schaffen - mit kleinen und großen Schritten.
Foren-Beitrag von Robin im Thema Ordnung schaffen - mit kleinen und großen Schritten.

am 23.08.2025 14:281755952107

@Goofy

☺️☺️☺️
Wenn's was Großes ist, spart das auch Platz. Z.B. das Erinnerungsfoto an den Trecker spart Platz im Vergleich zum Trecker in der guten Stube.

Beitrag
Motivation, Fortschritte und Pläne... auf geht's 🩷
Foren-Beitrag von Robin im Thema Motivation, Fortschritte und Pläne... auf geht's 🩷

am 23.08.2025 13:521755949977

@FraumitHund

Alles ist gut. Du hast enorm was geschafft und irgendwann kommt der Kipp-Punkt, wo man dann auch einen Riesenunterschied sieht. Hast du Vorher-Fotos? Vielleicht wäre jetztmal der Zeitpunkt, sie anzuschauen... 😘

Beitrag
Projekt "Umzug", Phase I
Foren-Beitrag von Robin im Thema Projekt "Umzug", Phase I

am 23.08.2025 13:201755948007

Vielen Dank, @Sybille !

Ich hatte auch schon rumgekaut auf dem, was ich geschrieben hatte, mit dem Gefühl "Das stimmt so nicht" und dass ich es zu negativ darstelle. Weil es tatsächlich auch 'ne Positiv-Version gibt, die in den problematischen Erinnerungen auch irgendwie enthalten ist: Dass ich inhaltlich viel beitragen kann und oft der "Traktor" bin, wenn andere mir helfen, was das Organisatorische angeht. Und es war in Wirklichkeit gar nicht so, dass das *immer* super stressig war. Und auch organisatorisch habe ich in Teams Aufgaben übernommen und meinen Beitrag geleistet. Im schlimmsten Fall, weil alle anderen noch verpeilter waren als ich. (Und das hat dann schon so einige Nerven gekostet - wenn z.B. Leute, auf deren Hilfe man erstmal vergeblich gehofft hat, bei einer Veranstaltung kurz vorher reinkommen und ohne Absprache die Stühle umstellen, obwohl die Bedingung dafür, dass wir die Veranstaltung in dem Saal machen können, war, dass alles so stehenbleibt... - OMG, wie ich sowas *hasse*!)

Aso heute... 💩

Der Punkt ist, seit einer Woche renne ich gefühlt mit Muskelkater rum. Nachts schlafe ich nicht mehr als 5 Stunden, und tagsüber renne ich die Riesen-Rolltreppen hoch und jage Bussen hinterher, als wär das ein Hochleistungssport. Obwohl mir alles wehtut, weil ich hatte mir ein bisschen angewöhnt, auch mal Aufzüge zu nehmen oder auf Rolltreppen zu stehen, und ein bisschen wenig Eiweiß gegessen, und dann merkte ich, dass ich schlapp wurde... Nun will ich wieder mehr Muskeln. Ich hab das Gefühl, ich jage immer wie wild durch die Gegend, obwohl ich eigentlich mehr so zur Gemütlichkeit neige, und die anderen bewegen sich die ganze Zeit langsam und gemächlich und ich bin immer die, die unpünktlich ist oder Sachen nicht geregelt kriegt.

Aber der Zufall ist heute mein Freund: Weil was ausgefallen ist, bin ich schon mittags zu Hause und darf mit jemandem was tauschen. Ist kompliziert zu erklären, aber das Ergebnis ist: Ich hab jetzt nach einem absoluten Minimal-Arbeitstag frei und kann mich in Ruhe um alles kümmern und ein bisschen ausruhen.

Beitrag
Weiter machen
Foren-Beitrag von Robin im Thema Weiter machen

am 23.08.2025 11:241755941092

@Gitta

Ich bin erfolgreich mit der Tendenz fertig geworden: Wenn ich mich zwischen drei Gerichten nicht entscheiden kann, mache ich alle drei. Für das eine hätte ich für eine Zutat gestern noch einen weiteren Laden anlaufen müssen, und das dritte schaffe ich heute wohl kaum in der Mittagspause (die ich ausnahmsweise zu Hause verbringen kann, was natürlich supergut passt!).

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